Studiengebühren, wie hoch sollten sie maximal sein?

Wie hoch dürften Studiengebühren pro Semster sein?


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    221
@Cybernetic: Politiker versprechen viel damit sie gewählt werden, hlaten tun es bei weitem nicht alle...
 
Ich bin Optimist ;)
 
Ich find die Frage zu pauschal, kommt ja auch drauf an, was von den Gebühren finanziert wird und dwas die Studenten im Endeffekt von den Gebühren haben. Wenn die Gebühren in Fporm von besserer Ausstattung, besserer Fortbildung für Dozenten etc. wieder bei den Studenten ankommt, find ich es im Prinzip OK, denn was nützt einem ein kostenloses Studium, wenn kaum Geld für Vorträge, Geräte, Experimente etc. bereitsteht?

Torsten007 schrieb:
Weg damit. Bildung sollte nichts kosten.

Wenn man das so generell sieht, müssten auch KVHS-Kurse und sämtliche Forbildungen wie Meister-Kurse, Bilanzbuchhalter etc. kostenlos sein. da stellt siech dann die Frage, wer das alles bezahlen soll.

Wenn überhaupt, dann würd ich es eingrenzen, das die erste berufliche Ausbildung kostenlos sein soll und auch das nur mit begrenzter Dauer.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Cybernetic: Ich sage nicht dass ich ein Freund von Studiengebühren bin, aber die Argumentation stimmt halt einfach nicht.
 
Ja schon klar... ist ein wenig zu einfach ausgedrückt von mir...schon klar das da mehr dahinter steckt :) ich wollt eigentlich nur sagen, dass es mir lieber wäre wenn es wieder sowie "vorher" wird :D
 
Ich wiederhole mich zwar ungern, aber das sind nur 1000€ / Jahr - gerade mal ~83€ pro Monat die man weglegen muss, und dass kann meiner Ansicht jeder schaffen. Die Verwaltungsgebühren gab es ja schon immer!

Und wer zu faul zum arbeiten ist, der hat Pech! Ich arbeite die kompletten "Ferien" die ich habe, weil ich mir gewisse Dinge leisten will (2x Urlaub / Auto / usw..) und dann kann ich auch locker die paar Euro's für die Studiengebühren abdrücken.
 
@ Odium

Danke! :)
Das wollte ich auch gerade schreiben!


@ Labtec

Die Möglichkeit zu Arbeiten ist stark von dem Studiengang und der Uni abhängig! Und bei manchen Studiengängen geht es einfach nicht, nebenbei wirklich etwas zu arbeiten, wenn man auch noch wenigstens ein bisschen Freizeit haben will und Leben will. Auch die Semesterferien sind mit Praktika (z.B. in der Forschung und der Industrie), Pflichtveranstaltungen, Klausuren vollgepflastert (und wenn man dort überhaupt etwas bekommt, dann meist soviel, dass die Benzin und Essenskosten für die Zeit wieder drin sind).
Und der Mensch ist keine Maschine! Man braucht auch Erholung (bei manchen Studiengängen bekommt man die ja auch schon während dem Semester...)!
 
Hi, sry aber ich verstehe auch nciht warum wegen der hoehe der Studengebuehren so gejammert wird.

Ich/Wir haben noch keine Kinder, aber mir wird schlecht wenn ich von Freunden hoere das diese fuer einen Kindergartenplatz 300 Euro im Monat bezahlen muessen?:freaky: (Das ist kein privater!)

Gut da ist dann essen etc. dabei und beide koennen wieder arbeiten gehen, aber dennoch 300 Euro fuer einen Kindergarten? Die sollten kostenlos sein, eine Ganztagesbetreuung. Dann braucht sich der Staat wohl auch nicht mehr so viele sorgen machen wegen der Demografie.

Also in meinen Augen sind die Studiengebuehren sogar noch zu gering.

Zumal Studenten jede menge sonstiger Foerderungen bekommen (Jahreskarten der Oeffis verguenstigt, schwimmbadbesuche...) , was ich auch ok finde. Nur sich wegen der paar Kroeten so aufregen? (Klar ist es nicht wenig geld, aber es ist wohl fuer jeden zu schaffen.)

EDIT:
@ Odium
Na komm, semesterferien. Es wird nicht in allen Semesterferien gelernt bis zum Umfallen.....

EDIT 2 : ich war auch auf einer private Schule und habe ~25000Euro fuer 1,5 Jahre ausbildung bezahlt.
Nun bevor jetzt wieder einer kommt , du kannste s Dir ja leisten. Das war Meister Bafoeg (ca. 10000Euro) und musste jeden Cent (inkl. Zinsen) zurueckzahlen.
Der Rest kam von der Bundeswehr (war 4 Jahre dabei) und meinen Erparnissen.

Da ich durch die Ausbildung wieder einen Job gefunden habe und nun auch gut verdiene hat sich die Ausbildung sicher schon gerechnet.

Deshalb finde ich (wie weiter vorne schon erwaehnt) die idee acuh gut , das jeder Student einen zinslosen Kredit bekommt, fuer die dauer der Regelstudienzeit + 2 Semester fallback.
Und pro Semester 1000 Euro zahlen muss. Die erste (Tilgings-)Rate wird faellig, 3-5 Jahre nach letztem Bezug der Studenhilfe. (So war es bei mir auch, ausser er ist krank, arbeitslos....)
 
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@ Odium
Ich hab 4 (Frühjahr) bzw 8 (Sommer) Wochen Vorlesungsfreie Zeit.


@ Seppuku

Klar braucht der "Mensch" Erholung, die bekommt er auch - dafür ist ja das Wochenende da! Unter der Woche wird gearbeitet. Und 4-6-8 Wochen Erholung braucht keiner, ich wüsste ehrlich gesagt gar nicht was ich so lange daheim machen sollte, außer mir meinen Arsch platt zu sitzen. Und ein bisschen Leben und Freizeit hat man entweder am Wochenende wie jeder "normale Arbeiter" auch - oder während des Semesters.
 
Wer sich über Studiengebühren beschwert, der soll halt eine Lehre machen.
Da bekommt man bezahlt fürs lernen.

PS:
Ich bleche 180€ im Monat für den Kindergarten....da sind die Studiengebühren wohl ein Witz dagegen.

Andererseits sind andere berufsbildende höhere Schulen auch gratis...warum die Uni nicht?
Dafür kosten Kurse für Arbeitnehmer ein Schweinegeld, z.B. 88 Einheiten = 66 Stunden = 2000 Euro für "Teamführung für Meister und Vorarbeiter"(WIFI)
 
Ich habe die Begründung das ein Kindergarten etwas kostet und deswegen die Uni etwas kosten müsse nie verstanden.

selbstverständlich vetrete ich auch dort die Meinung das Kitaplätze kostenfrei sein sollten, da Kinder auch dort viel lernen.

Dennoch ist Arbeiten während den Ferien nicht bei jedem Studiengang möglich, bei mir müssen nun mal 26 Wochen Praktikum insgesamt abgeleistet werden und das außerhalb der Vorlesungszeit.
 
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Leider ist mir oben beim editieren ein Fehler unterlaufen, statt einem Satz, hab ich das ganze Posting entfern :/

Kurzfassung: In Österreich kostet Studium rund € 363.-
Zurzeit großer Wahlkampf wo von dem einem und anderen Versprochen wird diese abzuschaffen - na mal schaun - vor zwei Jahrn (letzte Wahl) hätte es schon passieren solln, scheiterte aber am Koalitionspartner.

Rasemann schrieb:
PS:
Ich bleche 180€ im Monat für den Kindergarten....da sind die Studiengebühren wohl ein Witz dagegen.

Kostet hierzulande rund € 300.- pro Monat
 
Labtec schrieb:
@ Odium
Ich hab 4 (Frühjahr) bzw 8 (Sommer) Wochen Vorlesungsfreie Zeit.


Und deshalb sind pauschale Aussagen für die Katz. Wenn Student A sehr viel Freizeit hat (wie du etwa) und B nicht, dann kann man daraus nicht ableiten, ob man Studiengebühren durch Arbeit gegenfinanzieren kann. Du arbeitest natürlich nur, weil du möchtest und dir Luxus leisten willst. Andere wollen oder können das nicht. Aber jedem Studenten in Deutschland stehen grundsätzlich wohl genügend Mittel zur Verfügung, um sein Studium, auch mit Gebühren, ohne eigene Arbeit bezahlen zu können. Im Moment machen die Studien- und Semestergebühren 20% meiner monatlichen Ausgaben aus und die Miete nimmt etwa 45% ein.

Die Sache ist bloß, dass z.B. in Großbritannien nach Einführung von Studiengebühren die Zahl der Studenten erst um 3,4% gesunken ist um anschließend um 7,1% zu steigen. Als Reaktion darauf, wollen die ersten Unis dort die Gebühren weiter anheben (Quelle).

In Deutschland läuft der Hase etwas anders:
Im Vergleich zu 2003 gab es im vergangenen Jahr bundesweit zwar 17 Prozent mehr Abiturienten und junge Leute mit Fachhochschulreife, gleichzeitig aber 5 Prozent weniger Studienanfänger. Zugleich registrierte das Statistische Bundesamt 28 Prozent mehr Abiturienten in einer betrieblichen Ausbildung.
(Quelle). Hier gibt es eine Reaktion auf die Gebühren, wie man sie eben erwartet, wenn ein Gut sich 'verteuert'.
Wir müssen noch abwarten, wie es sich weiter entwickelt. Aber ihr müsst einsehen, dass die Höhe der Gebühren nicht davon abhängt, ob sich jemand aus einkommensschwachen Familien ein Studium noch leisten kann oder nicht. Es geht hier um die elementare Frage, wie man die Hochschulen weiter am Leben erhält, ohne das der Staat extra Geld zuschießen muss. Und wenn unser Staat merkt, dass wir Studenten gerne einen Teil der Heiz- und Personalkosten tragen, dann werden die Gebühren nicht einfach gesenkt.
Entweder man haut einem Studi mit NC die Nase vor der Tür zu oder man erhöht die Gebühren soweit, dass die ärmeren Studenten nicht zahlen können. Da der Anteil an Studenten aus Arbeiterfamilien eh so gering ist, wird sich die Protest bei einer Anhebung wohl in Grenzen halten.
 
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@Odium:

Hast Du meinen post auch gelesen?

Dann sollen eben alle eine art Meisterbafoeg zur Zahlung der Studiengebuehren nehmen.

Ich habe so meine Ausbildung/Fortbildung an einer privaten Bildungseinrichtung bezahlt. (staatlich Anerkannt)

Da ich auch keine Zeit hatte zu arbeiten, das ganze dauerte 1,5 Jahre vollzeit, von Urlaub/Ferien durfte ich traeumen. Es gab klar auch leut die haben gearbeitet, ich wollte mich aber aufs lernen konzentrieren.

Bezahlen musste ich ca. 400Euro / Monat das ich die Schule besuchen durfte + 215Euro fuer das Zimmer im Heim. Essen, Kleidung ... braucht man auch.

Nun deshalb habe ich Meisterbafoeg beantragt und bekommen, war eine Hilfe.
Das konnte ich Zurueckzahlen, als ich arbeit gefunden habe. Die dank der Ausbildung auch gut bezahlt wurde/wird ;).

Langer rede kurzer sinn, Studiengebuehren sind fuer mich ok (und deren derzeitige hoehe erscheint mir zu gering). Wenn einer das Geld nicht hat (egal ob er aus einer Arbeiterfamilie kommt oder einfach nicht arbeiten gehen kann/will) soll der Staat ihm das auslegen (zeitlich befristet um Missbrauch vorzubeugen).

Nach Zahlung der letzten Studiengebuehren, soll eine Tilgungspause (wie bei Bafoeg ) greifen. Und dann die Rueckzahlung in kleinen Raten beginnen.

Ich verstehe nicht was daran so schlimm ist? Damit koennten auch die uebervollen Hoersaelle groesser Gebaut werden, forschung vorangetrieben oder sogar das eine oder andere Stipendium vergeben werden.

Zu Deinem Zitat, ich kenne viele Abiturienten die erstmal eine lehre machen, einfach um den Kopf frei zu bekommen und danach ein Studium angefangen haben.
 
die Leute die für Studiengebühren sind haben nicht lange genug darüber nachgedacht welcher Schaden damit in unserer Gesellschaft angerichtet wird. :freak:

Die Nachteile überwiegen doch sehr stark, Studiengebühren sind Unsinn und gehören in allen Bundesländern abgeschafft !
Welche Politiker das nicht tun, handeln verantwortungslos und sehen nicht den Wert, das Bildung Allgemeingut ist, oder besser war,
das derjenige der das in Anspruch nimmt nichts zahlen soll.

Amerika läßt grüßen :freak:

@kreadon

was daran so schlimm ist? Oh, jede Menge, ich fasse mich kurz:
die Leute die aus einer Arbeiterschicht kommen, erhalten bei Studiumsbeginn Bafög, später im Hauptstudium zusätzlich Bildungskredit.
Bei den noch dazukommenden Studiengebühren in Verbindung eines Studiendarlehens kannst du dir ja mal ausrechnen was insgesamt für ein Schuldenberg da zusammenkommt.
-->Die Überschuldung ist da bereits vorprogrammiert.

weiterer Unsinn in Deutschland:
-Ladenöffnungszeiten vom Mittelalter
-Wucher Strom-Gaspreise
-Deutsche Bahnpreise (-unverschämt)

Mahlzeit
 
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Ich wäre für maximal 300€ - aber am besten "Weg damit"
 
"Amerika läßt grüßen"

Ja es ist eine Horrovorstellung das sich Deutschland in das Land mit dem meisten Nobelpreisträgern und einer doppelt so hohen Akademikerqoute verwandelt.

Noch mal in keinem Industrieland ist die Chance für ein Arbeiterkind einen Uniabschluss zu bekommen so gering wie in Deutschland und das war auch schon vor den Studiengebühren so.
 
warum meckert ihr denn wegen den gebühren? leiht euch halt die 5000€ fürs semester. danach sollte ihr genug geld verdienen um den kredit in 2 jahren abzuzahlen. ein auszubildender hat in dieser zeit seine ausbildung absolviert und 4 jahre gearbeitet.
kenne genug leute die auf privaten unis 4000€ pro semster zahlen. manche erarbeiten sich sogar das geld.
 
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