Studiengebühren, wie hoch sollten sie maximal sein?

Wie hoch dürften Studiengebühren pro Semster sein?


  • Umfrageteilnehmer
    221
Da hast du Recht!

Ich habe die Vermutung, dass Gorden ein etwas zu verwöhntes Leben hat. Normale Menschen sollten sich auch Bildung leisten können. Die Zeiten in der das Volk dumm gehalten wird (ganz nach dem Motto, Dummes Volk lässt sich leichter regieren) sollte endlich ein Ende haben.
 
Das beste anner RUB, von den anderen Unis weiß ich nichts, ist ja, dass die die ganzen Studiengebühren garnicht ausgeben können. Und wir reden hier nicht von 500K sondern von über 10 Mio €. Der Grund ist, dass bei Einführung der Studiengebühren eine enge Regelung festgelegt wurde, wofür die Mittel ausgegeben werden dürfen. Nun wurde alles angeschafft, was geht. Z.b. neue Stühle für uns im Hiwiraum, neue PCs für den Lehrstuhl, all son Kram, aber es ist immer noch so viel übrig, dass die sich den Arsch vergolden könnten, wenn sie es denn dürften. :freak:
Naja das war letztes Semester so, nun wurde endlich reagiert von ganz oben und die Studiengebühren wurden gesenkt. Um sagenhafte 20€, auf 480€, dafür wurde der Sozialbeitrag auf 220€ hochgestuft.
Naja bald gehts nach Bayern an die TUM, da bezahlt ich wenigstens keine Studiengebühren, denn ab 3 Geschwistern wird man befreit. :mussweg:
 
Ich fände max. 400€ im Semester ok - aber ich bin auch damit einverstanden dass es - so wie bei uns seit neuestem - nichts mehr verlangen...
 
Wurden in Österreich die Studiengebühren denn wieder abgeschafft? Ein Freund aus Wien hat mir zwar erzählt, dass darüber diskutiert wird aber ich hatte angenommen, dass das noch ein Weilchen dauern würde bis das ins Parlament kommt.
 
Ja sie wurden abgeschafft. Allerdings weiß ich bis jetzt noch immer nicht ob nur Uni oder FH auch, bzw. ob es schon für das Wintersemester gilt oder erst ab Sommersemester.
 
Erst Sommersemester, und für die FH gibts sowieso keine Gebühren.
 
Ah vllt. täusche ich mich wirklich, weil die FH bei uns in Graz und in Leoben halt keine Gebühren verlangen ;).
 
Eisenstadt und Graz weiß ich. vl. gibts noch eines nebe den drei, aber die Regel war bisher normale Studiengebühr an FHs
 
Wie ich sehen kann, sind bis jetzt 44% dafür die Gebühren abzuschaffen. Jedoch finde ich, dass man damit den faulen Studenten wieder entgegen geht. Ich fände 100 Euro pro Semester gerade gut. (Wie auch 11%)
Wie ich nun sehe, gehen die Ergebnisse von 0€ bis 200€. Alles ab 200€ ist sehr mager bewertert wurden.

Die Studiengebühren sind ja auch dafür da, dass die Studenten eine bessere Ausbilung bekommen, jedoch finde ich, dass der Staat allen die gleiche Chance geben sollte. (Arm/Reich-Konflikt)
 
Was die Unis als Studiengebühren reinkriegen, wird ihnen an Forschungsgeldern abgeschnitten. Deswegen ist es totaler Unsinn. Was denkt ihr, wie das so ist, als Hartz-IV-Kind Bafög bzw. Bildungskredit nehmen zu müssen...
 
Spock55000 schrieb:
Jedoch finde ich, dass man damit den faulen Studenten wieder entgegen geht.
Nicht wenn man nur die Mindeststudienzeit finanziert bekommt und alles weitere selbst zahlen muss - so wird es in Österreich, wenn die neue Regierung tatsächlich nun bei der Studiengebührenabschaffung beibehält, sein. Bzw. 2 Semester dürfen überschritten werden, alles weitere muss selbst finanziert werden.
 
Meine Meinung:
Regelstudienzeit gratis für Alle.
Alles darüber hinaus darf ruhig Geld kosten.

Da hätten Alle, auch der Staat was von.
 
500€ sind ok, schließlich wollen wir uns nicht weiter verschulden und "noch" schlechtere lehrkräfte kriegen.

Apropo heuli heuli germany: Ich kenne kumpels einer aus serbien und noch einer aus ungarn, die zahlen um die 1000€ im jahr und wisst ihr wieviel die menschen dort verdienen? Ich kann das nichtmal ausschreiben, so traurig wenig verdienen da die leute (vorallem serbien). Dennoch wird da fleißig studiert... naja, ich wollte nur mal paar kleine maden im fett informieren.
 
Ich kenne hier Menschen in Deutschland, weißt du einige der Kinder und Jugendliche, die unterhalb der Armutsgrenze leben! Wir sind keine Maden, ich glaube dir gehts nicht gut! Wir haben hier im Land auch sehr viele Probleme. Schön dass die in Serbien studieren und 1000 Euro zahlen, aber das muss bei uns nicht sein! Wenn es dir hier nicht gefällt, dann wander aus! Gibts ja echt nicht.
 
Spock55000 schrieb:
Wir sind keine Maden, ich glaube dir gehts nicht gut! Wir haben hier im Land auch sehr viele Probleme.

Fühle dich bitte nicht angegriffen, das war eher so ein wortspiel. Und mir geht es eigentlich ganz gut. Klar haben wir hier sehr viele probleme, nur muss man manchmal auch anderswo schauen ...um zu erkennen dass es uns garnicht sooo schlecht geht.

Spock55000 schrieb:
Wenn es dir hier nicht gefällt, dann wander aus! Gibts ja echt nicht.

Sry, aber wo genau habe ich jetzt geschrieben, dass es mir hier nicht gefällt? ;) Ich weiß nicht ob du nicht ausgeschlafen warst (dein beitrag nachts um 3 uhr ;) ) oder sonstwas, aber einfach nochmal alles ruhiger durchlesen und dann antworten. Weil auf so eine "dann wander aus" gesprächsstufe werde ich mich nicht einlassen.

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Was viele zu vergessen scheinen:
Deutschlands größte und wichtigste Resource ist die Bildung/ Wissen und die Ausbildung hochqualifizierter Leute! Das war schon immer so und wird auch immer so sein (außer man erschließt irgendwo ein riesiges Ölfeld?)
Wenn ich jetzt aber den Zugang zu dieser Resource erschwere, kann sich jeder einmal selbst überlegen, zu was das führen kann.
Es ist ja nicht so, dass das Land von hochqualifizierten Fachkräften nicht profitieren würde...

Ich wäre dafür, wie schon vorgeschlagen wurde, die Regelstudienzeit gebührenfrei zu gestalten und alles, was darüber hinausgeht, mit Gebühren zu belegen.
So wird der zielstrebige gefördert und der, der dem Staat und somit dem Steuerzahler auf der Tasche liegt, zur Kasse gebeten.
 
@Zebboo, nein ich war nicht ausgeschlafen und sehr müde. Des letzte habe ich sehr schlecht formuliert.
Aber irgendwie kam das so rüber, dass du Deutschland nicht so magst.

Seppuku, genau so sehe ich das fast auch. Regelstudienzeit kostenlos bzw. 100 Euro maximal Betrag.
Später dann pro Semster 100 bis 200 Euro. Jedoch muss ich sagen, dass das Thema Steuerverschwendung auf einen anderen Blatt steht. Dem Steuerzahler liegen so manch andere Menschen auf der Tasche, die das Geld einfach zum Fenster rauswerfen (Siehe Bund Deutscher Steuerzahler: Das Schwarze Buch - sehr interessant!). Mit den ganzen Steuergeldern, die da vergeudet werden, könnte man unser Bildungssystem sicher erneuern und extrem verbessern!
 
Weg damit! Ganz klar! Man sollte auch den finanziell schwächeren Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, jedes halbe Jahr die mittlerweile wirklich horrende Summe von knapp 700 Euro an die Uni zu überweisen. Asta-Gebühren fallen ja eh an, die sind auch gerechtfertigt und beruhen auf dem Solidaritätsprinzip. Aber alles, was darüber ist, gehrt ganz klar abgeschafft. Bildungsstaat und Chancengleichheit - wo bitte passenden da Studiengebühren ins Bild? Es gibt mit Sicherheit Leute, denen der Beitrag, auch trotz guter Finanzierungsmöglichkeiten der Studienbank, schlichtweg zu hoch ist und die aus diesem Grund einen anderen Weg einschlagen, womit man beim Thema verschenktes Potential wäre.

Ich selber bin z.B. über 30, habe mein Abitur vor einigen nachgemacht und studiere jetzt. Doch leider unterstützt einen der Staat wenn man über 30 ist kaum noch, das heisst, dass ich weder BaFöG noch andere Bezüge kassiere und zu allem übel auch noch den vollen Beitragssatz der Krankenkasse (130 Euro) zahlen muss - den Schüler und Stundententarif gibt es leider nur bis 30, ab dann wird voll berechnet. Und so bleibt nicht viel übrig von meiner Nebentätigkeit, die es mir erlaubt, mein Studium überhaupt zu finanzieren. Das Geld geht alles entweder ins Studium selber (Beiträge, Lernmittel etc.), an die Krankenkasse und der Rest zum leben. Da kann man sich vorstellen, wie passend mir Studiengebühren kommen. Auf die fast 1400 Euro pro Jahr würde ich liebend gerne verzichten, aber dank unserm Staat ist das zumindest momentan noch nicht möglich - wobei ich auf eine baldige Verabschiedung dieser Gebühren auch in NRW hoffe.

Außerdem finde ich, dass die Beiträge meines Erachtens nach garnicht wirklich voll zur Verbesserung der Studienqualität genutzt werden. Ich sitze immer noch (manchmal) in viel zu vollen Hörsäälen mit über 100 Leuten, weil schlicht und einfach Professoren oder Dozenten fehlen. Aber neue Leute einstellen, das will die Uni nicht - wozu auch? Schließlich verdienen sie dann weniger an den Gebühren und müssen mehr für Personal ausgeben. Ebenso sieht es mit manchen Räumen aus, denen eine Renovierung ebenso gut tun würde, wie Bestuhlung mit neuen Tischen oder auch einfach mal mehr Stühlen. Das sind alles Dinge, die einfach nicht ins Bild der Studiengebühren zur Verbesserung der Studienqualität passen.

Abschaffen! Am besten noch heute!
 
Spock55000 schrieb:
Wie ich sehen kann, sind bis jetzt 44% dafür die Gebühren abzuschaffen. Jedoch finde ich, dass man damit den faulen Studenten wieder entgegen geht. Ich fände 100 Euro pro Semester gerade gut. (Wie auch 11%)

Vor den Studiengebühren gab es Langzeitstudiengebühren. Da hat ein Semester, welches 50% über der Regelstudienzeit lag 650€ zusätzlich für den Langzeitstudenten gekostet, jetzt kostet es nur noch 500€ ... da ist man den "faulen" Studenten also eher entgegen gekommen. Die LAngzeitstudiengebühren waren sinnvoll, generelle Studiengebühren für alle, abgesehen von Superintelligenten, die befreit werden, sind es nicht.
 
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