News Telekom nennt Preise für LTE-Anschlüsse

keine 4hnung schrieb:
Beispielsweise ein Downloadmanager vom Anbieter, der nur downloadet wenn der Mast zu so und so viel Prozent ausgelastet ist. Wenn dann mehr online gehen unterbricht er den download. Tagsüber und am WE kann das kaum klappen aber nachts unter der Woche ist das bestimmt machbar.
Technisch durchaus machbar. Allerdings ist diese Methode durch technisch versierte Nutzer manipulierbar und bedeutet für den Anbieter einen höheren Aufwand.
 
Klar, für alle bisherigen ISDN-User sind MBit/s Traumwerte und deshalb werden auch alle zugreifen.
Aber: trotzdem sind 3/5 GB für die normale Nutzung des Internets ein Witz.
Im Regelfall teilt sich eine Familie einen Anschluss, da bleiben bei vier Personen für jeden im Schnitt knapp 1 GB pro Monat. Damit kann man kaum was anfangen, außer man beschränkt sich auf nicht multimedialen Content. Unter 20-30 GB pro Anschluss sind kaum brauchbar.
 
keine 4hnung schrieb:
Klar. So klappt das nicht. Da muss schon ein bisschen mehr gemacht werden. Beispielsweise ein Downloadmanager vom Anbieter, der nur downloadet wenn der Mast zu so und so viel Prozent ausgelastet ist. Wenn dann mehr online gehen unterbricht er den download.
:lol: Der war gut! Das wäre ja innovativ... -und das in Deutschland käme einem Wunder gleich!

WinnieW2 schrieb:
Ja, natürlich ist der Preis ein Witz, denn LTE-Basisstationen bekommt man für Taschengeld beim nächsten Discounter um die Ecke.
Mal im Ernst. LTE ist High-Tech derzeit. Die ganze Technik ist teuer und der Nutzer muss letztendlich den Aufbau der LTE Technik bezahlen.
Ja, genau... LTE finanzieren und HSDPA-Speed der 2ten Generation bekommen... is klar. So ned!

WinnieW2 schrieb:
Ja und wenn sich dann 500 Leute gleichzeitig mit einer LTE-Basisstation verbinden – die 100 MBit/s insgesamt zur Verfügung stellt, bleibt jedem Nutzer eine sensationelle Downloadgeschwindigkeit von 200 kbit/
Ja, genau... am Dorf. Wo im Schnitt 500 Leute jede Nacht den Rechner zum Downloaden laufen lassen. :freak: Das sind vlt. 20-100 User in einer Nacht (denn sonst würde sich ja der Ausbau von DSL ja schon gelohnt haben.)
Die über-Nacht-Regel wäre äußerst sinnvoll und ein spezieller Downloadmanager dazu NOCH sinnvoller. Rechtfertigen kann man den Preis bei der angebotenen Leistung eigentlich ned...
Der Downloadmanager stellt übrigens keinen Mehraufwand dar. Eher eine Sparmaßnahme, da das Netz besser skaliert. da wären wir halt wieder bei der Diskussion von wegen Tellerrand -der in der Industrie sehr beschränkt zu sein scheint. Die Programmierung eines solchen Downloadmanagers is nämlich von der einfachsten Sorte: Jeder Mast übermittelt seine Auslastung an einen Server (das tun sie eh schon) und an einem Front-End-Server fragt der Download-Manager nach, wieviel Bandbreite er haben kann. Macht auch QoS-mäßig für den Nutzer Sinn.

Ich muss echt zugeben, es regt mich auf, wie man moderne Technik so verkrüppelt anbieten kann...

MfG, Thomas
 
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Passive Verteilung bei Glasfaser? Wie soll denn das funktionieren? Die ganze Verteiltechnik bei Glasfaser ist ausnahmslos aktiv.
Wie soll das auch anders funktionieren?
Ich erinnere mich nicht mehr genau, irgendwo habe ich aber mal ein Bild gesehen, das zwei Zukunftsmodelle für Glasfaser dargestellt hat. Eine Variante war die heute übliche, nur mit Glasfaser statt Kupfer auf der letzten Meile (also eine Hauptleitung bringt die Daten bis zu einem Verteiler, der sortiert die und schickt die an den jeweiligen Empfänger weiter).
Die andere Variante war fast genau so aufgebaut, der Unterschied war nur, dass zwischen dem aktiven Verteiler und dem Endgerät noch passive Verteiler sein können, die das Signal grundsätzlich nur an verschiedene Empfänger aufteilen (auch wenn ich mich wundere, wie das gehen soll, ohne einiges an Signalpegel zu verlieren), ohne es irgendwie selbst zu verarbeiten. Sprich Empfänger A bekommt die Daten für sich selbst und für Empfänger B usw. Dabei stand eben auch, dass zwischen zwei aktiven Elementen 20 km liegen können. Es kann sein, dass ich durch einen Thread hier darauf kam, nur leider finde ich das Bild gerade nicht mehr. Ersatzweise kann ich nur hiermit dienen, was meine "Behauptung" stützt.

Falls sich jemand erinnert: Die "Zentrale" war soweit ich mich erinnere jeweils links auf dem Bild, die Verteilung an die Haushalte ging nach rechts. Die beiden Modelle (aktive/passive Verteilung) waren übereinander angeordnet, beim passiven wurde farblich(?) dargestellt, dass alle Signale alle Empfänger erreichen, beim aktiven hat nur die passende Farbe (falls es wirklich Farben waren) den jeweiligen Empfänger erreicht. Zusätzlich waren wie gesagt eventuell noch Kilometerangaben zwischen den einzelnen Segmenten, ob das nun wirklich 20 km waren oder ich die andernorts aufgeschnappt habe, weiß ich nicht mehr.

@#131: Ich habe nicht gesagt, dass so etwas finanziell kein Problem darstellt, sondern genau das Gegenteil. Bei FTTH/FTTB sollte klar sein, dass das aktuell noch kein wirkliches Thema ist, beim heutigen FTTN steht am Ende ausdrücklich, dass es an der Investition scheitert.
 
AP Nova schrieb:
(also eine Hauptleitung bringt die Daten bis zu einem Verteiler, der sortiert die und schickt die an den jeweiligen Empfänger weiter)
Sortieren. OK. Und wie soll das bitte passiv funktionieren?
Selbst für das Sortieren wird aktive Technik benötigt.

Für jeden Haushalt eine eigene Glasfaser bis zu einer mehrere km entferneten Vermittlungsstelle zu legen ist nicht praxisgerecht bzw. praxistauglich.

Die Datenpakete müssen auf den Glasfasern gemuxt und demuxt werden. Das geht nur mit aktiver Technik.

FTTN wird doch akt. von der Telekom verwendet als Topologie, falls diese Breitband neu ausbaut. DSL über Outdoor-DSLAM ist doch im Prinzip nichts anderes als FTTN (bzw. FTTC).
 
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Österreich bei Drei ne 4G flat für hmm 15 euro inkl. LTE Modem - gefällt ma deutlich bessa ;)
 
realmaddog schrieb:
Österreich bei Drei ne 4G flat für hmm 15 euro inkl. LTE Modem

DU bist echt schlimm.

Dir ist doch hoffentlicht klar, dass solche Äusserungen in Deutschland an seelische Grausamkeit grenzt?^^
 
"Sortieren" war hier lediglich ein ungünstig gewähltes Wort. Die Technik sieht so aus, dass erst einmal ein Kabel die Signale von mehreren Leuten transportiert, natürlich immer einen kleinen Teil der Signale eines Nutzers, dann ein kleiner Teil des nächsten usw.
Wenn das Signal an diesem "Verteiler" ankommt, wird es nur von einem Leiter auf mehrere übertragen, während das Signal an sich dasselbe bleibt. Im Endeffekt bekommt jedes Endgerät die Daten aller anderen Empfänger, aber wertet nur die für sich selbst aus.

Etwas klarer:
Vom Backbone kommt das Signal "ABCABC", jeder Buchstabe steht für einen Empfänger. An dem Verteiler wird das Signal an 3 einzelne Glasfasern, von denen jeweils eine zu A, B und C führt, aufgeteilt, während das Signal "ABCABC" alle 3 Fasern weiterhin durchwandert. So erhält Empfänger A auch die Daten für B und C, gleiches gilt für die anderen. (Von der Infrastruktur her so wie das verlinkte Bild)

Die aktive Variante sieht vor, dem jeweiligen Empfänger nur seine Daten zukommen zu lassen, ist aber umständlicher umzusetzen, da sie teurer in der Anschaffung, umständlicher in der Anschaffung (zusätzliche Stormleitung) und teurer in der Instandhaltung ist.
 
AP Nova schrieb:
Wenn das Signal an diesem "Verteiler" ankommt, wird es nur von einem Leiter auf mehrere übertragen, während das Signal an sich dasselbe bleibt. Im Endeffekt bekommt jedes Endgerät die Daten aller anderen Empfänger, aber wertet nur die für sich selbst aus.
Sowas wird heute nicht mehr gemacht. Zu ineffizient bei der Übertragung. Wahrscheinlich ist das OPAL Technik, wobei man mittlerweile das L am Schluss weglassen kann damit es passt. Das mit mittlerweile Opa-Technik, also technisch veraltet, und wird nicht mehr verbaut.
Ausserdem leidet die Datensicherheit, da ein Nutzer auch an die Daten von anderen Nutzern gelangen könnte. Die Daten müssten dann verschlüsselt werden wg. Datenschutz.

AP Nova schrieb:
Die aktive Variante sieht vor, dem jeweiligen Empfänger nur seine Daten zukommen zu lassen, ist aber umständlicher umzusetzen, da sie teurer in der Anschaffung, umständlicher in der Anschaffung (zusätzliche Stormleitung) und teurer in der Instandhaltung ist.
Genau diese Variante wird allerdings nur noch verwendet bei Neu-Installationen.
 
WinnieW2 schrieb:
Sortieren. OK. Und wie soll das bitte passiv funktionieren?
Selbst für das Sortieren wird aktive Technik benötigt.

Für jeden Haushalt eine eigene Glasfaser bis zu einer mehrere km entferneten Vermittlungsstelle zu legen ist nicht praxisgerecht bzw. praxistauglich.

Die Datenpakete müssen auf den Glasfasern gemuxt und demuxt werden. Das geht nur mit aktiver Technik.

FTTN wird doch akt. von der Telekom verwendet als Topologie, falls diese Breitband neu ausbaut. DSL über Outdoor-DSLAM ist doch im Prinzip nichts anderes als FTTN (bzw. FTTC).


Später wirds nur noch FTTH geben, da die Telekom kein FTTB ausbaut.
Also hat später jeder seine 2er bzw. 6er Faser direkt vom OutdoorDSLAM (auch MFG abgekürzt = MultiFunktionsGehäuse) zum GlasAPL (=AbschlussPunkt Linientechnik) bis ins Wohnzimmer.

Im Endeffekt also doch eine durchgängige Leitung (wenn gut gespleist wurde).

EXIT: Ist und bleibt trotzdem alles OT.
 
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Ich war im Urlaub in Namibia und da hatte man in fast jedem Ort Edge, "größere" Orte hatten HSDPA :) Preis bei Prepaidkarte: 10 cent (€!) pro MB. Datenpakte und Flatrates saubillig. Und dazu noch: es gibt nur einen Anbieter... Es geht also ;) Was wir bei uns "Hinterwäldler" nennen, ist bei denen eine größere "Stadt" :D So modern ist Deutschland!
 
Yakomo schrieb:
Im Endeffekt also doch eine durchgängige Leitung (wenn gut gespleist wurde).
Das kann noch einige Jahre dauern bis FTTH in der Fläche kommt.

FTTH ist mit umfangreichen Bauarbeiten verbunden, falls – wie oft üblich – keine Leerrohe in den Straßen und Gehwegen vorgesehen sind für solche Dinge.

Die neue FTTH Technik benötigt trotzdem Switches in den MFG, da die Leitungen zu den Backbones GbE oder sogar 10GbE sind, in die einzelnen Haushalte aber wohl doch "nur" 100 MBit/s Anschlüsse gelegt werden.

Ja, ist hier OT. Hoffentlich verhaut uns kein Mod. deswegen.
Ergänzung ()

0815*Sir Tom schrieb:
Ich war im Urlaub in Namibia und da hatte man in fast jedem Ort Edge, "größere" Orte hatten HSDPA :) Preis bei Prepaidkarte: 10 cent (€!) pro MB. Datenpakte und Flatrates saubillig. Und dazu noch: es gibt nur einen Anbieter...
Ich denke in Namibia gibt es ein vollkommen anderes Lohn- und Preisniveau.
 
Autokiller677 schrieb:
Doch statt nach Volumen zu drosseln könnte man das ganze doch dynamisch machen. Verfügbare Bandbreite durch Zahl der eingeloggten User ergibt die Bandbreite, die man gerade bekommt. Ganz schick wäre es, wenn es auch noch dynamisch verteilt wird.
Das Zauberwort heißt QoS, Quality of Service und ist schon in GSM(!) enthalten. Ist ausreichend Bandbreite frei, kannst du so viel haben, wie deine QoS-Klasse es erlaubt. Greifen mehrere Teilnehmer gleichzeitig zu wird sie entsprechend ihrer QoS-Anforderungen aufgeteilt. Funktioniert wunderbar.
Gedrosselt wird, damit nicht ein paar Spezialisten permanent die Netze voll auslasten und so allen anderen das Leben schwer machen. Und natürlich um mehr Traffic für teuer verschachern zu können.

HighTech-Freak schrieb:
Meiner bescheidenen Meinung nach einfach eine Glasfaser von Dorf zu Dorf legen, in der Mitte einen 802.11n-Tower aufstellen und gut gangen!
Aber dann könnte ja jeder einfach so zugreifen und dann wäre das Internet ein rechtsfreier Raum! Nene, das geht so nicht, da muss erstmal SIEMENS in jahrelanger Forschungsarbeit eine sehr teure Lösung entwickeln, damit das auch schön rechtens ist.
 
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Wer sich diesen "Anschluss" holt, sollte lieber Windows Updates deaktivieren...
 
riDDi schrieb:
Das Zauberwort heißt QoS, Quality of Service und ist schon in GSM(!) enthalten...
Im Prinzip ja, nur kann das QoS System von Leuten mit entspr. Kenntnissen ausgehebelt werden und diese übertragen dann alle ihre Daten mit der höchst möglichen Priorität.
Abhilfe würde nur schaffen dass solche Leute aus den Verträgen geworfen werden wg. vertragswidriger Nutzung. Nur müsste sowas überwacht und protokolliert werden um Nutzer "auf frischer Tat" zu erwischen.

riDDi schrieb:
Aber dann könnte ja jeder einfach so zugreifen und dann wäre das Internet ein rechtsfreier Raum!
Bei öff. WLAN Netzen gibt es die Möglichkeit Anmeldeserver zu nutzen (z.B. RADIUS), da muss sich dann jeder Nutzer erst an dem Netz anmelden um Zugang zu erhalten.
Ergänzung ()

Justuz schrieb:
Wer sich diesen "Anschluss" holt, sollte lieber Windows Updates deaktivieren...
Ich würde nicht empfehlen die Sicherheitsupdates bei Windows auszuschalten, nur den ganzen zusätzlichen Schnick-Schnack braucht man nicht unbedingt herunter zu laden.
Auch Updates für Virenscanner sind weiterhin sehr ratsam.
Ansonsten besteht die Gefahr dass der Rechner dann doch mehr Traffic erzeugt als beabsichtigt ist.
 
Ich finde es lustig wie Leute das mögliche Volumen der Verträge kennen und die entstandenen Kosten um Rückschlüsse auf die doch VIEL zu teuren Verträge zu ziehen! Ne Glaskugel geschluckt, wah?

Ebenfalls ist es Schwachsinn Preise in Namibia mit Deutschland zu vergleichen!

Aber einige scheinen nur meckern zu wollen, anstatt das Positive zu sehen. Es geht vorwärts auch wenn man in der letzten Schlucht Deutschlands wohnt.
 
ich hoffe nur, dass sich das mit den volumina in naher zukunft so eruebrigt wie bei DSL. ich muss leider umziehen.. von jetzt, "kabel deutschland 32Mbit" zu dsl mit zu erwartenden 1500kbit..

naja, es gibt ja dort auch UMTS/HSDPA. da werde ich wohl so einen "volumen-tarif", fuers normale surfen, abschliessen und mir einen "download-server" ueber dsl einrichten. leider wirds dann nichts mehr mit spontanen filmen und serien via maxdome, dass abo kann ich dann wohl kuendigen, bei stunden von vorlaufzeit kann ich gleich in eine videothek gehen...

wieso gibts bei den HSDPA od. LTE nicht zubuchbare optionen um eine drosselung aufzuheben?
 
@WinnieW2

bei der telekom
vor ca 2 jahren
ich hab seitdem nicht umgestellt wegen der Vertragslaufzeit.

momentan kostet es glaub 48€ mit isdn
 
WinnieW2 schrieb:
Im Prinzip ja, nur kann das QoS System von Leuten mit entspr. Kenntnissen ausgehebelt werden und diese übertragen dann alle ihre Daten mit der höchst möglichen Priorität.
Imo gibt es z.B. bei UMTS nur vier QoS-Klassen: Voice (niedrige Datenrate, geringer Delay und kaum Jitter), Stream (mittlere Datenrate, höherer Delay und Jitter), Data (höchste Datenrate, geringe Anforderungen an Delay und Jitter), Background (niedrige Datenrate, Delay und Jitter egal).
Das gelbe vom Ei sind die alle nicht. Entweder man hat ordentliche Datenraten aber unsäglichen Delay/Jitter oder gibt sich mit niedriger bis mittlerer Rate zufrieden.

PS: Man beachte den nachfolgenden Sarkasmus in meinem letzten Post ;)
rechtsfreier Raum, SIEMENS, sehr teuer, etc.
 
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