SheepShaver schrieb:
Das Subventionsargument greift einfach nicht. Unser ganzes Energiesystem läuft nur mit massiven staatlichen Eingriffen. Netze, Reservekraftwerke, Speicher, Redispatch, das wird alles bezahlt und am Ende auf alle umgelegt. So zu tun, als wäre nur Atomkraft künstlich am Leben gehalten worden, ist schlicht falsch.
Bei AKWs steigen die Subventionen mit der Zeit immer weiter, trotz gegenteiliger Versprechungen seit den 50'er Jahren.
SheepShaver schrieb:
Bei Dunkelflaute zahlt genauso die Allgemeinheit, wenn Gaskraftwerke bereitstehen müssen oder die Preise explodieren. Speicher für Wochen, neue Leitungen durchs Land, das ist weder billig noch problemlos. Die Kosten sind nicht weg, sie werden nur anders verpackt.
Alternativ könnte man auch für 2 Wochen im Jahr hohe Börsenstrompreise akzeptieren, Deiche kosten kosten richtig viel und die braucht man nur alle paar Jahre, Mähdrescher werden auch nur 4 Wochen im Jahr genutzt.
Und mit 1€/W Invest und niedrigen Kosten bei Stillstand sind Gaskraftwerke auch nicht sonderlich teuer.
SheepShaver schrieb:
Zu glauben, man könnte mit denselben Milliarden einfach Speicher und Netze bauen und hätte das Problem gelöst, ist Wunschdenken. Große saisonale Speicher gibt es nicht. Batterien helfen nur für ein paar Stunden, Wasserstoff ist teuer und ineffizient. Das Thema ist auf unabsehbare noch nicht gelöst.
Die Gasspeicher in Deutschland haben eine Kapazität von 265TWh.
SheepShaver schrieb:
Dass Kerntechnik angeblich nur noch fürs Militär taugt, ist Blödsinn und blendet aus, dass sie weltweit weiterentwickelt wird, ganz nüchtern wegen Klima und Versorgungssicherheit.
Mit Powerpoint-Reaktoren zu "argumentieren" ist alles anderen als wissenschaftsorientiert.
SheepShaver schrieb:
Das Subventionsargument greift einfach nicht. Unser ganzes Energiesystem läuft nur mit massiven staatlichen Eingriffen. Netze, Reservekraftwerke, Speicher, Redispatch, das wird alles bezahlt und am Ende auf alle umgelegt. So zu tun, als wäre nur Atomkraft künstlich am Leben gehalten worden, ist schlicht falsch.
Bei AKWs steigen die Subventionen mit der Zeit immer weiter, trotz gegenteiliger Versprechungen seit den 50'er Jahren.
SheepShaver schrieb:
Bei Dunkelflaute zahlt genauso die Allgemeinheit, wenn Gaskraftwerke bereitstehen müssen oder die Preise explodieren. Speicher für Wochen, neue Leitungen durchs Land, das ist weder billig noch problemlos. Die Kosten sind nicht weg, sie werden nur anders verpackt.
Alternativ könnte man auch für 2 Wochen im Jahr hohe Börsenstrompreise akzeptieren, Deiche kosten kosten richtig viel und die braucht man nur alle paar Jahre, Mähdrescher werden auch nur 4 Wochen im Jahr genutzt.
Und mit 1€/W Invest und niedrigen Kosten bei Stillstand sind Gaskraftwerke auch nicht sonderlich teuer.
SheepShaver schrieb:
Zu glauben, man könnte mit denselben Milliarden einfach Speicher und Netze bauen und hätte das Problem gelöst, ist Wunschdenken. Große saisonale Speicher gibt es nicht. Batterien helfen nur für ein paar Stunden, Wasserstoff ist teuer und ineffizient. Das Thema ist auf unabsehbare noch nicht gelöst.
Die Gasspeicher in Deutschland haben eine Kapazität von 265TWh.
SheepShaver schrieb:
Dass Kerntechnik angeblich nur noch fürs Militär taugt, ist Blödsinn und blendet aus, dass sie weltweit weiterentwickelt wird, ganz nüchtern wegen Klima und Versorgungssicherheit.
Mit Powerpoint Reaktoren zu "argumentieren" ist alles anderen als wissentschaftlich.
givarus schrieb:
Dir ist schon bewusst, dass die Luftqualität in Innenräumen am CO2 gemessen wird, oder? Ab ca. 1400ppm gilt die Luftqualität als "schlecht" und "verbraucht".
Wenn Du lüftest bekamst Du vor 200 Jahren noch frische Luft mit 280ppm ins Zimmer. Heute hat die schon 430ppm.
In den schlimmsten Szenarien (RCP 8.5 - wir steigern die Emissionen noch) würden wir ca. im Jahr 2150 die 1400ppm in unserer Atmosphäre erreichen: Dann ist unser Planet wie ein Zimmer voll schlechter verbrauchter Luft. Lüften zwecklos!
Mit 1400ppm wird wahrscheinlich folgendes Szenario Realität:
https://de.wikipedia.org/wiki/Perm-Trias-Grenze#Auswirkungen_auf_Klima_und_Umwelt