News Telekom und Nvidia: Deutschlands erste KI-Fabrik mit 10.000 GPUs ist online

SheepShaver schrieb:
Wasserstoff ist nicht untauglich, aber teuer, verlustreich und nur mit massiver Zusatzinfrastruktur skalierbar. Darauf ein gesamtes Energiesystem aufzubauen, ist mehr als riskant.
Es würde nicht das ganze Energiesystem darauf gebaut, sondern
1) saisonale Speicherung
2) Puffer für Dunkelflauten

Das Risiko verschwindet durch den schleichenden Ausbau.

SheepShaver schrieb:
Der Unterschied ist die Größenordnung. Ein paar Stunden oder Tage mit hohen Preisen lassen sich abfedern. Zwei Wochen Dunkelflaute mit extremen Preisen sind eine andere Hausnummer.
Laut wiki sind die eher max 4-5 Tage lang, die längste 10 Tage.
Ich würde sagen der Markt regelt.
Plötzlich ist Wasserstoff wieder attraktiv, und jenachdem was günstiger ist, wird eben Wasserstoff, Biogas etc. genutzt oder nicht.
 
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SheepShaver schrieb:
Dann sind wir wieder bei Sozialisierung der Kosten.
Jedes AKW wurde subventioniert. Vom Rückbau über Endlager über die Versicherung. Oder wer zahlt bei einem Unfall? Die Rückversicherer weigern sich, die Dinger zu versichern. Und die versichern alles gegen Geld.
 
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SheepShaver schrieb:
Dazu kommt, dass Gaskraftwerke zwar Strom liefern, aber kein CO2-Problem lösen. Sie sind eine Brücke, keine Lösung.
Richtig, deshalb sollen sie ja 2045 wieder abgerissen werden, aber vorher müssen noch einige gebaut werden.
Die Kugel Eis wird immer größer.
Ergänzung ()

KitKat::new() schrieb:
Es würde nicht das ganze Energiesystem darauf gebaut, sondern
1) saisonale Speicherung
2) Puffer für Dunkelflauten
Nicht das ganze Energiesystem, aber deutlich mehr, als die von Dir genannten Punkte.
Gasheizungen nur noch H2 ready, grüner Stahl usw.
Wird auch langsam Zeit, dass die Erzeugungsanlagen, Leitungen und Speicher dafür gebaut werden, 2045 rückt gnadenlos näher.
 
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cookie_dent schrieb:
Gasheizungen nur noch H2 ready, grüner Stahl usw.
Grüner Stahl betrifft eher die Industrie als unsere Energieversorgung und es ist hoffentlich keiner so dumm und baut Gasheizungen mit Wasserstoff statt einer Wärmepumpe ein
 
Naja man muss doch jetzt auch nicht so tun als sei das wichtig - Deutschland wird bei Ai Rechenzentren keine wichtige Rolle spielen.

Wenn in Deutschland über Stromversrgung von grossen AI Zentren redet, ist das wie wenn der Vatikanstaat darüber diskutiert wie man Flugzeugträger baut - das ist doch komplett irreal und komplett theoretische Diskussion.

Die grossen AI Center laufen wie bei Musk mit Gas bei anderen mit Kohle und oder Kernkraft mit bei Alphabet Microsoft und Amazon starke Planung richtung Kernkraft - und alles andere fällt unter Zwergenwichteln.

Würde in den USA für die USA jemand einen 12 MW AI Server bestellen würde NVidia zurückschreiben hier haste den geschenkt Du bist offensichtlich ein verarmter 10 jähriger Schüler, der was für ein Schulpropjekt der 4. Klasse braucht :D

Dass NVidia da überhaupt da war ist 100% politisches Marketing Dt Politiker und 0% Business - der Server hat 0,012 GW.... das ist bei den grossen AI Centern nicht mal mehr eine relevante Nachkommazahl.

Currently, coal is the biggest single electricity source for data centres globally, largely due to the numerous facilities in China.
Overall, fossil fuels provide nearly 60% of power to data centres, according to the IEA. Renewables meet 27% of their electricity demand and nuclear another 15%.
 
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KitKat::new() schrieb:
Grüner Stahl betrifft eher die Industrie als unsere Energieversorgung
Jede kWh H2 die zur Stahlerzeugung verbraucht wird, steht nicht mehr für die Energieerzeugung zur Verfügung.
KitKat::new() schrieb:
und es ist hoffentlich keiner so dumm und baut Gasheizungen mit Wasserstoff statt einer Wärmepumpe ein
Och, ich kenne einige, die das unter der damaligen Ampelregierung gemacht haben, wurde so propagiert und war/ist (in den Anschaffungskosten) auch deutlich günstiger.
Wenn Du im letzten Lebensviertel angekommen bist, rechnest Du eben anders als in jungen Jahren, möglicherweise bekommst Du auch keinen Sanierungskredit von der Bank.
 
stefan92x schrieb:
Kann Kernkraft zum Strommix beitragen? Klar. Braucht China Kernkraft, um günstigen Strom zu haben? Nein.
China braucht vor allem Kernkraft aufgrund von militärischem Nutzen, auf der Erde und noch wichtiger außerhalb dieser. Für günstigen Strom war diese nie gedacht und ist halt ein hartnäckiges Märchen.
 
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MiroPoch schrieb:
China braucht vor allem Kernkraft aufgrund von militärischem Nutzen, auf der Erde und noch wichtiger außerhalb dieser. Für günstigen Strom war diese nie gedacht und ist halt ein hartnäckiges Märchen.
Au weia. Das ist ziemlicher Blödsinn. Chinas ziviler AKW-Ausbau hat primär mit Strombedarf, Luftverschmutzung und CO2-Reduktion zu tun, nicht mit Militär- oder Weltraumfantasien. Die meisten Reaktoren laufen ganz normal im Netzbetrieb und ersetzen Kohle, weil die teuer, dreckig und politisch problematisch ist. No shit.

Militärische Nutzung ist ein komplett anderes Thema und technisch und organisatorisch nicht vergleichbar. Dafür baut man keine Dutzende zivile Großreaktoren mit Netzanbindung. Und zu behaupten, Kernkraft sei nie für günstigen Strom gedacht gewesen, lügt sich was vor: In Ländern mit Serienbau und stabilen Rahmenbedingungen liefert sie sehr wohl planbaren, langfristig günstigen Strom.

Das Märchen ist eher, dass ein Land wie China Milliarden investiert, nur um am Ende absichtlich teuren Strom zu produzieren. Dafür sind sie dann doch zu pragmatisch.

So viel fachliches Unwissen und Anti-Atom-Geschwurbel findet man auch nur in Deutschland.
 
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Wenn der komplette Datensatz 1 x im Jahr verkauft wird merkt es eh niemand
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SheepShaver schrieb:
Au weia. Das ist ziemlicher Blödsinn. Chinas ziviler AKW-Ausbau hat primär mit Strombedarf, Luftverschmutzung und CO2-Reduktion zu tun, nicht mit Militär- oder Weltraumfantasien. Die meisten Reaktoren laufen ganz normal im Netzbetrieb und ersetzen Kohle, weil die teuer, dreckig und politisch problematisch ist. No shit.

Militärische Nutzung ist ein komplett anderes Thema und technisch und organisatorisch nicht vergleichbar. Dafür baut man keine Dutzende zivile Großreaktoren mit Netzanbindung. Und zu behaupten, Kernkraft sei nie für günstigen Strom gedacht gewesen, lügt sich was vor: In Ländern mit Serienbau und stabilen Rahmenbedingungen liefert sie sehr wohl planbaren, langfristig günstigen Strom.

Das Märchen ist eher, dass ein Land wie China Milliarden investiert, nur um am Ende absichtlich teuren Strom zu produzieren. Dafür sind sie dann doch zu pragmatisch.

So viel fachliches Unwissen und Anti-Atom-Geschwurbel findet man auch nur in Deutschland.

Das Beste daran ist das Atomenergie völlig ungefährlich ist

https://futurezone.at/digital-life/...orschriften-atomkraftwerken-smr-usa/403126526
 
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SheepShaver schrieb:
So viel fachliches Unwissen und Anti-Atom-Geschwurbel findet man auch nur in Deutschland.
Sure Bro, weil du es sagst, muss es ja so sein.

Die zivile Nukleartechnik stellt Schlüsseltechniken und Schlüsselrohstoffe zum Bau von Nuklearsprengköpfen zur Verfügung. Ohne den militärischen Nutzen und der dadurch erreichten Abschreckung würde niemand über den Cashgrab Atomkraft auch nur nachdenken, welches ohne massenweise staatliche Subventionen unmöglich wären.

In Deutschland denkt man vorher nach, bevor man etwas tut. Dauert länger ja, aber solltest du mal versuchen, lohnt sich am Ende. Dann würdest du dir es ersparen, deine reaktionäre Unwissenheit der Welt zu schau zu stellen.
 
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MiroPoch schrieb:
Sure Bro, weil du es sagst, muss es ja so sein.

Die zivile Nukleartechnik stellt Schlüsseltechniken und Schlüsselrohstoffe zum Bau von Nuklearsprengköpfen zur Verfügung. Ohne den militärischen Nutzen und der dadurch erreichten Abschreckung würde niemand über den Cashgrab Atomkraft auch nur nachdenken, welches ohne massenweise staatliche Subventionen unmöglich wären.
Nein. Für Nuklearwaffen braucht man weder zivile AKWs noch deren Brennstoffkreislauf. Waffenprogramme nutzen separate militärische Reaktoren oder spezielle Anreicherungsanlagen, die nichts mit kommerziellen Leichtwasserreaktoren zu tun haben. Zivile AKWs liefern weder waffenfähiges Plutonium in geeigneter Qualität noch sind sie ein sinnvoller Weg, es zu gewinnen. Das wäre teuer, ineffizient und leicht kontrollierbar.
Diese angeblichen Schlüsseltechniken sind auch kein geheimes Nuklearwissen. Physik, Materialkunde und Chemie liegen seit Jahrzehnten offen auf dem Tisch und sind weltweit bekannt.

MiroPoch schrieb:
In Deutschland denkt man vorher nach, bevor man etwas tut. Dauert länger ja, aber solltest du mal versuchen, lohnt sich am Ende. Dann würdest du dir es ersparen, deine reaktionäre Unwissenheit der Welt zu schau zu stellen.
Ah klar. Lange reden = automatisch klug. Hat man ja gesehen, wie gut das bisher funktioniert hat. Jahrelang diskutieren, dann aussteigen, neue Abhängigkeiten schaffen, teuer importieren und sich dabei noch auf die Schulter klopfen. Spitzenleistung.

Und wenn die Argumente dünn werden, packt man halt den Oberlehrer aus. Ist natürlich einfacher, als sich mit Physik, Systemgrenzen und Zahlen auseinanderzusetzen.
 
Gandalf2210 schrieb:
Ich schaue mich um und Stelle fest dass China genannte Kraftwerke ausbaut, und mit den billigsten Strom hat. Ich schaue mir die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre in China und und vergleiche sie mit der Jahre andauernden Rezession in Deutschland.
China ist eine Diktatur mit einer 1,4 Milliarden Bevölkerung.
Wir sind eine Demokratie mit einer 83 Millionen Bevölkerung.
China hat aufgrund der eigenen Masse an Bevölkerung ein ganz anderes Wirtschaftswachstums- und Konsumpotenzial als wir, mit einer schnell (über)alternden schrumpfenden Bevölkerung.
China ist ein riesengroßes Land, Deutschland passt von der Landfläche her etwa 27-mal in China hinein.
Ca. 13,2 Millionen Babyboomer werden in den kommenden 13 Jahren in den Ruhestand gehen.
Natürlich ist das ein Riesenproblem für unsere Wirtschaft, weil der eigene Nachwuchs auf dem Arbeitsmarkt fehlen wird, der die frei gewordenen Arbeitsplätze wieder neu besetzen könnte, um eine Schrumpfung der Wirtschaft zu vermeiden = Rezession, schlimmer dann Depression.

Warum haben wir eine lange Rezessionsphase in Deutschland?
1.) Corona-Pandemie mit Lockdowns > Weltwirtschaftskrise 2020/2021 (The great lockdown)
2.) Ukrainekrieg mit US- und EU-Sanktionen gegen Russland und Einstellung der günstigen russischen Gaslieferungen über die Nord Stream Pipelines.
3.) Infolge hohe Inflation und Preissteigerungen bei Energie, Lebenshaltung, Mieten ect.

Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs zu Beginn der 1990er Jahre ist China die Billigproduktions- und Billiglohn-Werkbank der Welt geworden, in der Menschenrechte und die Individualität/Selbstverwirklichung des Einzelnen keine Rolle spielen.
Umweltschutz spielte in China in den letzten Jahrzehnten keine Rolle.
Erst seit einigen Jahren setzen die Chinesen auf Umweltschutz und höhere Umweltstandards für ihr Land, da sie die Schäden durch Luft-, Wasser- und Umweltverschmutzung sowie den Raubbau in ihren großen Industriestädten erkannt haben.
China ist kein freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat, sondern eine Überwachungs- und Zensurautokratie.
Deshalb kann man China nicht mit unserem Land und der freien westlichen Welt vergleichen.
In China entscheidet die Regierung unter Xi Jinping und das Politbüro der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), das aus etwa 20 Mitgliedern besteht, sowie dem Zentralkomitee der KPCh mit 150 bis 200 Mitgliedern.
Die Entscheidungen werden in informellen Runden getroffen, das chinesische Volk hat kein Mitbestimmungsrecht.
Gemäß ihrer sozialistischen Verfassung steht die Volksrepublik China „unter der demokratischen Diktatur des Volkes“, wird jedoch seit ihrer Gründung durchgehend autoritär bis totalitär von der Kommunistischen Partei Chinas regiert.
Bis heute werden der KPCh schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen.
Bemerkenswert finde ich seit 30 Jahren, dass westliche Kapitalisten keinerlei moralische, wertebasierte oder ideologische Bedenken haben, mit Kommunisten Geschäfte zu machen.
Kommunismus ist im demokratischen, freien Westen doch eigentlich Teufelszeug und muss unter allen Umständen bekämpft und verhindert werden!
Wenn es aber um Profite geht, sind die eigene Moral, Werte- und Weltanschauung plötzlich egal und man arbeitet arbeitsteilig zusammen, weil die Produktions- und Lohnkosten in China so niedrig sind.
Auf westliche Umweltschutzstandards muss man dann auch keine Rücksicht mehr nehmen und sie in die Verkaufspreise der Konsumgüter einkalkulieren!
 
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K1LL3RC0W schrieb:
Denn selbst mit einen Öko-Stromtarif, bekommt man nicht nur Ökostrom, weil jeder Abmehmer den Mix aus Allem bekommt.
Ja, aber nein. Wenn du 100% Ökostrom bezahlst bekommst du zwar nicht wirklich nur Elektronen aus Ökostrom, aber aufs Jahr und auf den Gesamtmarkt gerechnet muss der Energiebetreiber das ausgleichen und genügend Ökostrom produzieren.
 
cookie_dent schrieb:
Richtig, deshalb sollen sie ja 2045 wieder abgerissen werden, aber vorher müssen noch einige gebaut werden.
Klingt nach Blöd-Zeitung.
SheepShaver schrieb:
Die Studie wird halt seit fast 20 Jahren immer wieder rausgekramt, obwohl sie fachlich extrem umstritten ist. Storm van Leeuwen rechnet mit Annahmen, die heute so einfach nicht mehr gelten, etwa beim Energieeinsatz im Bergbau, bei Anreicherung und bei Reaktortechnik. Seitdem haben sich Fördermethoden, Zentrifugen, Brennstoffausnutzung und Reaktordesign deutlich weiterentwickelt. Das wird natürlich konsequent ignoriert.
Eine Metastudie von 2011 wird seit 20 Jahren immer wieder rausgekramt?
SheepShaver schrieb:
Der Fokus auf hypothetische Erzgehalte in 2059 oder 2078 hat null mit der heutigen Debatte zu tun. Energiepolitik wird nicht für das Jahr 2080 entschieden, sondern für die nächsten 20 bis 40 Jahre. Und da liegen die realen Lebenszyklus-Emissionen von Kernenergie laut praktisch allen neueren Metastudien klar im Bereich von Wind und unter Solar, weit unter Gas und Kohle.
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0196890408000575
Der Kram ist halt irgendwann alle, und das umso schneller je mehr AKWs man baut und betreibt.
Warum also sollte man sich die Kosten und die Risiken für Kram ans Bein binden der nicht mehr lange funktioniert?
Dein Link trifft keine Aussagen über fallende Uran-Gehalte im Erz.
SheepShaver schrieb:
@foofoobar
Dass die Subventionen bei AKWs angeblich immer steigen, ist so pauschal einfach falsch. Was steigt, sind die Kosten in Ländern mit politisch instabilen Rahmenbedingungen und Sonderauflagen. In Ländern mit standardisierten Designs und Serienbau sieht man genau das Gegenteil. Wenn man jede Kostensteigerung politischer Natur der Technik anlastet, kann man das bei Wind, Solar und Netzen genauso machen.
Und was war die Konvoi Baureihe?
SheepShaver schrieb:
Hohe Börsenstrompreise für zwei Wochen im Jahr einfach zu akzeptieren klingt theoretisch nett, funktioniert aber praktisch nicht. Diese Preisspitzen schlagen direkt auf Industrie, Mittelstand und Haushalte durch oder müssen am Ende wieder staatlich abgefedert werden. Dann sind wir wieder bei Sozialisierung der Kosten.
Die Klagen über Phasen mit niedrigen oder gar negativen Strompreisen schaffen es halt nicht in die Blöd-Zeitung.
SheepShaver schrieb:
Gas mit 1€/W Invest und niedrigen Stillstandskosten ist nur dann günstig, wenn Gas billig und verfügbar ist. Genau das haben wir die letzten Jahre eindrucksvoll widerlegt. Dazu kommt, dass Gaskraftwerke zwar Strom liefern, aber kein CO2-Problem lösen. Sie sind eine Brücke, keine Lösung.
Typisch Kartoffel wenn man eine Lösung für 90-95% des Problems hat wartet man so lange bis auch der Rest gelöst ist.
SheepShaver schrieb:
Die 265 TWh Gasspeicher sind kein Argument gegen das Speicherproblem, sondern zeigen es. Diese Speicher funktionieren nur, weil Gas eine extrem hohe Energiedichte hat und wir ein fossiles System im Hintergrund haben. Das lässt sich nicht 1:1 auf Strom oder Wasserstoff übertragen. Genau deshalb sind saisonale Stromspeicher weiterhin ungelöst.
Und jetzt schaust du einfach mal nach wie viel vom Gasverbrauch Deutschlands tatsächlich verstromt wird.
SheepShaver schrieb:
Und PowerPoint-Reaktoren sind kein Argument, sondern ein Strohmann. Niemand fordert, morgen Fantasiereaktoren zu bauen. Es geht um reale Weiterentwicklungen existierender Technik, die anderswo konkret umgesetzt oder zumindest industriell geplant werden. Das als unwissenschaftlich abzutun, während man selbst auf hypothetische Speicherlösungen setzt, ist wieder schizo.
Da verweist man auf real existierende Speicher und schwupps ist man schizo?
SheepShaver schrieb:
Hier wird ständig mit Idealen argumentiert, während man bei Kernenergie jede theoretische Schwäche maximal auslegt und bei Alternativen großzügig über reale Probleme hinweggeht. Das ist keine sachliche Argumentation, sondern Rosinen picken.
Explodierende Kosten und explodierende AKWs sind theoretische Schwächen?
 
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foofoobar schrieb:
Eine Metastudie von 2011 wird seit 20 Jahren immer wieder rausgekramt?
Ich habe aufgerundet.
foofoobar schrieb:
Der Kram ist halt irgendwann alle, und das umso schneller je mehr AKWs man baut und betreibt.
Warum also sollte man sich die Kosten und die Risiken für Kram ans Bein binden der nicht mehr lange funktioniert?
Dass Uran irgendwann knapper wird, gilt genauso für Kupfer, Lithium, Nickel, Beton, seltene Erden und praktisch jede andere Energietechnologie.
foofoobar schrieb:
Und was war die Konvoi Baureihe?
Konvoi lief technisch sauber und stabil. Dass Deutschland danach politisch und regulatorisch alles kaputtoptimiert hat, ist kein Technikargument. Wenn du Konvoi als Kostenkeule nutzt, dann argumentierst du gegen den Standort Deutschland, nicht gegen Kernenergie.
foofoobar schrieb:
Die Klagen über Phasen mit niedrigen oder gar negativen Strompreisen schaffen es halt nicht in die Blöd-Zeitung.
Negative Preise sind kein Qualitätsmerkmal, das ist ein Symptom für Überangebot und fehlende Flexibilität. Davon kann ich mir in der Dunkelflaute nichts kaufen.
foofoobar schrieb:
Typisch Kartoffel wenn man eine Lösung für 90-95% des Problems hat wartet man so lange bis auch der Rest gelöst ist.
In Stromsystemen sind die letzten 5-10 Prozent entscheidend, weil genau dort Versorgungssicherheit und Preise kippen.
foofoobar schrieb:
Und jetzt schaust du einfach mal nach wie viel vom Gasverbrauch Deutschlands tatsächlich verstromt wird.
Und du schaust mal nach, wann Gas verstromt wird. Der Jahresanteil ist völlig egal. Gas ist nicht deshalb wichtig, weil es viel verstromt wird, sondern weil es in den kritischen Stunden einspringt.
foofoobar schrieb:
Da verweist man auf real existierende Speicher und schwupps ist man schizo?
Wenn man Gasspeicher als Argument benutzt, sagt man implizit, dass man einen speicherbaren, jederzeit verfügbaren Energieträger im Hintergrund braucht, um das Stromsystem stabil zu halten. Kernenergie kann das, ohne CO2 zu emittieren und ohne auf saisonale Speicher angewiesen zu sein.
foofoobar schrieb:
Explodierende Kosten und explodierende AKWs sind theoretische Schwächen?
Kostenprobleme sind politisch gemacht, kein technischer Zwang. Unfälle sind extrem selten und moderne Reaktoren 100-1000 mal sicherer, zudem sind sie passiv gesichert. Beides als Totschlagargument zu nutzen, während man bei Alternativen reale Dauerprobleme kleinredet, ist genau das Rosinenpicken, das ich meine.
 
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SheepShaver schrieb:
Unfälle sind extrem selten und moderne Reaktoren 100-1000 mal sicherer, zudem sind sie passiv gesichert
Dann sollten sich ja Rückversicherer finden lassen. Die versichern schließlich alles.

Ach AKW nicht? Warum?
 
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Ein AKW neu zu bauen dauert Jahrzehnte und ohne staatliche Garantien würde kein wirtschaftlich denkender Mensch AKWs auch nur im entferntesten in Erwägung ziehen. Gibt dazu auch Aussagen der IAEA und der World Nuclear Association. Und wenn ich dann sehe, dass mir Copilot heute solche Antworten gibt, dann glaube ich persönlich, dass der KI-Hype bald auf dem Boden der Tatsachen ankommt.
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@Noerd Das habe ich auch schon erlebt, als ich die KI fragte, wann die letzte Bundestagswahl war und welche Partei sie gewonnen hat.
Die KI gab mir die Bundestagswahl 2021 und die SPD als Wahlsieger aus, obwohl 2025 ein neuer Bundestag gewählt wurde und die Union die Wahl gewann.
Selbst als ich Gemini auf den Fehler mehrfach hinwies, gab die KI immer wieder die falschen Antworten.
Ich nutze die KI deshalb nur noch selten und gehe davon aus, dass die KI-Blase bald platzen wird, genauso wie damals die Dotcom-Blase. Gleiches gilt für das Schneeballsystem Bitcoin.
 
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Alphanerd schrieb:
Dann sollten sich ja Rückversicherer finden lassen. Die versichern schließlich alles.

Ach AKW nicht? Warum?
Dass Rückversicherer AKWs nicht voll absichern, sagt nichts über die Sicherheit moderner Reaktoren aus. Versicherbarkeit hat nichts mit der Wahrscheinlichkeit zu tun, sondern mit der maximalen Schadenshöhe.
Noerd schrieb:
Ein AKW neu zu bauen dauert Jahrzehnte und ohne staatliche Garantien würde kein wirtschaftlich denkender Mensch AKWs auch nur im entferntesten in Erwägung ziehen. Gibt dazu auch Aussagen der IAEA und der World Nuclear Association.
Liegt ebenfalls an Regulierung und fehlender Standardisierung. In Ländern mit Serienbau geht es deutlich schneller. Staatliche Absicherung gibt es im Energiesystem überall, bei Netzen, Speichern, Erneuerbaren und Reservekraftwerken. AKWs sind kein Sonderfall. IAEA und WNA sagen das übrigens auch: wirtschaftlich tragfähig bei passenden Rahmenbedingungen.
 
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