Was dennoch nur Wortklauberei ist. Denn selbst mit einen Öko-Stromtarif, bekommt man nicht nur Ökostrom, weil jeder Abmehmer den Mix aus Allem bekommt. Dennoch sorgt die KI-Fabrik zu einer weiteren und dazu immensen Stromabnahme, welcher dann zusätzlich produziert werden muss um alle Anderen weiterhin zu versorgen. Wir (D) müssen eh schon stets und ständig Strom aus dem Ausland zukaufen. Ein weiterer Großabnehmer machts da nicht besser.NJay schrieb:Würdest du wissen, wenn du den Artikel gelesen hättest:
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News Telekom und Nvidia: Deutschlands erste KI-Fabrik mit 10.000 GPUs ist online
- Ersteller nlr
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foofoobar
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Allerdings kostet der Abriss von AKWs quasi das selbe wie der Bau, aber auch nur wenn die nicht havariert sind: (Dann wir es richtig teuer)cookie_dent schrieb:Wenigstens da unterscheidet sie sich nicht von den Erneuerbaren.
https://www.heise.de/news/Rueckbau-des-franzoesischen-AKW-Fessenheim-beginnt-im-Mai-11159685.html
K1LL3RC0W schrieb:Dennoch sorgt die KI-Fabrik zu einer weiteren und dazu immensen Stromabnahme, welcher dann zusätzlich produziert werden muss um alle Anderen weiterhin zu versorgen.
Das tut es in D nicht, weil die Industrie und Produktion viel mehr Betriebe und Verbraucher zumacht als so ein "kleines" AI Rechenzentrum an Strom zusätzlich verbraucht.
Und wirklich grosse AI Rechenzentren (also 100x grössere oder noch mehr wie in den USA im GW Bereich) wird niemand in D bauen, dazu sind Strom / Land / Arbeitskosten / behördliche Auflagen viel viel zu teuer.
Das wird mehr oder weniger ein "Einhorn" bleiben. Garantiert muss sich Niemand in Deutschland Sorgen machen, dass die Investoren Schlange stehen um in Deutschland AI Rechenzentren zu bauen
Das Zentrum hier braucht nur so viel Strom wie in D in vielleicht 1 Woche oder so durch Verlagerung von Industrie und Produktion oder durch Produktionsrückgang / dauerhafte Schliessung frei wird - die Menge ist kein Problem und das ist auch insgesamt so gesehen kein Extraverbraucher.
Das ist tatsächlich einer der Vorteile eines Landes / Unternehmens etc im Umbau oder Niedergang - es werden viele Ressourcen frei, die man dann anders nutzen kann - und zwar ohne dass man sich Gedanken machen muss woher die zusätzlich kommen.
Durch den Rückgang bei energieintensiver Industrie (llila Kurve) wird doch massig Energie und Strom frei - der wie man sieht nicht von anderen Industrien benötigt wird, die sinken doch auch eher
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foofoobar
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Der Strom muss nicht importiert werden, sondern der importierte Strom ist dann einfach billiger.K1LL3RC0W schrieb:Wir (D) müssen eh schon stets und ständig Strom aus dem Ausland zukaufen. Ein weiterer Großabnehmer machts da nicht besser.
Ansonsten importiert Deutschland pro Jahr für 80G€ - 120G€ fossile Brennstoffe im Jahr, da wäre wesentlich mehr zu holen als bei Strom.
Und bis auf Braunkohle und EE würde der hier hier erzeugte Strom aus fossilen Importen erzeugt werden.
Und auch Uran würde importiert werden.
Future-One
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Dann kauft nichts was von dort kommt. Dann produzieren sie weniger CO2. Moment, wenn wir dann alles aus Deutschland kaufen, dann erhöhen wir unser CO2 Ausstoß. Mist.Gandalf2210 schrieb:Atemluft zu besteuern in dem Glauben man könne damit das Wetter beeinflussen während USA, China und Indien einen F***k ..
Scheint ein guter Querschnitt der Küchen- und Stammtischexperten des Landes hier wieder vertreten zu sein, die neben jeder Menge schrägen Zeugs, das sie abladen, es auch wieder nicht schaffen, schlicht beim Thema zu bleiben und sich in geistigen Irrungen zur Energiepolitik und Gesellschaftskritik verlieren 😅.
Ist es sooo schwer, sich mal zusammenzureißen?
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ShiftyBro
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Du weißt ja garnicht, wie dringend hier Wohnungen nötig sind...😆 aber okay, das wäre vielleicht wirklich zu wenig wohnlich, der Punkt geht an dich. 😅0x8100 schrieb:ja, wenn man nicht auf fenster besteht, kann man da sicherlich was schönes draus machendas rechenzentrum ist unterirdisch - darüber sollen dann auch wohnungen entstehen
Ford_Prefekt
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Nur am Rande das stimmt so nicht denn der CO2 Ausstoß wird immer konsumorientiert betrachtet, sonst hätten weniger industrielle Länder oder reiche Länder (z.b. Luxemburg) einen extrem niedrigen Carbon Footprint. Was wir aus China kaufen wird uns angerechnet, daher sinkt auch unser Ausstoß nur in der Praxis und nicht auf dem Papier so stark. Wenn wir weniger exportieren ist das für unsere klimabilanz völlig egal.Future-One schrieb:Dann kauft nichts was von dort kommt. Dann produzieren sie weniger CO2. Moment, wenn wir dann alles aus Deutschland kaufen, dann erhöhen wir unser CO2 Ausstoß. Mist.
aLanaMiau
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Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist und wahrscheinlich dank Überregulierung eh kaum benutzbar sein dürfte. Wenn sich nicht grundlegend an der Einstellung der EU/Deutschland etwas ändert, sehe ich schwarz für die digitale Zukunft.
Warum die Diskussion in einem Technikforum komplett in eine politische Energiedebatte abdriftet ist mir ein Rätsel.
Warum die Diskussion in einem Technikforum komplett in eine politische Energiedebatte abdriftet ist mir ein Rätsel.
Naja bei einem (grösseren) AI Rechenzentrum ist halt Strom der ALLES entscheidende Faktor.
Wenn es um AAA Gamingrechner geht werden die Leute auch über den Preis/Verfügbarkeit von Grafikkarten diskutieren, weil das eine halt mit dem anderen extrem eng zusammenhängt und Voraussetzung ist.
Ohne günstigen und gut verfügbaren Strom kein grosses AI Rechenzentrum ohne eine verfügbare / bezahlbare Grafikkarte besser als GTX 1030 kein 4k AAA Gaming System in 2026.
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Ohne günstigen und gut verfügbaren Strom kein grosses AI Rechenzentrum ohne eine verfügbare / bezahlbare Grafikkarte besser als GTX 1030 kein 4k AAA Gaming System in 2026.
CBaseForum
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Natürlich nicht und wenn Huang für sein Palaber extra nach Berlin reist, ist das total toll und voll cool und so. Er ist ja jemand mit Geld. Die ganzen grünen Maßstäbe gelten nur für das Fußvolk.User38 schrieb:Wird die mit grünem Strom betrieben?
Ach und vergiss nicht, Atomenergieerzeugung wird ab der Landesgrenze ungefährlich.
Fika
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Weil gern über Bayern geschimpft wird (teils zu recht), in manch anderem Bundesland sieht es auch nicht wirklich besser aus, eher noch schlechter.
https://energy-charts.info/charts/renewable_share_map_bl/chart.htm?l=de&c=DE_BL
Die zwei Videos finde ich auch recht interessant.
Einmal eine Zusammenfassung
Und was verbessert werden könnte
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DonDonat
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Getreu dem Motto, besser spät als nie, auch wenn die ersten Brüche in der "KI" Blase sichtbar werden, siehe Nvidias langsamer "Pull-Out" aus OpenAI, dem massiven Verlust der MS Aktie nachdem geleakt wurde, wie viel Geld OpenAI MS gibt (und wie viel Geld MS OpenAI zurück gibt) oder oder oder
Ähnlich wie bei der Crypto Blase ist es nur sinnvoll bei sowas einzusteigen, wenn man früh dran ist.
Jetzt dürfte es schwer werden das Ding gegenzufinanzieren, bevor die Blase platzt.
Macht man gerade eine Regulierung beim Bau nicht, dann kommt sowas bei raus wie in den USA, wo eine Server-Farm direkt neben Anwohnern steht, dabei ~80-90dB laut ist, sämtliches Wasser abzieht und die Strom-Kosten um nen Faktor X steigen lässt.
Es gibt nicht "eine EU/DE", da wir hierzulande (ich schließe die EU mal mit ein) sehr breit aufgestellt sind.
Du kannst für bestimmte Branchen oder Regierungen wie die CXU hierzulande definitiv so eine Kritik sinnvoll bringen aber halt nicht allgemeingültig weil du da dann auch Bereiche mit einschließt, die schon lange digital sind oder "Cutting Edge" darstellen...
Siehe ASML die... Ein europäisches Unternehmen sind und ohne die kein einziger Chip den du gerade zuhause oder auf Arbeit irgendwo hast existieren würde.
"Energie" wie du es hier so salopp bezeichnest ist ein Kern-Thema der modernen Zivilisation und mit Blick auf den Planeten und wo du auch leben möchtest, sollte eine defacto existierende Blase die nur Schäden anrichtet aber nichts gutes tut, gerade im Bezug auf "Energie", nun mal diskutiert werden, da die Konsequenzen und Probleme dieser Blase noch weit nach dem Platzen vorhanden sein und auch dich persönlich betreffen (werden).
Würde ich persönlich dieses Thema hier diskutieren? Nein. Aber es macht in dem Kontext absolut Sinn sowas zu tun, weil es thematisch absolut passend ist, auch wenn es dir vielleicht nicht gefällt.
Stattdessen würde ich lieber coole Einsatzgebiete von "KI" diskutieren, wie z.B. dass Forscher eine "KI" geschrieben haben, die aus den X Peta-Byte an Daten die wir aus Weltraum-Aufnahmen haben Galaxien findet, die nicht der Norm entsprechen. Sowas läuft auf Systemen die eben keine Fußballfelder groß sein müssen, liefert sehr gute Ergebnisse und zeigt wieso "KI" als Produkt sinnvoll ist...Nur eben nicht als LLM welches, um den Bogen zurück zu dir zu spannen, Größenordnungen mehr Energie braucht als alles andere in der verdammten Geschichte der Menschheit ohne dass es bisher auch nur einen Hinweis gäbe, dass es Produktivität steigert, finanzierbar wäre oder sonst irgendwie sinnvoll sein könnte.
Ähnlich wie bei der Crypto Blase ist es nur sinnvoll bei sowas einzusteigen, wenn man früh dran ist.
Jetzt dürfte es schwer werden das Ding gegenzufinanzieren, bevor die Blase platzt.
Datensicherheit ist nicht "Überregulierung" und wenn du auf Baugenehmigungen raus möchtest, scheitert das Ganze speziell beim Thema Data-Center Thema (nicht aber im allgemeinen, wo die Verfahren definitiv zu bürokratisch sind) auch weil sowas dann so sinnvolle Dinge erfordert wie eine Analyse des Wasserverbrauchs oder des lokalen Stromnetzes.aLanaMiau schrieb:und wahrscheinlich dank Überregulierung eh kaum benutzbar sein dürfte.
Macht man gerade eine Regulierung beim Bau nicht, dann kommt sowas bei raus wie in den USA, wo eine Server-Farm direkt neben Anwohnern steht, dabei ~80-90dB laut ist, sämtliches Wasser abzieht und die Strom-Kosten um nen Faktor X steigen lässt.
Über was redest du hier? In der Politik, die jedes mal eindrucksvoll beweist, dass sie keinerlei Ahnung von IT hat? In der Robotik, in der deutsche Firmen hier tatsächlich schon lange "digital" unterwegs sind? In der Software-Branch in der die wenigen größeren Firmen aus DE auch schon ewig alles digital machen? In der Fahrzeug-Technik, in der fast alles digital ist und nur der Verbrenner noch als "Aushängeschild" der deutschen Politik da ist?aLanaMiau schrieb:Wenn sich nicht grundlegend an der Einstellung der EU/Deutschland etwas ändert, sehe ich schwarz für die digitale Zukunft.
Es gibt nicht "eine EU/DE", da wir hierzulande (ich schließe die EU mal mit ein) sehr breit aufgestellt sind.
Du kannst für bestimmte Branchen oder Regierungen wie die CXU hierzulande definitiv so eine Kritik sinnvoll bringen aber halt nicht allgemeingültig weil du da dann auch Bereiche mit einschließt, die schon lange digital sind oder "Cutting Edge" darstellen...
Siehe ASML die... Ein europäisches Unternehmen sind und ohne die kein einziger Chip den du gerade zuhause oder auf Arbeit irgendwo hast existieren würde.
Weil "KI" nicht nur viel Energie brauch sondern VIEL³. Und dass sorgt für Probleme wie du dir bei Größenordnungen von dem Verbrauch von Großstädten (!) aber halt auf der Fläche eines oder weniger Fußballfelder Größe sicher vorstellen kannst... Und da war man dann noch nicht bei den direkten Folgen für Mensch und Umwelt durch die Rechenzentren wie oben beschrieben... Und dann war man da immer noch nicht bei CO2... Und dann war man da immer noch nicht bei den Energiekosten, die du persönlich dann tragen darfst weil ein paar "KI" Bros meinen ihre Blase mache Sinn.aLanaMiau schrieb:Warum die Diskussion in einem Technikforum komplett in eine politische Energiedebatte abdriftet ist mir ein Rätsel.
"Energie" wie du es hier so salopp bezeichnest ist ein Kern-Thema der modernen Zivilisation und mit Blick auf den Planeten und wo du auch leben möchtest, sollte eine defacto existierende Blase die nur Schäden anrichtet aber nichts gutes tut, gerade im Bezug auf "Energie", nun mal diskutiert werden, da die Konsequenzen und Probleme dieser Blase noch weit nach dem Platzen vorhanden sein und auch dich persönlich betreffen (werden).
Würde ich persönlich dieses Thema hier diskutieren? Nein. Aber es macht in dem Kontext absolut Sinn sowas zu tun, weil es thematisch absolut passend ist, auch wenn es dir vielleicht nicht gefällt.
Stattdessen würde ich lieber coole Einsatzgebiete von "KI" diskutieren, wie z.B. dass Forscher eine "KI" geschrieben haben, die aus den X Peta-Byte an Daten die wir aus Weltraum-Aufnahmen haben Galaxien findet, die nicht der Norm entsprechen. Sowas läuft auf Systemen die eben keine Fußballfelder groß sein müssen, liefert sehr gute Ergebnisse und zeigt wieso "KI" als Produkt sinnvoll ist...Nur eben nicht als LLM welches, um den Bogen zurück zu dir zu spannen, Größenordnungen mehr Energie braucht als alles andere in der verdammten Geschichte der Menschheit ohne dass es bisher auch nur einen Hinweis gäbe, dass es Produktivität steigert, finanzierbar wäre oder sonst irgendwie sinnvoll sein könnte.
SheepShaver
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@foofoobar
Dass die Subventionen bei AKWs angeblich immer steigen, ist so pauschal einfach falsch. Was steigt, sind die Kosten in Ländern mit politisch instabilen Rahmenbedingungen und Sonderauflagen. In Ländern mit standardisierten Designs und Serienbau sieht man genau das Gegenteil. Wenn man jede Kostensteigerung politischer Natur der Technik anlastet, kann man das bei Wind, Solar und Netzen genauso machen.
Hohe Börsenstrompreise für zwei Wochen im Jahr einfach zu akzeptieren klingt theoretisch nett, funktioniert aber praktisch nicht. Diese Preisspitzen schlagen direkt auf Industrie, Mittelstand und Haushalte durch oder müssen am Ende wieder staatlich abgefedert werden. Dann sind wir wieder bei Sozialisierung der Kosten.
Gas mit 1€/W Invest und niedrigen Stillstandskosten ist nur dann günstig, wenn Gas billig und verfügbar ist. Genau das haben wir die letzten Jahre eindrucksvoll widerlegt. Dazu kommt, dass Gaskraftwerke zwar Strom liefern, aber kein CO2-Problem lösen. Sie sind eine Brücke, keine Lösung.
Die 265 TWh Gasspeicher sind kein Argument gegen das Speicherproblem, sondern zeigen es. Diese Speicher funktionieren nur, weil Gas eine extrem hohe Energiedichte hat und wir ein fossiles System im Hintergrund haben. Das lässt sich nicht 1:1 auf Strom oder Wasserstoff übertragen. Genau deshalb sind saisonale Stromspeicher weiterhin ungelöst.
Und PowerPoint-Reaktoren sind kein Argument, sondern ein Strohmann. Niemand fordert, morgen Fantasiereaktoren zu bauen. Es geht um reale Weiterentwicklungen existierender Technik, die anderswo konkret umgesetzt oder zumindest industriell geplant werden. Das als unwissenschaftlich abzutun, während man selbst auf hypothetische Speicherlösungen setzt, ist wieder schizo.
Hier wird ständig mit Idealen argumentiert, während man bei Kernenergie jede theoretische Schwäche maximal auslegt und bei Alternativen großzügig über reale Probleme hinweggeht. Das ist keine sachliche Argumentation, sondern Rosinen picken.
Dass die Subventionen bei AKWs angeblich immer steigen, ist so pauschal einfach falsch. Was steigt, sind die Kosten in Ländern mit politisch instabilen Rahmenbedingungen und Sonderauflagen. In Ländern mit standardisierten Designs und Serienbau sieht man genau das Gegenteil. Wenn man jede Kostensteigerung politischer Natur der Technik anlastet, kann man das bei Wind, Solar und Netzen genauso machen.
Hohe Börsenstrompreise für zwei Wochen im Jahr einfach zu akzeptieren klingt theoretisch nett, funktioniert aber praktisch nicht. Diese Preisspitzen schlagen direkt auf Industrie, Mittelstand und Haushalte durch oder müssen am Ende wieder staatlich abgefedert werden. Dann sind wir wieder bei Sozialisierung der Kosten.
Gas mit 1€/W Invest und niedrigen Stillstandskosten ist nur dann günstig, wenn Gas billig und verfügbar ist. Genau das haben wir die letzten Jahre eindrucksvoll widerlegt. Dazu kommt, dass Gaskraftwerke zwar Strom liefern, aber kein CO2-Problem lösen. Sie sind eine Brücke, keine Lösung.
Die 265 TWh Gasspeicher sind kein Argument gegen das Speicherproblem, sondern zeigen es. Diese Speicher funktionieren nur, weil Gas eine extrem hohe Energiedichte hat und wir ein fossiles System im Hintergrund haben. Das lässt sich nicht 1:1 auf Strom oder Wasserstoff übertragen. Genau deshalb sind saisonale Stromspeicher weiterhin ungelöst.
Und PowerPoint-Reaktoren sind kein Argument, sondern ein Strohmann. Niemand fordert, morgen Fantasiereaktoren zu bauen. Es geht um reale Weiterentwicklungen existierender Technik, die anderswo konkret umgesetzt oder zumindest industriell geplant werden. Das als unwissenschaftlich abzutun, während man selbst auf hypothetische Speicherlösungen setzt, ist wieder schizo.
Hier wird ständig mit Idealen argumentiert, während man bei Kernenergie jede theoretische Schwäche maximal auslegt und bei Alternativen großzügig über reale Probleme hinweggeht. Das ist keine sachliche Argumentation, sondern Rosinen picken.
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Das kann man mittlerweile leider bei fast jedem Thema beobachten. Schwurbel-Base eben.Vigilant schrieb:Scheint ein guter Querschnitt der Küchen- und Stammtischexperten des Landes hier wieder vertreten zu sein, die neben jeder Menge schrägen Zeugs, das sie abladen, es auch wieder nicht schaffen, schlicht beim Thema zu bleiben und sich in geistigen Irrungen zur Energiepolitik und Gesellschaftskritik verlieren 😅.
Ist es sooo schwer, sich mal zusammenzureißen?
Ich kann einen billo-VPS von Hetzner empfehlen, um CF-Traffic darüber zu routen. Da Hetzner sich genötigt sieht, die Erpressergebühr der Telekom zu zahlen, hat man immer ne gute Anbindung an CF. 👍Rainbowprincess schrieb:sollen lieber mal das bottleneck zu cloudflare fixen. Das wäre produktiver und für 99% der Nutzer von mehr Nutzen als irgend ein K.I Rechenzentrum.
Wenngleich ich mir natürlich wünsche, dass unsere Aufsichtsbehörde aus ihrem Tiefschlaf erwacht und "gutes Internet" mal ordentlich klassifiziert wird. Sind 10 Mbit/s noch immer Mindestanforderungen für Downstream? 🙃
KitKat::new()
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So ineffizient ist Wasserstoff nicht, dass es für die Speicherung nicht tauglich wäre, und solange es nicht wesentlich teurer wird, als saisonale AKWs zu betreiben, bin ich auch zufrieden.SheepShaver schrieb:Wasserstoff ist teuer und ineffizient.
Ergänzung ()
Die Börsenstrompreise schwanken schon heuteSheepShaver schrieb:Hohe Börsenstrompreise für zwei Wochen im Jahr einfach zu akzeptieren klingt theoretisch nett, funktioniert aber praktisch nicht. Diese Preisspitzen schlagen direkt auf Industrie, Mittelstand und Haushalte durch oder müssen am Ende wieder staatlich abgefedert werden. Dann sind wir wieder bei Sozialisierung der Kosten.
Funktioniert eben schon.
SheepShaver
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Wasserstoff ist nicht untauglich, aber teuer, verlustreich und nur mit massiver Zusatzinfrastruktur skalierbar. Darauf ein gesamtes Energiesystem aufzubauen, ist mehr als riskant.KitKat::new() schrieb:So ineffizient ist Wasserstoff nicht, dass es für die Speicherung nicht tauglich wäre, und solange es nicht wesentlich teurer wird, als saisonale AKWs zu betreiben, bin ich auch zufrieden.
Der Unterschied ist die Größenordnung. Ein paar Stunden oder Tage mit hohen Preisen lassen sich abfedern. Zwei Wochen Dunkelflaute mit extremen Preisen sind eine andere Hausnummer.KitKat::new() schrieb:Die Börsenstrompreise schwanken schon heute
Funktioniert eben schon.
@cookie_dent
Dafür sind im Gegensatz zur Atomkraft die Folgekosten absehbar. Gibt es weltweit einen einzigen Rückversicherer, der die Dinger versichert? War die Jahrzehntelange Endlagersuche erfolgreich?
Dafür sind im Gegensatz zur Atomkraft die Folgekosten absehbar. Gibt es weltweit einen einzigen Rückversicherer, der die Dinger versichert? War die Jahrzehntelange Endlagersuche erfolgreich?
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