News The Machine: HPEs nächster Prototyp hat 160 TByte Arbeitsspeicher

R4ID

Commander
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#2
Kleiner home server fürn schmalen Taler :D
 

ron89

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#6
Jetzt wissen wir wo die hohen Preise beim RAM herkommen :D
 

HominiLupus

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#7
Was ich bei den Dingern immer wissen will: wie hoch sind die Latenzen? Also vor allem von einem Node zum Nächsten. Holy cache miss batman!

Neu ist an dem Ding von der Architektur her auch überhaupt nix. CPU (ARM und damit sehr langsam) mit lokalem DRAM, "persistent memory" aka Festplatten/SSDs (auch wenn es keine SSDs sind) und dann eben Netzwerkzugriff auf die übrigen Nodes (normaler Netzwerkzugriff)

Das persistent memory ist jetzt eben nicht via PCIe und SAS angebunden sondern via proprietarem Data-irgendwas, die Netzwerkverbindung nutzt kein Ethernet sondern wieder irgendwas proprietäres Optisches. D.h. Festplatten sind etwas schneller, Netzwerk auch, aber am Ende des Tages unterscheidet sich das überhaupt nicht von jedem hundsgewöhnlichen PC den jeder hier vor sich hat.
Nur die Anbindung ist um Größenordnungen schneller und natürlich sehr viel teurer. Also Ein 80486 mit ISA Bus von 1995 gegenüber einem heutigen PC mit SSD und PCIe. Ja der heutige PC ist sehr viel schneller, aber nein, es ist immer noch die ganz gleiche Architektur wie 1995 und nix ist wirklich anders und neu nur Moore's Law.
 
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textract

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#8
Ist ja nicht so, als ob es Systeme, die die ganzen Speicherlayer abgeschafft hatten nicht schon gegeben hätte.
Nannte sich Cray bzw. später Cray 2.
 

Atent123

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#9
Was ich bei den Dingern immer wissen will: wie hoch sind die Latenzen? Also vor allem von einem Node zum Nächsten. Holy cache miss batman!

Neu ist an dem Ding von der Architektur her auch überhaupt nix. CPU (ARM und damit sehr langsam) mit lokalem DRAM, "persistent memory" aka Festplatten/SSDs (auch wenn es keine SSDs sind) und dann eben Netzwerkzugriff auf die übrigen Nodes (normaler Netzwerkzugriff)

Das persistent memory ist jetzt eben nicht via PCIe und SAS angebunden sondern via proprietarem Data-irgendwas, die Netzwerkverbindung nutzt kein Ethernet sondern wieder irgendwas proprietäres Optisches. D.h. Festplatten sind etwas schneller, Netzwerk auch, aber am Ende des Tages unterscheidet sich das überhaupt nicht von jedem hundsgewöhnlichen PC den jeder hier vor sich hat.
Nur die Anbindung ist um Größenordnungen schneller und natürlich sehr viel teurer. Also Ein 80486 mit ISA Bus von 1995 gegenüber einem heutigen PC mit SSD und PCIe. Ja der heutige PC ist sehr viel schneller, aber nein, es ist immer noch die ganz gleiche Architektur wie 1995 und nix ist wirklich anders und neu nur Moore's Law.
Da tust du ARM unrecht.
Inzwischen kann ARM Leistungsmäßig auftrumpfen.
Architekturen wie Hurricane,A73 und co. können IPC mäßig auftrumpfen.
 

MichaG

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#10
@HominiLupus: Bei dem System gibt es keine Speicherhierarchie wie RAM + Storage, sondern einen gemeinsamen globalen Speicherpool für alle Daten. Das ist der wesentliche Unterschied.
 
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#12
a der heutige PC ist sehr viel schneller, aber nein, es ist immer noch die ganz gleiche Architektur wie 1995 und nix ist wirklich anders und neu nur Moore's Law.
Und das wird sich so schnell auch nicht ändern, dafür müsste der Quantencomputer erstmal in die Pötte kommen. :D

so bleibt es eben beim altbewährten nur eben größer, schneller ... aber das hat auch was :evillol:
 
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#13
@HominiLupus: Bei dem System gibt es keine Speicherhierarchie wie RAM + Storage, sondern einen gemeinsamen globalen Speicherpool für alle Daten. Das ist der wesentliche Unterschied.
Ist das nicht-flüchtiger Speicher?
In-Memory schön und gut. Trotzdem braucht man eine persistente Ablage. Und das wird dann wohl 'eine' HDD/SSD sein.
 

forceafn

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#14
@HominiLupus: Bei dem System gibt es keine Speicherhierarchie wie RAM + Storage, sondern einen gemeinsamen globalen Speicherpool für alle Daten. Das ist der wesentliche Unterschied.
Erinnert mich an die AS400 von IBM ;-)

Der Arbeitsspeicher und der Festplattenspeicher werden zu einem großen virtuellen Speicher zusammengefasst, das heißt, der Adressraum wird durchgängig adressiert.
 
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nofunawo

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#15
Ganz schön viel dummes geschwätz hier. Wer sich mal mit den Dingen beschäftigen will, die die IT Welt gerade wirklich bewegen und für die sowas wie The Machine ein Durchbruch ist, googlet mal: sap hana, in-memory-computing, big data usw... jungs, hier gehts nicht um den PC zu Hause fürs daddeln und Filme saugen. HPE steckt nicht umsonst 100 Millionen in die Entwicklung von The Machine. Die sind übrigens jetzt schon der Hersteller des meistverkauften Servers weltweit.

Hier gehts darum die Festspeicher komplett zu ersetzen. Nicht um iwelche CPUs, die 500MHz schneller takten. Die CPUs sind schon lange nicht mehr der Flaschenhals. Da reichen auch billige und vor allem stromsparende ARM Dinger. Die hochgezüchteten Xeons in heutigen Servern, längweilen sich zu 95% beim warten auf Festplatten in egal welchem Massenspeicherprodukt von EMC, Hitachi, IBM, HPE usw...daher benutzen ja fast alle Firmen heite sowas wie Vmware. So kann man die CPUs wenigstens einigermaßen auslasten. Aber sind dann auch wieder getrennte Server, die nur auf einen Teil des Speichers zugriff haben. Das ändert das neue Ding.
Ergänzung ()

Wo bitte genau? Eine AS400 ist in standard server mit CPUs, Speicher und Platten wie tausende andere auch.
Dünnpfiff...
 

HominiLupus

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#17
@HominiLupus: Bei dem System gibt es keine Speicherhierarchie wie RAM + Storage, sondern einen gemeinsamen globalen Speicherpool für alle Daten. Das ist der wesentliche Unterschied.
https://www.nextplatform.com/2016/01/11/the-intertwining-of-memory-and-performance-of-hpes-machine/ sagt aber ganz klar was anderes. Und die NUMA Architektur macht aus diesem "gemeinsamen globalen Speicher" auch ziemlich schnell Makulatur. Die Latenz zum nächsten Node geht nunmal nicht weg. Deswegen meine Frage nach den realen Latenzen. Irgendwie sehe ich da keine Aussagen von HPE darüber, oder habe ich die nur nicht gefunden?

HPE steckt nicht umsonst 100 Millionen in die Entwicklung von The Machine. Die sind übrigens jetzt schon der Hersteller des meistverkauften Servers weltweit.
100 Millionen? *lach* Das müssen die schon in eine Pointrelease für jede neue ProLiant Generation stecken. Alleine die optischen Verbindunden von Node zu Node müssen in der R&D schon so viel gekostet haben, der "local fabric switch" nicht viel weniger, etc.
Die Memristoren könnten vielleicht sogar 100 Milliarden, für alle Marktteilnehmer die bis jetzt und in Zukunft daran gearbeitet haben, kosten bis sie mal marktreif sind.
 
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forceafn

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#18
Ergänzung ()

Wo bitte genau? Eine AS400 ist in standard server mit CPUs, Speicher und Platten wie tausende andere auch.
Dünnpfiff...
Mir ging es um den durchadressierten Speicher.
Der Arbeitsspeicher und der Festplattenspeicher bei der AS400 werden zu einem großen virtuellen Speicher zusammengefasst, das heißt, der Adressraum wird durchgängig adressiert
 
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#19
Ja sehr coole Technik wie ich finde und ARM als Sever werden sowieso immer beliebter als Intel oder IBM. Warum bietet AMD auch welche an. ;-)

Aber rein von der Überlegung die SP Hierarchie abzuschaffen, dass könnte wirklich viel bringen was Leistungssteigerung angeht da RAM und SSD der Flaschenhals heutzutage sind.
 

HominiLupus

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#20
Ist das nicht-flüchtiger Speicher?
In-Memory schön und gut. Trotzdem braucht man eine persistente Ablage. Und das wird dann wohl 'eine' HDD/SSD sein.
Nein. Derzeit ist es flüchtiges DRAM, ja. Vielleicht mit Batteriepuffer. Schlicht weil die Technologie die HP dafür nutzen will: Memristoren, FeRAM, etc. noch nicht marktreif ist.
HP vertraut darauf daß sich das in absehbarer Zeit ändern wird. Ist allerdings eine riskante Wette.

ARM als Server CPU ist nicht tot, aber zumindest scheintot. Calxed ist schon lange bankrott und auch sonst verkaufen sich die ARM CPU nirgends für Datacenter.
 
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