[Umfrage] Welche Distro verwendet ihr aktuell?

Welche Distro verwendet ihr aktuell?

  • CachyOS

    Stimmen: 50 17,4%
  • Mint

    Stimmen: 55 19,1%
  • Manjaro

    Stimmen: 28 9,7%
  • Ubuntu (inkl. Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu usw.)

    Stimmen: 37 12,8%
  • Arch

    Stimmen: 28 9,7%
  • MX Linux

    Stimmen: 4 1,4%
  • Debian

    Stimmen: 51 17,7%
  • Devuan

    Stimmen: 1 0,3%
  • Fedora

    Stimmen: 30 10,4%
  • openSUSE

    Stimmen: 12 4,2%
  • Mageia

    Stimmen: 1 0,3%
  • Bazzite

    Stimmen: 12 4,2%
  • EndeavourOS

    Stimmen: 17 5,9%
  • Peppermint

    Stimmen: 1 0,3%
  • Gentoo

    Stimmen: 7 2,4%
  • PCLinuxOS

    Stimmen: 0 0,0%
  • OpenMandriva

    Stimmen: 0 0,0%
  • Pop!_OS

    Stimmen: 4 1,4%
  • AlmaLinux

    Stimmen: 0 0,0%
  • antiX

    Stimmen: 0 0,0%
  • Tuxedo

    Stimmen: 2 0,7%
  • eine andere (bitte in einem Beitrag angeben)

    Stimmen: 17 5,9%
  • SteamOS

    Stimmen: 16 5,6%

  • Umfrageteilnehmer
    288
  • Umfrage geschlossen .
@Lotsenbruder CB ist halt auch nicht repräsentativ. Hier spielt Gaming eine sehr große Rolle.
Man kann von Ubuntu halten was man will (Ich nutze es nicht), aber in der "freien Wildbahn" außerhalb der "Gaming-Bubble" ist Ubuntu DIE DISTRIBUTION zumindest für Privatnutzer.

Ich freue mich immer wieder wenn ich draußen in der realen Welt auf Notebooks fremder Leute Linux sehe. Besonders im akademischen Bereich kommt das tatsächlich vor. Und da ist es bei Privatnutzern in 80% der Fälle tatsächlich ein Ubuntu-Abkömmling.

Gewerblicher Bereich kozenzentriert sich auf die "big four":
RedHat/Fedora, SUSE, Ubuntu, Debian (Server).

Das ist auch der Grund, warum die No-Wayland-DEs sich jetzt spurten müssen. Alle 3 Distros, welche im Enterprise-Bereich irgendeine Relevanz für Clients haben, verwenden GNOME als default. Der Grund ist simpel Compliance (Lastenheft). Wer jetzt denkt: "Mir doch egal, was irgendwelche großen Firmen/Behörden machen. Mein von Hand zusammengefrickeltes Arch lauft noch in 10 Jahren mit Minimal-X11-WM oder irgendso einem Steinzeitprojekt wie Trinity DE."

Der Enterprise-Bereich ist nun mal der Bereich, wo das Geld verdient wird und wo das Funding her kommt. das GNOME-Projekt wird zum großen Teil von Red Hat gesponsert. Red Hat 10 hat X11 bereits entfernt. SLED 16 hat es noch. Mit 16.1 Ende 2026 wird es ebenfalls abgesägt. Bei Ubuntu steht 26.04 im April an.Klar werden die älteren Versionen erst mal weiter mit Patches versorgt, aber das ist dann Minimalpflege für Legacy-Systeme und keine zukunftsgerichtete Entwicklung.

Dann wird irgendwann der Tag kommen, an der aktuelle Firefox/Chrome etc. unter X11 "komische Bugs" hat, dieses und jene feature "kaputt" ist (z.B. GPU-Video-Decoding). Klar kann man theiretisch sich bei älteren Versionen festnagelen, aber ein alter Browser von gestern wird für das Internet von morgen auch nicht besser mit der Zeit.
Irgendwann werden auch die GPU-Treiber moderner Hardware unter X11 nur nich eingeschränkt funktionieren. Selbiges gilt gleichermaßen für andere Software


DEs ohne vernünftigen Wayland-Support werden auf diese Weise einen schleichenden Tod erfahren. das wird ganz leise vonstatten gehen, sie werden immer schlechter funktionieren, immer weiter verblassen, bis sie irgdendwann faktsich nicht mehr existieren. Diese Konsolidierung war lange überfällig.
 
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CachyOS hab ich auf allen Geräten mit Desktop, SteamDeck mit SteamOS und mein NAS läuft mit TrueNAS auf Debian-Basis. Ich fühle mich da sehr wohl mit.
 
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Kontrapaganda schrieb:
DEs ohne vernünftigen Wayland-Support werden auf diese Weise einen schleichenden Tod erfahren. das wird ganz leise vonstatten gehen, sie werden immer schlechter funktionieren,
Du lässt völlig außer Acht das Wayland Apps schon jetzt auch unter X11 laufen (mit Weston) genauso wie X11 Apps unter Wayland laufen, deshalb ist deine Vision für die Zukunft eher unwahrscheinlich.
Außerdem gibt es inzwischen Wayback das genau dazu dient ein X11 DE bzw. Window Manager auf Wayland zu benutzen.

Die Zukunft ist selten linear, oft kommt es völlig anders als zu erwarten war, gerade in der FOSS Welt wo jeder mitmischen kann und alle Standards offen sind, weshalb es nicht schwierig ist kompatibel zu bleiben auch wenn man verschiedene Wege geht.
 
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Ich nutze Manjaro und auf dem SteamDeck SteamOS.
Beides läuft tadellos.
Fürs Distrospringen, was ich früher durchaus des öfteren getan habe, fehlt mir die Zeit und Laune. Ich brauch ein System was einfach läuft und verlässlich up-to-date bleibt.
 
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Gestern habe ich Arch Linux (12/2025) auf meinem alten Intel Skylake Laptop installiert, einfach so aus Neugier. Und ich muss sagen, mit X11 und dem Xorg-Synaptics-Treiber läuft das alte PS/2-Touchpad deutlich besser als unter Wayland.

Die Default-Performance ist eigentlich schon ziemlich solide. Nur HWP Dynamic Boost und den Akku-Ladeschwellwert musste ich anpassen. Insgesamt eine tolle Distro.
 
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Ist CachyOS als Linux-Einsteiger wirklich so problematisch? Hier nutzen es ja viele.

Ich habe - inspiriert durch diesen Thread - gestern mal reingeschaut. Hat mir sehr gefallen und bin am Überlegen es für meine Nutzung "klassisch Office und Studium" mal zu nutzen/testen.

Ich nutze seit kurzem Ubuntu auf einem Lenovo Thinkpad und bin Windows-Umsteiger. Bisher lief wirklich alles ohne Probleme.
 
Heinz Doof schrieb:
Bisher lief wirklich alles ohne Probleme.
Dann bleib dabei. :-)
Man muss dazu sagen, das sich die Linux-Distributionen untereinander auch nicht so wirklich großartig unterscheiden. Wenn man (abseits von Spieltrieb) keinen Grund hat zu wechseln, dann sollte man das auch nicht machen.

Man will ja auch nicht als Distrohopper enden und Zeit damit verschwenden, einer vermeintlich besseren "User-Experience" hinterher zu laufen. :-)
 
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Heinz Doof schrieb:
Ist CachyOS als Linux-Einsteiger wirklich so problematisch? Hier nutzen es ja viele.
Definiere problematisch. Ich glaube so pauschal kann man das nicht sagen. Tatsächlich versteht sich CachyOS selber als Einstiegs-Distro.
Das täuscht allerdings auch nicht darüber hinweg, dass man am Ende der Installation ein vorkonfiguriertes, leicht modifiziertes Arch Linux hat, und sich daher letztendlich schon mit der Thematik Arch Linux auseinandersetzen muss, so ehrlich muss man schon sein.

Problematisch ist nichts davon. Ich finde es umgekehrt eher nicht so klug, den Problemberg höher aufzuschichten als er letztendlich ist, denn das allermeiste daran hängt ja individuell vom eigenen Empfinden ab. Pauschal kann man natürlich trotzdem sagen, dass du mit Mint, Ubuntu und Co. etwas mehr an die Hand genommen wirst und auf manche Probleme vielleicht gar nicht erst stößt. Dafür haben dann Cachy oder Arch eben wieder eigene Stärken, das kommt immer so ein bißchen darauf an, was man möchte.

Daher: Ausprobieren! Da geht einfach nichts drumrum. Woher willst du sonst auch wissen, womit du dich am wohlsten fühlst. Es gibt da kein richtig oder falsch. Es ist auch nicht etwas besser, nur weil es gerade viele benutzen. Richtig ist, womit du dich wohlfühlst.
 
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Grimba schrieb:
Woher willst du sonst auch wissen, womit du dich am wohlsten fühlst.
Wie bereits gesagt: Das kann auch schnell in ein ewiges Herumprobieren enden.
Und dann stellt sich schon die Frage, inwieweit das sinnvoll ist.

Gerade im ersten Schritt geht es ja darum vor allem sich mit der Linux-Welt generell vertraut zu machen. Da sind Distributionswechsel eher hinderlich. Wenn man denn Erfahrungen gesammelt hat, dann macht es ja von mir aus auch Sinn noch mal woanders zu gucken, denn dann hat man auch eine ganz andere Kompetenz überhaupt eine Distribution beurteilen.

Grimba schrieb:
womit du dich wohlfühlst.
Er ist ja nicht irgendwie unzufrieden mit seinem ubuntu. Gibt ja gar keine konkrete Veranlassung dafür jetzt ins "rumprobieren" zu gehen. Vnn daher verstehe ich Deine "there-is-maybe-a-greener-yard"-Rhetorik nicht.
 
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Grimba schrieb:
Definiere problematisch.
Problematisch meint in dem Fall Kompatibilitätsprobleme mit Hardware und Software, weniger Support und Dokumentation bei Problemen, aufwendiger Systempflege...

Ein bisschen Bock auf Basteln und was "Neues" hab ich schon. Mal sehen... Vielleicht teste ich es mal.
Ergänzung ()

andy_m4 schrieb:
Er ist ja nicht irgendwie unzufrieden mit seinem ubuntu. Gibt ja gar keine konkrete Veranlassung dafür jetzt ins "rumprobieren" zu gehen. Vnn daher verstehe ich Deine "there-is-maybe-a-greener-yard"-Rhetorik nicht.
Ubuntu wollte ich neu installieren, für die Festplattenverschlüsselung Luks....
So kam ich auf den Trichter doch nochmal eine andere Distro auszuprobieren.

Aber du hast natürlich recht - ewiges Herumprobieren selbst bei Kleinigkeiten ... Das brauch ich auch nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Heinz Doof schrieb:
Kompatibilitätsprobleme mit Hardware und Software
Wären mir jetzt keine speziell mit CachyOS oder Arch bekannt.
Heinz Doof schrieb:
Was stellst du dir unter Support konkret vor?
Heinz Doof schrieb:
Dokumentation bei Problemen
Das Arch-Wiki ist über jeden Zweifel erhaben und wird für sich genommen auch gerne empfohlen auch bei Problemen in anderen Distributionen, weil dort Hintergründe und Details häufig sehr gut dokumentiert sind. Das CachyOS Wiki ist zusätzlich ebenfalls sehr gut, hier sollte es also keine Probleme geben.
Heinz Doof schrieb:
aufwendiger Systempflege
Hier müsste man konsequenterweise mit Ja antworten, aber das gilt nicht für alles, was man sich da so vorstellen kann. Ein Beispiel was mir hier einfiele wäre, dass man bei Ubuntu und Co seinen Drucker in aller Regel nur anschaltet und schon ist er da und benutzbar. Bei CachyOS bzw. Arch muss man hier selbst etwas mehr ran. Außerdem haben Rolling Releases nun mal die Eigenschaft, dass sich grundlegende Systemkomponenten von Zeit zu Zeit ändern, weswegen ggf. manuell auf Nutzerseite eingegriffen werden muss, das ist aber jedes Mal sowohl von Arch als auch Cachy dokumentiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Grimba schrieb:
Was stellst du dir unter Support konkret vor?
Ich hatte das aus einer kleineren Community gefolgert. Vielleicht bin ich dann der einzige mit einem Problem und finde keine Unterstützung.

Vielleicht ist Support da das falsche Wort.
 
So klein ist die nicht. CachyOS hat eigene Foren und Discord und Arch auch das Forum. Allerdings hört man immer wieder von toxischen Gesellen. Hast du aber im Prinzip überall sowas. Leider.
 
Im Arch Forum helfen sie halt nicht (gerne) wenn man nicht Arch Pur nach dem Guide aus dem Wiki installiert hat. Trotzdem kann man bei vielen Problemen da stöbern.
Zu Problemem unter Arch (und damit Cachy und Endeavour) findet man eigentlich immer was.
 
Heinz Doof schrieb:
Ist CachyOS als Linux-Einsteiger wirklich so problematisch? Hier nutzen es ja viele.

Ich habe - inspiriert durch diesen Thread - gestern mal reingeschaut. Hat mir sehr gefallen und bin am Überlegen es für meine Nutzung "klassisch Office und Studium" mal zu nutzen/testen.

Ich nutze seit kurzem Ubuntu auf einem Lenovo Thinkpad und bin Windows-Umsteiger. Bisher lief wirklich alles ohne Probleme.
Hier ist halt auch primär die Gamerszene unterwegs. Prinzipiell wurde schon angesprochen, dass Linux heutzutage mehr "Einheitsbrei" ist als vielleicht vor 20 Jahren. Den wichtigsten Unterschied macht m.M.n. sogar die Desktop (GNOME, KDE, XFCE, Cinnamon, Mate usw.)


CachyOS ist unbestreitbar primär auf Gaming ausgerichtet. Das bedeutet, dass bei den Standard-Configs halt der Fokus darauf liegt, möglichst viele FPS aus einer Graka rauszukitzeln. Darunter könnte z.B. die Akkulaufzeit leiden.

Bezüglich "Office und Studium" sei gesagt, dass du gerade bei Drittanbietersoftware für Arch in der Regel keine Pakete bekommst. Und nicht alles gibt's im AUR oder auf Flathub z.B. Webex oder RStudio. Letzteres gibt's wohl immerhi/n auf snapcraft.io by Canonical. K.A. Ob Snap auf Cachy läuft.

Ubuntu ist halt ein klassisches Privatanwender-Fertig-Linux. Das ist nicht negativ gemeint. Die LTS sind in der Regel megastabil und da ist halt alles so eingerichtet, dass quasi alles ootb geht. Einzig bei sehr neuer Hardware (Lunar Lake) merkst du halt die alternde Paketbasis. Neuere Kernels, die mit der Zeit hereintröpfeln, helfen zwar meist grundlegend aus, lösen aber auch nicht jedes Problem, wenn die Userspace-Komponenten einfach alt sind.
 
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Mit Arch hat man wirklich ein Komplettpaket.
 
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@Kuristina Mit den Derivaten von Arch auch (Manjaro, CachyOS,...). Bin mit Manjaro grundsätzlich zufrieden.
 
Kontrapaganda schrieb:
Bezüglich "Office und Studium" sei gesagt, dass du gerade bei Drittanbietersoftware für Arch in der Regel keine Pakete bekommst. Und nicht alles gibt's im AUR oder auf Flathub z.B. Webex oder RStudio. Letzteres gibt's wohl immerhi/n auf snapcraft.io by Canonical. K.A. Ob Snap auf Cachy läuft.

Ubuntu ist halt ein klassisches Privatanwender-Fertig-Linux. Das ist nicht negativ gemeint. Die LTS sind in der Regel megastabil und da ist halt alles so eingerichtet, dass quasi alles ootb geht. Einzig bei sehr neuer Hardware (Lunar Lake) merkst du halt die alternde Paketbasis. Neuere Kernels, die mit der Zeit hereintröpfeln, helfen zwar meist grundlegend aus, lösen aber auch nicht jedes Problem, wenn die Userspace-Komponenten einfach alt sind.

Und genau dieser Lunar Lake tut hier Dienst. 😀

Aber guter Punkt mit der Akkulaufzeit.
 
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