uncorrectable error in data

Holt

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Formatierung und Partitionierung sind zwei Paar Schuhe und der Startsektor 63 ist der typische Sektor wo bei der Partitionierung mit XP die erste Partition beginnt. Das bedeutet natürlich nicht, dass es wirklich XP gewesen sein muss, es gibt sicher auch Partitionierungstools die das so anlegen können. Durch Formatierung wird die Partitionierung übrigens nicht geändert.
 

cantknoweveryth

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Darlis

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Es gibt 8 Dateien, die nicht repariert werden konnten. Ich vermute, dass das von dem irgendwie gearteten Festplattenproblem her kommt.

Ich würde vorschlagen, du setzt Windows neu auf, löschst aber vorher alle Partitionen und lässt diese von Windows neu anlegen.
Wen du Zeit hast (und die solltest du dir nehmen), lass einen Festplattenwiper drüber laufen, der auch mal alle Sektoren beschreibt (die anderen Tool lesen ja nur).
 

cantknoweveryth

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Danke! :)

cke :king:
Ergänzung ()

fsutil fsinfo ntfsinfo c:

fsutil.PNG

"Bytes pro physischem SEktor: nicht unterstützt"
 

Darlis

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Die Platte hat definitiv 4K Sektoren, falls du versucht hast, das herauszufinden.

Warum das nicht so angezeigt wird, liegt vermutlich am nForce Chipsatz.
 

cantknoweveryth

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Die Clustergröße ist schon klar (Standard Win 7 32 bit).

Ich dachte nur, dass ich eventuell von dem Emulationsproblem betroffen bin, welches hier noch ein Mal beschrieben ist:
http://www.pcwelt.de/tipps/Sektoren_bei_4K-Festplatten_korrekt_ausrichten-Festplatten-8185013.html .

Bei mir ist (und war aber auch nie) WinXP drauf, sondern werksseitig WinVista und dann händisch Win7.
Die Standardclustergrößen sind im Übrigen seit Win2000 4 kB (https://de.wikipedia.org/wiki/NTFS), weshalb ich das im Artikel beschriebene Problem nicht so recht nachvollziehen kann.

Ich dachte, dass: "Bytes pro physischem Sektor: nicht unterstützt" auf ein anderes Kompatibilitätsproblem hinweisen könnte.
 
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Darlis

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Korrigiere erst mal das Alignment mit GParted.
 

Holt

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Die Clustergröße ist schon klar (Standard Win 7 32 bit).
Die Clustergröße ist eine Sache des Filesystems und hat im Prinzip nichts mit der Größe der physikalischen Sektoren der Platte zu tun, sollte aber nicht kleiner als diese gewählt werden. Bisher gibt es praktisch keine Platte die nicht 512 Byte pro Sektor (LBA) haben, nativ (512n) oder emuliert (512e). Die Platten mit nativen 4k Sektoren kommen gerade erst, also solche mit physikalischen 4k Sektoren ohne die Emulation von 512 Byte pro Sektor.

Ich dachte nur, dass ich eventuell von dem Emulationsproblem betroffen bin, welches hier noch ein Mal beschrieben ist:
http://www.pcwelt.de/tipps/Sektoren_bei_4K-Festplatten_korrekt_ausrichten-Festplatten-8185013.html .
Bist Du!
Bei mir ist (und war aber auch nie) WinXP drauf, sondern werksseitig WinVista und dann händisch Win7.
Die Partitionierung ist aber wie bei XP, entweder wurde die mal unter XP partitioniert oder mit einem Tool, dass es genauso macht. Seid Vista macht es Windows nämlich korrekt, aber es gibt ja immer noch genug Leute die lieber irgendwelche Tools nehmen als die eingebauten Funktionen von Windows.
Die Standardclustergrößen sind im Übrigen seit Win2000 4 kB (https://de.wikipedia.org/wiki/NTFS), weshalb ich das im Artikel beschriebene Problem nicht so recht nachvollziehen kann.
Das hat mit der Clustergröße nichts zu tun, es geht um die Ausrichtung der Partition, also darum das die Cluster immer genau auf einem physikalischen Sektor liegen. Beim Advanced Format hat die Platte einen physikalischen Sektor von 4k und emuliert dafür 8 LBAs mit je 512 Byte. Hinter jedem physikalischen Sektor wird eine Prüfsumme (ECC) vom Controller abgelegt und wenn nun der Cluster wie bei Dir nicht genau einem physikalischen Sektor entspricht, dann muss der Controller beim Schreiben eines Clusters immer erst zwei phy. Sektoren einlesen, die entsprechenden Teil im Speicher austauschen, je eine neue ECC berechnen und dann in der nächsten Umdrehung erst die beiden neuen Sektoren schreiben.

Damit das nicht passieren kann, muss die Startadresse der Partition eben genau durch 4k teilbar sein, also an einem LBA beginnen, der ein Vielfaches von 8 ist, weil das dann auch für alle Cluster des Filesystems zutrifft.
 

cantknoweveryth

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Hallo again! :)

Ich wollt' grad das Alignment mit Gparted ändern.

Dabei verkleinert man ja die Systempartition und verschiebt sie im ersten Schritt nach rechts.
Bei mir ist dies nicht nicht möglich, da einerseits eine Höchstpartitionsgröße von 1......... und eine Mindestpartitionsgröße von 1........... von Gparted angezeigt wird, Die Differenz beträgt lediglich 2 MB oder so.

Deshalb ist bereits ein Verschieben der Partitionsgrenze nach links nicht möglich.
Der Schieber und auch die Zahleneingabe reagieren überhaupt nicht.

Wie kann ich die Mindestgröße einer Partition reduzieren?
Datenträgerverwaltung?

cke :king:
 
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Darlis

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1Mib wäre ja schon ausreichend für's Alignment...
 

cantknoweveryth

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Meinst Du die Mindestpartitionsgröße wird einmal und für immer bei der Partionierung festgelegt und ist ab da unabänderbar?

Falls ja, müsst' ich's mal mit den 2 MB probieren ...
 

Darlis

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Nein, das kommt höchstwahrscheinlich daher, dass eine Datei am Ende der Partition liegt. Bin mir aber nicht 100% sicher, da ich meinte dass Gparted das unterstützen würde (Windows tut das nicht). Evtl. stimmt auch was mit der Partition nicht. Dass sollte sich dann durch die Korrekturen von GParted erledigen.
 

Holt

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Es liegt sehr wahrscheinlich daran, dass Cluster am Ende der Partition belegt sind. Je nachdem ob die Dateien verschiebbar sind, könnte man es mit einem Defragmentierprogramm probieren, welches die Dateien alle an den Anfang der Partition verschiebt. Lege aber vor der Aktion auf jeden Fall ein aktuelles Backup aller wichtigen Daten an, denn das ist immer mit einem erhöhten Risiko von Datenverlust verbunden!
 

cantknoweveryth

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Hallo! :)

Die Korrektur des Alignments war nicht erfolgreich, da ich nach Einleitung des Vorgangs darauf hingewiesen wurde, dass es wegen der schweren Fehler im Dateisystem zu Problemen kommen könnte. Gleichzeitig wurde ich aber beim Versuch des Abbruchs darauf hingewiesen, dass dies ebenso fatal ist.

Also biss ich gleich in den sauren Apfel und löschte die Partition, erstellte eine neue und formatierte sie zunächst schnell (NTFS). Um vorzubeugen, setzte ich dann noch eine ausführliche Formatierung (format d: /fs:ntfs) mit der Windows-DVD an und setzte erst dann das OS auf.

Wie man sehen kann:

ss as ssd neu.PNG

muss wohl einerseits das Problem eines inkorrekten Alignments vorgelegen haben (Umkehrschluss aus Auswertung Ausgangsscreenshot), andererseits haben aber doch offenkundig auch sehr schwere, nicht reparierbare Probleme am Dateisystem vorgelegen. Also lag sicherlich eine Kombination aus Beidem vor.
Bemerkenswert ist auch die durch die Korrektur des Alignments ausgelöste Verbesserung der Schreibleistung: 79 MB/s vs. 55 MB/s im Vergleich zum Ausgangsscreenshot (s.o., nicht unten).

Zur Korrektur des Alignments (wusste gar nicht, dass es das gibt ;) ) mit Gparted habe ich noch eine gut nachvollziehbare Anleitung gefunden: http://www.pc-experience.de/wbb2/thread.php?threadid=30748 . Dies für Leute, die mit einem ähnlichen Problem auf diesen Thread stoßen.

Danke noch Mal für die Hilfe, besonders den Tipp mit dem Alignent!

Gruß,

cke :king:
 

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Inzersdorfer

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Ob CDI, Smatmontools bzw. GSmartControl als Windows GUI Version davon oder Hard Disk Sentinel ist eigentlich wurscht, anzeigen tuns eh alle nur die SMART Werte.
 

SMART_Eagle

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Bin halt smartmontools aus professioneller Umgebung gewohnt, wenn man bei CDI nachhaken moechte muss man vermutlich sowas sagen wie 'zeig mir mal 'n screenshot von Anzeige xy' :p

Habe hier im Forum jetzt auch noch nicht gesehen, dass jemand bei 'ner raw read error rate >0 nach der error oder extended error list gefragt haette (...) aber ich guck hier noch nicht so lange intensiv rum ;)
 
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Holt

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Keines der Tools kann 100%ig sicher die Auswertung der S.M.A.R.T. Werte bei allen Platten (HDDs und SSDs) automatisch machen, es wird immer eine gewissen Menge an Wissen und auch Erfahrung nötig sein um die Werte halbwegs korrekt zu interpretieren. Daher ist es vor allem wichtig, das die Tools die Namen möglichst vieler Attribute möglichst vieler Laufwerke kennen, also gut gepflegt werden und das ist bei CDI eindeutig der Fall.
 

cantknoweveryth

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Hallo! :)

Für jene, welche mit einem ähnlichen Problem auf den Thread stoßen: Also die Geschichte ging noch weiter.
Das Backup-Programm meldete abermals E/A-Geräte-Fehler; die Bad-Cluster-Datei ließ sich anschließend
gar nicht mehr entfernen. Daraufhin hab' ich eine neue 1 TB WD blue gekauft und komplett neu händisch bespielt.

Die Toshiba hab' ich dann aufgrund der Gewährleistung umgetauscht gegen eine wahrscheinliche Austauschplatte
(die Folie war mit Klebeband wiederverschlossen). Diese Platte reagierte ähnlich (E/A-Geräte-Fehler ...), weshalb ich sie
wieder tauschte. Diesmal erhielt ich eine neue Platte gleichen Typs - wieder dasselbe!
Rein theoretisch hätte man nun sagen können: zweite Nachbesserung fehlgeschlagen - Geld zurück!
Aber da es nun sehr unwahrscheinlich ist, 3 x eine Platte mit gleichem Fehler zu bekommen,
hab' ich mir ein Festplattengehäuse (SATA III) gekauft und sie dort eingebaut.
Siehe da: Am USB 2.0-Anschluss des PC verhält sie sich nun unauffällig!
Keine E/A-Geräte-Fehler mehr; kein BadCluster-Datei-Aufbau bei CheckDisk!
Scheinbar scheint Darlis der Geschichte am nächsten gekommen zu sein: neue Platte - alter Unterbau.
(Wäre jedenfalls jetzt am wahrscheinlichsten.)

Also scheint die Toshiba nicht immer so ganz abwärtskompatibel zu SATA II zu sein bzw. es besteht irgendeine
andere Inkompatibilität zwischen der Platte und dem Board Asustek Narra 2.
Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee bzw. Erklärung?

Gruß,

cke :king:
 

Holt

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Das Board hat einen "NVIDIA GeForce 6150SE nForce 430" Chipsatz und deren SATA Host Controller waren schon immer etwas problematischer, allerdings waren mir bisher nur mit einigen SSDs Probleme bekannt und noch nie welche mit HDDs. Aber wenn man sich die S.M.A.R.T. Werte von der ersten Seite noch einmal ansieht, so gibt es mehr Ausschaltabbrüche als Einschaltungen, was auch auf ein Problem mit der Spannungsversorgung hindeuten könnte, also mit dem Netzteil oder dem Stromstecker. Wenn man eine Molex-SATA Adapter verwendet, dann kommt es leider öfter zu Problemen.
 
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