News United Internet steigt bei Versatel ein

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#1
Die United Internet AG, mittlerweile unter anderem Besitzer der Marken 1&1, GMX und Web.de, setzt ihre Einkauftour auf dem heimischen Markt fort und ist seit gestern mit einem Anteil von 20,05 Prozent als Großaktionär am Telekommunikationsanbieter Versatel AG beteiligt.

Zur News: United Internet steigt bei Versatel ein
 

_strauch_

Lt. Junior Grade
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#5
Jepp, du irsst. United Internet ist im Prinzip 1&1. Die haben einige Firmenzukäufe getätigt wie Schlund und Partnerund Puretec und dann eine Holding aus 1&1 gemacht, die sie United Internet genannt haben. 1&1 ist dann zur Marke "umbenannt" worden.
Ist eine rein deutsche Firma. :).
 

phil.

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#6
Ja.
Die United Internet geht ursprünglich aus der Privatfirma 1und1 hervor. Diese wurde 1988 in Montabauer
gegründet. Damals wurde hauptsächlich das BTX System (Datex-J) vermarktet.
Schlund und Partner, sowie GMX wurden 2000 dem Dach UI zusammengeführt. UI ist eine deutsche Firma.
 
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#7
mh, irgendwie naja... versatel iss eh so ne sache, die Beratung im Shop war... naja, unter aller sau :D

ich weiss eh nich, ob das nich eventuell sogar dumm iss bei versatel einzusteigen. GMX bietet DSL an, 1und1 auch, und nu steigen die bei einem weiteren DSL anbieter ein - auch wenn sie eigene Netze unterhalten, wär es nich schlauer nur eine "Partnerschaft" einzugehen?

naja.
 

_strauch_

Lt. Junior Grade
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#9
ich weiss eh nich, ob das nich eventuell sogar dumm iss bei versatel einzusteigen. GMX bietet DSL an, 1und1 auch, und nu steigen die bei einem weiteren DSL anbieter ein - auch wenn sie eigene Netze unterhalten, wär es nich schlauer nur eine "Partnerschaft" einzugehen?
Versatel hat ein eigenes Netz und auch kein kleines, ca. 25% Deutschlands können die damit abdecken (natürlich vorallem Ballungsgebiete). 1und1 hat kein eigenes Netz, sondern tritt nur als Reseller auf, da bleibt natürlich nicht viel Geld übrig. Mit Versatel würde schon ein enormer Kostenvorteil entstehen. 1und1 hat die Kunden Versatel das Netz. Zusammen wären sie auf jedenfall ein großer Konkurrent zur Telekom.
 

bellencb

Lt. Junior Grade
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#10
Genau.

Ich wohne in einem "Dorf" mit 30.000 Einwohnern.

Es gibt nur eine Vermittlungsstelle, die natürlich auf der anderen Seite der Stadt liegt.

Eigentlich müßte lediglich eine Vermittlungsstelle in mein Viertel gelegt werden.
Das hat sogar genau die passende Größe von einem Quadratkilometer, um dann überall mit 16 MBit - Anschlüssen versorgt zu werden.

Diese "Drittanbieter" werden da gar nichts leisten; sie werden weiter auf dem Netz der Telekom parasitieren.
 

MoC

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#11
Servus..

Hmm ich kenn mich mit den ganzen Aktien-Kram nicht aus.
Aber nur weil sie jetzt "Großaktionär" mit 20,05% sind, heißt das doch noch lange nicht, dass die automatisch Zugriff auf das Versatel netz haben ...oder??

Haben ide durch den Aktienkauf nicht eigentlich nur die Möglichkeit, die Zukunftspläne von Versatel etwas mit zu bestimmen.

Wäre schön wenn mich jemanden aufklären könnte, schreib hier bestimmt nur bullshit ;x
 

_strauch_

Lt. Junior Grade
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#12
Also in dem Ort in dem ich Wohne wohnen 24000 Einwohner und wir haben alle Nasenlang Vermittlungsstellen. Wohnen die alle bei euch in einem Hochhaus oder wie klappt das mit den Entfernungen?

Und was heißt Netz der Telekom parasitieren. IMHO hätte bei der Privatisierung, das Netz vom Kundengeschäft getrennt werden müssen. Immerhin hat das Netz der Steuerzahler gezahlt und nicht die Telekom.

Auf jedenfall hat sich die Position verbessert, zudem steht UI mit Apax in Verhandlungen die 38% an Versatel halten. Und mit 58% kann man ja fast alles durchsetzten.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: (Fullquotes entfernt, bitte Regeln lesen.)
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#13
@_strauch_
Du kannst bereits mit 50% + einer Aktie alles durchsetzen...
 
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#14
> Diese "Drittanbieter" werden da gar nichts leisten; sie werden weiter auf dem Netz der Telekom parasitieren.

Jupp, so ist das!
Warum sollten sie sich auch die Mühe machen und endlos viel Geld im Ausbau im ländlichen Raum verpulvern?
Viel einfach kann man doch Geld machen, wenn man in Ballungsräumen Kunden gewinnt ...

Und die Telekom hat ob der Billigkonkurrenz von 1&1 &Co sicher auch keinen Spass und Gelder mehr,
um auf dem Lande zu investieren ...

Aber die Zukunft liegt ja in WiMax ... ;)
 
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#15
versatel und 1&1- das kann ja lustig werden:D
Die einen locken Kunden mit Komplettangeboten - können aber nur 70 % von ihren Versprechen halten und die anderen haben Erfahrung wie man unangenhme Kunden wieder vergrault - indem man sie bittet sich doch einen neuen Anbieter zu suchen:lol:
Tolles Gespann...
 
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#16
Diesen Fehler würde ich nicht machen bei uns im Clan sind 4 Member die den Anbieter wechseln wollen,weil Ihre verbindung als abbricht .
Das heißt deren Server sind absolut für den Müll was die übertragungs rate angeht von der Signal stärke.
 
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#18
@strauch: Beachte ihn doch nicht ;D Das wird interessant. Vll sinken dann die Preise ma wieda nen Stückchen =) Und dann bitte direkt VDSL Ausbau ^^
 

Schrotti

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#19
Ich bin zufriedener 16Mbit Kunde bei Versatel.
Sollte United Internet / 1&1 da jetzt einen auf dicke Hose machen, gehe ich eben. Habe sehr schlechte Erfahrungen mit 1&1 machen müssen (kam nur mit Rechtlichem Beistand aus einem Vertrag, den ich nicht abgeschlossen hatte denn ich war zu diesem Zeitpunkt schon ein 1/2 Jahr Versatel Kunde).
 
Zuletzt bearbeitet:

Suxxess

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#20
@12
Und was heißt Netz der Telekom parasitieren. IMHO hätte bei der Privatisierung, das Netz vom Kundengeschäft getrennt werden müssen. Immerhin hat das Netz der Steuerzahler gezahlt und nicht die Telekom.
Im Moment sitzt der Staat noch bei der T-Com mit im Boot. Da haben auch die Bürger einen Vorteil von. z.B. ist nur die Telekom verplichtet jedem Bundesbürger einen Telefonanschluss zu legen egal in welchem Kaff er sitzt und wie weit draussen vom nächsten Kabel entfernt. (Natürlich mit hoher Eigenbeteidigung, aber alle anderen Unternehmen würden dir den Stinkefinger zeigen.)

Die Regulierungsbehörde sitzt besonders der T-Com im Nacken, das die sich bei anderen Anbietern einmischen liest man selten. Desweiteren vergisst du, dass wichtigste, so ein Netz muss auch gepflegt werden. Das sind Unsummen die da jährlich ins Netz fliessen, alle anderen Anbieter rennen zur Regulierungsbehörde und mieten sich bei den rentablen Leitungen einfach ein und das zum Schleuderpreis.

Die Instantsetzung einer Dorfleitung ist ja nicht billiger weil sie weniger Leute nutzen, die anderen Provider suchen sich die Sahnestücke raus und das wars. Die Alternative wäre gewesen, die Leitungen einzelnt zu verkaufen...nur dann würden die unrentablen in der Erde verrotten. Die ganze Neuverkabelung von Ostdeutschland wäre nicht passiert weil die Anbieter nur in rentablen Gebieten ausgebaut hätten. u.s.w.

Desweiteren vergisst du, dass z.B. Arcor ebenfals das Post- / Bahnnetz geerbt hat.
 
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