BFF schrieb:
Bei Deinem YT passt halbwegs noch die Melodie/Text usw. zum Angegebenen.
@Laie1 Und es scheint ein netter Anteil (rund 25%) Mensch noch drin zu stecken in der Tonspur. Und soviel wird bei YT nicht sein fuer den DJDampf.
Wie kommst Du auf 25% Eigenanteil. Zählt dazu, wie oft der Song gewürfelt und dann ggf. in einer DAW zusammengeschnitten wurde? Das Ding klingt schon "wie aus einem Guss". Extern hinzugefügte Audio- oder VST-Instrumente höre ich nicht.
Und klar verdient er mit diesem Video wahrscheinlich nix. Sofern die Rechteinhaber keine Löschung verlangen, monetarisieren sie das Video zu 100%. Aber es schafft eben Klicks und Reichweite und ist somit einer der wichtigsten Faktoren in "diesem Geschäft".
BFF schrieb:
Die hier machen weitaus mehr. Ist ja mittlerweile Begleitmusik hinter tonnenweise Shorts/Reels oder wie auch immer das heist. 😉
Tsia, schöne neue Welt. Aber der Trend geht ja schon länger dahin, dass "KI-Mucke" eindeutiger gekennzeichnet werden soll/muss.
Für Spotify: (...)
Zur Eindämmung der KI-Musik setzt der Weltmarktführer künftig auch seine mächtigste Waffe ein: den eigenen Algorithmus für Musik-Empfehlungen. Ab Mitte September werden KI-generierte Künstleridentitäten, sogenannte AI Personas, systematisch aus allen automatischen Playlist-Empfehlungen und Radiostreams verbannt.
Bislang profitierten maschinell erzeugte Musikprojekte enorm von der Mechanik des Streamingdienstes: Nutzerinnen und Nutzer hörten entspannte Hintergrundmusik, ohne zu ahnen, dass kein realer Musiker, sondern ein Software-Generator dahinter steckt. Der Algorithmus spülte diese Titel millionenfach in automatische Wiedergabelisten wie Discover Weekly, Release Radar oder in das plattformeigene Radio. Damit soll nun Schluss sein.(...)
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/spotify-ki-kennzeichnung-musikstreaming-100.html
BFF schrieb:
Ich persoenlcih kann den Krams nicht ab, der absoluter Klickbait ist, sprich grosser Name, Bild/Video von irgendwo uebernommen und eine Tonspur die noch nichtmal im entferntesten an das Original erinnert. Dann aber auch 100K Follower innerhalb einer Woche und 1M Klicks. Vorrangig ausgespuelt per DistroKids auf alle Plattformen die AI-Generiertes annehmen.
Verstehe ich jetzt nicht. Gib mal 2-3 Beispiele bitte. Auch Distrokid hat jedenfalls ziemlich klare Regeln. Erkennbare Konflikte mit Urheberrecht werden wohl gar nicht erst akzeptiert. Außerdem wird auch abgefragt, ob und was mittels KI am Song generiert ist.
BFF schrieb:
Ganz ehrlich warte ich auch darauf was in der Berufung raus kommt. Zumal sich Stimmen mehren und wissen wollen, wie die GEMA da 1:1 eine Helene erzeugt hat, wo es doch seit Ewigkeiten garnicht moeglich ist bei SUNO Texte mit Copyright zu verwenden, geschweige denn im Stylepromt zu tippen singe wie die Helene.
Die GEMA hat es bereits gerichtsfest nachgewiesen ("singe wie Helene" war aber nicht Teil des Prompts). Zu der Zeit waren die Filter für geschützte Texte offensichtlich ziemlich durchkässig. Und wie am Beispiel von "Genesis-Mama" zu sehen(hören, funktioniert es aktuell noch immer ganz gut.
GEMA wird jetzt erst einmal tiefere Einblicke bei Suno bekommen....
In den USA laufen ebenfalls noch Verfahren gegen Suno.
Bereits gemachte Deals, aber auch die aktuellen Änderungen und Einschränkungen die Limits in den Abos betreffend zeigen : Suno hat verstanden - und sie werden vom Gewinn einen ordentlichen Teil abgeben müssen.
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Ob und was bei wem dann ankommt, ist wieder eine ganz andere Frage.