USA Today: Neues von den Republikanern und Donald Trump

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@Erkekjetter Die nächste wichtige Wahl für Donald ist für den Kongress.
 
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Es gibt in den USA ja heute schon weitere Parteien. Sogar die Grünen gibt es...
Das Wahlrecht der USA mit den Wahlmännern macht diese Kleinparteien aber im Prinzip obsolet da sie später in keiner Statistik auftauchen.
Musks Beliebtheit liegt zwar nur noch bei guten 30%, aber er hat in etwa das gleiche Klientel wie Trump. Wenn er das wirklich duchzieht und sich vielleicht erst einmal auf die swing states konzentriert kann er Trump schon empfindlich schaden.
Viel wichtiger finde ich allerdings das die Demokraten endlich mal aus ihrem Sumpf der Schande rauskommen.
 
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JoergB schrieb:
Die nächste wichtige Wahl für Donald ist für den Kongress.
Da findet aber kein Wahlkampf für Donald statt. Bei den Wahlen für den Kongress wählen die Amerikaner ihre Repräsentanten ihres Wahlkreises direkt. Und bei solchen Wahlen hat Elon schlicht keine relevanten Spenden geleistet, also können sie auch nicht fehlen...

Du bist auf dem Holzweg und statt das einzusehen kommst du mit immer was neuem, was immer weniger Sinn ergibt im Kontext deiner ersten Aussage...

Elon kann die GOP höchstens damit wirklich treffen, sollte er es schaffen, einen relevantn Teil von Trumps Wählern zu sich zu ziehen. Ich glaube da jedoch nicht so sehr dran. Trump/die GOP ziehen ihre Wählerschaft auch stark aus den (Radikal-)Evangeliken Kreisen und grade dort ist Elon nicht wirklich stark. Vll reichen auch deutlich weniger stimmen, da die letzten Wahlen eh knapp waren und Donald der GOP wohl auch eher schadet als ihr Bild zu Recht rückt. Wenn es zu einer normalen Wahl kommt nach Trump, würde ich auf einen Dem wetten der gewinnt, aber auch weil der Machterhalt der GOP so stark gefährdet ist, ist das der Nährboden dafür, dass ggf. ein Verfassungsbruch stattfindet. Autoritäre Systeme (und die GOP unter Trump entwickelt sich zumindest in diese Richtung) tendieren zu zunehmend radikaleren Mitteln, je stärker ihre Machtposition gefährdet, da die Konsequenzen für sie meist nicht nur der reine Machtverlust darstellt sondern meist auch strafrechtliche Konsequenzen oder Schlimmeres drohen.
 
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Erkekjetter schrieb:
Da findet aber kein Wahlkampf für Donald statt. Bei den Wahlen für den Kongress wählen die Amerikaner ihre Repräsentanten ihres Wahlkreises direkt. Und bei solchen Wahlen hat Elon schlicht keine relevanten Spenden geleistet, also können sie auch nicht fehlen...

Du bist auf dem Holzweg und statt das einzusehen kommst du mit immer was neuem, was immer weniger Sinn ergibt im Kontext deiner ersten Aussage...
Meine Aussagen sind in sich schlüssig, du scheinst die Verknüpfung zum Kongress nicht zu sehen.
 
Gut, dann mag es für dich schlüssig sein, dass Elons Spenden fehlen, die er für Donald geleistet hat, der nicht mehr antreten darf und die nicht in relevanten Umfang für Kongressabgeordnete für Kongresswahlen genutzt wurden (um nicht zu sagen, in gar keinem Umfang). Die Verknüpfung der Bedeutung der Kongresswaheln zu Donald sind mir ganz sicher bewusst, nur war das eben nicht deine Aussage. Diese bezog sich auf Elons Spenden und die spielen, aus den genannten Gründen, für die Kongresswahlen keine Rolle. Da kann die Kongresswahl für Donald noch so relevant sein, die Spenden von Elon sind in dieser Gleichung nicht vorhanden...

PS: Um zum einen Elons "Aufwand" und auch seine SPenden in Bezug auf Donaldswahlkampf etwas in Relation zu setzen:

Elon hat maximal 280 Mio an Donald gespendet. Also einen winzigen Bruchteil seines Vermögen. Donald hat im Wahlkampf auf 1,09 Milliarden US Dollar zurück greifen können. Biden übrigens auf 1,6 Milliarden (wobei es bei ihm die Masse an Spendern war, Donald hat zahlenmässig weit weniger Spender, die aber größere Summen sepndeteten, wenn man die Großspender betrachtet). Wie relevant da Elons Anteil ist, mag anhand der Zahlen jeder für sich bewerten.
 
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Elon Musk kann auf zwei Arten Einfluss nehmen:
  1. Mittels Geld und Plattformmacht einen Trump-Kritischen Republikaner fördern.
  2. Mittels Geld und Plattformmacht versuchen einen eigenen Kandidaten seiner Partei in den Senat/Kongress bekommen.
Beides ist sehr schwierig aufgrund des Wahlsystems in den USA, jedoch nicht unmöglich, wenn genug Geld und Macht im Spiel sind. Dabei muss Elon Musk nicht zwingend eine dritte Partei etablieren, was tatsächlich nahezu ausgeschlossen ist, es reicht jedoch den Republikanern die Mehrheit zu nehmen, das ist nicht absolut undenkbar.

Fall 1 ist sogar ziemlich nah, bei den Republikanern stimmen aktuell 3 Senatoren tendenziell gegen Trump: Collins/Paul/Tillis, Musk bräuchte daher einen weitere Republikaner der sich gegen Trump behauptet. Das halte ich für durchaus realistisch und wird wesentlich von der ökonomischen Entwicklung abhängen.

Fall 2 ist eher schwierig, da es dann wahrscheinlicher ist, das die 3 Abweichler bei unklaren Verhältnissen eher für Trump stimmen würden, würde das bedeuten man bräuchte mindestens 4 eigene Senatoren.

In beiden Fällen bedeutet dies natürlich nicht das Trump zur "Lame Duck" wird, jedoch wäre das Durchregieren erstmal vorbei und er müsste stärker Kompromisse schließen. Letztlich ist es aber sehr spekulativ, da die Mehrheitsverhältnisse sich bei den Midterms ändern werden bezüglich Fall 2.

Buttkiss schrieb:
Viel wichtiger finde ich allerdings das die Demokraten endlich mal aus ihrem Sumpf der Schande rauskommen.
Danach sieht es weiterhin nicht aus, es ist kein Kandidat in Sicht der eine realistische Chance hätte, die Demokraten graben sich sogar weiter in ihren Trotzsumpf ein und haben immernoch nicht realisiert, das sie selbst dazu beitrugen zweimal gegen Trump verloren zu haben.
 
n/a schrieb:
Es genügt die einfache Mehrheit, bei 3 Parteien wären dies 1/3
Sorry, ich meinte mind. 1/3, es genügt die einfache bzw. relative Mehrheit, die absolute M (also mind. 50 %) würde dann nicht gebraucht werden

Es gibt ja jetzt auch schon viele kleine Splitterparteien, die aber keine Chance haben, deshalb ging das Rennen bisher immer zwischen den Demokraten und Republikanern, wovon eine Partei dann annähernd 50 % brauchte

Käme jetzt eine neue, ernstzunehmende, dritte Elon-Partei hinzu, würden vielleicht schon 40 % reichen

Eine dritte Partei täte auf jeden Fall dem Parteienpluralismus gut, und ich gehe nicht davon aus, dass Elon Trump rechts überholen will...

Für Trumps dritte Legislatur würde es auch knapper werden (vermutlich...), aber vorher muss er noch eine Verfassungsänderung vornehmen, das wäre auch nicht so leicht

Und es muss sich auch noch zeigen, ob dieses "Neue schöne Gesetz" (oder wie auch immer es nun genau heißt), tatsächlich eine durchschnittliche Verbesserung für alle Schichten bringen wird, oder ob nur Reiche davon profitieren, wie es bei uns in den Nachrichten oft gesagt wird
 
Wenn Elon 280 Millionen gespendet hat, würde ich sagen das ist ein nicht unerheblicher Anteil an den 1,09 Milliarden für Donald, das ist für jeden einfach auszurechnen.
Wenn die "Freundschaft" zwischen Elon/Donald weiter bestanden hätte, wären für die Kongress Wahlen auch wieder ein paar Dollar geflossen.
Dieses Geld dürfte nun in eine andere Richtung fließen (Elon Partei oder Elon Kandidaten).
Ob Donald oder Elon ist aber fast egal, das sind eh Leute mit einem gigantischen Ego.
Da wäre nur die Hoffnung das die sich gegenseitig die Stimmen weg nehmen.

Für mich wäre es deutlich wichtiger das die Demokraten da mal was auf die Beine stellen.
 
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JoergB schrieb:
wären für die Kongress Wahlen auch wieder ein paar Dollar geflossen.
Wenn du Spekulatius als Fakten verkaufen willst, kannst du dir jemand anderen dafür suchen. Hätte Elon ja bereits bei der Trumpwahl machen können, denn da liefen, logischerweise, parallel auch Kongresswahlen ab. Der Punkt meiner Aussage waren eigentlich auch die 1,6 Milliarden, die Biden/Kamila hatten ohne das es zum Erfolg geführt hat. Warum 280 Millionen jetzt relevant sein sollen, während 600 Millionen mehr bei den Dems auch nicht zum Erfolg geführt haben, vll ist das für dich auch schlüssig.
n/a schrieb:
oder ob nur Reiche davon profitieren, wie es bei uns in den Nachrichten oft gesagt wird
Das wird in den Nachrichten so gesagt, weil es Fakten sind. Diese Aussagen basieren auf Analysen weltweiter Topökonomen. warum schwingt bei dir eigentlich bei jedem 2. Thema so ein Hauch VT mit?
 
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Na wenn du warten musst, ob in Zukunft 1+1=2 ergibt, dann bitte. Das Ding ist unterschrieben, die neuen Steuerberechnung also festgelegt, umhin Fakt genannt. Nun kann man rechnen. Heute wie morgen wird sich daran nichts andern, wenn die Steuersätze sind wie sie sind. Das hat absolut überhaupt nichts mit Glaskugel zu tun. Genauso, dass die kosten, die gestern noch von Medicaid übernommen wurden, nun selbst gezahlt werden müssen. Auch das lässt sich berechnen, grade bei Menschen mit chronischen Erkrankungen und Dauerpatienten. Genau deshalb tun das Ökonomen auch. Aber sicher weißt du mehr und kannst sowas besser beurteilen, als diese....
:freak:
 
Was ist nur aus den best friends geworden? 🍿

Es ist noch nicht lange her, da waren beide im Oval Office und Musk sagte zu den Medien, man wolle ein Keil zwischen den Beiden bringen, aber das werde nicht klappen.

US-Präsident Donald Trump hat die angekündigte Parteigründung seines ehemaligen Beraters Elon Musk als lächerlich bezeichnet. In den USA habe es "immer ein Zweiparteien-System gegeben und ich denke, dass die Gründung einer dritten Partei nur zu Verwirrung führt", sagte Trump vor Journalisten. Drittparteien hätten noch nie funktioniert.

Trump schoss auf seiner Online-Plattform Truth Social weiter scharf gegen seinen ehemaligen Verbündeten: "Es macht mich traurig zu sehen, dass Elon Musk komplett 'entgleist' ist und in den vergangenen fünf Wochen im Prinzip eine Vollkatastrophe geworden ist."

Musk hatte am Samstag angekündigt, seine eigene Partei zu gründen. Seine "Amerika-Partei" werde den US-Bürgern ihre "Freiheit zurückgeben", schrieb der Multimilliardär in seinem Onlinedienst X. Er wolle gegen Verschwendung und Korruption kämpfen.
Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-musk-partei-102.html

No front, aber ehrlich gesagt würde es mich nicht wundern, wenn eine dritte Partei die Amerikaner schon überfordern und verwirren würde. 😁
 
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foofoobar schrieb:
Trickle-Down funktioniert schon seit 4 Jahrzehnten nicht,
Ach so ein Quatsch. Du musst nur dein Weltbild etwas auf den Kopf stellen, und schon wird aus dem "sparkle up" ein "trickle down".

Einfach mal "out of the box" denken.
:lol:

Das Gesetz ist nicht "big & beautiful" sondern "fat & ugly".
Aber durch den Absatz über Ökoprojekte weiß ich nun auch, woher das Verwürfnis zwischen Elon und Donald kommt.
Der Donald greift dem Elon direkt in die Tasche, wenn er die Förderung der e-Mobilität streicht ... und wahrscheinlich helfen da die Steuererleichterungen für Reiche und Unternehmen auch nicht viel.

Aber ich fänd' es schön, wenn den Reps das auf die Füße fallen würde ... ich bin nur nicht so ganz überzeugt, dass es so laufen wird.
Ich hätte aber auch nicht geglaubt, dass so viele Menschen dort dumm genug sind, Trump zu wählen (ZWEI Mal ... beim letzten Mal dachte ich das wieder).
Meinem Urteil über US-Bürger ist offensichtlich nicht zu trauen.
 
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Erkekjetter schrieb:
Wenn du Spekulatius als Fakten verkaufen willst, kannst du dir jemand anderen dafür suchen. Hätte Elon ja bereits bei der Trumpwahl machen können, denn da liefen, logischerweise, parallel auch Kongresswahlen ab. [...]
Wenn du 1+1 nicht zusammen zählen kannst und das in deiner Welt als Spekulation abtun musst, ...
Die letzten Kongresswahlen waren übrigens 2022, NICHT parallel zur Trump Wahl.
 
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Oh mann… persönlich beleidigen und dann so einen Unfug raushauen, weil man Quellen nicht richtig lesen kann.

Die letzten Kongresswahlen fanden am 5.11 2024 statt. War der 119. Kongress der da gewählt wurde. 2022 wurde der 118. gewählt. Kongresswahlen in den USA finden immer alle graden Jahre im November statt, somit alle 4. Jahre parallel zur Präsidentenwahl…

Elon hätte also Spenden können zur Wahl des 119. Kongresses. Er hat aber zumindest keine Haus-Kandidaten direkt unterstützt. Über seine SUPER PACs hat er Wahlwerbung allgemein für die GOP gemacht. Trump hat er direkt und persönlich, auch durch seine Auftritte, unterstützt.
 
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JoergB schrieb:
Wenn du 1+1 nicht zusammen zählen kannst und das in deiner Welt als Spekulation abtun musst

Worauf sich hier bezogen wurde, war jedoch eine reine Spekulation deinerseits, eine Vermutung also. Der Vergleich mit '1+1' hinkt, denn dabei handelt es sich um eine mathematische Gewissheit – keine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Eine Vermutung hingegen, auch wenn sie für dich noch so plausibel erscheint, bleibt ohne belegbare Fakten genau das: eine Annahme, keine Gewissheit.

Daher mein moderativer Hinweis an der Stelle: selbst wenn bei einer Argumentation auf Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten zurückgegriffen wird: diese bitte mindestens nachvollziehbar begründen.
 
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TheManneken schrieb:
Worauf sich hier bezogen wurde, war jedoch eine reine Spekulation deinerseits, eine Vermutung also. Der Vergleich mit '1+1' hinkt, denn dabei handelt es sich um eine mathematische Gewissheit
Vorsicht:
Nach den bis heute gebräuchlichen Axiomen von Peano lässt sich die 1 als Nachfolger der 0 und die 2 als Nachfolger der 1 definieren.
In dem Zusammenhang ist eine Bemerkung aus der Principia Mathematica von Bertrand Russell und Alfred North Whitehead berühmt geworden:[4] Auf der Seite 379 wird 1 + 1 = 2 bewiesen, sobald die arithmetische Notation definiert wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/1_+_1_=_2
 
Netanjahu hat Trump bei seinem Treffen im Weißen Haus für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Ooohh DAS darf man aber nicht thematisieren, diskutieren und erwähnen..

Diese Doppelmoral...
 
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