News Verlage weiterhin auf Konfrontationskurs mit Google

Andy

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Mit den Verlagen in Frankreich konnte Google sich am Wochenende auf ein Abkommen einigen, in Deutschland zeigen sich jene aber unbeeindruckt. Sie fordern nach wie vor die Einführung eines Leistungsschutzrechtes, die Lösung in Frankreich sei eine „Wette auf das Google-Monopol“.

Zur News: Verlage weiterhin auf Konfrontationskurs mit Google
 

Kyze

Commander
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Na hoffentlich fliegen die Verlage ordentlich auf die Schnauze.

Vielleicht lernen die dann auch mal was daraus...
 
H

HardlineAMD

Gast
Axel Springer und deren Hauptblatt BILD sollten eigentlich noch Geld an die Leute bringen mit ihren propagandistischen meinungsmachenden Schundblättern.
Die Politikklobby wird schon dafür sorgen, das sich unsere armen Verlage keine Sorgen machen müssen.

P.S.

Und genau das ist es, was die Franzosen ausmacht.
 

savage.

Lt. Junior Grade
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Na toll, jetzt macht die Printindustrie den gleichen Fehler wie die Musikindustrie... man verschließt die Augen und glaubt das man die Zeit zurück drehen kann. Aber das wird nichts.
Und wenn es bei Google keine einzige News mehr gibt... ich kaufe keine Zeitung mehr, und mehr als 5€ im Monat werde ich auch nicht für Online Inhalte bezahlen.

Eines hat Google schon mal klargemacht die "Wahrheit" sieht bei jeden Blatt anders aus... und Informationen finde ich überall.

Wer sich nicht bewegt, ist tot.
 

theonlyfreak

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Eine einigung ausserhalb gezwungener Maßnahmen währ sicherlich sinnvoller.
Ich finde auch das man immer sehr schön bei den Verlagen sieht, wer das Informationszeitalter nicht verschlafen hat und auf der anderen Seite an seinen Traditionen festhält, wie schon erwähnt die Musikindustrie.

Ich kann es z.b. nicht verstehen dass, es immernoch Zeitungen etc gibt die keine App oder vergleichbares von sich haben.
 
R

Rob83

Gast
Google soll eine eigene Zeitung machen und den Rest davon jagen.
Warum sollte Google sich um die Verlage kümmern müssen?
Die stellen Forderungen die sie sonst niemanden stellen.
 

savage.

Lt. Junior Grade
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ich hoffe nicht, denn das kostet in deutschland arbeitsplätze:freak:
grins.. ach wirklich, und welche? ich weiß es wirklich zu schätzen wen jemand einen guten Artikel zu schreiben vermag. besonders dann wen er inhaltlich der Wahrheit entspricht und gut recherchiert ist.
Aber wo findet man das? Und wenn man es findet... das wird bestand haben.

Die Realität oder meinetwegen auch Masse ist doch wohl nichts anderes als unproduktives Absahnen.

Ich glaub das es Deutschland mehr schmerzt wenn jemand seine Arbeit verliert der auch wirklich etwas für die "Gemeinschaft" geleistet hat.

Edit:

Und gerade dachte ich mir... mittlerweile findet man engagierte Journalisten doch eh nur noch im Netz und klick mich durch die Welt und siehe da das passt doch schon fast.

"Das journalistische Feld hat sich selbst enteignet."
http://www.heise.de/tp/artikel/38/38498/1.html
 
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blackiwid

Captain
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ich hoffe nicht, denn das kostet in deutschland arbeitsplätze:freak:
omg das Arbeitsplatz Argument, also das Totschlag-Argument für alles was irgendwie scheisse in der Welt läuft... wir brauchen Wachstumsrückgang, und das heißt fast zwangsmäsig höhere Arbeitslosigkeit, daher fordere ich die Erwerbsarbeitslosigkeit zu maximieren.

Ja hört sich erstmal nach nem schlechten Witz an, aber genau das ist das, was wir brauchen! Wollt ihr wirklich weisungsgebundene Arbeit von solchen Scheissfirmen?

Nein ihr wollt halt Einkommen (legitimes, unkürzbares), ja das könnte man auch über ein bedingungsloses Grundeinkommen sichern.

Wenn wir im Privatleben so handeln würden wie wir das in der Wirtschaft für richtig halten, müssten wir erstmal die Waschmaschine zertrümmern, und dann jedesmal wenn wir fertig sind mit der Handwäsche, direkt die Wäsche wieder in nen Drecktopf daneben drücken und von vorne Anfangen.

Arbeitsplätze sichern!

Ja und deshalb gabs auch Heizer auf E-Locks (kein Witz googled es)
 
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Muppelkind

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grins.. ach wirklich, und welche? ich weiß es wirklich zu schätzen wen jemand einen guten Artikel zu schreiben vermag. besonders dann wen er inhaltlich der Wahrheit entspricht und gut recherchiert ist.
Aber wo findet man das? Und wenn man es findet... das wird bestand haben.
Eventuell hilft es dir, wenn man dem ganzen mal ein Gesicht gibt:
http://absprung.wordpress.com/

Ich finde es mehr als zum kotzen, wenn man so eine Meinung wie du vertritt. Es mag zwar einige schwarze Schafe geben, aber alle über einen Kamm zu scheren, finde ich einfach nicht richtig.
Es gibt nicht nur schwarz und weiß!
 

mugam

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Eingentlich müßten die Verlage ja an Goolge zahlen für deren Dienstleistung ..

Viele Inhalte würde man doch ohne eine Suchmaschine wie Google gar nicht finden ...
 

savage.

Lt. Junior Grade
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Eventuell hilft es dir, wenn man dem ganzen mal ein Gesicht gibt:
Ich finde es mehr als zum kotzen, wenn man so eine Meinung wie du vertritt.
Ach bitte, ich kenne mehr als genug Leute die ihre Arbeit verloren haben. Darunter so manche die es wirklich nicht verdient haben, Menschen die Krank oder zu Alt geworden sind und aus ihren Betrieben gedrängt wurden, Menschen die weg Rationalisiert wurden obwohles der Firma mehr als gut ging.

Der Soziale abstieg kann in unserer Gesellschaft sehr schnell gehen. Wenn es jetzt wie bei der WP mal einige Journalisten getroffen hat so ist das doch gerade ein Personenkreis der die Möglichkeit hatte, auf diese Gesellschaft in der wir Leben Einfluss zu nehmen.

Wo ist den der Engagierte Journalismus bei der WP gewesen? Die ganz WAZ Gruppe ist m.M.n nicht gerade ein Aushängeschild des Berufszweiges.

Google ist ganz sicher nicht der Grund für die einstellung des Blattes, sondern der Unwille des Lesers für die erbrachte "Leistung" zu zahlen.

Es tut mir Leid wen der Eindruck entstanden ist das ich mich darüber freue, das ist nicht so. Allerdings gibt es weit aus schlimmeres.
 

MUnicorn

Ensign
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Mein Gott die ewig gestrigen mit ihren großen Sprüchen, es wird immer noch genug Menschen geben die diese teilweisen Schundblätter in Offline-Form kaufen.

Die Zeiten ändern sich nuneinmal, vielleicht sollte Google diese Verlage einfach aus dem Suchindex nehmen. Denn wer nicht gefunden werden will, sollte das auch nicht ;)

Und nein in der heutigen Zeit kann man News nunmal kostenlos lesen und ich denke nicht das eine Rolle rückwärts richtig wäre...
 

Palomino

Lt. Commander
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Es brauche das deutsche Gesetz, denn: „Nichts ist besser als eine allgemeine Regel“, so Keese.
Als wenn der Gesetzgeber in der Lage wäre, ein anständiges Gesetz zu entwerfen, dass den berechtigten Interessen beider Seiten Rechnung trägt. Der Springerverlag und die anderen Schmierblätter, die ihre Fahne mit in den Wind hängen wollen einzig für Leistungen kassieren, die andere erbracht haben. Die die eigene Inkompetenz im Umgang mit dem Wettbewerb im Internet und dem Versagen, selbst damit Geld zu verdienen wird verleugnet.

Statt dessen will man per Gesetz in eine Monopolartige Stellung für die Verbreitung von Nachrichten erlangen.

Selbst große Zeitungen wie die Süddeutsche oder die Frankfurte Allgemeine stehen dem Leistungsschutzgesetz sehr kritisch entgegen und legen die Fakten klar auf den Tisch.
 

blackiwid

Captain
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Ach bitte, ich kenne mehr als genug Leute die ihre Arbeit verloren haben. Darunter so manche die es wirklich nicht verdient haben, Menschen die Krank oder zu Alt geworden sind und aus ihren Betrieben gedrängt wurden, Menschen die weg Rationalisiert wurden obwohles der Firma mehr als gut ging.
Dein Mitgefühl in Ehren, trotzdem setzt du am falschen Punkt an, ist nicht verwunderlich, das ist der Zeitgeist, der leider schon viel zu lange an hält (Heizer in der E-Lock), aber das Problem ist nicht das Betriebe nicht Sozialstaat spielen wollen, und wenn sie sachen rationalisieren/automatisieren und jemanden nimmer brauchen frei setzen.

Wie ist die alternative es gibt 2. die eine ist die maschinen von den Autofirmen am besten weltweit gleichzeitig kaputt schlagen, dann haben wieder deutlich mehr leute arbeit das zusammen zu bauen, eine variante davon wäre übrigends krieg.
Die andere ist wie in der DDr, wir haben eine stelle und teilen sie künstlich auf 2 auf, die hocken dann großteils der zeit da und schauen in die Luft. Alles nur weil wir uns von dem Arbeitsdenken der Selbstversorgervergangenheit nicht lösen können.

Das ist doch dämlich, natürlich muss jemand der wo gearbeitet hat ab gesichert sein, er soll nicht zu sozialämtern und da für geld betteln müssen. Aber da gäbs doch andere alternativen, als vermeintlich soziale firmen die gerne ihr ganzen gewinn freiwillig auf künstliche arbeiter die keiner mehr braucht für den job zu verteilen.

Nein sowas kann eh nur wenn überhautp im Einzelfall funktionieren, und nicht mal das in der Regel. Wir brauchen einen gesetzlichen Anspruch auf Teilhabesicherung, Teilhabe != Erwerbsarbeit, Teilhabesicherung heißt Geld.

Wir können dann natürlich auch wenn die Leute ihr Geld schon bekommen Treffstätten organisieren, für die Leute die sonst ihren Tag nicht strukturiert bekommen und vielleicht sozialle Kontakte Pflegen wollen, aber das muss man nciht über pseudo künstlich erhaltene arbeit organisieren, sondern über Treffstädten und ein bedingungsloses Grundeinkommen.
 

savage.

Lt. Junior Grade
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...aber das Problem ist nicht das Betriebe nicht Sozialstaat spielen wollen, und wenn sie sachen rationalisieren/automatisieren und jemanden nimmer brauchen frei setzen.

.....sondern über Treffstädten und ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Das was dir da vorschwebt ist eine schöne Utopie, nur leider müssten wir es vorher schaffen unsere negativen Charaktereigenschaften in den Griff zu bekommen. Dinge wie Neid, Hass, Missgunst, Gier und sogar Angst. All das was uns schon seit Jahrtausenden begleitet und dem Individuum in der Evolution einen Vorteil brachte.
Ich würde es mir wünschen, aber ich glaub soweit sind wir nicht.
wir schaffen es noch nicht einmal das jeder Bus und Bahn "umsonst" nutzen kann.



Nein ist es nicht. Das manche Berufszweige aussterben, war schon immer so und wird auch so bleiben. Menschen die, wie in deinen Beispiel, unverschuldet in diese Lage geraten haben m.M.n ein Recht darauf das ihr Leben weiterhin gesichert ist. Und das auf einen würdigen Niveau.
Die Realität sieht anders aus .... ich weiß.
 

blackiwid

Captain
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Das was dir da vorschwebt ist eine schöne Utopie, nur leider müssten wir es vorher schaffen unsere negativen Charaktereigenschaften in den Griff zu bekommen. Dinge wie Neid, Hass, Missgunst, Gier und sogar Angst. All das was uns schon seit Jahrtausenden begleitet und dem Individuum in der Evolution einen Vorteil brachte.
Ich würde es mir wünschen, aber ich glaub soweit sind wir nicht.
wir schaffen es noch nicht einmal das jeder Bus und Bahn "umsonst" nutzen kann.
Hmm nein, man muss es nur verstehen, HEUTE mit Hartz4 haben wir die Lohnabstandsproblematik, Neid, kein Anreitz für arbeitslose zu arbeiten bei bis zu 100% anrechnung/abzüge nach den ersten 100,- 80% bis zu 100%. Mit einem BGE müsste endlich niemand mehr neidisch auf den anderen sein.
 

etking

Commander
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Ich bin auf jeden Fall gegen eine Oligopol-festigende Einigung wie in Frankreich. Die Verlage sollen nicht künstlich am Leben erhalten werden, sondern durch Blogs und freie News auf natürlichem Weise in einem Qualitätswettbewerb verdrängt werden und von mir aus auch aussterben, auf derart manipulativen "Qualitätsjournalismus", der sowieso meist von ausgebeuteten Praktikanten stammt, kann ich sehr gerne verzichten. Soll Google doch alle Verlage eine Weile aus dem Suchindex streichen, die Verlage werden schon aufwachen.

Google wird immer gefährlicher, irgendwann zahlt man für jede Suche und vor Gericht wird irgendwann bei Bagatelldelikten jede bei Analytics angesteuerte Webseite und jede E-Mail ausgewertet, schon heute weiß man nicht wer alles Zugriff darauf hat, noch schlimmer ist nur Facebook, deren Script läuft mittlerweile auf so ziemlich allen Filehostern. Und irgendwann kommt mal jemand auf die Idee, die Cloud-Daten bei den Antivirenherstellern auszuwerten, die kennen jede Datei auf jedem Rechner.

Sollte es doch eine Einigung geben, hoffe ich das die EU dagegen klagt und drakonische Strafen wegen dieser Absprachen verhängt, sowohl gegen Google als auch gegen die Medienkonzerne.
 
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