News Video von Asus' erstem „EFI-BIOS“

Thx @Tyr43l,

Erstmal:

1. Maus im bios ? Brauchts nicht -aber egal.. Übersichtlicher wirds trotz Maus wohl nicht werden..
2. DRM im Bios ? - Gehts noch ? Ich bin zwar aus der Schweiz, aber wie war das nochmals mit dem Bundestrojaner ?
3. Fernwartung im Bios ? Ich bin auf dem Weg Informations-Sicherheit zu studieren - Doch was damit möglich werden wird, sollte jeder normale Mensch verstehen können. -> Angreifbar auf "Bios"-Ebene ? -Nein danke !
4. Erweiterungen im "Bios" ? Sehe schon die Schlagzeile: "Root-kit als Addon für EFI entdeckt" - Viel Spass !

Ergo: Wenn das Teil nicht wirklich, wirklich gut programmiert ist, dann ists ein Sicherheitsleck auf unterster Ebene!

Gabs da nicht den Spruch: Never touch a running system ? - Gilt wohl nicht mehr..
 
Naja, also das bisschen rumgeklicke in dem Video bekomm ich doch auch mit der Tastatur hin und die etwas veraltete Farbgeung des BIOS kann man doch auch noch verkraften...

Ich denke eine so "vereinfachte" Bedienung wird eher dazu führen, dass unerfahrene Anwender mit ein paar klicks ihren Prozessor übertakten, ohne genau zu wissen, was sie tun und damit möglicherweise ihre CPU schrotten.

Aber dann werden einfach mehr CPUs gekauft ;)
 
Hmm ... wieso sich das nicht durchsetzt? Wär echt mal Zeit das BIOS in die Rente zu schicken.
 
Leuts, es geht doch nicht darum, ob man jetzt im Bios eine Maus hat oder nicht :rolleyes:, es geht um viel mehr.

Das Bios ist von seiner Architektur schlichtweg veraltet. Es kann kein 64 Bit, in der Festplattenunterstützung war es auch immer problematisch (Ich sag nur 32 MB-Grenze, LBA etc.), Memory Remapping etc. Am Bios wurde immer nur dazugestickt und hingebastelt, und das macht sich immer mehr bemerkbar.

  • Warum gibts beispielsweise nicht ein Feature, daß man das Bootmedium per Tastendruck bestimmen kann (ohne Umweg ins Bios eingehen und speichern). Gibts heute schon bei diversen Notebooks.
  • Wie wärs mit Booten über Netzwerk, und man kann hier schon eine Adresse, Nameserver etc. vergeben.
  • Wie wars mit einem rudimentären OS, um Festplatten und Geräte zu überprüfen?
  • Wie wärs mit Unterstützung von neueren Filesystemen wie NTFS, damit man dieses olle FAT(16/32) nicht mehr braucht.
  • Was ist mit Hotplug und Co?
  • uvm.

So was gabs beispielsweise beim Amiga, und ich fand es damals recht nützlich.

Wie man sieht, es gibt so viele Dinge, die das Bios gar nicht, oder nur über Umwege kann. Gerade 64 Bit-Unterstützung ist mehr als überfällig! Deshalb, Bios ist schlichtweg schon lange veraltet, EFI ist mehr als überfällig!
 
Nevermore4ever schrieb:
... Nun gibt es aber bei GPT eine "BIOS Boot Partition", die eine Abwärtskompatibilität erlaubt. ...
Im Standard für GPT gibt es das nicht, es gibt nur den Protctive MBR der dem BIOS sagt, dass sämtlicher Platz belegt ist, ihm aber keine Möglichkeit der Nutzung gibt. Es gibt auf Macs eine Frickellösung im Mac-EFI, mit der der Protective MBR nicht mehr schreibgeschützt ist, sondern als normaler MBR verwendet wird, damit lastet man dem EFI aber unnötig Verwaltungsaufwand auf und, was noch unschöner ist, man muss sicherstellen, dass der zu ladende Kernel immer innerhalb der 2 TiB Grenze ist - Lilo wurde unter anderem wegen ähnlicher Einschränkungen (in kleinerem Maßstab) bei fast allen Linuxdistros durch Grub beerbt. Insgesamt ist das eine Frickellösung, die einiges Fehlerpotential birgt, die vermutlich vor allem deswegen auf Mac breit genutzt wird, weil es kaum Macs gibt, die von einem Datenträger/RAID booten, der größer als 2 TiB ist. ;)
 
Endlich kommt dieses veraltete BIOS weg, das schluckt bei mir am meisten von der Startzeit -.-
 
wdragon - danke für ein bisschen aufklärung:

naja, das mit dem bootmedium hat mich bis heute nicht gestört.. für das gibts meistens ( wenn nicht immer) eine sonderntaste.. Z.b. F12 bei Thinkpads.

ja die festplattenunterstützung - war ein gefrickel, geb dir recht..

aber der Punkt mit den 64Bit ? (Hiebei bin ich nur anwender) - Ich habe ein 64Bit System - Läuft doch auch mit Bios ? Oder was ist der Grund dass 64Bit unterstützt werden sollte ? Was bedeutet das in der Praxis ??
 
im video sieht es ganz gut aus,werde es mal testen wenn`s verfügbar ist.
 
Boeby schrieb:
aber der Punkt mit den 64Bit ? (Hiebei bin ich nur anwender) - Ich habe ein 64Bit System - Läuft doch auch mit Bios ? Oder was ist der Grund dass 64Bit unterstützt werden sollte ? Was bedeutet das in der Praxis ??

Man könnte einen Prozessor entwickeln der nur 64bit kann. Jetzt werden die Betriebssysteme oder Bootloader immer 32bit gestartet und dann der Prozessor in den 64bit Modus geschaltet.


Aslo EFI schön und gut, aber bitte keine Schwachstellen integrieren, keine Maussteuerung und nciht mit Müll überladen.
 
Ok besser aussehen tut es ja aber die Maus ist da doch völlig überflüssig da jeder der weis was er macht garantiert wie eh und je mit der Tastatur schneller zum Ziel kommt.
.
 
Boeby schrieb:
aber der Punkt mit den 64Bit ? (Hiebei bin ich nur anwender) - Ich habe ein 64Bit System - Läuft doch auch mit Bios ? Oder was ist der Grund dass 64Bit unterstützt werden sollte ? Was bedeutet das in der Praxis ??

Critter hat das ja schon schön beantwortet. Tatsache ist, daß das Bios mit 32 Bit arbeitet, und dann auch in Schwierigkeiten kommt, wenn beispielsweise 4 GB verbaut sind, aber die ganzen Komponenten (USB, Firewire, Schnittstellen, LAN) verbrauchen auch einen Speicherbereich. Dazu noch einige Controller wie Raidcontroller etc. und dann natürlich die Grafikkarten, die mit Speicher von 512 MB bis zu 2 GB ausgestattet sind. Und all das muß das arme 32 Bit-Bios verwalten. Das führt dann zu den Effekten, daß man zwar 4 GB Hauptspeicher verbaut hat, aber das Windows nur 2 GB, 3GB wenn man Glück hat, bis zu 3,4 GB ansprechen kann (hängt vom Mainboard ab) . Wie gesagt, ich hatte mal 2 GB von 4, das Wechseln auf eine 256 MB-Grafikkarte brachte dann Linderung (vorher 512MB GK). Deshalb wurde ja dann das sinnige Feature Memory Remapping einführt, was dann einfach die Adressierung über die intern verbaute Hardware verschiebt.

Heute moderne Betriebssysteme, wie gesagt, umgehen das Bios, in dem sie einfach das System bis zum Bootloader kommen lassen, und dann wird einfach die Bioseinstellung in einen neuen Adressbereich gemappt, und mit eigene Erkennungsroutinen die Hardware teilweise neu ausgelesen, das Bios und deren Einstellungen spielt dann ab dort keine Rolle mehr. So hat zum Beispiel dann der Trick funktioniert das Festplatten über 32 GB/128 GB funktionieren, bis das Bios endlich hinterher kam.
 
Das was du schreibst gilt aber nur für 32bit Betriebssysteme. Da sind diese Krücken mit Memory Remapping u.ä. notwendig und dass nur bspw 3GB von den verbauten 4GB nutzbar sind.
 
Ich finde es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber warnhinweise wären nicht schlecht, es ist mir einfach zu "Benutzerfreundlich" (dachte nicht, so etwas jemals zu sagen x'D). Gefährlich für unerfahrene. Der Punkt mit dem Fernsupport ist auch nicht schlecht. Ich hoffe nur, dass es nicht zu ner Multimediaplattform ausartet. Zu viele Funktionen schaden dem sehr guten Ansatz. (Ich traue es den Herstellern leider zu, EFI als ein "Schnellbetriebssystem" zu misshandeln. Mit Internetbrowser, Mail-Client usw.)

Perfekt wäre, wenn ein Board ähnlich einem Gigabyte-Board mit einer Art Dual-BIOS kommt, bei dem man sich aussuchen kann, ob man EFI oder BIOS benutzen will. ;)

Sollte doch eigentlich kein großes Problem darstellen.
 
Es ist nicht ganz richtig, daß UEFI von ASUS 'nur für ASUS P5Q-E' Hauptplatinen erhältlich ist! Ich habe ein UEFI für ein P5Q-Deluxe!

Versucht man via Web und einer deutschen Sprach-Lokalisierung im Service-Bereich unter EFI-BIOS Datei zu laden, wird man augenblicklich auf den 'normalen' BIOS Bereich verwiesen. Erst wenn man über die internationale Website bzw. über die URL-Manipulation "http://support.asus.com/download/download.aspx?SLanguage=en-us" (Language=en-US!) auf die Seite gelangt, kann man in den Ordner EFI-BIOS einsteigen und sich dort die entsprechenden Dateiein samt Handbuch herunterladen. Das klappt ganz gut, auch das EFI ist recht brauchbar.

Das altgediente, nur ca. 25 Jahre alte BIOS hat mit seiner durchweg 32 bittigen Struktur keine Chance, nativ von Medien, die größer als 2 TB sind, zu booten. Für Spielefritzem und Heim-Kino-Spezis sicherlich kein Beinbruch, da aber BIOS auch in Workstations und Servern eingesetzt wird, schon ein echtes Problem. Zwar gibt es viele trickreiche Umgehungsversuche, EFI ist allerdings, nach meiner Einschätzung, die sauberste! Und mitlerweile haben wir Einzelplatten mit einer Kapazität von 2 TB. Es ist für mich nicht (mehr) einsichtig, in einem RAID 10, RAID 5 oder RAID 6 mit mehreren solcher 2 TB Einzelplatten auf SATA Basis eine extra Partitionierung durchzuführen, nur um das OS zu starten. Wer schon mal mit richtigen Rechnern auf RISC Basis zu tun hatte, wird sich vielleicht noch an die Boot-Monitore der DECstations oder ARC auf den Alphas erinnern - oder EFI auf (T)itatnium Systemen. Das sind ganz andere Welten, zu denen BIOS im vergleich wie ein Spielzeug ausschaut. Ich bin froh, wenn diese BIOS-Altlast in absehbarer Zeit das Zeitliche segnet.
 
Critter schrieb:
Das was du schreibst gilt aber nur für 32bit Betriebssysteme. Da sind diese Krücken mit Memory Remapping u.ä. notwendig und dass nur bspw 3GB von den verbauten 4GB nutzbar sind.

Das ist nicht ganz richtig, das BIOS kann nur 32 bit und initialisiert alles in 32 bit. 64bit Betreibssysteme müssen nach dem Start des Bootloaders erst einmal alles neu initialisieren und adressieren damit sie überhaupt funktionieren. Das BIOS ist einer der Gründe warum heutige Prozessoren überhaupt noch 32bit können, eine reine 64bit Architektur würde mit einem BIOS nicht laufen.
 
also heisst es gesprochen nicht wie angenommen "ahsus" sondern "aßuhs"..


der Spanier hatte doch Recht (nichts für Ungut, Roman)


An sich ist das EFI sehr geil - aber wer sich nicht damit auskennt wird wohl auch dort wenig umstellen vermute ich mal.
 
Ich fände es nicht schlecht wenn das Bios ersetzt würde das EFI sieht schon viel besser aus nur einige Funktionen von EFI gefallen mir überhaupt nicht also Internet will ich da nicht sehen, wenn ich Hardware einstelle, und Games will ich da auch nicht zocken sollte nur eine verbesserung des Bios sein, und vor allem Stabil sein, Maus breuchte ich jetzt auch nicht, aber net ist es allemal.
 
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