News Video von Asus' erstem „EFI-BIOS“

@ Henrico: Express Gate bei Asus bootet Splashtop von der Festplatte. Man muss es auf Festplatte installieren. Es ist nicht auf der Platine.

Das Thema EFI/UEFI sollte weitsichtiger betrachtet werden. Es geht hier nicht um die subjektive Einschätzung von irgendeinem Boardhersteller. Übrigens ist UEFI genau wie das BIOS auch von Zulieferern wie AMI oder Phoenix.

Edit: @ Würde mir eine Updatefunktion Wünschen. Die gibt es auch jetzt schon per USB, CD, DVD, HDD. Einfach mal alles hier lesen und nicht reinplatzen.

Dann lege ich mal ein paar Bilder nach. Es können (schon länger, dass ist nicht neu) vom BIOS aus die Laufwerke annavigiert werden. Die BIOS-Datei (z.B. rom) kann irgendwo roh liegen und zum Flashen gewählt werden. http://www.hardwareluxx.de/community/showthread.php?t=535429 So muss man keine Boot-Diskette, -CD, -Stick erstellen.


PS: ;) Hoffentlich bencht CB dann demnächst mal BIOS vs UEFI. Wenn es keine unterbodenbeleuchteten FPS bringt, verstehe ich denn Sinn nicht. ;)
 
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wichtiger wäre eine bessere Dokumentation der einzelnen Optionen,
und welche Einstellungen was bewirken, welche optimal sind, und Tipps, wann man unter welchen Umständen wo rel. gefahrlos ein wenig an der Leistung schrauben kann.
Aber nur die Möglichkeit mit der Maus auszuwählen und eine höhere Bildschirmauflösung im BIOS bringen doch kaum wirkliche Vorteile für den Anwender.
 
Die Vorteile wurden ja schon aufgelistet:
- Sofort betriebsbereit
- Eventuell universelle Treiber ladbar
- Mit Firefox und co. in Sekunden lossurfen oder musikhören
- Neue Hardware wird unterstützt
- Bootloader Ersatz möglich
- Raid Unterstützung, Verwaltung

Dann wären noch andere Sachen denkbar ( Ich spinn mal etwas rum ):
- Festplatte partitionieren / formatieren , Festplattenzugriff zu Backupzwecken
- Backupimage Erstellung / Verwaltung & Festplattenzugriff allgemein ( ntfs, FAT, ext3 )
- Vmware Server, es werden keine Systeme mehr "real" installiert, die Verwaltung erfolgt
über EFI
- Benutzer / Rechteverwaltung
- Festplattenverschlüsselung
- EFI booten lossurfen, das Hauptbetriebssystem im Hintergrund starten lassen und dann
im Betrieb zum OS switchen
u.s.w.
 
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MountWalker schrieb:
Und gerade das ist ein Vorteil von EFI - weil im Gegensatz zu BIOS die Treiber auf neuen Boards weiterverwendet werden können, werden die treiber stabiler und Festplattenverschrottungen, weil der zum dreißigsten Mal neuerfundene BIOS-EIDE-Treiber nicht klar kommt, seltener.

Es geht mir erstmal um die Stabilität und Sicherheit von Bios/EFI also der Firmware-Schnittstelle. Solche Neuheiten wie von dir beschrieben sind auch für mich ein großes Plus. Deshalb ist es ja prinzipiell auch gut einen BIOS Nachfolger zu bringen.
Allerdings gibt es auch viel Schrott beim EFI. Im besten Falle ist dieser Schrott dann als Komfortgewinn zu sehen oder eben als Ballast der auf jeden Fall auch seine negativen Seiten zeigen wird, wenn man hier aufgrund von Kundenwerbung und Marktnachfrage zu viel integrieren wird.

Nochmal: Aus meiner Sicht muss Stabilität und Sicherheit unbestritten im Vordergrund stehen. Wenn man dann noch sinnvolle Features integriert, die z.B. das Betriebssystem stabilier machen ist das absolut vernünftig. Auch wenn EFI nun besser ist als das alte BIOS (wovon ich überzeugt bin - nicht nur weil man ja irgendeinen Nachfolger braucht) gibt es doch auch genügend Grund zur Kritik.
 
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MountWalker schrieb:
...
Spätestens wenn wir Festpaltten größer als 2TiB/2,2TB haben werden (und damit Leute auf die Idee kommen könnten, ein Betriebssystem auf einer solchen Festplatte zu installieren und deswegen GPT brauchen), wird sich ja zeigen, ob Coreboot wirklich ernsthaft mehr als den Embedded- und Dritte-Welt-Netbook-Markt versorgen will.

wumpscutx schrieb:
Ist es nicht auch so, dass das herkömmliche Bios nur Festplatten bis maximal 2 TB adressieren kann. Das ist eine Grenze, die inzwischen erreicht ist. Für die Zukunft wird das wohl der Hauptgrund für die Einführung von (U)EFI sein. Genauso wie sich 64 bit Betriebssysteme erst beim Erreichen der 4 GB-RAM-Grenze durchgesetzt haben.

Ich bin froh, dass das zur Sprache kommt. Es ist prinzipiell möglich, auch mit einem alten BIOS Festplatten über 2TB zu benutzen und dort GPT (GUID Partition Table) statt MBR (Master Boot Record) zu benutzen. Das BIOS versucht, von einem MBR zu booten und kommt mit GPT so nicht zurecht. Nun gibt es aber bei GPT eine "BIOS Boot Partition", die eine Abwärtskompatibilität erlaubt.

Microsoft hat sich jedoch dagegen entschieden, so etwas zu unterstützen. Windows Vista und 7 können nur dann eine GPT auf Festplatten anlegen, wenn ein EFI statt ein herkömmliches BIOS gefunden wird.

Und damit sind zwangsläufig die Boardhersteller gefragt, wenn in Zukunft auch Leute, die sich kein RAID zusammenzimmern, einzelne Festplatten >2TB kaufen und beanspruchen, die komplett zu nutzen.
 
also die nutzung der maus bei einstellung im bios empfinde ich jetzt nicht als "komfortabler", eher umständlicher. trotzdem wird es langsam zeit für ein update. endlich wird der home-pc unabhängiger vom betriebsystem (microsoft). ( bootmanager , treiberverwaltung etc.)
 
Ob das jetzt wirklich notwendig ist, ist fraglich. Es schaut natürlich schöner und edler aus, jedoch bietet es keine großen Vorteile.

Wenn es wirklich einmal kommen sollte, lasse ich es lieber sein. BIOS Update hab ich noch nie gemacht und die Angst irgendwas falsch zu machen ist zu groß.

Für mich also uninteressant, da ich im BIOS sowieso selten bin.
 
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IchmagToast schrieb:
Ob das jetzt wirklich notwendig ist, ist fraglich. es schaut natürlich schöner und edler aus, jedoch bietet es keine großen Vorteile.

Wenn es wirklich einmal kommen sollte, lasse ich es lieber sein. BIOS Update hab ich noch nie gemacht und die Angst irgendwas falsch zu machen ist zu groß.

Für mich also uninteressant, da ich im BIOS sowieso selten bin.

Oh doch, es bringt einige Vorteile. Beim Herkömlichen BIOS-Masterboot-Record kannst du nämlich nur Partition mit einer Größe bis zu 2 TB erstellen. Die Grenze wird demnächst sicherlich geknackt. GPT bei EFI hat diese Einschränkung schon nichtmehr. Des weiteren ermöglicht EFI, dass Treiber bereits beim Systemstart (noch vor dem OS) geladen werden, auch Systemunabhängige Treiber sind möglich.

Es wird Zeit, dass auch die PC-Welt endlich auf EFI setzt, Apple hats schon vor Jahren geschafft.
 
Wird langsam auch mal Zeit, das olle Bios gehört endlich mal abgeschafft wird. Sogar der Amiga konnte das schon 1990 (!) besser, welches im Bootrom schon ein rundimentäres OS + Mausunterstützung + HW bot. Seit der Vorstellung von EFI und den ersten Vorschlägen 1998 (!!) warte ich schon darauf, das BIOS endlich stirbt. Eine Schande, daß wir uns heute noch (2009) immer damit rumschlagen müssen. Das Bios ist schon lange veraltet und gehört ins Museum der IT. Der Witz ist heute, was die meisten gar nicht wissen, daß die mordernen Betriebssysteme ab einem gewissen Punkt das Bios umgehen.

Bios, stirb endlich, und schnell.
 
Wilhelm14 schrieb:
@ Henrico: Express Gate bei Asus bootet von der Festplatte. Man muss es auf Festplatte installieren. Es ist nicht auf der Platine.

Danke für den Link,werde ihn mir noch mal genauer ansehen.Bei dem angesprochenen Mainboard kam beim Bootvorgang aber das Asus Express Gate Logo zum Vorschein welches verschiedene Möglichkeiten zum Bootvorgang des OS bot,sowie die Möglichkeit ohne OS ins Internet zu gelangen.Ich habe dies nicht weiter verfolgt oder ausprobiert es war lediglich ein Feature dieses Asus Boards.

Werde mich aber nochmals genauer informieren dank deines Links.

Greetz!

Ps:Und genauso war es und es wirkte sehr unausgereift.

Splashtop ist für einen festen Einbau in die Hardware vorgesehen, d.h. eine Installation durch den Anwender ist nicht erforderlich. Der Anwender kann ggf. noch ein weiteres Betriebssystem installieren, hat dieses aber gleich beim Systemstart zur Verfügung und kann einfache Tätigkeiten, die auch Internet-Surfen und Internet-Telefonie einschließen, durchführen. Weiterhin ergeben sich Vorteile bei der Systemüberprüfung und Reparatur, z.B. Entsorgung von Schadsoftware.

Nachdem dieses Mainboard ein High End Produkt war,ist Express Gate auf einem Flash Speicher integriert verlötet gewesen.Auf billigeren Lösungen kommt Express Gate auf einer HDD zum Einsatz!
Das System ist in nur etwa 5 Sekunden einsatzbereit[4], und wird als "instant-on" vermarktet.

Vorteile der "instant-on"-Technologie sind:

* Sehr viel schnelleres Starten des Betriebssystems.
* Hierdurch ist der Benutzer eher geneigt, das System auch zwischendurch einmal auszuschalten (Energie sparen).
* Als fest implementierte Systemsoftware kann sie nicht oder kaum geändert werden und ist damit sehr sicher und gegen Angriffe geschützt.
* Als vollständiges Betriebssystem erlaubt es einen festplattenlosen Computer.
* Sofern nur das Web genutzt wird, ist dies eine sehr schlanke Lösung.

Nachteile sind unter anderem:

* Zu wenig Treiber für Hardware anderer Hersteller (beispielsweise ist oft eine Verbindung in das Internet durch Wlan unmöglich, da hierfür Treiber fehlen)
* Treiber können nicht nachträglich eingefügt werden, sodass man gezwungen ist, Hardware aus dem Hause des Mainboardherstellers zu verwenden

Eigenschaften [Bearbeiten]

Splashtop besitzt eine grafische Benutzeroberfläche, einen Webbrowser der auf Mozilla Firefox 2.0 basiert sowie Skype VoIP software.
 
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Hallo,

wer hat die "BIOS-Maus" bisher vermisst? Gäbe es nicht die anderen Vorteile, dann würde ich sagen:
Wer nicht in der Lage ist eine Tastatur zu bedienen, der hat im BIOS nichts zu suchen.

Aber bei allen Vorteilen: Auf eine "BIOS-Fernwartung" per Netzwerk kann ich gerne verzichten.
 
Bernd_Brot schrieb:
Wirklich cool wäre, wenn man im BIOS auf externe Medien zugreifen könnte (USB-Stick) um Updates durchzuführen.
Bei ASUS geht das bereits:

Das Flashen über das BIOS:
Asus bietet ein BIOS-eigenes Tool namens EZ FLASH 2 an. Meines Erachtens die sicherste und unkomplizierteste Methode für ein BIOS-Update welche auch erlaubt, ohne weitere Hardware (FDD, HHD, CD-/DVD-Laufwerk) per USB-Stick ein Update durchzuführen. Somit erspart man sich die meisten Probleme (z.B. die Größe der neuen BIOS-Datei spielt keine Rolle) und umgeht das unsichere Flashen über das OS.

Einzig und alleine sind bei der Wahl des USB-Stick zu beachten, das dieser eine maximale Kapazität von 8GB aufweist und als einzelne Partition formatiert wird!

source: Hardwareluxx

Edit: Ok, das hat schon wer anders beantwortet, aber doppelt haelt besser ;P. Aber die "Bedingungen" sind vllt auch noch interessant.
 
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Sehe da auch keinen Sinn drinn.
Wie oft muss man schon die Einstellungen im BIOS ändern?
Ein paar wenige Male, da spielt es doch keine Rolle das beispielsweise die Buttons animiert sind. Wer braucht das.

Ich fände es eher interessant, wenn die im BIOS einen kleines OS einbauen würden, womit man beispielsweise Fehlerdiagnose/Datenrettung also nur ein paar wenige Tools mit einbauen würden.
 
Wird ja auch mal Zeit,
ich warte schon ewigs auf EFI und evt. kann man dann gleich Stabilitätstest im EFI durchführen. *___*
 
also die bei Wikipedia aufgeführten Vorteile, sind nicht nur Vorteile.
Wazzup hat das schon ganz richtig angemerkt.

Mit Maus wäre meiner Meinung nach die Bedienung langsamer, als nur mit Tasta.
Jeder, der sein Bios kennt, sollte mit der Tasta der maus übelegen sein.

Zitat:

Die EFI-Schnittstelle soll die Nachteile des BIOS beseitigen und neue Möglichkeiten eröffnen. Dazu gehören laut EFI-Spezifikationen:

Einfache Erweiterbarkeit (z. B. für Digital Rights Management)
Eingebettetes Netzwerkmodul (zur Fernwartung)
Preboot Execution Environment (universelles Netzwerkbootsystem)
Unterstützung für hochauflösende Grafikkarten schon beim Start des Computers
BIOS-Emulation (also Kompatibilität zu vorhandenem BIOS) durch ein „Compatibility Support Module“ (CSM)[1]
eine Shell, über die beispielsweise EFI-Applikationen (*.efi) aufgerufen werden können
Treiber können als Modul in das EFI integriert werden, so dass sie nicht mehr vom Betriebssystem geladen werden müssen. Damit sind, wie bei Open Firmware, systemunabhängige Treiber möglich.
Das System kann in einem Sandbox-Modus betrieben werden, bei dem Netzwerk- und Speicherverwaltung auf der Firmware laufen anstatt auf dem Betriebssystem.
Das EFI bietet eine Auswahlmöglichkeit für die auf dem System installierten Betriebssysteme und startet diese; damit sind (den Betriebssystemen vorgeschaltete) Boot-Loader überflüssig.

habe das Gefühl, aus nem PC wird da ganz schnell ne XBOX von der Überwachung her.
 
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Man sollte das DRM Management auch nicht unterschätzen. Vieler Hersteller haben bereits viel Geld investiert um ihre Hardware TCG konform herzustellen. Ziel ist unter anderem ja, mittels Preboot alles online überprüfen zu lassen, Hardware wie installierte Software, auch auf legalität. Nicht nur das Dritte von meinen Daten erfahren, auch bekommt der User im Fall der Fälle keinen oder nur noch eingeschränkten Zugriff auf seinen PC.
Dazu wird halt dieses EFI/UEFI Bios auch benötigt.
 
Erdmännchen schrieb:
Wusste gar nicht, dass man Asus so ausspricht :D

Same... :rolleyes:

HITCHER_I schrieb:
wichtiger wäre eine bessere Dokumentation der einzelnen Optionen,
und welche Einstellungen was bewirken, welche optimal sind, und Tipps, wann man unter welchen Umständen wo rel. gefahrlos ein wenig an der Leistung schrauben kann.
Aber nur die Möglichkeit mit der Maus auszuwählen und eine höhere Bildschirmauflösung im BIOS bringen doch kaum wirkliche Vorteile für den Anwender.

Sehe ich auch so. Es gibt immerwieder neue Optionen - eine Art "Wiki" wäre nicht verkehrt. So würden sich einige Forennutzer viel Mühe ersparen.


Ansonsten: auf den ersten Blick wirkt allein die Bedienung schon sehr hampelig (witzig wie schnell das im Video geht, einfach herumklicken kann ich auch :> ), aber irgendwann muss das klassische BIOS nunmal abgelöst werden, und es wird auch langsam Zeit. Alles nur eine Gewöhnungssache...
 
Ohrrr Ihhh, Bios mit Maus bedienen. Den einzigen Vorteil des EFI sehe ich darin dass GPT unterstützt wird. Ansonsten soll das so bleiben!
Was kommt als nächstes? Die Linux-Shell mit der Maus bedienen? *zw*
 
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