Virtualisierung mit Ryzen

cbtestarossa

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Also ich habe mir mal die Preise und Leistung von Ryzen7 1700 und Ryzen5 2600 angesehen.
Preis ist in etwa gleich. In Anwendungen hat der 1700er die Nase etwas vorne.
In einigen Spielen eventuell der 2600er da höhere Single-Core-Leistung.

Nun stellt sich aber folgende Frage.
Welche CPU nehmen wenn man Linux als Host hat und Win7 virtualisieren möchte?

Der 1700er hat ja 2 Kerne mehr.
Somit könnte man vielleicht 6 Kerne für die GastVM verwenden und es blieben noch gut 2 Kerne für Linux Host.
Geht mir zB um VideoEncoden in der VM usw.

Und abgesehen davon noch um die Sicherheit. Meltdown&Spectre etc.
Was meint ihr?

Und gibt es eigentlich Probleme ein Win7 auf Ryzen2000 zu virtualisieren?
Denn eine native Installation ist da ja schon fast unmöglich.
 

schiz0

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Ich meine das hat doch nix mit den Kernen mehr zu tun, oder? Der 1700 hat ja 16 Threads.

Wenn ich bei mir VirtualBox starte, kann ich auch die 6 "Kerne" meines FX zuweisen, und das Hostsystem läuft trotzdem weiter und schmiert nicht ab.
 

cbtestarossa

Admiral
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ja klar könnte man alle Kerne zuweisen aber ein wenig Reserve für den Host denk ich schadet auch nicht,
Und mit SMT/HT ist das ja auch noch so ne Sache. Wer weiß wann die nächste Lücke auftaucht.

Und dann eben noch die Frage ob Win7 in ner VM läuft auf Ryzen 2000
 

Nizakh

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Glaubst du der Host ist nicht in der Lage die Leistung angemessen zu verteilen?
Selbstverständlich kannst du deiner VM alle Cores zuweisen. Beim Thema SMT würde ich sagen: Aktivieren, gerade bei Encoding bringt das einen deutlichen Leistungssprung.

Ja, Windows 7 läuft in einer VM. Kein Problem.

Bzgl SMT Sicherheit: Wofür nutzt du deine VM Hosts? Von welchen Sicherheitslücken ist Ryzen betroffen? Sind diese in deinem Anwendungsfalö überhaupt releavant?
 

pipip

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cbtestarossa
Ich denke, dass du bei Games weniger den Unterschied merken wirst, als bei der Virtualisierung. Außer du bist Hochleistungsgamer :D
 

cbtestarossa

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Es geht eben auch um die Frage ob man Win7 nativ parallel zu Linux installieren könnte.
Das wird wahrscheinlich eher nur noch mit Ryzen1000 und alten Boards gehen.

Ergo die Idee Win7 gleich nur in eine VM reinzuballern.
1. Frage ist ob das mit Ryzen2000 auch geht.
2. Frage ist eben ob 2 zusätzliche Kerne doch etwas Vorteil bringen.

p.s. die uralten Games die ich noch habe die laufen sogar auf einem C2D.
Somit kein Thema.

Wichtig ist mal Frage 1. Danach schauen wir weiter.

p.p.s. Nutzen eben für Dinge die unter Linux nicht laufen und/oder ich keinen Ersatz gefunden habe der mir zusagt.
Normales Surfen dann eben unter Linux. Win7 ist dann ohne LAN.
 
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Kckhfn

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Also zum Thema Ryzen 2000 und Windows 7 gibt es ja tatsächlich einiges an Infos online. Ich besitze weder einen Ryzen 2000, noch nutze ich Windows 7 (warum eigentlich 7?). Dementsprechend habe ich keine Ahnung ob sich Win7 problemlos virtualisieren lässt.

Ich nutze zur Virtualisierung KVM mit QEMU und VFIO-Treibern. Im VFIO Discord (https://discordapp.com/invite/f63cXwH) gibt es eine aktive Community (Englisch), in der ich bisher auf alle Fragen antworten bekommen habe. Ansonsten gibt es auch im level1tech Forum (ebenfalls Englisch) eine sehr aktive Community.

Wenn dir jemand beantworten kann, ob du Windows 7 auf Ryzen 2000 virtualisieren kannst, dann in einem der beiden Community Hubs.
 

Holt

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Von welchen Sicherheitslücken ist Ryzen betroffen? Sind diese in deinem Anwendungsfalö überhaupt releavant?
Eben, selbst die Sicherheitslücken bei Intel CPUs im dem Zusammenhang sind bei der Art der Nutzung eines Heimanwenders doch komplett irrelevant, denn da kontrolliert man ja alle VMs selbst. Die sind nur für Anbieter und Mieter von Servern auf Basis von VMs relevant, wo man eben nicht weiß was die anderen VMs machen die ebenfalls auf der gleiche CPU und damit ggf. auf dem anderen virtuellen Kern der CPU laufen.

Der Angriff bei dem man möglicherweise irgendwelche Datenschnippsel aus dem CPU Cache auslesen kann, erzeugt extrem viel CPU Last beim Angreifer und die Erfolgsaussichten, also dabei wirklich irgendwas Interessantes zu erbeuten sind gering. Wenn also ein andere VM dann eine unerklärlich hohe CPU Last erzeugt, so merkt man als Heimanwender dies sofort und wie viele GB oder TB an Daten muss man aus dem Cache abfischen um an was zu kommen? Das Passwort fürs Forum von CB? Oder was hast Du sonst was so wahnsinnig wertvoll oder geheim ist, dass jemand versuchen sollten dies mit so einem Aufwand auszuspionieren?

Da sollte man also mal die Kirche im Dorf lassen, die Sicherheitslücke die es erlaubt von einer VM aus Daten einer anderen VM aus dem Cache der CPU abzugreifen, ist für Heimanwender schlicht und ergreifend irrelevant. Gerade Windows mit seinen ganzen Sicherheitslücken und die Naivität vieler Heimanwender, bieten den Betrügern viel einfachere und lohnenswertere Möglichkeiten an die Daten und das Geld der Leute zu kommen.
 

cbtestarossa

Admiral
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Ich will nur wissen ob ich auf nem Ryzen 1000 oder 2000 unter Linux Win 7 (oder XP) virtualisieren kann.
Sicherheitslücken interessieren mich vorrangig mal nicht.
 

Holt

Fleet Admiral
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Bei XP dürfte die Aktivierung das größte Problem sein, bei Win7 sehe ich kein Problem.
 

cbtestarossa

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Die Aktivierung intressiert mich auch nicht sondern ob in der VM dann alles läuft.
16bit Anwendungen könnten auch noch Probleme machen da AMD ja aufgrund eines Bugs da einiges deaktiviert haben soll.
 

Holt

Fleet Admiral
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Ob XP dann in der VM läuft, hängt ja eben auch von der Aktivierung ab. Sollten die VME Probleme nicht mit AGESA 1.0.0.6 behoben werden? Wenn dies nicht der Fall war, dann musst du halt eine Intel CPU als Basis nehmen, wenn 16 Bit Anwendungen genutzt werden sollen.
 

cbtestarossa

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XP Aktivierung ist nicht relevant.

Schuld ist AMD64. Wusste es selbst vorher nicht warum unter Win64 keine 16bit Programme unterstützt werden.
Für mich klingt das alles nach Crap und nach Unwillen seitens AMD und Intel dieses Manko zu beheben.
Zusätzlich kommt eben noch der Bug in AMD zum tragen.
Ich bin auch nicht sicher wie sie diesen umschifft haben.
Einige Leute behaupten es gäbe keinen AGESA-Fix und AMD hätte das gleich deaktiviert.
Aber im Inet steht vieles.....

Und wenn das alles nicht läuft dann brauch ich auch keine AMD CPU.
Dann warte ich eben noch ein paar Jahre mit einem Neukauf.
 

Holt

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Da dies schon eine recht exotische Anwendung ist, würde ich mich nicht darauf verlassen das es ein paar Jahren bei den CPU dann besser aussieht, sondern eher befürchten das auch Intel diese irgendwann über Board wirft. Schon mit Ice Lake soll ja mit Sunny Cove auch eine "neue" Architektur kommen und Intel ja wohl auch an einer komplett neu entwickelten Architektur die so ab 2022 kommen könnte, spätestens dann besteht da die Gefahr, dass man sich von praktisch nicht mehr benutzten Altlasten trennt, also die uralten 16 Bit Geschichten eben nicht mehr aufnimmt.
 

cbtestarossa

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Ja das wird sowieso noch ein Problem. Auch UEFI ohne Fallback Modis.
Darum hätte ich gerne ein aktuelles Board mit OpenBios oder ähnlichem.
Da tut sich nichts. Scheinbar traut sich da kein Mainboardhersteller ran.
Es kann doch nicht angehen dass man plötzlich kein DOS mehr fahren kann.
Vielleicht sollte man sich noch schnell mit alten aber ungebrauchten Mainboards eindecken.
Schnelle Core2 CPUs reichen eh noch für die meisten Dinge aus.
Diese Verdongelung der Hardware ist mir ein Graus.
 
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Holt

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Liefert nicht AMD bei RYZEN ausschließliche selbst die BIOS an die Boardhersteller? Ich meine es gab damals eine Aussage in der Richtung.
 

cbtestarossa

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Keine Ahnung was die genau machen. Ist mir als Endkunde aber egal.
Leider drehen sie uns gerade voll durch den Fleischwolf und es wird denk nicht besser werden.
 
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