Was bekommt ihr vom AG gestellt?

h00bi

Fleet Admiral
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Kurzer Disclaimer:
Full Remote-ler und/oder Leute mit erste Tätigkeitsstätte = Zuhause sind hier explizit ausgenommen, um Verzerrungen zu vermeiden. Falls ihr euch trotzdem hier äußern mochtet, würde ich euch bitten das explizit zu ergänzen.


Hallo zusammen,

mich interessiert, welche Ausstattung ihr fürs mobile Arbeiten z.B. von Zuhause aus* vom Arbeitgeber gestellt bekommt.
*Das bedeutet ihr habt euren regulären Arbeitsplatz in der Firma, dürft aber zeitweise auch von zuhause/unterwegs aus arbeiten.

Ich vermute mal der Großteil der hiermit angesprochenen Leute wird grundsätzlich auf einem Notebook arbeiten und dieses auch mit nach Hause nehmen.
Aber was gibt es darüber hinaus? Weil sind wir mal ehrlich: Nur mit einem Notebook kann von zuhause bei weitem nicht so effizient gearbeitet werden, wie an einem vollausgestatteten Arbeitsplatz mit Dockingstation, stabilem Netzwerk und mehren Monitoren. Daher sollte es ja irgendwo schon im Interesse des Arbeitgebers sein, dass zuhause eine ordentlich ausgestatteter Arbeitsplatz zur Vergügung steht. Bezahlen will er das aber meistens nicht.

Müsst ihr alles für zuhause selbst anschaffen? Stellt der AG fürs mobile Arbeiten über das Notebook hinaus bestimmte Grund- bzw. Mindestausstattung? Dürft ihr Rechnungen bis xxx€ einreichen zur (anteiligen) Erstattung? Bekommt ihr eine "Steuerfreie Zuwendung" pro Monat explizit dafür ausbezahlt? Müsst ihr euch durchschnorren und auf einen guten Tag des Entscheiders hoffen?

Nun sind wir hier ja in einem Forum für IT-Affine, daher wird bei einigen ein Setup vorhanden sein, was besser ist als das, was der AG stellen würde.

Bei mir:
Der AG stellt ein Arbeitsnotebook und zuhause ist quasi alles selbst bezahlt. Meine Webcam zuhause ist vom AG geschnorrt, weil ich keine hatte und der AG während Corona eine Großbestellung gemacht hat (und ich die Cams im Notebook furchbar finde). Headset könnte ich aus dem Büro mitnehmen, verwende zuhause aber lieber mein eigenes.

Bei meiner Freundin:
Es gibt ein Notebook und ein Headset vom AG. Das Notebook bleibt dauerhaft zuhause (vor Ort im Büro stehen PCs zur Verfügung). Das Headset nimmt sie täglich mit.
 
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Bis ins letzte Jahr gab es theoretisch alles, sogar Tisch, allerdings nicht höhenverstellbar. Den habe ich mir deshalb privat gekauft. Irgendwann habe ich auch die 08/15 Monitore durch einen Ultrawide mit integriertem Dock ersetzt.
Ansonsten sehr hochwertiger Stuhl, Headset, Kamera, M+T, Notebook und Handy sowieso.

Aktuell ist das Management sehr viel strenger, bin mir ziemlich sicher dass es keine Möbel und Monitore mehr gibt. Die aktuellen Notebooks und Headsets sind auch 1-2 Wertigkeitsstufen gesunken.
 
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Monitore, Maus, Tastatur, Headset, Kamera, laptop

Stuhl und Tisch sind Privat

Denke das ist bei vielen so
 
Hier gibts Notebook, Dockingstation, Monitor, Headset und ggf. Maus und Tastatur.
 
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Lappi, Tastatur, Maus, Headset und eine Mini-Docking-Station (ein Adapter von USB-C auf USB-A 3x und 1xHDMI). Da ich aber kein Bock habe die Tastatur durch die Gegend zu schlörren, bleibt die in der Firma).
Cam ist im Lappi.
Allerdings herrscht bei uns seit Anfang des Jahres wieder "Office first".
 
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Tätig in der Embedded SW Entwicklung:

  • Notebook
  • Docking Station
  • Maus
  • Tastatur
  • Labornetzteile
  • Headset
  • Das gesamte Tooling das ich zur täglichen Arbeit brauche wie Flasher und Debugger
  • Kleinkram (bspw. Schreibutensilien)
  • Bei Bedarf (nicht dauerhaft): Oszilloskope, professionelle Multimeter, Logic Analyzer
 
Hier wird ein Notebook (Reisende) gestellt oder wo es geht auch ein profanes Terminal mit 24" FullHD Monitor, Maus, Mauspad. Hoehenverstellbaren Tisch oder speziellen Stuhl auf Antrag.
 
@h00bi Kannst du mal bitte definieren, was du unter mobiles Arbeiten verstehst.

Es macht vom Arbeitsrecht her einen ganz großen Unterschied, ob du einen Monitor gestellt bekommst oder nicht. Sobald dir dein Arbeitgeber einen Monitor und/oder einen Drucker zur Verfügung stellt, wird es im Arbeitsrecht schwer zu argumentieren, dass es mobiles Arbeiten ist.

Ich weiß es gibt ein paar Personen, aber ein Großteil nimmt den Drucker und den Monitor nicht mit, wenn er in ein Café geht, so dass vor Arbeitsgerichten dies bereits als Home-Office gelten kann, mit allen Rechten und Pflichten die für Home-Office gelten.
 
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Ich: 4 Tage Woche (Freitags frei) einen Tag in der Woche im Büro.
Die meisten bei uns: 5Tage Woche, 2 Tage im Büro.
Bei uns (öffentlicher Dienst) bekommt man für Zuhause:

2 Bildschirme (24" + 22")
Tastatur und Maus
Kabelgebundenes USB-Headset (im Büro Funkheadset)
Netzteil für das eh schon vorhandene Notebook.
Schreibtisch (manuell höhenverstellbar)
Hochwertiger Bürostuhl
Gute Arbeitsplatzleuchte
Kabel sind eh klar
 
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Zu Corona-Zeiten waren wir zwischenzeitig angewiesen worden, alles für HO nötige Zubehör vom Schreibtisch mitzunehmen und aufzubauen damit die damaligen Regeln eingehalten werden konnten.

Wenn grade keine Pandemiezustände herrschen wird Homeoffice (bzw. explizit mobiles Arbeiten genannt) als Privileg kommuniziert, das im begrenzten Umfang erlaubt ist, aber für das keine zusätzliche Ausstattung bereitgestellt wird.

Als Techniker habe ich ein Notebook, in anderen Abteilungen sind sogar nur Thin Clients vorhanden. Die müssen dann also bei Wunsch auf HO Citrix am privaten Gerät installieren und können darüber den FullDesktop nutzen, auf welchem dann vom lokalen System autark gearbeitet wird.
(Mache ich ehrlich gesagt auch. Citrix aus dem Autostart gekickt und gut ist. Ich bin zu faul um immer den Schlepptop mit zu haben und dann noch anschließen zu müssen.)

Möglicherweise kann man auf Anfrage etwas gestellt bekommen - ich hab's nie geprüft. Aber es wird einem nichts in die Hand gedrückt.
 
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Notebook, Dockingstation und Headset sind gestellt. Alles andere ist zu Hause in besserer Qualität vorhanden, als wir hier gestellt bekommen.

Ich habe mir sogar eine mechanische Tastatur fürs Büro selbst gekauft (bzw. eine neue für Zuhause und die "alte" ging dann ins Büro), weil ich diese billigen Dell Rubberdome Tastaturen wie die Pest hasse.
 
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  • Lenovo Thinkpad Yoga Touch + Zubehör (Maus, Tasche, LAN USB Adapter)
  • iPhone 12 + Zubehör (Schutzhülle + Vertrag)
 
Ich würde so ziemlich alles bis auf Tisch und Stuhl bekommen. Allerdings habe ich mir meinen 32 Zoll 4K Monitor, mechanische Tastatur und die Gamingmaus selbst gekauft, weil ich was anderes/besseres wollte, als mir gestellt wird.
 
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Bei uns nur das Notebook. Vereinzelt bekommen Kollegen auch Monitore & Dockingstation
wenn Hardware quasi "übrig" ist. Grundsätzlich geht aber was, wenn man eben fragt.
Aber es ist eben kein fester Arbeitsplatz - der ist Büro und jeder hat dort auch die passende Ausstattung.
 
Das Problem ist, wenn der Arbeitgeber was gescheites stellt, dann kommt mit etwas Pech das Finanzamt an und rechnet Firmenwagen, Firmensmartphone, Firmennotebook, Firmenworkstation, Firmen-E-Bike usw. alles zusammen und sagt "das ist Teil des Gehalts", somit ein geldwerter Vorteil und den muss man dann versteuern. Freibetrag ist 50,- Euro pro Monat, der Rest, alles was darüber ist, ist Steuerpflichtig.
Bei Hardware ist es z.B. so, dass man in der Regel den monatlichen geldwerten Vorteil genauso wie die Abschreibung berechnet, nämlich über 24 Monate.

Heisst, wenn der Arbeitgeber ein iPhone für 1200 Euro spendiert, ein Macbook für 2000 Euro und ne Workstation für Zuhause für 2800 Euro, dann ist das alles zusammen 6000,- Euro Wert. Abschreibung über 24 Monate 250,- Euro im Monat, also geldwerter Vorteil auch 250,- Euro pro Monat.
50,- Euro davon sind Steuerfrei, die restlichen 200,- werden aufs Gehalt angerechnet und erhöhen das und sind Steuerpflichtig.

Es gibt auch die Variante dass der Mitarbeiter aus wichtigen Gründen Smartphone/Notebook von der Firma kostenlos gestellt bekommt, da fallen dann keine Steuern an, aber das kommt aufs örtliche Finanzamt an ob es den Grund anerkennt oder nicht.
 
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Bei uns hat es damals (war halt Covid) auch dazu geführt, dass die Kollegen ein Notebook mit nach Hause bekommen und sich damit in der Firma eingeloggt haben.
Monitor, Tastatur etc. mussten wir per Hub selber anschließen.
Auf den Firmengeräten waren halt auch Spiele grundsätzlich untersagt.
 
Bei mir Laptop, Monitor + Tisch (höhenverstellbar).
Allerdings nennt man es mobiles Arbeiten hier, nicht Homeoffice, da muss der Arbeitgeber garnichts geben. Man kann bei uns ja auch komplett alle Tage im Büro verbringen, daheim arbeiten ist freiwillig und auch nur an 2-3 Tagen die Woche bei uns erlaubt, bzw. 2-3 Tage ist Anwesenheitspflicht im Büro, was natürlich gegenüber pre Corona Zeiten eine nette Sache ist, falls man es nutzen möchte.
 
D0m1n4t0r schrieb:
Heisst, wenn der Arbeitgeber ein iPhone für 1200 Euro spendiert, ein Macbook für 2000 Euro und ne Workstation für Zuhause für 2800 Euro, dann ist das alles zusammen 6000,- Euro Wert. Abschreibung über 24 Monate 250,- Euro im Monat, also geldwerter Vorteil auch 250,- Euro pro Monat.
50,- Euro davon sind Steuerfrei, die restlichen 200,- werden aufs Gehalt angerechnet und erhöhen das und sind Steuerpflichtig.
Geht es dabei nicht um Sachen die man auch privat nutzt?

Bei uns ist die private Nutzung ausgeschloßen.
 
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Bei uns kommt es drauf an was der Vorgesetzte durch winkt. Bis auf Monitore in Mobiliar kann man alles beantragen.

Also ich sag mal:
  • Maus
  • Tastatur
  • Headset
  • USB-C Dock (ein einfaches)
  • Laptoptasche.....

Edit:
- Laptop muss beim mobilen arbeiten mitgenommen werden, ebenso das Headset.
 
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