Fireplace April 2026

Was stört mich an KDE Plasma?

Mondgesang schrieb:
ich persönlich finde den damals wohl sehr umstrittenen KDE 4 Desktop echt gut. Hatte ein wenig was von Win Vista bzw Win 7.
Es war ein Kind seiner Zeit und deren Geschmack. Es war bei mir immer so eine gewisse Hassliebe. Breeze fand ich fürchterlich mit seinen freien Flächen, dicken Rahmen, Abständen und schlecht erkennbaren Klickflächen, vor allem bei den Scrollbars. Deshalb hatte ich lange lange QtCurve genutzt.

Mondgesang schrieb:
Jetzt wo ich KDE 4 gepostet habe fällt mir auch auf, dass viele Schaltflächen wirkliche Symbole sind. Pfeile zurück und vorwärts sind dicke ausgefüllte Grafiken. Beim jetzigen KDE sind viele der Dinge einfach dünne schwarze Striche. Vermutlich sprang ich sofort auf Dolphin als Beispiel, wo alle diese Schaltflächen zusammenkommen.
Dieser monochrome Einheitsbrei war dann auch der Grund, warum ich mit Plasma 5 noch lange Oxygen genutzt hab, also die Symbole von KDE 4. Ich hatte auch Crystal probiert (das Design von KDE 3), aber bei dem war noch viel mehr als bei Oxygen das Problem, dass immer mehr Dinge nicht vom Design abgedeckt waren. Letztlich hab ich halt in den sauren Apfel gebissen und zumindest in Dolphin ein paar Ansichten vergrößert, damit ich bunte Symbole bekomme. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich auch an Dinge.

netzgestaltung schrieb:
Ich will mir jetzt nirgends was mit KDE aufsetzen, aber wär lustig, das mit solchen Icons zu sehen xD
Buuf hatte ich auch mal eine Weile genutzt, aber es war mir dann doch zu matschig alles. Aktuell nutze ich an optischen Anpassungen nur noch Bananen als Mauszeiger. :D https://store.kde.org/p/1931412/

Edit: hier mal zig Jahre alte Screenshots von meinem EeePC, als ich damals das Upgrade von KDE 4 auf 5 gemacht hatte. Man sieht schön mein QtCurve-Design: eckige Elemente, gute Kontraste (z.B. im Scrollbalken, damit man ihn optisch gut erkennen kann). Die Traysymbole mögen nur noch einfarbig sein, aber sie sind deutlich besser zu erkennen als der Pixelbrei von KDE 4. Und der Arbeitsflächenumschalter in KDE 4 hat sehr viel Platz verschenkt wegen der ganzen Randabstände.

nukleus-dolphin 2.png

nukleus-KDE5.png
 
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@netzgestaltung
Boah, ob es das auch für KDE gibt? Ich muss mich mal auf die Suche machen.
Wobei... Fenster sind bei mir für gewöhnlich maximiert.
 
Ja, auch mit Tiling WM wirds schwierig, aber ich hab auf jedem Monitor ein anderes System.
Rechts Vollbild(mit Vertikalen Arbeitsflächen), Mitte Tiling(triple layer) und links abgestufte Fenster. Damit das geht nutze ich den Tiling-Assistant
 
Bei den Gnomelets lassen sich auch katzen, hunde und pinguine random auswählen :) mit der Anfassen Option kann man die auch herumwerfen.
 
@netzgestaltung
Das erinnert mich an die Augen, die man sich vor sehr langer Zeit auf den Desktop legen konnte und die dann permanent dem Mauszeiger folgten. War zu Zeiten des fvwm/fvwm95, aber die Xeyes scheint es immer noch zu geben.
 
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Ich hab auch nach nem Hamsti gesucht, aber leider nichts in der Art ist vorhanden.
Ergänzung ()

Ich glaube das das Tierchen von alleine Auf den Fensterrändern läuft geht mit Wayland auch nicht mehr.

Und nen Zug gabs auch mal oder?
 
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Donnerkind schrieb:
Es war ein Kind seiner Zeit und deren Geschmack.
Der aktuelle Apple-Kram erinnert durchaus an die antiken Athena Widgets von X11.
Donnerkind schrieb:
Edit: hier mal zig Jahre alte Screenshots von meinem EeePC, als ich damals das Upgrade von KDE 4 auf 5 gemacht hatte. Man sieht schön mein QtCurve-Design: eckige Elemente, gute Kontraste (z.B. im Scrollbalken, damit man ihn optisch gut erkennen kann).
Die schlechten Kontraste der aktuellen Computermode sind die Pest.

Anderes Beispiel: Als Monitore die einen weißen Hintergrund darstellen konnten teuer waren, war diese Darstellung total hip und trendy. Jetzt ist das nichts besonderes mehr und auf einmal sind dark-modes total angesagt und cool.
 
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Oh ja, KDE 4 fand ich seinerzeit auch toll, nach dem Ende von Gnome 2 war das für mich die logische Konsequenz.
An Plasma 5 fand ich dann gut, dass der gewohnte Work-Flow beibehalten werden konnte und es war deutlich "flutschiger" als KDE4 und nicht wie beim Wechsel von Gnome 2 auf Gnome 3 das Rad neu erfunden wurde.

An Plasma 6 gefällt mir, dass es selbst auf einem alten Läppi aus dem Jahre 2009 noch/wieder richtig performt - auf nem recht neuen Convertible wiederum gefällt mir Plasma-mobil, das lässt sich tatsächlich vernünftig nutzen.
Hab lange rumprobiert zwischen Gnome und Plasma, beide sind auch touch-fähig, letztendlich ist es dann doch Plasma-mobil geworden.
 
Gnome 2 fand ich toll, aber Gnome 3 hat mich direkt wieder abgeschreckt. Und der KDE konnte ich nie was abgewinnen.
 
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areiland schrieb:
… KDE konnte ich nie was abgewinnen.
Tja, so unterschiedlich können Geschmäcker sein - ich hab sie alle ausprobiert und Plasma hat (für mich) das beste Gesamtpaket, dabei geht es nicht nur um die Oberfläche sondern eben auch die Tools/Programme, die halt so mitgeliefert werden. ;)
 
Alexander2 schrieb:
Ich hab auch nach nem Hamsti gesucht
Es gibt noch ein Eichhörnchen - weils so süß ist hab ich mal hund,katz und maus zusammen gebracht:
Bildschirmfoto vom 2026-04-23 08-39-04.png
 
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Ich habe mir gestern Abend einfach mal vorgenommen die paar Sachen die noch anstanden unter KDE zu erledigen. Dabei habe ich ein wenig genauer drauf geachtet, wie es mir beim Benutzen "ergeht".

Ich habe festgestellt, dass ich durch KDE "gezwungen" war, etwas genauer hinzuschauen und etwas langsamer zu arbeiten. OBWOHL ich den Desktop in und auswendig kenne. Ist jetzt nicht so, dass ich jetzt alles vorher genau lesen musste, wo welcher Button ist, aber ich habe schlicht und einfach gemerkt, wie ich vorsichtiger bin mit dem Klicken. Weiß auch nicht ganz ob das positiv oder negativ sein soll.

Unter GNOME, ja sogar in Windows, da läuft das klick klick klick zack zack zack. Unter GNOME einfach weil da gar nicht so viel ist, wo man sich verklicken könnte. Alles ist groß und üppig platziert. Windows, besonders die Baumansicht links im Dateimanager ist derart bunt und mit solch unterschiedlichen Symbolen behaftet, dass das Auge sofort zum Passenden springt. Da habe ich unter KDE als erstes die Verlangsamung gemerkt.

Das bestärkt mich darin, dass es nicht das WAS ist, was KDE macht, sondern das WIE nämlich WIE es dabei AUSSIEHT. Mir fehlt da dieses natürliche gelenkt werden, eyecatcher die den Blick ziehen und dabei von einander gut unterscheidbar sind.

Etwas, das man durch andere Fensterdeko lösen kann, aber mich von Haus aus stört, sind die Knöpfe für Schließen, Maximieren und Minimieren. Ihr Wirkungsbereich reicht nicht bis zum Rand des Fensters. Bei Windows z.B. sind die Buttons auch längst nicht mehr voll gezeichnet wie in XP oder 7. Sie sind nur ein Unterstrich, ein Quadrat und ein X. Aber wenn man mit der Maus dadrüber geht, hinterfärbt sich der gesamte Platz bis zu den Rändern der Leiste und bis zu den benachbarten Buttons. Ein klick irgendwo in diesen Bereich bringt also den gewünschten Effekt.

Bei Breeze hingegen erscheint dann nur um den Button (z.B. das X) ein roter Kreis. Der ist aber auch recht klein. Zwischen ihm und dem Rand des Fensters ist aber noch Platz. Fliegt man mit der Maus also zu weit nach oben rechts (bei Windows klatsche ich die Maus einfach nach oben rechts und weiß es wird treffen, so klickt man ins nichts und muss nochmal die 5 Pixel nach unten links korrigieren, um den Wirkungsbereich des Buttons zu erwischen.

So zwei bewusste Erkenntnisse aus dem gestrigen Benutzererlebnis.
 
Mondgesang schrieb:
Bei Breeze hingegen erscheint dann nur um den Button (z.B. das X) ein roter Kreis. Der ist aber auch recht klein. Zwischen ihm und dem Rand des Fensters ist aber noch Platz. Fliegt man mit der Maus also zu weit nach oben rechts (bei Windows klatsche ich die Maus einfach nach oben rechts und weiß es wird treffen, so klickt man ins nichts und muss nochmal die 5 Pixel nach unten links korrigieren, um den Wirkungsbereich des Buttons zu erwischen.
Komisch - so einen roten Kreis beim X hab ich nicht und auch das mit den Pixeln gibt es bei mir nicht. Ich "klatsche" den Mauszeiger rechts oben in die Ecke und wenn ich klicke, dann schließt sich das Fenster.

Ich verwende breeze-dunkel und das System ist Fedora 43
 
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Hab auch eine Zeitlang Gnome2 verwendet und mit Gnome 3 auf KDE gewechselt aber nie damit warm geworden. Dann wie von einem User hier im Thread die Erweiterungen von Gnome 3 gefunden und verwende es auch seitdem. Bin damit als Windows User sehr zufrieden:

IMG_2607.jpeg

Zur Not tuts mir KDE Vanilla natürlich auch.
 
Mondgesang schrieb:
Bei Breeze hingegen erscheint dann nur um den Button (z.B. das X) ein roter Kreis. Der ist aber auch recht klein. Zwischen ihm und dem Rand des Fensters ist aber noch Platz. Fliegt man mit der Maus also zu weit nach oben rechts (bei Windows klatsche ich die Maus einfach nach oben rechts und weiß es wird treffen, so klickt man ins nichts und muss nochmal die 5 Pixel nach unten links korrigieren, um den Wirkungsbereich des Buttons zu erwischen.
Da ist aber irgendwas komisches bei dir eingestellt. Bei mir ist da kein Abstand. Genau wie bei @Habicht kann ich die Maus einfach in die Ecke klatschen und das X bekommt den Fokus.

Anhang anzeigen Unbenannt.webp
 
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