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Was stört mich an KDE Plasma?

Man kann auch jegliche Leiste komplett weglassen, wenn es das ist was gut für einen funktioniert.
 
Ich nutze schon seit Jahren KDE. Davor MATE (Ubuntu), lief aber immer unrunder und es gab nichts neues. Sehr gut fand ich Caja, auch das man parallele Kopiervorgänge einzeln aktivieren und pausieren konnte.

Bei KDE stört mich, dass man zwanghaft zu viel umändert und neue Features einbaut, anstatt sich um ältere Bugs zu kümmern. Das dauert manchmal über 2 Jahre bis Bugs entfernt werden, dann aber auch manchmal nur durch Zufall, weil das betreffende Programm weiterentwickelt wurde und der Bug dadurch nicht mehr auftritt. Der KDE Bug Tracker ist Zeitverschwendung.

Weiter stört die eingebaute Groupware-Funktionalität in KDE, z.B. im KDE-PIM mit Korganizer, Kmail etc. und den speicherfressenden Akonadi.
 
Ich kann das was der TE schildert schon ein Stück weit nachvollziehen. Ich mach mir nur keinen Kopp drum.
Habe KDE die letzen 15 Jahre immer mal wieder eine Chance auf einem Produktivrechner gegeben, aber bin immer wieder davon abgekommen. Kann das nicht mal an Einzelheiten fest machen, eher an so einem allgemeinen 'Unwohlsein'.
Letztlich korreliert das aber mit für mich besseren Alternativen. Gäbe es die nicht, wie eben Gnome, wäre ich vermutlich KDEler geworden, was dann immer noch die bessere Alternative zu anderen GUIs ist.
Aber Ubuntu-Gnome passt für mich einfach. Ohne viel Aufwand habe ich mir das mit ein paar Klicks eingerichtet, mittlerweile nutze ich nicht mal mehr Extensions, und gut is. Ich mags einfach, also einfach im doppelten Sinne.
 
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@mo schrieb:
mittlerweile nutze ich nicht mal mehr Extensions
...außer die, die Ubuntu von Haus aus mitbringt, vermute ich mal ;)

Ich übe mich gelegentlich in einer Thumbleweed-VM am Workflow vom Vanilla-Gnome - das ist schon anstrengend, wenn man Ubuntus Gnome gewohnt ist!
 
Toller Beitrag und du bist nicht alleine. Ich kann mit KDE auch nichts anfangen und war lange Zeit in der Windows Welt unterwegs. Habe durch meinen Arbeitgeber dann aber einen Mac bekommen und nach einiger Zeit das Konzept als besser empfunden. Anschließend bin ich dann auf der Arbeit und Daheim auf Linux gewechselt. Habe dann eine lange Zeit Gnome unter Fedora verwendet bis system76 mit Pop! OS den selbst entwickelten Cosmic Desktop released hat.

KDE ist für mich ein Software gewordenes Stockholm Syndom. Da hat man immer das Gefühl, die Leute die das wirklich gut finden sind auch die die in der Windows Welt die Erfüllung im lösen der Windows Probleme gefunden haben. Alles kannste doppelt und dreifach konfigurieren und alles bleibt lauwarm am Ende. Auch gibt es für alles 100x Menüs und Untermenüs und Konfigurationspunkte. Auch habe ich (arbeite in einem Linux Systemhaus) keinen, wirklich keinen kennengelernt der KDE nutzt weil KDE so überzeugend ist. Es ist eher weil man irgend ein Arch auf biegen und brechen verwenden will und das halt das DE ist.

Ironischerweiße, so wenig wie ich mich mit KDE anfreunden kann, verwende ich die KDE Konsole auf meinen Cosmic Desktop, das ist halt wirklich das beste Terminal. Weil da genau diese Flut an Optionen, das ist was man braucht um effektiv zu arbeiten.

Grimba schrieb:
Deine Kritik richtet sich ja an die Default Erscheinung, dabei ist gerade KDE der Desktop, den man am meisten an seine Bedürfnisse anpassen kann. M
Genauso kannste für Lada (die russischen Autos) argumentieren. "Hey nur weil der Standard schlecht ist, kannste nicht so viel Zeit und Geld reinstecken bis es gut ist."
 
Mondgesang schrieb:
DENNOCH kann ich mich nie wirklich für einen von beiden entscheiden. Zeit meines Lebens (bis 2020) war ich ausschließlich Windows-Nutzer und müsste daher eigentlich KDE bevorzugen. Denn ich mag die Benutzeroberfläche von Windows sehr. Ja, ALLE (außer vielleicht 8.0 mit diesen Kacheln). Auch gefällt mir Win11 optisch sehr. Ich mag die Leiste unten, Fensterbedienung mit Schließen, Maximineren und Minimieren, den Anwendungsstarter links unten. Also quasi Windows bzw KDE.
1) Welcome to the Team
2)Welcome to my World

Weil du Linux nutzt, kannst du den Desktop so basteln(programmieren) wie DU willst, entweder du nimmst ein "Projekt" das dir zusagt oder du erstellst dein eigenes. Ich hab gehört auf Github gibts interessanten Code bzw anderswo irgendwo im intenet deiner bevorzugten Quelle Projekte zum mitmachen und/ oder ausprobieren. Egal ob Qt oder GTK , verwende das beste von beiden oder schreib eben dein eigenes "Modul" !
Mein Ansatz war die grundlegende Frage ob Tiling oder Stacking; darum rum hab ich dann alles weitere gepackt!
Mir gefällt der Cosmic Desktop von System76 aber auch KDE(M$oider DE) und Gnome(eher MacOS) ...aber eben wie bei dir, nicht alles davon zufriedenstellend...
Also ab ans Kochen (naja in dem Fall eher Hobby):
Wayland desktop protokoll, Session Manager, einen Tiling Wayland-Compositor und drumrum sowas was ich dachte "das will ich" das mach ich...

dankmaterialshell war auch so ein nobrainer , der mir geholfen hat beim kochen....

Wichtig dabei zu nennen ist das Problem (zumindest sehe ich es so)daß "Große" Projekte "stabiler" sind als mein selbstgestricktes, aber auch dafür hatte ich eine gute Entscheidung getroffen mit Btrfs und Rollbackmöglichkeit !

hf & gl
 
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Naja, also ich kenne weder Windows noch Mac, beides hatte ich noch nie und musste es auch nie nutzen - aber dafür kenne ich so ziemlich alle Linux-Oberflächen und das beste Gesamtpaket ist meines Erachtens KDE-Plasma und fürs Convertible Plasma-mobil - für mein Empfinden ist das eine runde Sache und alles ist da, wo es hingehört.
Aber ok, bei Plasma macht es Sinn, etwas aktuelles wie Fedora und/oder Suse Tumbleweed zu nutzen - Arch ist mir zu zickig (vielleicht bin ich aber auch nur zu blöd dafür) - und es ist mir wichtig, dass es aus einem großen Haus kommt und nicht irgend so ein "One-Hit-Wonder" wie bspw. Manjaro war (R.I.P.).
 
Ich finde KDE super.
Zu den Fonts kann ich sagen das ich ein 27" 1080p VA-Panel habe mit relativ schlechten DPI und bin deswegen auf die Schriftart "Inter" gewechselt und habe dazu ne spezielle config angelegt. Jetzt lässt sich alles besser lesen.

~/.config/fontconfig/fonts.conf
Code:
❯ cat ~/.config/fontconfig/fonts.conf
<?xml version='1.0'?>
<!DOCTYPE fontconfig SYSTEM 'urn:fontconfig:fonts.dtd'>
<fontconfig>
 <!-- Rendering für Low DPI + moderne Fonts -->
 <match target="font">
  <edit mode="assign" name="antialias">
   <bool>true</bool>
  </edit>
  <edit mode="assign" name="hinting">
   <bool>true</bool>
  </edit>
  <edit mode="assign" name="hintstyle">
   <const>hintslight</const>
  </edit>
  <edit mode="assign" name="rgba">
   <const>rgb</const>
  </edit>
  <edit mode="assign" name="lcdfilter">
   <const>lcddefault</const>
  </edit>
 </match>
 <dir>~/.local/share/fonts</dir>
 <match target="font">
  <edit mode="assign" name="hinting">
   <bool>true</bool>
  </edit>
 </match>
 <match target="font">
  <edit mode="assign" name="hintstyle">
   <const>hintslight</const>
  </edit>
 </match>
 <match target="font">
  <edit mode="assign" name="antialias">
   <bool>true</bool>
  </edit>
 </match>
</fontconfig>
 
Manjaro liegt in Sterben - ich muss mal schauen, ob ich den Artikel in den Linux-News (?) noch finde, aber da knirscht es wohl ziemlich im Gebälk und die Leute springen reihenweise ab.

Habs gefunden: https://gnulinux.ch/die-manjaro-krise-2026
 
Zuletzt bearbeitet: (Link als Bestätigung eingefügt.)
Ja, mich würd aber mal deren Paketdownloadstatisktik in der letzten Zeit interessieren.

(Hab jetzt über nem Monat kein Manjaro angefasst.)
 
tty_ghost schrieb:
KDE ist für mich ein Software gewordenes Stockholm Syndom. Da hat man immer das Gefühl, die Leute die das wirklich gut finden sind auch die die in der Windows Welt die Erfüllung im lösen der Windows Probleme gefunden haben. Alles kannste doppelt und dreifach konfigurieren und alles bleibt lauwarm am Ende. Auch gibt es für alles 100x Menüs und Untermenüs und Konfigurationspunkte.
Ich nutze nun seit 20 Jahren KDE, als ich 2006 privat von Windows weg ging (mit etwas Übergangszeit und Weiternutzung als Spielestarter). Ich habe damals noch viel experimentiert, als alles neu für mich war. Selbst Compiz hatte ich mit KDE3 ausprobiert, als das alles noch instabil und wackelig war.

Aber mittlerweile hab ich mir alles schön eingerichtet (gar nicht mal so weit vom Standard entfernt) -- das macht man aber eher einmal am Anfang, sofern man will. Die Menüs sind dann eigentlich durch die Bank konsistent. Jedes Programm hat ein "<Programmname> einrichten ..." und daneben einen Menüpunkt für die Einrichtung der Tastenkürzel. Man wird ja nicht gezwungen, alle Einstellungen anzufassen. Aber ich finde gut, dass sie da sind für Leute wie mich, die manche Dinge eben gern anders haben, als die Entwickler sich das per Default vorstellen.
 
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