Mondgesang
Lt. Commander
- Registriert
- Dez. 2023
- Beiträge
- 1.463
Die Überschrift liest sich vielleicht wie eine Einleitung zu einem Artikel, in dem ich mit KDE Plasma abrechne, aber nein, es ist tatsächlich so als Frage formuliert, weil ich der Sache auf den Grund gehen will.
KDE Plasma und GNOME sind die beiden Top-Desktops der Linuxwelt was Verbreitung angeht. Auch wenn ich von XFCE, LXQT über Pantheon bis hin zu Cinnamon und Enlightenment alles durch hatte, sind KDE und GNOME für mich die beiden Favoriten.
DENNOCH kann ich mich nie wirklich für einen von beiden entscheiden. Zeit meines Lebens (bis 2020) war ich ausschließlich Windows-Nutzer und müsste daher eigentlich KDE bevorzugen. Denn ich mag die Benutzeroberfläche von Windows sehr. Ja, ALLE (außer vielleicht 8.0 mit diesen Kacheln). Auch gefällt mir Win11 optisch sehr. Ich mag die Leiste unten, Fensterbedienung mit Schließen, Maximineren und Minimieren, den Anwendungsstarter links unten. Also quasi Windows bzw KDE.
Und trotz all dem brennt mich KDE irgendwie immer aus und das erstaunlich schnell. Meine ersten Gehversuche mit KDE dauerten keine Stunde, da war ich fertig. Und ich meine damit NICHT die unzähligen Einstellungsmöglichkeiten. Die sind ja zum Glück im Einstellungsmenü; wobei diese "Konfigurieren" Buttons auf weit mehr alltäglichen Feldern und Schaltflächen auftauchen, als in anderen Desktops (z.B. Benachrichtigung). In Sachen Technik und Funktionalität will ich KDE nichts absprechen. Da habe ich erstens keine Kompetenzen drin und zweitens stieß ich noch auf nichts, das mir fehlte oder wo ich Kritik üben wollen würde. Es ist glaube ich eher das Optische.
Wenn ich z.B. einfach nur Dolphin, den Dateimanager öffne, kriege ich schon Migräne. Aber warum? Sind es die Buttons/Icons? Ist es, weil alles irgendwie eine Umrandung hat? Abstrakt gesagt habe ich den Eindruck, KDE Plasma sei wie eine große Excel Tabelle wo alles einen Kasten um sich hat. Ist es der Font? Also im Ernst, ich finde die Schrift unter KDE schwerer bzw anstrengender zu lesen, als z.B. GNOME. Besonders Ubuntu's Oberfläche mit ihrem eigenen Ubuntu-Font finde ich super. Schön rund und sanft. KDE's Standard-Breeze Theme kommt mir irgendwie so scharfkantig daher. Sprich ich schließe auch sowas banales wie eine Schriftart nicht aus.
Ist es Qt vs. GTK? Denn neben GNOME empfinde ich weitere GTK-basierte Oberflächen wie Cinnamon, Mate und XFCE als angenehm. ob das ein Zufall ist? Oder doch schon ein Indiz?
Ich kann leider wirklich nicht mit dem Finger auf eine Sache zeigen und sagen "DA! Das ist das, was mich so annervt oder anstrengt." Habt ihr vielleicht Erfahrungen mit KDE, wo ihr genauer benennen konntet, was euch stört oder anstrengt? Fokus hier auf der Optik der Benutzeroberfläche. Irgendwas ist da. Ich kanns nur nicht konkret benennen.
KDE Plasma und GNOME sind die beiden Top-Desktops der Linuxwelt was Verbreitung angeht. Auch wenn ich von XFCE, LXQT über Pantheon bis hin zu Cinnamon und Enlightenment alles durch hatte, sind KDE und GNOME für mich die beiden Favoriten.
DENNOCH kann ich mich nie wirklich für einen von beiden entscheiden. Zeit meines Lebens (bis 2020) war ich ausschließlich Windows-Nutzer und müsste daher eigentlich KDE bevorzugen. Denn ich mag die Benutzeroberfläche von Windows sehr. Ja, ALLE (außer vielleicht 8.0 mit diesen Kacheln). Auch gefällt mir Win11 optisch sehr. Ich mag die Leiste unten, Fensterbedienung mit Schließen, Maximineren und Minimieren, den Anwendungsstarter links unten. Also quasi Windows bzw KDE.
Und trotz all dem brennt mich KDE irgendwie immer aus und das erstaunlich schnell. Meine ersten Gehversuche mit KDE dauerten keine Stunde, da war ich fertig. Und ich meine damit NICHT die unzähligen Einstellungsmöglichkeiten. Die sind ja zum Glück im Einstellungsmenü; wobei diese "Konfigurieren" Buttons auf weit mehr alltäglichen Feldern und Schaltflächen auftauchen, als in anderen Desktops (z.B. Benachrichtigung). In Sachen Technik und Funktionalität will ich KDE nichts absprechen. Da habe ich erstens keine Kompetenzen drin und zweitens stieß ich noch auf nichts, das mir fehlte oder wo ich Kritik üben wollen würde. Es ist glaube ich eher das Optische.
Wenn ich z.B. einfach nur Dolphin, den Dateimanager öffne, kriege ich schon Migräne. Aber warum? Sind es die Buttons/Icons? Ist es, weil alles irgendwie eine Umrandung hat? Abstrakt gesagt habe ich den Eindruck, KDE Plasma sei wie eine große Excel Tabelle wo alles einen Kasten um sich hat. Ist es der Font? Also im Ernst, ich finde die Schrift unter KDE schwerer bzw anstrengender zu lesen, als z.B. GNOME. Besonders Ubuntu's Oberfläche mit ihrem eigenen Ubuntu-Font finde ich super. Schön rund und sanft. KDE's Standard-Breeze Theme kommt mir irgendwie so scharfkantig daher. Sprich ich schließe auch sowas banales wie eine Schriftart nicht aus.
Ist es Qt vs. GTK? Denn neben GNOME empfinde ich weitere GTK-basierte Oberflächen wie Cinnamon, Mate und XFCE als angenehm. ob das ein Zufall ist? Oder doch schon ein Indiz?
Ich kann leider wirklich nicht mit dem Finger auf eine Sache zeigen und sagen "DA! Das ist das, was mich so annervt oder anstrengt." Habt ihr vielleicht Erfahrungen mit KDE, wo ihr genauer benennen konntet, was euch stört oder anstrengt? Fokus hier auf der Optik der Benutzeroberfläche. Irgendwas ist da. Ich kanns nur nicht konkret benennen.