areiland schrieb:
@Chrissssss
Eben, wenn Du Frieden willst - rüste für den Krieg! Nur wer sich nicht sicher sein kann, dass ein Angriff auf sein Gegenüber von Erfolg gekrönt sein könnte, der wird sich jeden Angriff zweimal überlegen. Genau dahin müssen wir wieder kommen.
Realstisch gesehen, geht es eher darum, das die Bw vermutlich nur zum Aufahlten da ist, bis die USA und weitere Nato Staaten Kräfte nachführen.
Gibt ne interessante Doku dazu auf YT (finde ich nicht mehr) das setzt das alle gegenüber aus den 80er Jahren. Da war der WP teilwiese 5 bis 6 fach überlegen und man hat auch Lebenszeiten von Soldaten berechnet. Je nach Verwendung von wenigen Stunden bis zu 21 Tagen.
Wobei es die Fulda GAP heute nicht mehr gibt. Ein direkter Angriff von RU auf D ist heute schon schwieriger ohne vorher bereits Polen, Estland usw. anzugreifen.
Es wird vermutlich dann Richtung Bündnisfall gehen.
Generell sind wir eigentlich schon lange mit RU im Krieg und zwar in Sachen hybrider Kriegsführung
Ich fand meine Dienstzeit damals ganz ok. AGA war schon hart, wir waren zwar "nur" eine Logistikeinheit, aber die Ausbilder kamen fast alle von der Kampftruppe. Und da sich im Heer jeder Truppenteil selbst sichert, wurden wir da auch entsprechend ausgebildet.
Es waren auch die Jahre kurz nach der Doku "Feldtagebuch" da gab es dann entweder Ausbilder die genauso waren wie Oberstabsfeldwebel Fortenbacher oder eben welche die zu locker waren.
Beste Zeit war dann nach der AGA. Da haben wir fast nur US Kasernen z.b. in Mannheim bewacht. Immer ca. 6 Wochen am Stück. Unterkunft in einer Art Appartment für 4 leute. War schon eine gute Unterunkt. Aber auch heftig, immer unter Aufsicht der USA und immer mit dem Hintergrund das ein Anschlag erfolgen könnte.
Von der Ausrüstung her ausgestattet wie im Auslandeinsatz und Waffe auch tagsüber immer fertig geladen.
Das war schon für eine W9 recht spannend.
Mitgenommen habe ich sonst so persönlich nichts aber das wollte ich auch gar nicht. Für das Berufsleben hat es auch nichts gebracht weil das schon die Zeit war wo ma sich relativ leicht ausmustern konnte und es somit dei wenigsten Arbeitgeber interessiert hat ob man GWD gemacht hat oder nciht.
Die geplante Freiwilligkeit wird nicht funktionieren, ein Zwangsdienst ebensowenig, da sind wir mittlerweile nicht mehr die Gesellschaft dzu. Solange in D. alles was Uniform trägt bespuckt, bedroht und angegriffen wird, ziehen das auch die wenigsten frewillig an.
In den USA wäre sowas vermutlich kein Problem, die hatten ja auch mal ein Losverfahren im Vietnamkrieg (wobei sich die Reichen da rausgekauft haben oder wie Bush junior den Dienst in der National Guard abgeleistet haben)
Mein Ansatz wäre ein anderer.
Eine richtige Berufsarmee in der:
- jeder Berufssoldat wird (heute ist die Zahl begrenzt und an bestimmte Sachen gebunden9
- es mehr Kasernen gibt, sodaß man nicht pendeln muss
- es Unterkünffte gibt in denen man problemlos wohnen kann zur Miete ähnlich Housing wie bei den USA
(auch das hatte die Bw früher als Offz und Fw Wohnheime)
Heute hat man nämlich das Problem das man Ü25 nicht mehr in der Kaserne wohnen darf, hat man keine anerkannte Wohnung in der Heimat muss man umziehen. Mit Wohnung gibt es zumidnest TG für einen gewissen Zeitraum.