News Weitere Preissteigerung bei Mainboards erwartet

Ach Leute das ist doch erst der Anfang, ich habe mal in meine Glaskugel geschaut, und da war zu sehen das sich da in 2-3 Jahren noch viel mehr tut. Die steigenden Materialkosten haben wir ja schon, jetzt kommen noch steigende Energiekosten dazu 1. wegen Atomdebakel und 2. wegen steigender Rohölpreise; das verteuert dann Produktion und Transport und das nicht nur von den Elektronikteilen sondern auch von den Rohstoffen, die ja auch irgendwie abgebaut und transpotiert werden müssen.
Sollte es sich wirklich bewahrheiten das in ~2-3 Jahren die nachfrage nach Öl größer sein wird als das Angebot -- man überlege!

Alles wird teurer werden - ist ganz einfach.
 
Wir sind es doch gewohnt das die preise immer mehr steigen.Schaut euch die preise im Jahre 2000 an und schaut sie euch jetzt an.Wieviel prozent sind die in der zeit gestiegen?So und nun wollen die wieder erhöhen.
Nun frage ich mich.

Wann wird das gehalt erhöht?Garnicht?Was sind schon 1400 € im Monat?In der heutigen zeit nichts.Wer eine Familie hat und die durch kriegen muss der weiß von was ich rede.Dazu kommen aber noch sehr viele Faktoren.Die Firmen gehen in ein anderes land weil es günstiger ist,die festangestellten werden oft gekündigt weil es ja diese tollen zeitarbeitsfirmen(Skalven arbeit) gibt.Aber nun gut will garnicht weiter in die tiefe gehen.

Wir dürften uns garnicht beschweren weil wir sonst auch nie was sagen zu irgendwelche preise.Wir sind doch nur die blöden Bürger die eh keine ahnung haben und werden auch garnicht gefragt.

Mal schauen wie weit es noch geht.
 
Pitt_G. schrieb:
vergiss die geschichte von Angebot und Nachfrage, dank Hire and Fire und Just on Demand
Sprich Leiharbeit und keine Lagerhaltung ...

Kannst du das mal näher erläutern? Just in Time (keine Lagerhaltung) fließt einmalig in die Fixkostenrechnung mit ein und tut dann nichts mehr zur Sache. Und Hire & Fire kann mal als variable Kosten einfließen lassen (mehr Produktion = mehr Arbeiter), wirken sich also auch nicht auf die Fixkosten aus. Diese müssen jedoch bei geringerer Nachfrage stärker auf das einzelne Produkt umgelegt werden, ergo teurere Produkte. Hab ich einen Denkfehler?
 
Hmm momentan habe ich davon noch nicht wirklich was gemerkt zu mindest nich bei den für mich interessanten Boards, kostet immernoch das gleiche wie letztes Jahr, mal sehen ob diese Erhöhung zu merken sein wird.

Aber dank des Asus Updates auf BD hab ich erstmal 2 Jahre Ruhe vorm Neukauf eines MBs.
 
Zunächst mal sind diese Preiserhöhungen nur Wunschdenken der Hersteller. Geblödel a la "teures Kupfer, Energie, Bliblablubb" kann man eigentlich auch vergessen denn die spielen in der Gesamtkalkulation kaum eine Rolle. Viel entscheidender sind da Lizenzkosten und vor allem der Grundpreis der verwendeten Chipsätze. Ein weiterer Punkt sind rapide steigende Lohnkosten (Foxconn Desaster)
Ob die Mobohersteller, nach defekten Sandy Chipsätzen und dem ungeliebten, kastrierten Krüppel P67 überhaupt die Marktmacht besitzen, um irgendwelche nennenswerten Preiserhöhungen durchzusetzen, wird die Zukunft zeigen. Zweifel sind angebracht.
Japanischen Kunden z.B. dürfte die Lust am PC Neukauf doch deutlich vergangen sein, viele warten auf den "echten" Chipsatz Z68, andere überdenken den Featurewahn der Mobos und kontern die Preiserhöhungen, so sie denn wirklich kommen, mit dem Griff zur nächst billigeren Variante.
AMD Boards machen im Moment auch keinen großen Stich wie der stagnierende Marktanteil der AMD CPUs belegt. Evtl. geht was mit den neuen CPUs aber die alten sehen gegen Sandy einfach zu alt aus und ein geplanter Neukauf wird erst mal aufgeschoben bis die neue Genration ihre Performance eindeutig bewiesen hat (oder auch nicht).

Und dann kommt da noch der insgesamt stagnierende PC Markt dazu. Heutzutage stellt man zwar sein Bekenntnis zu lächerlichen Preis-/Leistungsverhätnissen stolz zur Schau und man drückt jedem seinen fettfingerverschmierten, schweineteuren Applerotz ungefragt aufs Auge. Nur, sorry, Asus, Gigabyte und Co.: Mobos fehlt da einfach der entsprechende Sexappeal.
 
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Wolfsrabe schrieb:
...
Wenn es den Firmen nicht mehr möglich ist, in Asien billiger zu produzieren als in ihrem entsprechenden Heimatland, dann kehren sie vielleicht wieder nach Hause zurück ...

Welche Firmen der Halbleiterindustrie leben denn noch die zurückkehren könnten? Eine Siemenshauptplatine mit Infineon Speicher gab es ja noch relativ lange, ist aber auch tot.
 
Kopi80 schrieb:
Kannst du das mal näher erläutern? Just in Time (keine Lagerhaltung) fließt einmalig in die Fixkostenrechnung mit ein und tut dann nichts mehr zur Sache. Und Hire & Fire kann mal als variable Kosten einfließen lassen (mehr Produktion = mehr Arbeiter), wirken sich also auch nicht auf die Fixkosten aus. Diese müssen jedoch bei geringerer Nachfrage stärker auf das einzelne Produkt umgelegt werden, ergo teurere Produkte. Hab ich einen Denkfehler?


So einfach is es dann nicht - Zeug wird produziert - zeug wird von Großhändlern gekauft - Zeug wird aber nicht verkauft - Hersteller produziert aber weiter - irgendwann kommt beim Hersteller an das Absatz nicht so gut und Lager (von mir aus klein) voll - folge daraus, beide Lager voll und Preise werden gesenkt - wenn nicht, Konkurrenz schneller und macht dich nieder!

Schau dir die Arbeitsspeicher Preise der letzten 3 Jahre an - und denke nach.
 
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Last sie doch die Preise anziehen,
wenn keine Kaufkraft da ist nützt das gar nichts.
Dann bleibt der Mist eben liegen.
 
Kopi80 schrieb:
Kannst du das mal näher erläutern? Just in Time (keine Lagerhaltung) fließt einmalig in die Fixkostenrechnung mit ein und tut dann nichts mehr zur Sache.

Und Hire & Fire kann mal als variable Kosten einfließen lassen (mehr Produktion = mehr Arbeiter), wirken sich also auch nicht auf die Fixkosten aus. Diese müssen jedoch bei geringerer Nachfrage stärker auf das einzelne Produkt umgelegt werden, ergo teurere Produkte. Hab ich einen Denkfehler?

Also bei uns in der Firma gibts keinerlei Lagerhäuser mehr.
Bin zwar kein BWLer aber ich sehs mal so

Wieso sind die Kosten für Lager einmalig? kommt ja evtl af die Grösse des Lagers an aber das Ding hat ebenfalls permanente Fixkosten oder glaubst du das ist ein Regal oder Gebäude, das nur Platz benötigt. Da sind Mitarbeiter, Energie, Reparaturen,Heizung Klimaanlage, Stapler,...

Eine Firma will aber produzieren um ihre angeschafften Maschinen gut auszulasten.
Wenn ich nicht gezwungen werde Lager zu räumen um Platz für neue Produkte zu schaffen, weil ich kein Lager habe warum soll ich dann mit dem Preis runtergehen?

Sprich ich produziere nicht auf Halde, lass dei Produktion noch von Aufragsfertigern machen und habe kein totes Kapital. Die Automobilindustrie scheint hier ja ne Ausnahme zu sein,wobei die Kisten gut versiegelt auf nem Parkplatz stehen aber auch bewacht und evtl auch beleuchtet werden wollen.

Wenn ich weniger Fixkosten durch weniger festangestellte Mitarbeiter habe, bin ich nicht so stark gezwungen mit dem Preis runterzugehen.

Soweit wie möglich just on demand produzieren. Alles so flexibel wie nur geht.

Sprich die Preisgestaltung selber basiert eigentlich auf Konkurrenzdruck und weniger auf Fixkosten
 
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Was mit Just-In-Time gemeint ist, ist mir schon bekannt. Und durch dieses Prinzip fällt eben einmalig dein "totes Kapital" weg. Also eine einmalige Kostenersparnis (nicht die Kosten!) vom einen Prinzip zum anderen. Diese Umstellung wirkt sich einmalig (zum Zeitpunkt der Umstellung) auf die Preisgestaltung aus, danach nie wieder. Entweder man hat ein Lager oder man hat JIT.

Deshalb kann deine Aussage m.M.n. keine Preisgestaltung durch Angebot und Nachfrage ersetzen. Selbst deine Aussage zur Leiharbeit hängt von der Nachfrage ab. Höhere Nachfrage = mehr Beschäftigung (oder mehr Maschinen).

Es lässt sich also alles auf Angebot und Nachfrage zurückführen.

Das dieses Prinzip teilweise nicht gilt hat Darkscream bereits aufgezeigt. Und zwar bei gesättigten Märkten.

Bei den Speicherpreisen spielen noch ein paar weitere Faktoren eine Rolle. Hier kommt es nur zweitrangig auf die Nachfrage an, weil man möglichst viel Produzieren muss, um preislich konkurrenzfähig zu bleiben. In einem gesättigten Markt ist das natürlich ungünstig. Folge: der Hersteller kann a) den Großhändlern nicht mehr andrehen, weil deren Lager voll sind oder b) produziert weniger und kann damit die Kosten nicht mehr decken. In beiden Fällen ist eine Pleite vorprogrammiert und auch schon eingetreten.
Ähnlich verhält es sich bei Subventionierten Gütern (Getreide, Milch, etc.). Es wird dermaßen über die Nachfrage produziert und die Preise sind dermaßen am Boden, dass seit Jahrzehnten die Agrarbetriebe subventioniert werden müssen, damit sie nicht Pleite gehen. Von der EU wird die Überproduktion dann aufgekauft und anschließend vernichtet.
 
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