areiland
Fleet Admiral
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@Luftgucker, das ist Quatsch! Das macht das Beerdigungsinstitut, das Rentenkasse und Krankenkasse informiert. Alles andere obliegt den Hinterbliebenen.
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Der Witz war gut. Selten so gelacht.Luftgucker schrieb:Computer machens möglich.
Setze ich mit Totenschein gleich.DHC schrieb:Sterbeurkunde ist entscheidend
Das ist ein valider Punkt.areiland schrieb:Was willste denn machen, wenn Du nicht mal weißt welche Verträge der Verstorbene am laufen hatte?
Da hätte ich dann auch tatsächlich keine Hemmungen den Dauerauftrag (oder wie auch immer das da läuft) zu stoppen.0815burner schrieb:Jetzt habe ich selbiges Problem noch mit Avira. Die haben zwar im Impressum eine Info@.. E-Mailadresse angegeben, da kommt dann aber eine Antwort: "Diese Adresse wird nicht überwacht".
Hier haben wir gerade das Problem, dass er eine Forderung der Stadtverwaltung nicht gezahlt hatte und die deshalb einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erwirkt hat, der nun erst mal auf dem Konto liegt. Da die Widerspruchsfrist noch läuft, geht der geforderte Betrag erst in ca. einer Woche vom Konto ab, erst dann wird der Beschluss wieder aufgehoben.Eletron schrieb:Das Konto läuft nach dem Todesfall in der Regel eine Gewisse Zeit weiter, sodass man anhand der Kontobewegungen nachvollziehen kann, was da alles abgebucht wird.
Ich kann dir versichern, dass da gar nichts weitergegeben wird. Behörden kommunizieren nicht einmal intern. Als Beispiel: Auch wenn das Standesamt der Stadt A den Tod beurkundet, weil die Person X in Stadt A gestorben ist, heißt das nicht, dass die Zulassungsstelle der Stadt A von dem Todesfall Kenntnis erlangt und das Kfz von X automatisch abmeldet.Luftgucker schrieb:Die kriegen ja von der Bank und vom Amt Bescheid.
Ja, da hängt ein großer Aufwand dahinter. Uns wurde damals der Kontozugang nach Vorlage des Testaments freigegeben, sodass wir auf das Onlinebanking meines verstorbenen Vaters zugreifen konnten. Das hat sehr geholfen, weil wir sehen konnten, wer alles abbucht.areiland schrieb:Aber alles andere, bis ich da was in der Hand habe, das kann Monate dauern.
Ich empfehle auch, den Bestatter zu beauftragen, sich mit den Behörden auseinander zu setzen.kachiri schrieb:. Das obliegt alles den Angehörigen. U.U. hilft der Bestatter bei den "wichtigsten" Stellen noch mit (wie bspw. Krankenversicherung). Aber auch das passiert nicht automatisch.
Oh, das tut mir Leid zu hören. Ein Erbschein kann lange dauern und kostet meines Wissens auch Geld. Ich drücke euch die Daumen, dass sich das schnell aufklärt. Mein herzliches Beileid und viel Kraft in dieser schweren Zeit.areiland schrieb:Also gehts nur mit dem Erbschein und laut Notar kann es mehrere Monate dauern bis der ausgestellt ist.
https://contract-support.avira.com/?brand=avira&lang=de0815burner schrieb:Jetzt habe ich selbiges Problem noch mit Avira. Die haben zwar im Impressum eine Info@.. E-Mailadresse angegeben, da kommt dann aber eine Antwort: "Diese Adresse wird nicht überwacht".
SO war die Impressumspflicht sicher nicht gedacht. Hat hier vielleicht auch noch jemand eine Idee?
Ich bin keine Rechtsberatung um könnte auch mindestens Grauzone sein. Aber kommt man an die Zugänge nicht doch irgendwie dran? Sind Rechner, Laptops, Smartphones vorhanden? Hat die Witwe irgendeine Idee, wie der Mann da reingekommen ist? Muss man den Rechner überhaupt "knacken"?0815burner schrieb:Ihr Mann ist gestorben und hat alle Passwörter mit ins Jenseits genommen, ebenso wie den Zugang zum Rechner und den E-Mail Accounts.
Das tut mir sehr leid, das zu hören. Ich spreche aus Erfahrung. In der Trauer gibt es kein Richtig und kein Falsch. Nimm dir die Zeit zu trauern, wenn du möchtest. Und spreche über die Situation, wenn du das willst. Ich habe damals eine Trauerbegleitung in Anspruch genommen, was mir geholfen hat. Ich wünsche den beiden Jungs alles erdenklich Gute. Das ist keine leichte Situation. Mir hat Reden geholfen. Sprecht mit dem Bestatter, er kann euch Institutionen nennen, an die man sich bei Fragen und Hilfe zur Trauer wenden kann.areiland schrieb:Diese Situation hat mich etwas schockiert, auch weil unsere Jungs seine Wohnsituation immer etwas beschönigt hatten.
Als Idee noch, falls es ein Windows Rechner ist weil Microsoft noch immer eine Lücke offen hält wenn man Zugriff auf das Gerät hat:0815burner schrieb:Ihr Mann ist gestorben und hat alle Passwörter mit ins Jenseits genommen, ebenso wie den Zugang zum Rechner
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Es ist alles gut, mich hat es nur etwas schockiert, als ich sehen musste unter welch schlimmen Zuständen er hauste und letztlich starb. Wir waren ja später noch mehrmals in der Wohnung, weil wir alles an Unterlagen zusammensuchen mussten, die zu finden waren. Und das war alles andere als angenehm, weil ja ständig dieser Geruch in der Luft lag - den wir dann auch mit den Unterlagen und unseren Klamotten mit in unsere Wohnung trugen.Eletron schrieb:Das ist keine leichte Situation.
Wenn die Festplatte nicht verschlüsselt ist, ausbauen, in USB Adapter und an anderen PC anschließen. Dann kann man sich als Administrator den Zugriff verschaffen.Rickmer schrieb:Wenn du vom Account das Passwort resettest
Richtig, aber nicht Outlook (oder ein anderes Mail-Programm) als der User mit den gecachten Credentials starten.Micha- schrieb:Dann kann man sich als Administrator den Zugriff verschaffen.