News Windows 10 19H1: Frühjahrs-Update soll Spectre-Verluste ausgleichen

Frank

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#1
Microsoft möchte mit dem nächsten großen Windows-10-Update im ersten Halbjahr 2019 die Leistungseinbußen, die durch Gegenmaßnahmen für Meltdown und Spectre in Form von Microcode-Updates hervorgerufen wurden, wieder ausgleichen. Hierfür setzt Microsoft künftig auf die Retpoline-Lösung von Google.

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#2
Das wäre genial und ich hoffe mein betagter i7-3770 fühlt sich dann wieder so an wie vor einem Jahr.
Da war ich voll zufrieden, und seitdem, spezielle all alle Kerne belastet werden, geht oft nichts mehr.

Dann muss ich wohl doch keine Entscheidung treffen, ob nun die neue 9-er Serie als reiner 8-core oder doch Ryzen. :-)
 
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#4
War das nicht so das vor allem Server und Workstations von den Performance drops betroffen waren? Normale Desktop Anwendungen hatten in der Regel doch keine spürbaren Verluste.
 
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#5
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#9
Für Windows 7 sehe ich dann sowieso schwarz.
Und Intel interessieren alte CPUs sowieso auch nicht mehr.
 
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Hauro

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#10
Zitat von News:
Mehmet Iyigun arbeitet bei Microsoft im Windows-Kernel-Team.
Sie nehmen Änderungen am Kernel für Intel-CPUs vor. Wie wirkt sich das auf CPUs von AMD aus?

Threadripper 2990WX ist unter Linux jetzt bereits viel schneller als unter Windows 10.
 
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#11
Aber die ganze Zeit behaupten es gibt nahezu keine Geschwindigkeitseinbußen mit Patches und Micro-Code-Updates.
Einfach eine Frechheit sowas.
Du fährst also ne Serverfarm mit spezialisierten Programmen?
Falls nicht, ist die Aussage durchaus richtig, dass Otto-Normal-Verbraucher kaum Einbußen dadurch hatte.
Oder ist das einfach wieder nur hirnloses bashing?
@meckswell: Deine Games und 0815 Anwendungen sind halt nunmal kaum betroffen gewesen. Viel "Gewinn" wirste da nicht haben. Hattest vorher auch kaum Verlust.
Serverfarmen, Datenbanken usw. hatten die Probleme.

Edit: also doch nur blödsinniges Bashing von Salutos wie man weiter unten sehen kann. Total wertfrei.
 
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#12
Gut, wenn die Performanceeinbußen rückgängig gemacht werden, muss ich mir nicht direkt den Achtkerner kaufen.
Erstmal den Schub durchs Frühjahrsupgrade abwarten, obwohl ich zugeben muss, ich merke beim Zocken und auch bei R15 keine Einbußen.
Vllt sind andere Anwendungsgebiete betroffen.
Auf Frühling ... du kannst kommen.
 

Salutos

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#13
Sie nehmen Änderungen am Kernel für Intel-CPUs vor. Wie wirkt sich das auf CPUs von AMD aus?
Vielleicht werden ja beide Intel und AMD CPU's dadurch schneller, so würde sich dann herausstellen, dass Microsoft mit Intel bei den Patches geklüngelt haben.
Aber was soll es, jetzt gibt es ja eine Lösung.
Tarnen, täuschen, betrügen, nebenbei noch ein paar alte CPU's los werden, sprich den Markt ankurbeln, weil es sich mit dem Rechner/Laptop, mit den Patches, nicht mehr arbeiten lässt.
 
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#14
@Wattwanderer

Denke nicht, dass man allein aus den Problemen mit dem jetzigen Windowsupdate zuverlässig Rückschlüsse auf die Qualität zukünftiger Updates ziehen kann. Die werden wohl ihre Strategie überdenken, jedoch nicht unbedingt den Halbjahrezyklus. ^^ Das muss aber auch nicht unbedingt die einzig mögliche Lösung sein.
 
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Salutos

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#15
Du fährst also ne Serverfarm mit spezialisierten Programmen?
Falls nicht, ist die Aussage durchaus richtig, dass Otto-Normal-Verbraucher kaum Einbußen dadurch hatte.
Oder ist das einfach wieder nur hirnloses bashing?
@meckswell: Deine Games und 0815 Anwendungen sind halt nunmal kaum betroffen gewesen. Viel "Gewinn" wirste da nicht haben. Hattest vorher auch kaum Verlust.
Serverfarmen, Datenbanken usw. hatten die Probleme.
Es benötigt keine speziellen Programme um die Performanceeinbußen zu spüren.
Es reichen 10 ESX'se mit entsprechender Anzahl VMs, die über iSCSI mit den Storages verbunden sind.
Nach BIOS und Patchupdates ging die IO Leistung bei uns ca. 20 % in die Knie.

Auch an etwas ältern Laptops (i5-3xxx) waren die Updates zu spüren.
 

bitheat

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#16
Du fährst also ne Serverfarm mit spezialisierten Programmen?
Falls nicht, ist die Aussage durchaus richtig, dass Otto-Normal-Verbraucher kaum Einbußen dadurch hatte.
Oder ist das einfach wieder nur hirnloses bashing?
@meckswell: Deine Games und 0815 Anwendungen sind halt nunmal kaum betroffen gewesen. Viel "Gewinn" wirste da nicht haben. Hattest vorher auch kaum Verlust.
Serverfarmen, Datenbanken usw. hatten die Probleme.
Vor allem unter Windows 7 ist der impact sehr hoch.
Wenn man zB unter Cubase den sogenannten Downmix eines Audio Projekts macht, dann dauert es doppelt so lange. Ferner ist der Rechner insgesamt träger und nicht mehr so agil.

Unter Windows 10 ist es schon mal alleine deswegen besser, weil das Fontrendering nun nicht mehr im kernel sondern im User Mode abläuft. Meine Vermutung, gerade Context Switches dauern nach dem Microcode Upgrade länger.

Ich denke Verallgemeinerungen und Pauschalisierungen sind fehl am Platz.
Es sollte klar sein, dass eine Firma erstmal versucht ein Problem möglichst kleinzureden.

Und ja, beim reinen Internet Browsen oder Excel ist es vielleicht wirklich unerheblich.

Aber wie würdest Du reagieren, wenn Dein Auto auf einmal wesentlich langsamer wäre (115 statt 230 km/h) oder auf einmal viel weniger Leistung (100 statt 200 PS) hätte als zum Zeitpunkt des Kaufs angegeben ?!
Klar dass man jetzt sagen könnte, soviel PS braucht doch eh kein Mensch oder so schnell kann man in der Stadt doch eh nicht fahren, das betrifft doch nur Leute, die viel unterwegs sind und Autobahn fahren.

Aber hallo ... so langsam und mit so wenig Leistung haben wir das Auto bzw die CPU nun mal nicht gekauft.
Ich finde, es steht anderen nun mal nicht zu, "für andere" zu entscheiden, was einem an Performance zu genügen hat und was nicht.

Aber darum geht es doch auch nicht. So wie die Sache seitens Intel gelaufen ist, ist es einfach unakzeptabel für jeden einzelnen Verbraucher und es ist piepegal, ob er die Leistung gegenwärtig braucht oder nicht oder eigentlich auch etwas weniger Leistung genügen müsste.

In anderen Geschäftsbereichen gibt es bei gravierenden Mängeln sogar Rückrufaktionen / Kulanz, siehe z.B. im Autobereich. Für die IT, egal ob Data Center oder End user ist halt Performance kritisch. Ich habe auch nur so viel Geld in eine Xeon CPU gesteckt, um mit der Arbeit schneller fertig zu werden und auch für die Zukunft Leistungsreserven zu haben (Nachhaltigkeit des Kaufs). Aber damit ist leider Essig.

Das Ärgerliche ist halt, man hat reale Kohle für eine CPU in einer bestimmten Leistungsklasse ausgegeben und erwartet einfach diese Leistung. Es ist unerheblich ob und wann diese Leistung abgerufen wird. Man hat einfach dafür gezahlt.
 
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#19
Finde die Nachricht gut und freu mich drüber. Wobei ich den Unterschied gar nicht gemerkt habe zu vorher...
 
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#20
Salutos: Du bestätigst doch genau das was ich gesagt habe.
Otto Normal hat diese Verluste nicht. Ich rede hier vom typischen Heimanwender. Und der fährt keine VM´s und ESX'se usw.
Deshalb ist die Aussage kaum Einbußen für genau diese richtig!

@bitheat: Kann sein, dass sie unter Win7 grösser sind/waren.
Autovergleich mal wieder daneben. Vor allem mit den Wertangaben. statt 230 sind es dann 225kmh für die die ihre normalen Heimanwendungen und games nutzen. Und die ganzen Tests haben das auch nachgewiesen.
Das ich explizit gewisse Anwendungsbereiche ausgeschlossen habe von der Aussage ist dir aber aufgefallen, ja?
Das unter gewissen Bedingungen und vorallem Serverfarmen usw. stark betroffen sind bestreitet nämlich niemand.
 
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