News Windows 10: Schnellere Updates am Patch Tuesday mit Redstone 5

nlr

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#1
Mit Redstone 5 wird Microsoft Windows 10 auf ein neues Format für die monatlich zum sogenannten Patch Tuesday ausgelieferten Updates umstellen, das sich schneller als die bisherigen Express Updates installieren lassen wird, ohne dabei bedeutend größer zu sein. In Unternehmen fällt der Speicherbedarf sogar deutlich geringer aus.

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Xidus

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#5

andy_m4

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#6
Also ich muss oft nach einem kernal oder Treiber update mein Linux neustarten.
Wobei es dort auch die Möglichkeit des Live-Patchings gibt. Was man aber eigentlich nur macht, wenn das System (Hoch)VErfügbarkeitsanforderungen hat. Der normale und sichere Weg ist ein Neustart.

Das gilt übrigens auch für Applikationen. Auch die werden nicht automatisch aktualisiert solange sie laufen. Und auch nicht die Bibliotheken die die Programme benutzen. Man muss also zumindest das betreffende Programm neu starten.
Man kann allerdings herausfinden welche Programme betroffen sind. Einfacher und zeitsparender ist es aber in der Praxis dann doch den Rechner neu zu starten. Vor allem kann man dann auch nicht versehentlich ein Programm übersehen.
 

Smagjus

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#7
Gut zu wissen. Wenn Microsoft an der Patchinfrastruktur arbeitet, heißt das für mich, dass ich wieder Systemimages vor jedem Update machen werde. Das Januarupdate, das bei einigen hundert bis tausend Rechnern Windows Update selbst zerlegt hat, hat mein Vertrauen in die Fähigkeiten Microsoft's was das anbelangt komplett zerstört.
 

Termy

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#11
Ist das so?

Also ich muss oft nach einem kernal oder Treiber update mein Linux neustarten.
Der große Unterschied ist, dass der Neustart in Sekunden erledigt ist ;)
Bei Windoze dauert erstmal die Installation vom Update Ewigkeiten (das wäre ja noch zu verschmerzen, da im Hintergrund), dann wird beim Runterfahren noch ewig rumgerödelt und das selbe nochmal beim Hochfahren - wenn man Glück hat nur eine Runde, evtl. aber sogar mehrere Neustarts...
Und dann muss man ja erstmal hoffen, dass die Grütze überhaupt noch startet :freak:

Ne, das tu ich mir freiwillig echt nicht an :D
 
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#13
Schön das MS endlich in die Windows Updates mehr Arbeit reinsteckt.

Eigentlich müsste der gesamte Windows Update Service grunderneuert werden, der macht viel zu häufig Ärger...

Jetzt muss es MS nur noch schaffen, das sich die Updates ohne Neustart installieren lassen, so wie es bei Linux seit Jahrzehnten der Fall ist.
Davon hat mein Android Tele auch noch nie was gehört... das ist ja auch noch ein Linux Kernel, also warum die zwangsläufigen Neustarts?
 
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#14
@cyberpirate
Bei mir in der Regel auch (obwohl ich mit dem Juli Update Probleme hatte), aber ändert trotzdem nichts an der Tatsache, dass die Updateinstallation unter Windows 10 eine reinste Katastrophe ist. Es ist zwar mit 1709 und 1803 deutlich besser geworden, aber noch weit davon entfernt "schnell" zu sein. Stichwort: Installation nach dem Abmelden.

Und die Fehlerrate der Updates ist teilweise erschreckend.
 
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#15
[...]
Bei Windoze dauert erstmal die Installation vom Update Ewigkeiten (das wäre ja noch zu verschmerzen, da im Hintergrund), dann wird beim Runterfahren noch ewig rumgerödelt und das selbe nochmal beim Hochfahren - wenn man Glück hat nur eine Runde, evtl. aber sogar mehrere Neustarts...
[...]
Und das macht Windows auch nur wenn man extra "Neustarten" auswählt. Beim Herunterfahren macht er einfach kein größeres Update. Also muss man dabei schön vorm Rechner bleiben um ihn danach wieder auszuschalten.
 

boncha

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#16
Wurde diese Woche erst genötigt, jetzt bitte das neueste Update zu installieren und hab dann
am Dienstag kurz vor Feierabend ausversehen auf "installieren und neustaten" geklickt.
Tja, 45 Minuten Installationsdauer auf einer Samsung Evo 850, anschließend ging mein VPN nicht mehr und selbstverständlich hat Windows 10 wieder alle Telemtriedaten freisgeschaltet.

Gott sei dank bin ich privat auf Linux. Windows werde ich mir nie wieder freiwillig antun
 
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#17

andy_m4

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#18
Viele Neustarts sind liegen auch einfach darin begründet, dass WIndows exclusive-filelocks kann, ein Konzept welches es in Linux nicht gibt. Dies erlaubt es Prozessen Dateien für den exklusiven Zugriff für andere Prozesse zu sperren.

Das verhindert, dass mehrere Prozesse gleichzeitig Dateien manipulieren können, was ja im Regelfall auch fatale Folgen hätte. Das gilt dann natürlich auch für den Update-Prozess der dann bestimmte Dateien nicht einfach überschreiben kann.

Windows löst das Problem dann so, dass solche Dateien beim nächsten Boot-prozess überschrieben werden wenn noch nicht viel andere Prozesse da sind, die Dateien blockieren könnten.
Deshalb "rödelt" Windows auch gern nach solchen Neustarts noch ne Weile rum. Das sind dann oft ein kopieren von Dateien.
Ergänzung ()

Davon hat mein Android Tele auch noch nie was gehört... das ist ja auch noch ein Linux Kernel, also warum die zwangsläufigen Neustarts?
ist doch schon beantwortet. Siehe dazu auch:
https://www.computerbase.de/forum/t...tuesday-mit-redstone-5.1818156/#post-21607012
 
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#20
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