News Zotac Zbox Magnus EK/ER: Mini-PCs mit AMD Ryzen und Mini-Desktop-Grafikkarte

Jan

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#1

rg88

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#5
Das war aber leider nur eine Nebelkerze.
Marketing brauchte einen Vorteil der durch HBM entsteht und das waren die kleinen Abmessungen der Fury-Karten. Dass dies kein ernsthaftes Projekt war sollte wohl insoweit klar sein, weil da Intel-CPUs verbaut worden wären aus Mangel an eigenen Alternativen.
Klar, so eine Kiste mit ein 6-Kern Ryzen mit 45 Watt TDP und eine Vega im Format der Fury Nano wär schon ein Traum. Da sehe ich dann durchaus auch Realisierungschancen

@cerar: Die Zotacteile sind eigentlich sehr gute Geräte. Irgendeinen Kompromiss muss man bei der Größe natürlich eingehen. Ich glaube aber kaum, dass du einen Rechner in diesen Abmessungen besser und günstiger hinbekommst. Geht schon bei einem Mainboard los. Was willst da bitte verwenden? mITX gibts nur von Biostar bisher. Und das homöpathisch und in der bekannten Qualität.
 
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Puscha

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#6
Der 7700K wird im CB Test bis zu 84 Grad heiß, selbst der 1800x nur 52 Grad. Rein von der Temperatur her sollte ein Ryzen von daher deutlich beser in so ein Mini-System passen. Davon würde auch die Lautstärke extrem profitieren.
 
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#7
Die Überschrift lässt auf Ryzen vermuten, ich lese im Text nur Intel Intel Intel Intel....

Welche CPU wird denn hier verbaut werden ? Ryzen 5 ? 7 ?
Schade das die GPU´s nur von NV angeboten werden. So eine RX 550/560 würde doch perfekt passen.
 

rg88

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#8
@BlackWhite: Zotac baut keine AMD-Karten, also kann nur Nvidia reinkommen. Die kaufen ja nicht bei der Konkurrenz ein.
 
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#9

rg88

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#11
@roter: gut, aber das ist Notebooktechnik die GPU mit entsprechenden Taktraten. hier ist es ein vollwertiger Desktop in klein
 

EchoeZ

Commander
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#12
Der 7700K wird im CB Test bis zu 84 Grad heiß, selbst der 1800x nur 52 Grad. Rein von der Temperatur her sollte ein Ryzen von daher deutlich beser in so ein Mini-System passen. Davon würde auch die Lautstärke extrem profitieren.
Wenn 2 unterschiedliche CPUs dauerhaft 100W elektrischer Leistung aufnehmen, ist die abgegebene Wärmeenergie auch identisch, die Kerntemperaturen der CPUs sind dabei irrelevant.
Wenn eine dabei 50°C erreicht und die andere 80°C ist bei letzterer die Wärmeableitung schlechter, die Energiemenge jedoch die gleiche...

@Topic
Technisch sind die Dinger ja klasse, optisch jedoch nicht mein Fall. Daß nun auch AMD CPUs angeboten werden ist sicher gut fürs Geschäft, mehr Auswahl ist immer gut!
 

G3cko

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#15
Wenn 2 unterschiedliche CPUs dauerhaft 100W elektrischer Leistung aufnehmen, ist die abgegebene Wärmeenergie auch identisch, die Kerntemperaturen der CPUs sind dabei irrelevant.
Wenn eine dabei 50°C erreicht und die andere 80°C ist bei letzterer die Wärmeableitung schlechter, die Energiemenge jedoch die gleiche...

@Topic
Technisch sind die Dinger ja klasse, optisch jedoch nicht mein Fall. Daß nun auch AMD CPUs angeboten werden ist sicher gut fürs Geschäft, mehr Auswahl ist immer gut!
Warum sind die Kerntemperaturen irrelevant? Du hast die Umstände richtig erkannt kommst aber zu einem falschen Ergebnis. Ja die beiden CPUs geben die gleiche Energiemenge ab, aber die eine ist verlötet und die andere nicht. Wenn der Ryzen 8-Core mit 70C läuft, dann fängt der 7700k in der Kiste an zu throtteln. So einfach ist das.
 

Puscha

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#16
Genau, denn bei einer Zieltemperatur von 80 Grad würde der Lüfter bei einem 7700 deutlich lauter sein als bei einem Ryzen. Ich behaupte mal die doppelte bis dreifache Lautstärke.

Andersherum wenn man dieselbe Lautstärke anpeilt, läufter der Ryzen einfach wesentlich kühler und ermöglicht so eine Übertaktung oder aber einfach eine längere Lebensdauer die auch das Board und andere Komponenten aufgrund der extrem geringeren Temperatur einschließt.

Bei einem Ryzen 1700 reden wir hier von 40 (!) Grad Unterschied zu einem 7700K. Das ist fast schon die Differenz von Idle zu Last...
 
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#17
Wenn 2 unterschiedliche CPUs dauerhaft 100W elektrischer Leistung aufnehmen, ist die abgegebene Wärmeenergie auch identisch, die Kerntemperaturen der CPUs sind dabei irrelevant.
Wenn eine dabei 50°C erreicht und die andere 80°C ist bei letzterer die Wärmeableitung schlechter, die Energiemenge jedoch die gleiche...
Es geht doch nicht um die identische abzuführende Verlustleistung, sondern darum dass du beim 7700k einen deutlich potenteren Kühler haben musst um ihn unterhalb der 100°C Marke zu halten. Gerade in solchen Mini PCs ist das ein entscheidender Vorteil.
 

The Mechanic

Lt. Junior Grade
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#18
Wenn ich das richtig verstehe, wäre das Ding ja absolut genial.

Die CPU ist gesockelt und nicht verlötet? Somit könnte man in den nächsten Jahren, auf eine Ryzen Refresh/Ryzen 2 CPU aufrüsten, sofern Zotac mit dem Bios Support gnädig ist.

Genauso sieht es aber auch bei der Grafikkarte aus. Wenn da wirklich eine stinknormale Desktop- Grafikkarte verbaut ist, könnte man nachrüsten was die Stromversorgung zulässt. Dank HBM2 sollte es zukünftig viel mehr kleine Grafikkarten geben.

Somit wäre der große Nachteil von Mini-PCs, die Aufrüstbarkeit, kein Thema mehr. Und das Volumen wäre auch nur die Hälfte vom Dan A4, sofern die Größe dem Magnus EN1080 entspricht.
 

Krautmaster

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#19
Der 7700K wird im CB Test bis zu 84 Grad heiß, selbst der 1800x nur 52 Grad. Rein von der Temperatur her sollte ein Ryzen von daher deutlich beser in so ein Mini-System passen. Davon würde auch die Lautstärke extrem profitieren.
was hat die Temperatur damit zu tun? Da kommt es rein auf die Leistungsaufnahme an.

Perfekt für sowas wäre eine kleine 4Kern Zen + Vega GPU Kombination, am besten auf einem Interposer mit 8GB HBM 2 ;)
Ergänzung ()

Und wie testet man das? Einfach mal beide Systeme mit selbem Kühler und Leistungsaufnahme den Lüfter abklemmen und schaun welches früher throttelt? :)

Edit: Bei den kleinst PCs wie NUC usw setzt man doch eh auf CPU ohne IHS und verbaut die Kühlung direkt auf DIE.

Ryzen und i7 verhalten sich ganz anders. Intel ist nach 1 Sekunde schon quasi an der Temperatur den er unter Dauervollast auch hat. Ryzen steigt gemütlich an, wird aber bei Dauerlast bei kleinen Drehzahlen am Boxed ähnlich warm. Über 80°C wird der Ryzen übrigens schnell instabil. Das gab ich bei dem i7 7700k den ich hier hatte aber nicht getestet.

Beim Ryzen explodiert der Verbrauch oben raus. Im offenen Aufbau mit einen Noctua D14 + Liquid Metal sind 3,9 GHz schon an der Grenze des machbaren. 1,3V + is da kein Zuckerschlecken einfach weil die Unmenge an Transistoren dann wirklich auch die Abwärme explodieren lässt. 5 Ghz hab ich mim i7 aber auch nicht gemacht. Da war bei 4,8 Ghz Schluss. OC vs OC bleibt der i7 aber wegen der deutlich kleineren Rohleistung auch deutlich sparsamer. Ist mit 4 Kernen aber bei diesen Anwendungen auch deutlich langsamer.
-> beim i7 sind die Boards und deren Spannungswandler eig Wurst. Anders beim Ryzen. Da nicht sparen. Mein MSI Mortar B350 braucht da bei 3,9 Ghz eigentlich schon aktive Kühlung an Spawas und mein ASrock 350M Pro auch.

Aber zuviel OT ;)
 
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Puscha

Lieutenant
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#20
Nein es kommt nicht auf die Leistungsaufnahme drauf an, sondern darauf, wie schnell die Abwärme abgeführt werden kann. Daher ist die Temperatur wichtig. Siehe GPU Tests hier auf CB: wenn ich die Zieltemperatur auf 80 Grad anheben kann, dann wird der Lüfter automatisch leiser.

Wenn ich jetzt bei einem 50 Grad Ryzen 80 Grad als Zieltemperatur einstelle, dann ist der halt eindeutig leiser als der 7700K, der im Test bei CB schon mit einem guten Towerkühler auf 84 Grad kommt. Was ist daran nicht zu verstehen? So ein Mini PC wäre mit 7700K einfach mal 50db laut. Der ist halt nicht verlötet und leitet die Abwärme viel schlechter an den Kühler weiter. Dadurch benötigt man eine potentere Kühlung.

Ist doch scheiß egal ob er weniger verbraucht wenn er unter gleichen Testbedingungen 40 Grad wärmer wird.

Zitat von CB:
"Der kleinste Ryzen 7 ist stabil noch bei maximal 3,9 GHz zu betreiben."

"Der Ryzen 7 1700 bleibt trotz 220 Watt Systemverbrauch bei rekordverdächtigen 60 °C – und dieser Wert ist laut AMD absolut korrekt."

Selbst gut übertaktet immernoch 24 Grad kühler. Damit bleiben noch ne Menge Reserven bei der Kühlung/Lautstärke.
 
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