Zuletzt gesehener Film 2010 (1. Beitrag beachten)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Shader schrieb:
The Good Shepherd (DVD)
ein ca 160 Minuten langer Film über die Entstehung der CIA aus der Feder von Robert De Niro, mit einer sehr guten schauspielerischen Besetzung, deren Leistung auch gut ist.[...] Wer Action erwartet, wird enttäuscht. Der Film ist ein eher trockener Geselle, Dialoge und Stille sind tragende Elemente. Viele würden den Film als zu unnötig langgezogen bezeichnen - ich find die Länge, den Inhalt und die Umsetzung jedoch gelungen - hat mir gut gefallen. Trotzdem kann ich nicht sagen der Film ist etwas besonderes. Für einen Popcornabend ist der Film ungeeignet.[...]
8.5/10

Ja lol ... den habe ich gestern gesehen. Die Besetzung ist wirklich toll. Allerdings war es mir zu verzwickt. Vielleicht mag es daran gelegen haben, dass mich die Party am Samstag ziemlich mitgenommen hat. Denn ich habe lange Zeit wenig verstanden, was wirklich selten passiert. Schlecht ist der Film definitiv nicht ... aber auch kein so sehr großartiger, dass jeder ihn gesehen haben sollte. Wie du schon treffend gesagt hast: Überhaupt kein Popcornfilm, trocken und ziemlich still ... aber vor allem von Matt Damon super gespielt.

7/10
 
Twister

Hirn und Logik ausschalten, stereotype Charaktere genießen und sich einfach berieseln lassen, dann hat man hierbei durchaus gute Unterhaltung.

7/10

Fight Club

Nach langer Zeit mal wieder gesehn. Obwohl ich finde, dass dieser Film die mitunter besten Dialoge bzw Monologe in einem Film ever hat, hatte ich irgendwie das Gefühl, dass der Film in die Jahre gekommen ist. Lag aber evtl auch an meiner eigenen Stimmungslage.

Von daher bleibts für dieses Meisterwerk bei 10/10
 
Inglourious Basterds

2/10

Die Schauspieler Leistung ist gut und die Atmosphäre passt. Allerdings nützt das alles nicht recht viel und der Film ist einfach wenig unterhaltsam. Naja also ich finde ihn keinesfalls sehenswert und reihe mich damit wohl in die große Gruppe ein, die den Film für misslungen hält.
 
Glory

Das Setting (Bürgerkrieg in den USA) ist ja eig ziemlich spannend und mit Denzel und Freeman sind auch 2 sehr gute Schauspieler an Bord aber der Film ist schwach.
Atmosphäre kommt nicht wirklich auf und zeitweise ist das ganze auch etwas langweilig.
Matthew Broderick als Anführer einer ganzen Kompanie???....in meinen Augen völlig fehlbesetzt. Freeman bleibt auch eher blass. Denzel war aber, trotz gewöhnungsbedürftiger Synchro-Stimme, ganz gut. War aber komisch ihn mal in einer Nebenrolle zu sehen.:D

5/10


In den Schuhen meiner Schwester

Schöner Film über die Beziehung zweier sehr ungleicher Schwestern.
Hat mir ganz gut gefallen, wobei ich eig eine seichte Komödie erwartet habe.

8/10


Wayne's World

Wirklich sehr lustiger Film und auch garnicht mal so albern wie ich erst dachte.
Gibt viele gute Gags und einen Mike Meyers, der schon damals diesen speziellen Humor hatte.:D
Ed O’Neill war in seiner (sehr kleinen) Rolle wirklich ein Highlight und auch Tia Carrere wusste (vor allem durch ihr Äußeres) zu gefallen.;)

9/10
 
The Book Of Eli (O-Ton, imdb) 7,5/10

Nachdem ich nun schon so einiges an Kritiken über den Film gelesen habe und er sowieso auf meiner Liste stand, habe ich ihn mir gestern abend (22:30 Uhr, war schon etwas müde) dann endlich angeschaut. (läuft in dem Kino nur noch bis zum 24.02.)

Die eigentliche Handlung des Filmes ist relativ schnell erzählt:
Eli ist mit einem besonderen Buch auf dem Weg nach Westen und muss sich dabei gegen die widrigen Umstände einer postapokaylptischen Welt stellen.
Auf seinem Weg nach Westen trifft Eli auch auf seinen Widersacher Carnegie, welcher unbedingt in den Besitz dieses Buches kommen will.
Bei Eli's Begegnung mit Carnegie trifft er dabei auch auf Solara, welche ihm nach einer Auseinandersetzung mit Carnegie auf seinem Weg folgt.

Soviel zur Geschichte ...

Insgesamt muss ich sagen, dass mir der Film doch wirklich gut gefallen hat, auch wenn es hier und da ein paar Längen gab. (zugegeben ich war auch ein wenig müde)
Die "Längen" ergeben sich aber grundsätzlich aus der Art wie der Film inszeniert ist, er ist über lange Strecken sehr ruhig, auch in den - relativ einfachen - Dialogen.

Fasziniert hat mich vor allem die visuelle Inszenierung des Filmes.
Die Einöde nach dem großen Krieg wurde sehr gut umgesetzt und hat mich sofort an die Tristesse aus Fallout 3 erinnert! Es gibt endlos lange unbewohnte Landschaften, zerstörte Autos entlang der Highways, kaputte Brücken, zerstörte Städte etc.
Die eingesetzten Farbfilter lassen die komplette Szenerie dann noch um einiges trister, kahler und vo allem toter wirken.
(auch wenn Fehler hier und da bemerkbar sind)

Wo wir gerade bei der visuellen Inszenierung sind, die im Film gebotene Action bietet einiges, auch wenn diese nicht ständig präsent ist. Sie ist stellenweise auch recht drastisch in der Darstellung, wenn Eli seine Machete wetz können schonmal ein paar Köpfe rollen oder Arme fehlen.

Zur der wirklich guten Atmosphäre trägt aber auch der absolut großartige OST von Atticus Ross bei! (Hörbeispiel)

Wirklich herausragend in dem Film sind eigentlich nur Denzel Washington und Gary Oldman als gegenseitige Gegenspieler! (:freak:) Der Rest der Cast agiert gut und trägt zum Film bei, aber mehr auch nicht.

Kommen wir nun zu dem im Film vorherrschenden Thema Religion!
Da ich hierbei nicht umhin komme, Teile der Story zu "verraten", wird das Ganze als Spoiler behandelt.
Dass der Film in die religiöse Richtung einschlägt ist schon am Titel zu erkennen, denn Eli ist ein Name Gottes aus der arabischen (einer von 99), hebräischen (Kurzform für Elohim) und aramäischen Sprache. Zudem ist Eli ein Ableitung von El.

In Kritiken zum Film liest man bisweilen von überbordender Religiösität, unverhohlener Darstellung des Christentums oder dass die frohe Botschaft mit dem blutigen Schmiedehammer verbreitet wird und ähnlichem.
Ich bin nun wahrlich kein Freund irgendeiner Religion und stehe ihnen eher kritisch gegenüber, habe mich aber während des Films durch das Thema Religion (hier insbesondere das Christentum) nie unwohl, belästigt o.ä. gefühlt!

Weder Eli (die Omnipräsenz der Religion in Person wenn man so will) als Hauptfigur noch der Film selber versuchen den Zuschauer zu "missionieren" oder ihm weiß zumachen, dass Religion das Allheilmittel ist. Dafür sind die religiösen Handlungen zu persönlich (Eli's Gebete und Aussagen, seine Aufgabe die letzte Bibel an einen sicheren Platz zu schafften etc.) bzw. werden von den anderen nicht wirklich verstanden (Solara's missglückter Versuch das Gebet nachzusprechen vor dem Frühstück). Des Weiteren ist Eli's Gegenpart - Carnegie, gespielt von Gary Oldman - zu versessen darauf, die Bibel in seine Hände zu bekommen um mit ihr seine Macht weiter auszubauen. Das wird insbesondere durch folgendes Zitat sehr eindeutig: "IT'S NOT A FUCKING BOOK. It's a weapon. A weapon aimed right at the hearts and minds of the weak and the desperate. It will give us control of them. If we want to rule more than one small fucking town, we have to have it. People will come from all over and do exactly what I tell them to do, it's the words from the book. It's happened before and it will happen again. All we need is that book."

Es ist zwar richtig, dass das Christentum durch die Bibel im Film repräsentiert wird, es wird aber nicht als DIE Religion dargestellt, die die Menschheit retten wird. Das wird am insbesondere am Ende (auf The Rock, welches als Museum für die verlorenen Schätze nach dem großen Krieg fungiert) klar, als es eine kleine aber dennoch bedeutende Referenz auf die anderen 2 großen Weltreligionen gibt.

Der Film will - aus meiner Sicht - eher auf das hinweisen, was sich seit Jahrtausenden durch die Menschheitsgeschichte zieht und zwar, das der Glaube Hoffnung gibt, "Berge versetzen kann" und für alle zu jederzeit "greifbar" ist. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben, egal wie sich die Religionen im Laufe der Zeit noch verändern werden.

Was ich mich allerdings frage ist, warum viele gerade bei diesem Film teils so empfindlich auf das Thema Religion reagieren?
Als Gegenbeispiel führe ich jetzt mal den Film "The Boondock Saints" an. Auch in diesem ist die Religion - das Christentum - Dreh- und Angelpunkt der Handlungen der McManus-Brüder! Obwohl der Film einen gewissen lustig-komödiantischen Unterton hat, so ist es doch gerade hier, dass mit dem Christentum und dem Glauben an Gott Selbstjustiz gerechtfertigt und ausgeübt wird! Ohne dies wirklich kritisch zu hinterfragen.
Für viele - auch für mich - ist dieser mittlerweile zum Kultfilm avanciert, aber eine ähnliche Reaktion wie "The Book Of Eli" ruft dieser nicht hervor. Gründe?
 
96 hours


Liam Neeson als Ex-Agent.
Rasante Action, keine stundenlangen unrealistischen Kämpfe, gute Schauspieler, Story vorhersehbar.
Was es aber wohl auch nur im Film gibt ist, dass ein einzelner Mann eine ganze Organisation hochnimmt.
Einige Aktionen sind zu schlüssig, Hollywood-like eben. Gute Unterhaltung und kurzweilig.

Die ganze Sauerei des Menschenhandels wird nur in oberflächlich in Ansätzen behandelt, lassen aber tief blicken.
Das ganze Religionsgetue ist nur Vorwand. Sex (und Geld) ist Trumpf, und damit trifft der Film genau den Nerv auf den Punkt!


7,5 / 10 Punkten
 
The Book Of Eli

8/10 - Überzeugend gemachte postapokalyptische Zukunftsvision. Das trifft exakt meinen Nerv. Sehr glaubwürdig brillieren Denzel Washington und Gary Oldman in ihren Rollen. Der Film fängt in glaubwürdigen, düsteren Bildern die Tristesse und Hoffnungslosigkeit einer Welt nach dem nuklearen Holocaust ein und setzt die Hoffnung die man aus der Religion schöpfen kann dagegen. Im Positiven und Negativen. Dazu ein guter, sparsam eingesetzter Soundtrack, auf den Punkt gebrachte, brutale und grausame Aktion betonen nur noch die Stimmung des Films. Den Film merke ich mir zum kaufen vor.
 
Gestern im Kino:



Avatar

8/10




Sehr geiler Streifen, der von der 3D-Vorführung lebt und die volle Punktzahl verpaßt, weil Logikfehler und übertriebener Klischeekitschkampf am Ende, sowie unnütze Analogien mal wieder Hollywood zuliebe sein müssen... müssen sie?
 
Die Reifeprüfung


Der Durchbruch für Dustin Hoffman als Schauspieler. Eine echte Perle der Filmkunst und "must have seen".
Klasse Satire auf prüdes Spießbürgerleben in den USA.
Musikalische Untermalung erfolgt von keinem geringeren als von Simon und Garfunkel u.a. mit "The Sound Of Silence", "Mrs. Robinson" und "Scarborough Fair".


8.8 / 10 Punkten
 
Shutter Island

Vom Anfang an bis zum Schluss spannend! Gut inszeniert und daher sehr stimmungsvoller Streifen.
Di Caprio als Schauspieler überzeugt ebenfalls
leichter spoiler: Überraschende Wendungen inklusive!

8.9 / 10
 
Soo, mal ein paar Filme nachgetragen:

Aliens - Die Rückkehr (Alien 2) [BluRay]

Einer DER Klassiker meiner Jugend. Cooler Film von vorn bis hinten, vor allem beim ersten
Mal sehen spannend ohne Ende (Bewegungssensor!!!), super gemachte Aliens, Action...
hier kommt keiner zu kurz der Action sucht und dem SciFi-Genre nicht komplett abgeneigt ist!

[9/10]


Appleseed [BluRay]

Meines Erachtens relativ unbekannter Anime. Das Universum kann man sich so ähnlich
vorstellen wie das von Ghost in the Shell oder Neon Genesis Evangelion... Cyperpunk,
Mechs, heruntergekommene Welt, Verbrechen, Spezialeinheiten...
Wer eben genannte Filme mochte wird mit Appleseed Spaß haben. Die "Grafik" ist
hervorzuheben, die Mischung aus Computeranimation und Anime hat einfach was und
sieht in Kämpfen oder allgemein actionreichen Szenen super aus! Auch die Atmosphäre
ist teils riesig, auch wenn mir Ghost in the Shell da besser gefallen hat.
Also - Pflicht für jeden Cyperpunk-/Animefan und jedem anderen schadet der Film sicher
auch nicht, man muss sich auf das Anime-Setting nur einmal einlassen ;)

[7/10]


Berlin Calling [BluRay]

Bestimmt zum 3. oder 4. Mal gesehen und immer noch bombastisch. Wird jeder diesen
Film mögen? Vermutlich nicht... man muss Elektro nicht lieben, darf ihn aber auch nicht hassen.
Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist können wohl die meisten was mit Berlin
Calling anfangen, der Film ist meiner Meinung nach ein echtes Kunstwerk.
Toll gemachte Drogenszenen (wenn ihr ihn seht wisst ihr was ich meine), verrückte Story
die dennoch nie völlig unglaubwürdig wirkt und ein fantastischer Einblick in die Elektroszene
in Berlin und speziell in die Welt von DJ Ikarus (dessen Biografie sicherlich Überschneidungen
mit der von Paul Kalkbrenner, der sich unter anderem Namen mehr oder weniger selbst
spielt, aufweist).
Noch was vergessen? Achjaaaa... die Musik! Wer auch nur ein Quentchen Gespür für
elektronische Musik hat wird den Film lieben! Viel Spaß...

[9/10]


Postal [BluRay]

Der Trailer ist zum Totlachen... die erste Filmhälfte auch, Gott was haben wir uns amüsiert,
auch wenn die Scherze teils fernab jeglicher Moralvorstellung oder guten Geschmacks sind.
Doch dann, irgendwann, kommt der Knackpunkt. Plötzlich gibt es Längen, der schnelle
Rhytmus an Lachern, an den man den Zuschauer bis dahin gewöhnt hat, flacht ab, es gibt
zuviel Gelaber und zuviel Geballer... wir haben uns stellenweise echt gelangweilt...
Wenn sich jemand ransetzt und das Machwerk auf 60 Minuten kürzt würde ich gerne
7/10 oder vielleicht sogar 8 vergeben... aber knapp 2 Stunden von denen die Hälfte relativ
ätzend ist, das war kein Spaß!

[5/10]


Resident Evil Extinction (Resident Evil 3) [BluRay]

Angeblich der beste Resident Evil. Und ja, war wie immer unterhaltsam, schön zombig,
Milla füllt ihre Rolle super aus... aber das wars dann auch schon! Ich hab den Film gerne
geschaut, wurde aber dennoch enttäuscht. Da war einfach nichts besonderes was ihn
von den ersten Filmen abgehoben hat, die Originalität fehlte. Also unterm Strich standard-
Zombiegeschnetzel mit dem Pluspunkt Milla Jovovich und dem Pluspunkt coole Umbrella-
Story... und unterm Strich reichts trotzdem nur für:

[6/10]
 

Anhänge

  • Alien 2 [9].jpg
    Alien 2 [9].jpg
    57,6 KB · Aufrufe: 298
  • Appleseed [7].jpg
    Appleseed [7].jpg
    44,3 KB · Aufrufe: 288
  • Berlin Calling [8].jpg
    Berlin Calling [8].jpg
    88,3 KB · Aufrufe: 304
  • Postal [5].jpg
    Postal [5].jpg
    61,5 KB · Aufrufe: 304
  • Resident Evil 3 [6].jpg
    Resident Evil 3 [6].jpg
    31,8 KB · Aufrufe: 303
Terminator Salvation

Ganz ok um ihn mal anzuschauen aber nicht unbedingt mit den ersten Beiden zu vergleichen. Meiner Meinung nach wieder eine Story wo man verpasst hat auf dem Höhepunkt, Terminator 2, aufzuhören. Zudem kommt ohne Arnie keine Terminator Stimmung auf.

6/10
 
Trainspotting

Bin auf den Film aufmerksam geworden, als ich gelesen habe, dass er mit Fear and Loathing in Las Vegas (den ich sehr gut fand) zu vergleichen wäre - was auch stimmt.

Beide Filme sind ähnlich - allerdings ist Trainspotting anders erzählt, auch Geschichte, Setting etc ist anders.
Ich bin wirklich froh, dass es im Englischen Untertitel gibt, dieser Schottische Akzent ist teilweise sehr schwer zu verstehen.

Der Film war durchweg glaubwürdig inzeniert und gespielt - besonders wo Mark im Bed liegt und halluziniert war super.

8,5/10

EDIT:

@michimii (unter mir)

Als der raus kam war ich keine 2 Jahre alt, von daher hab ich ihn erst jetzt gesehen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf Trainspotting aufmerksam geworden!?...der Film sollte seit seines Erscheinens eigentlich durch Jedermanns Kopf schwirren.;) Freu mich das es bei Dir nun auch soweit ist!:D

Der mit dem Wolf tanzt

Das Entdecken einer neuen fremden Welt noch ganz ohne CGI. Mir in der Extended Version mit 236 Minuten etwas zu lang, sonst wunderbares Kino aus Hollywood.

9/10
 
Wehe, einer lacht... :D

Die Olsenbande in der Klemme (DK 1969)

Herrliche Gaunerkomödie, die Olsenbande-Filme kann ich mir immer wieder anschauen. Liegt wohl daran, weil ich die als Kind immer "ganz neu" im Kino gesehen habe. Die kamen aber auch nur im Osten, glaube ich. Und deshalb können wohl auch nur "Ossis" was mit den Filme anfangen. Ich find es gut, dass es bei den Olsenbande-Filmen immer gewaltfrei zugeht.

Falls sich einer mal einen Olsenbande-Film anschauen will: das MDR bringt alle 14 Filme (2 kamen schon), und zwar jeden Sonntag um 11 Uhr. Ich kann sie nur empfehlen, wobei man aber keine schauspielerischen Glanzleistungen erwarten darf. Aber hey, das ist die Olsenbande! :cool_alt:

Wenn man bedenkt, dass der o.g. Film 1969 gedreht wurde (also über 40 Jahre alt!):

8/10 Punkten (wobei sicherlich auch der sogenannte "Ostalgiefaktor" mit einfliesst) :D
 
Olsenbande ist zeitlos, da gibts absolut nix zu lachen....also außer mit dem Film, nicht über!;) Guck mal Egon, das dicke Schwein....:D

Riddick

Eben bei VOX geschaut. Also wenn man sich einfach auf ein nettes ScienceFiction-Märchen einlässt, kriegt man hier definitiv was geboten. Optisch einfach mal Klasse, gute Action und supersexy Thandie Newton. Dennoch ist mir der Film etwas zu lang und die Synchro vom Vin übertrieben schlecht.

8/10
 
Der mit dem Wolf tanzt


Zum x-male gestern abend angeschaut und ich werde es jederzeit wieder tun. Kein übertriebener Heroismus, grandiose Landschaftsaufnahmen. Gezeigt wird die menschliche Seite der Indianer und ihrer Alltagsprobleme, ihre Unsicherheit, ihr Kampf um ein bisschen Würde!
Schnitt, Ton, Musik, Kamera, Kostüme, Schauspieler ... all´ das spielt gigantisch zusammen. Auch ein paar humoristische Einlagen sind zu bewundern.


9,9 / 10 Punkten
 
Zimmer 1408 (Bluray)

Wirklich sehr spannender und packender Film. Das beste daran ist dass der Film absolut NICHT vorhersehbar ist. Die Freundin von meinem Kumpel kam immer mit Kommentaren "Ah jetzt kommt bestimmt..." und genau das Gegenteil war der Fall :D
Einige Szenen sind echte Schocker die mir Gänsehaut am ganzen Körper beschert haben.
Vor allem das Ende ist eine riesige Wendung an sich, zuerst denkt man... aber dann!

Sehr gelungener Film für Leute die ein bisschen auf Grusel/Horror stehen, am ende geht es ein bisschen in die Richtung Psychoterror.

Aber der Film reicht als DVD aus, die Bluray war nur minimal besser, der einzige Vorteil ist dass man 2 Versionen hat (Directors Cut und Kinofassung) Aber die Anschaffung kann man sich als Bluray sparen.

Alles in allem 9/10 für den Film aber nur 5/10 für die Bluray Qualität
 
A Clockwork Orange


Meisterstück von Stanley Kubrick. Verfilmter Zukunftsroman von 1971 mit erstaunlicher Genauigkeit (ähnlich zu "1984"), was die Gewalt angeht im Vergleich zu heutigen Geschehnissen.
Lustig zu sehen, wie man sich in den 70´ern die Inneneinrichtungen der Zukunft vorgestellt hat.
Teilweise schockierend und provozierend wird Gewalt, Brutalität und Sexualität gezeigt und ausgeteilt, aber auch geerntet. Um nichts anderes geht´s in dem Film.


8,5 / 10 Punkten
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Shaft


Kultkrimi, ebenfalls aus den Anfängen der 70´er. Wer´s nicht kennt, wird spätestens beim Soundtrack ein Aha-Erlebnis haben. ;)
Nicht jedermanns Geschmackssache, aber man sollte ihn doch mind. einmal gesehen haben. Ich hab´s schon öfters. :lol:
Schön die versteckten Anzüglichkeiten bezüglich Rasse und Hautfarbe zwischen ...... (nix da, anschauen ;))


8 / 10 Punkten
 
Shutter Island (O-Ton, imdb) 9/10

Nach Gangs Of New York, Aviator und The Departed ist Shutter Island nun die vierte Zusammenarbeit zwischen DiCaprio und Scorsese.

DiCaprio spielt den U.S. Marshall Teddy Daniels der mit seinem Kollegen Chuck Aule (Mark Ruffalo) nach Shutter Island reist, um das Verschwinden der Patientin Rachel Solando im Ashecliffe Hospital - ein Spezialgefängis für geistesgestörte Schwerverbrecher - zu untersuchen.
Der Leiter des Gefängnisses bzw. der Anstalt, Dr. Cawley (Ben Kingsley), steht ihm dabei eher verhalten zur Seite und es scheint als ob er etwas zu verbergen hat. Selbst die Mitarbeiter verhalten sich Daniels und Aule gegenüber eher verunsichert und verschlossen.
Während seinen Ermittlung wird Daniels immer wieder mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert - da er auch einen persönlichen Grund hat, der ihn dazu bewegte diesen Fall anzunehmen - und wird auf Grund von Migräneanfallen, Alpträumen und seltsamen Geschehnissen immer paranoider.

Dank Scorseses Geschick und technischer Versiertheit brilliert der Film durch eine permanente beklemmende Atmosphäre, auch wenn es nur Szenen sind in denen nicht viel passiert und man zum Beispiel nur den Sturm durch die Fenster im Gang sieht o.ä. Szenen. Er versteht es mit den verschiedensten Kameraeinstellung, Lichtkompositionen, Filtern, Effekte (die Traumszene mit seiner Frau in seiner Wohnung war die wohl beste Szene des ganzen Films) etc. die Situation je Szene so zu erfassen, wie sie auf den Zuschauer am Ende auch wirken soll.
Bis zum Schluß erfasst einen das unglaublich bedrückende Gefühl der Insel, und vor allem auch der Anstalt, die einem nichs Gutes verheißt.
Hinzu kommt der drückende und beklemmende Soundtrack, bei dem sich bei verschiedenen Künstlern bedient wurde, hauptsächlich aus dem Bereich der klassischen Musik. (Hörprobe)

In den ersten zwei Stunden lenkt und verarbeitet Scorsese die Geschichte so geschickt, dass man sich zwar seine eigenen Schlüße ziehen kann wie das Ende nun ausgehen könnte, einem in den letzten 20 Minuten aber mit der "Lösung" sämtliche Überlegungen über den Haufen geworfen werden. Auch danach kommt man nicht umhin noch über das Gesehene nachzudenken.
Selbst wenn man versucht rational an die Geschichte heranzugehen, kommt man zu keinem einzigen logischen Schluß warum die Ereignisse nun so gekommen sind oder warum das Ende so ausgegangen ist.
Die im Film gestreuten Hinweise, wie z.B. Daniels Erinnerungen, seine Träume, die Handlungen verschiedener Personen, Aussagen, Kameraeinstellungen, ergeben - im Kontext der eigentlichen Szene - immer einen Sinn. Im Gesamtbild können sie aber paradoxer nicht sein, da sie sich zum Teil fortwährend gegenseitig aufheben oder teils auch untermauern. (ein Vergleich mit einem Irrgarten/Labyrinth ist hier sehr treffen)
Scorsese spielt hierbei sehr gut mit der eigentlichen Thematik des Filmes, nämlich die Psyche des Menschen und wie stark diese Einfluß auf unsere Wahrnehmung, unsere Vernunft und unseren Verstand nimmt.
Dadurch bekommt der Film auch einen sehr großen Spielraum für Interpretationen und Diskussionen.

DiCaprio überzeugt auch in Shutter Island mit seinem großen Talent. Er schafft es dem Charakter des Edward Daniels eine unglaubliche Tiefe zu verleihen und man spürt regelrecht die Gewalt die von ihm ausgeht. Aber auch die verletzliche Seite seines Alter Egos kommt sehr überzeugend und vor allem auch - bis auf die extremen emotionalen Szenen - sehr subtil rüber.
Die Rolle des Chuck Aule wird von Ruffalo gekonnt auf einen hohen Niveau gehalten, auch wenn dieser sich ihm aus besonderem Grund eher unterordnen muss.
Aber auch Kingsley, von Sydow, Williams, Earle Hayle und andere überzeugen, denn man merkt förmlich wie sie sich anstrengen um Scorsese gerecht zu werden, auch wenn ein paar eher kleinere Rollen inne haben.

Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass mich der Film sehr gut unterhalten und in seinen Bann gezogen hat.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben