Zusammenstellung eines Musik-PCs, passt das so ?

Du kannst es natürlich mit dem mitgelieferten Kühler versuchen, der muss aber halt höher drehen unter last. Am Ende sind es deine Ohren und dein equipment.
 
Der Rest sieht gut aus. Alles namhafte Komponenten und daher auch keine Atomphysik. Nen Kühler und mehr RAM kannste bei Bedarf nachrüsten. Denk an ne gescheite Backup-Lösung, die dann auch regelmäßig eingesetzt wird. ;)
 
Will noch eben in den Raum werfen, dass die ausgewählte Grafikkarte nur VGA, HDMI und DVI hat.
Damit kommst du auf maximal auf 2560*1600 mit DVI.
Falls du mal 2 WQHD Monitore willst, geht das nicht (außer mit 24Hz :D )

Bspw eine 1030 hat zwar (idiotischerweise) nur 2 Ausgänge, dafür aber DisplayPort und HDMI 2.0b
 
@Darkscream (#36): Ich weis nicht, was du da so seltsam findest? Nirgends habe ich geschrieben, dass bei einem Spiele-PC alle Löcher mit Dämmung zugestopft sein müssen und um einen Spiele-PC geht es hier doch auch gar nicht. Letztendlich bestätigt dein Beitrag allerdings, wie groß der Einfluss vom Gehäuse auf Temperaturen und Lautstärke vom System sein kann.

@djducky (#37): Ich frage mich ein wenig, woher du so genau weist, dass es keine 32GB braucht? Zugegeben habe ich von der in #6 genannten Software keine Ahnung und solage es ausschließlich um das Aufnehmen geht, wären wohl sogar 8GB schon mehr als nötig, nur zum Aufnehmen braucht es aber idR. auch nicht viel CPU-Leistung, so das alle hier bisher vorgeschlagenen CPU's ebenso überdimensioniert wären wie der RAM. Sobald es allerdings um das (mehr oder weniger aufwändige) Bearbeiten der Aufnahmen geht, macht eine schnellere CPU durchaus Sinn, aber dann kann man auch 32GB RAM meist sehr gut voll bekommen.
Da ich nicht genau weis, für was das System genau verwendet werden soll und wie aufwändig eventuell einige Projekte sein können, habe ich nicht zufällig zwei verschiedene Optionen für den RAM genannt.

Was dein angeblich lautloses System betrifft, sei dir gesagt, dass ein System in dem ein Lüfter läuft nicht lautlos sein kann. Selbst bei meinem relativ günstigen MPM-1000 macht sich ein 120mm SilentWings @5V in den Aufnahmen bemerkbar, da frage ich mich, wie man es machen will, dass sogar mit zwei Gehäuselüftern ein Lautloses System entsteht?
Ich vermute mal, das Lautlos wohl eher meint, das es trotz der Lüfter noch sehr leise ist und die Stellwand zwischen PC und Mikro möglicherweise den Schall "schlucken" könnte.
Das die Stellwand eventuell ausreichend isoliert, um Lüftergeräusche aus den Aufnahmen fern zu halten, will ich noch nicht mal bestreiten, da lässt sich auf jeden Fall einiges mit erreichen, es stellt sich allerdings die Frage, warum man Geld in ein gedämmtes Gehäuse, sowie entsprechend benötigte Lüfter investieren sollte, wenn das System dadurch nur wärmer und/oder lauter wird?

@carlocreed (#40): Ich hoffe mal, dass du nur vergessen hast einen extra Lüfter für die CPU aufzuführen? Auch wenn die aktuellen AMD-Boxed-Kühler relativ leise sind, wird dieser mit Sicherheit die mit Abstand lauteste Komponente in der Zusammenstellung sein.
Ob die CPU Sinn macht, hängt sehr stark von den Projekten ab, die erstellt werden. Nur um ein paar Aufnahmen zu machen, braucht es wie bereits erwähnt keine besonders leistungsfähige CPU und das wird sich voraussichtlich auch so bald nicht ändern. Ein Ryzen 2200G sollte da schon mehr als ausreichend sein. Wenn jedoch aufwändige Projekte mit sehr vielen Spuren erstellt werden, können sich zusätzliche Threads wie beim Ryzen 2600 oder eventuell sogar Ryzen 2700 schnell lohnen. Wenn viele aufeinander folgende VST's zum Einsatz kommen, hängt es allerdings meist eher an der Single-Thread-Leistung und es lohnt sich eher über eine Intel CPU oder zumindest einen Ryzen 3600 nachzudenken, da zusätzliche Threads hier kaum etwas bis gar nichts bringen.
Den Intel i5 9600k sehe ich aktuell als einen sehr guten Kompromiss zwischen Single-Thread und Multi-Thread-Leistung an. Der Ryzen 3600 könnte eventuell ähnlich gut sein, wie gut der sich wirklich eignet, kann ich aber noch nicht genau sagen.

Ob die DPC-Latenzen sehr wichtig sind oder eher nicht, hast du leider bisher noch nicht erwähnt. Solltest du nicht wissen, was das ist oder ob die bei dem System wichtig sind, solltest du dich mit dem Thema auf jeden Fall nochmal beschäftigen, denn du wärst nicht der Erste, der ein theoretisch sehr leistungsfähiges System zusammenstellt, welches sich nachher als mehr oder weniger unbrauchbar erweist, weil die DPC-Latenzen eher bescheiden sind. Dieser von vielen nicht beatetete Punkt ist oft wichtiger als die Leistung einer CPU oder die Menge an Arbeitsspeicher, weshalb es mich auch wundert, dass da sonst noch niemand nach gefragt hat.
In vielen Fällen kann man zwar durch gute Auswahl der Treiber und/oder das Abschalten einiger Komponenten noch was retten, aber manchmal hilft tatsächlich nur neue Hardware, wenn die Latenzen zu schlecht sind.
 
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Cardhu schrieb:
Falls du mal 2 WQHD Monitore willst, geht das nicht (außer mit 24Hz :D )

Ok, ich will nur einen Monitor über HDMI betreiben, wäre nur bei zweien interessant, richtig

Nightfly09 schrieb:
Da ich nicht genau weis, für was das System genau verwendet werden soll und wie aufwändig eventuell einige Projekte sein können, habe ich nicht zufällig zwei verschiedene Optionen für den RAM genannt.

Die Anforderungen der Programme sind deutlich drunter, und wie umfangreich meine zukünftigen Projekte sein werden, kann ich auch noch nicht sicher abschätzen.

Deshalb wollte ich jetzt mit der CPU und 16 GB RAM einen stabilen Mittelweg gehen.


Nightfly09 schrieb:
es stellt sich allerdings die Frage, warum man Geld in ein gedämmtes Gehäuse, sowie entsprechend benötigte Lüfter investieren sollte, wenn das System dadurch nur wärmer und/oder lauter wird?

ja, nur gehen leider die Meinungen hier auseinander, was das gedämmte Gehäuse betrifft. Der Großteil war pro gedämmtes Gehäuse. Ich weiß leider nicht, wo die Wahrheit liegt (ob es eben Lautstärke dämmt, oder sogar, wie du sagst, lauter wird. :(


Nightfly09 schrieb:
Ich hoffe mal, dass du nur vergessen hast einen extra Lüfter für die CPU aufzuführen? Auch wenn die aktuellen AMD-Boxed-Kühler relativ leise sind, wird dieser mit Sicherheit die mit Abstand lauteste Komponente in der Zusammenstellung sein.

Das hatte ich noch im Post meiner letzten Aufstellung nachgefragt, ob der mitgelieferte Kühler auch ginge. In deinen Augen scheinbar nicht ?! Auf welchen würdest du setzen ?

und übermäßig viel Spuren sollten es nicht werden. Vocals mit Effekten versehen. Aber wie gesagt will ich auch, falls es doch noch umfangreicher werden sollte, gerüstet sein.


Nightfly09 schrieb:
Ob die DPC-Latenzen sehr wichtig sind oder eher nicht, hast du leider bisher noch nicht erwähnt.


Ich kenne nur oberflächlich die Bedeutung von Latenzen, also die Verzögerungen während der Aufnahme, welche bei Verwendung eines USB-Mics auftreten können. Fällt das unter DPC-Latenz beziehungsweise ist das damit gemeint?

Und diese Art von Latenzen lassen sich doch mit meiner externen Soundkarte (RME Babyface) umgehen, dachte ich. Bitte erklär´s mir


Nochmals danke an alle und schöne Grüße
 
Nightfly09 schrieb:
Ob die DPC-Latenzen sehr wichtig sind oder eher nicht, hast du leider bisher noch nicht erwähnt.
Das ist das relevante.

CPU Leistung ist Wurscht, die reicht heute sowieso.
Audio ist fast immer Echtzeit Verarbeitung.
In dem Gebiet ist AMD einfach nicht so gut wie Intel.


Da solltest du schon bescheid wissen, sonst frag ich mich was du da machst?
 
Old Knitterhemd schrieb:
Da solltest du schon bescheid wissen, sonst frag ich mich was du da machst?

Sehr hilfreiche Aussage auf jeden Fall.
Wenn ich oben schon um eine Erklärung bitte 😂
 
Vor allem wenn du noch nicht weist, wie die Anforderungen langfristig ausfallen, würde ich bei der CPU eher zum i5 9600k tendieren, weil er im geplanten Einsatzbereich ein recht guter Allrounder ist. Wie schon erwähnt, könnte auch der Ryzen 3600 noch eine gute Alternative sein, allerdings hatte ich so einen bisher noch nicht in Verwendung und kenne auch keine entsprechenden Tests.

Wenn du den Bedarf an Arbeitsspeicher noch nicht abschätzen kannst, spricht nichts dagegen erst mal nur 16GB zu nehmen.

Was deine Überlegung mit dem gedämmten Gehäuse betrifft, kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass sich mit einem nicht gedämmten Gehäuse bei in Summe vergleichbarer Investition meist bessere Ergebnisse erzielen lassen was Lautstärke und Temperaturen betrifft, sofern weder HDD noch leistungsstarke Grafikkarte verbaut werden. Etwas logisches denken führt aber auch schnell zu diesem Ergebnis.
Angenommen du würdest dich für eine meiner Zusammenstellungen aus #29 entscheiden, hättest du ein System, welches mit nur zwei sehr langsam drehenden Lüftern auskommt. Den Lüfter auf dem CPU-Kühler könntest du mit einer Gehäusedämmung recht gut abschirmen, so dass sich dieser außerhalb vom Gehäuse wirklich nur sehr schwer wahrnehmen lassen würde. Gegen die Geräusche vom Netzteil-Lüfter hilft eine Dämmung meist recht wenig, da dieser nun mal zwangsläufig vor einer meist nicht gedämmten Öffnung im Gehäuse sitzt. Du hast also einen Lüfter, von dem du dank der Dämmung weniger hören kannst, sollst dann aber zwei zusätzliche Gehäuselüfter laufen lassen, damit die Temperaturen trotz Dämmung und fehlender Entlüftung durch das Netzteil noch gut sind?
Kleiner Tipp am Rande: Die Gehäuselüfter haben oft das gleiche "Problem" wie der Lüfter vom Netzteil, sie sitzen meist genau vor einer Öffnung in der Dämmung und jene hat dadurch kaum eine Wirkung.
Man kann bei den Gehäusebelüftung natürlich darauf achten, sehr leise Lüfter zu verwenden, die sich dann entsprechend weniger bemerkbar machen, allerdings verursacht das auf jeden Fall zusätzliche Kosten, entweder direkt beim Gehäusekauf oder wenn man neue Lüfter kauft um die vom günstigen Gehäuse zu ersetzen. Da könnte man das Geld auch direkt in ein semi-passives Netzteil und einen CPU-Kühler mit ausreichend Fläche für den semi-passiven Betrieb investieren. Solange nicht dauerhaft hohe Last anliegt (,was z.B. bei Aufnahmen oft nicht der Fall ist), ist das System dann wirklich fast lautlos und macht sich schlimmstenfalls durch Elektronik-Geräusche bemerkbar.

Den Kühler der mit der CPU geliefert wird, kannst du auf jeden Fall ausprobieren, denn er kostet ja nichts. Du solltest allerdings vorsorglich die Kosten für einen besseren Kühler schon mal mit einplanen, für den Fall das der dir dann doch zu laut ist.

Die DPC-Latenz stellt die Fähigkeit vom System dar, Aufgaben in Echtzeit zu bearbeiten. Dauerhaft hohe DPC-Latenzen können für eine merkliche Verzögerung sorgen, was insbesondere zum Problem wird wenn etwas synchronisiert werden soll. Noch problematischer sind allerdings oft sogenannte DPC-Spikes, also kurzzeitig sehr hohe DPC-Latenzen, bei sonst niedrigeren Werten. Die Ausgabe ist dadurch dann nicht nur zeitverzögert, sondern auch noch ungleichmäßig.
Bei einem guten System sind die Latenzen meist deutlich unter 500µs, Spikes sehen dann zum Beispiel so aus und machen sich auch entsprechend bemerkbar und es gibt da natürlich noch Systeme wo gar nichts geht wie es soll.
 
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@Nightfly09

Es ging mir erst einmal darum, dass man in einem Kaufberatungsthread nicht unbedingt später dazu kommen und unter Missachtung einiger wichtiger Beiträge (Mugen 5 PCGH) eine Diskussion vom Zaun brechen muss, die der TE offenbar gar nicht richtig einordnen kann, weil er von Hardware nach eigener Aussage wenig versteht.

Ausserdem hat niemand versprochen, die Kiste sei lautlos - sondern leise. Das ist mit SW Lüftern und einem Mugen 5 PCGH auch gewährleistet. Ein 2400G ist "bang for the buck" - und weniger lohnt sich auch finanziell kaum. Dass der TE jetzt lieber mit nem 6x auf Nummer Sicher geht, ist seine Entscheidung.

Im Kontrast dazu empfeihlst du dann einen kleineren, hoch drehenden Lüfter. das hat für mich noch weniger Sinn gemacht. Die Lüfer unserer Empfehlungen kann man alle auf 5V (also im niedrigsten Bereich) laufen lassen und wird kein Hitzeproblem bekommen. Auch die Gehäuselüfter. Von denen im BQT gehäuse übrigens hochwertige verbaut sind, weshalb eben keine weiteren Kosten für bessere Lüfter auf den TE zukommen. Dass er es in Sachen CPU-Kühler jetzt lieber erstmal mit dem Stock versuchen will ist seine Entscheidung... Das hat niemand empfohlen.

Und den RAM bedarf sehe ich nicht, wenn er nur Vocalspuren aufnimmt und die Anforderungen der programme laut meiner recherche sehr bescheiden sind. Und, du sagst es ja selbst: RAM kann man im Bedarfsfall am einfachsten nachrüsten.

Man kann über einige Sachen sicher diskutieren, ich finde diese wissenschaftliche Arbeit über Kühlkonzepte hier nur völlig fehl am Platz.
 
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Wir wissen ja noch nicht einmal welche DAW er benutzt ( oder ich habs überlesen )
Bei einer Gesangsspur bleibt es nach meiner Erfahrung nicht...weil macht auch kein Sinn .
Da kommen bestimmt mal ne Midispur hinzu ( Beats, Drums etc )
Später möchte er/sie vielleicht auch selber Sounds kreieren ( in Form eines Midi-Eingabetool wie Keyboard etc.)
Syntie´s etc da kommen dann ganz schnell Spuren zusammen . Dann noch die ganzen Plug-ins Vst etc. da kommt was zusammen .

Allein wenn ich was Aufnehme nur für mich ......
2-4 Gitarrenspuren ( Stereo und doppeln) 1x Bassspur und ne Midi Drumspur oder 8 Drumspuren zusammengeklaut aus vorhandenem Material.
Mag sein das man irgendwo klein anfängt. Aber das lvl kommt schneller als man denkt wo man mehr ausprobieren will.

Über Latenzprobleme kann ich mit einem Ryzen und Cubase10 und Windows 10 nicht beschweren . Kommt auch aufs Interface an.

RAM sollten min. 16 GB sein wenns komplexer wird dann auf 32 GB .
 
@djducky:
Du hast recht damit, dass nachdem du deine Meinung geäßert hast, niemant mehr dazu kommen muss, der eine andere Meinung hat, aber genau dafür ist das Forum eigentlich gut. Vor allem, da ich nun mal aus Erfahrung sagen kann, dass es mit dieser anderen Meinung nicht nur günstiger, sondern sogar noch leiser geht.
Ein System mit fünf Lüftern @5V um einen Ryzen 2400G angemessen zu kühlen, frei nach dem Motto viel hilft viel? Manch anderer kühlt mit einer solchen Konfiguration und vergleichbarer Lautstärke einen Spiele PC mit einem vielfachen der Abwärme.

Was ist ein SW Lüfter?

Wo habe einen einen "kleineren hoch drehenden Lüfter" vorgeschlagen?

@saalko3692: Latenzprobleme werden meist eher durch das Mainboard als durch die CPU verursacht. Den Hinweis, dass man mit deinem MSI B350m Mortar gute Latenzen erreichen kann, finde ich zwar sehr gut, allerdings stellt sich die Frage, in wie fern sich dieses Board heute noch für ein neues System lohnt.

Danke für die Bestätigung für meinen Vorschlag 16 oder 32GB RAM zu nehmen, da scheine ich ja mit meiner Meinung nicht alleine da zu stehen. Genau die Erfahrung die du da schilderst, habe ich auch bereits mehrfach gemacht.
 
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Dein Arctic Freezer 33 eSports.

SW = BQT Silent Wings Edit: Mein Fehler, es sind in diesem fall Die SW Pure bzw. Pure Wings. Auch sehr gute Lüfter und im Grunde nicht schlechter.

Und ich habe meine Meinung nicht "geändert", ich habe gefragt, was am PCGH besser ist und habe meine Antwort bekommen. Die anderen Kühler/lüfter hätten ebenfalls niedrig drehen können.

Und jetzt kommt noch so ein bisschen Äpfel und Birnen dazu: klar kann ich mit 4 Lüftern einen fetten Gaming PC kühlen. Die Preisfrage ist aber, bei welcher Drehzahl das passiert. wenn das Gehäuse die langsam drehenden Scythe-Lüfter dämmt und die Pure Wings draußen ebenfalls langsam drehen, dann kann man sich, wie gesagt, diese erbsenzähl-debatte echt sparen...
 
Ich möchte mal ergänzen, dass hier teilweise unrealistische Anforderungen an ein gedämmtes Gehäuse gestellt werden. Zum Beispiel hier:
Nightfly09 schrieb:
Den Lüfter auf dem CPU-Kühler könntest du mit einer Gehäusedämmung recht gut abschirmen

Die Geräusche vom CPU-Lüfter sind Luftschall. Die üblicherweise in gedämmten Gehäuse verbaute Dämmung soll aber den Körperschall reduzieren.
  • Der Luftschall sind die Geräusche vom Lüfter, die schon in der Luft unterwegs sind. Um solche Schallwellen zu dämmen, sorgt man für viele Reflexionen. Dazu sind die Keile an der Wand in Schallschutzräumen da. Die Schallwellen treffen dort auf und werden vielfach reflektiert, was ihre Energie reduziert und sie somit immer leiser macht. In einem Computergehäuse wird zur Reduktion solcher Geräusche eher ein cleveres Belüftungskonzept benötigt, bei dem die Schallwellen auf dem Weg nach draußen Umwege nehmen müssen. Ein Mesh-Gehäuse ist hier zum Beispiel denkbar schlecht geeignet, weil die Schallwellen direkt nach außen dringen können.
  • Der Körperschall hingegen sind Schallwellen im festen Medium. Durch Vibrationen von Lüftern oder Festplatten wird das gesamte Gehäuse in Schwingung versetzt, und dieser Schall wird dann an der Außenseite des Gehäuses an die Umgebung abgegeben. Die Dämmung bei Computergehäusen hat meist keine Keile, sondern besteht aus schwerem Material, welches die Masses des Gehäuses erhöht. Das vermindert die Ausbreitung von Körperschall, weil das Gehäuse dann schlechter in Schwingung versetzt werden kann.
Die wichtigste Aufgabe beim Bauen eines leisen Rechners ist also nicht, entstehende Gehäuse durch Dämmung zu eliminieren, sondern von vornherein möglichst wenig Geräusche entstehen zu lassen. Das bringt uns zum Für und Wider von Gehäuselüftern:
  • Positiv ist, dass gute Lüfter leise sind, und dass man bei richtiger Verwedung auch viele Lüfter verbauen kann, die dann alle langsamer drehen können. Man kann so bei geringer Geräuschentwicklung kalte Luft zuführen und warme Luft abführen.
  • Negativ ist, dass überall da, wo ein Lüfter ist, das Gehäuse eine Öffnung hat, durch die Luftschall entweichen kann. Optimalerweise hat das Gehäuse daher baulich daran gedacht, und sorgt vor allem in der Front dafür, dass die Luft noch Umwege machen muss.
Bewertung: Das Non-Plus-Ultra ist natürlich ein Rechner, der gar keine beweglichen Teile mehr hat. Es werden nur SSDs verbaut, und statt Lüftern gibt es Heatpipes zu dicken Kühlrippen, über die dann die Hitze abgeführt wird. Das ist aber sehr teuer, und funktioniert auch nicht mit Rechnern, wo CPU und GPU viel verbrauchen. Daher wird ein typischer Rechner immer auch Lüfter verwenden. Und dann nimmt man am besten hochwertige, leise und möglichst auch entkoppelt montierte Lüfter, und statt einem schnell drehenden mehrere langsam drehende.
 
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Das hier diskutiert wird ...wie leise der PC soll..... :D :D :D

Seh zu das du ne gute CPU bekommst mit 16 GB RAM .
Ein einfachen Mobo reichen vollkommen aus.
Dazu noch ne passive 1030 dazu oder so und gut ist. Wenn man möchte hohlt man sich noch 1-2 be quit oder noctua gehäuselüfter dazu und fertig.

https://www.mindfactory.de/shopping...221bf65c67ff59a535cbfabdc2c38954f5d69e863b6d2

eine kleine SSD für Windwos Treiber etc. ne 500 er Für DAW und Plugin´s und die ersten Projekte...Dann besorgste dir noch ne externe Festplatte zum Verwalten der Projekte und ab dafür.

Wichtig ist welche Programme nutzt du , und was für ein Interface ?

So wie ich das hier alles verfolge ...Bist du Anfänger und machst das als Hobby. Sonst hättest du auch ganz andere Fragen gestellt.

edit: das Babyface ist super :D * hab ich nu erst gelesen * Software gibs bessere...aber ist auch ne Anwendungs und Glaubensfrage :D
 
@djducky:
"Mein" Arctic Freezer 33 eSports hat einen 120mm Lüfter verbaut, welcher wie bereits erwähnt auf dem Ryzen 2400G erfahrungsgemäß mit ~300 UPM dreht, solange die CPU nicht stark belastet wird.
Der Mugen 5 hat soweit ich weis in der PCGH Edition ebenfalls 120mm Lüfter verbaut, die soweit ich weis auch nicht mit weniger UPM laufen können. Der Lüfter ist also definitiv nicht kleiner und dreht bei Aufnahmen voraussichtlich auch nicht höher.
Deine sogenannte "erbsenzähl-debatte" macht für den TE beim Kaufpreis immerhin einen Unterschied von ~50€, da lohnt es sich meiner Ansicht nach schon sich mal ein wenig gedanken drüber zu machen.

Die Pure Wings würde ich für die aktuell aufgerufenen Preis zwar auch noch als gute Lüfter bezeichnen, die Unterschiede zu den Silent Wings finde ich allerdings doch sehr deutlich. Das die Pure Wings angeblich nicht schlechter als die Silent Wings sein sollen, wiederspricht nicht nur meinen eigenen Erfahrungen, sondern auch allen Tests, die ich kenne.

@Nixdorf:
Mal abgesehen davon das eine Dämmung meist aus mehreren Schichten besteht, von denen zumindest die oberste Schicht meist dazu gedacht ist den Luftschall zu reduzieren, stimme ich deinen Ausführungen fast vollständig zu. (Bei Billigen Dämmungen wird sogar nicht selten die schwere Schicht, die den Körperschall däpfen soll ganz weggelasen, so das nur eine Schicht bleibt, die den Luftschall mehr oder weniger gut "schluckt".)

Allgemein denke ich aber auch, dass der Effekt einer Dämmung meist stark überschätzt wird, was mich dann wieder zu meinem Vorschlag für ein ungedämmtes Gehäuse mit Netzteilposition oberhalb der CPU bringt.

@saalko3692:
Darf ich fragen, warum genau du eher den Ryzen 2600 statt des i5 9600k nehmen würdest und warum es deiner Meinung nach zwei getrennte SSD's sein sollten?
Das vorgeschlagene Neos, ist zwar recht günstig, ich vermute allerdings, dass es für die Lautsärke vom System so ziemlich die schlechteste der bisher genannten Optionen ist. Durch das unten verbaute Netzteil wird vermutlich mindestens ein Gehäuselüfter notwendig sein und bei den relativ großen flachen Seitenwänden, würde ich mal vermuten, dass diese für Resonanzen recht anfällig sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
saalko3692 schrieb:
Das hier diskutiert wird ...wie leise der PC soll
Ach weißte, ich bin ja so'n Erklärbär. Ich mach mir dann ein Lesezeichen und Tags an meinen eigenen Post, dann kann ich den später recyceln, wenn das Theme erneut aufkommt.
Ergänzung ()

saalko3692 schrieb:
Dazu noch ne passive 1030 dazu
Mein größer Kritikpunkt an der Lösung mit dem Ryzen 2600 ist auch die dazu gewählte, uralte GT 710. Die ist passiv und günstig, aber sie fällt bei der Leistung schon sehr deutlich hinter die Vega 11 in einem Ryzen 2500G zurück. Auch bei der Videobeschleunigung hat sie Defizite. Eine GT 1030 ist das schon deutlich besser, aber auch klar teurer. Ich hab dazu bisher nur deswegen nichts gesagt, weil die Leistung der GPU völlig irrelevant zu sein scheint.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Nixdorf : War nicht böse gemeint ....Ich finds gut wenn man so etwas vorschlägt oder erleutert . Worte waren von mir vielleicht auch aus der Situation nicht so k-l-u-k gewählt. Dafür sind ja solche diskussionen da.

@Nightfly09 : Der Ryzen ist mein persönlicher Vorschlag, weil ich AMD für mich persönlich das bessere Gesamtpaket liefert. Der Intel würde mit Sicherheit keinen schlechteren Job machen.
SSd´s war ein Vorschlag . Mann kann auch alles auf eine SSd knallen. Ich persönlich hab lieber Windows und Programme getrennt.


Wie gesagt meine Aussagen sind meine persönlichen Meinungen und will hier niemanden angreifen der einen Silent-PC diskutiert. Mmn ist das aber nicht wirklich von nöten.
 
Nightfly09 schrieb:
Allgemein denke ich aber auch, dass der Effekt einer Dämmung meist stark überschätzt wird, was mich dann wieder zu meinem Vorschlag für ein ungedämmtes Gehäuse mit Netzteilposition oberhalb der CPU bringt.
Der Effekt wird überschätzt, gerade weil viele annehmen, man können den Luftschall merklich verringern. Das ist ja gerade der Fehlglaube. Die von dir erwähnte Dämmung des Luftschalls bei Kombimaterialien mit derart dünnen Schichten funktioniert nicht. Dafür braucht man viel mehr Platz, den es in so einem Gehäuse nicht gibt. Die Wirkung einer Dämmung beschränkt sich eben meist auf den Körperschall, und wenn man gut baut, dann gibt es davon nicht mehr viel.

Insofern hast du Recht, ein ungedämmtes Gehäuse ist auch nicht schlimm. Ich selbst hab hier ein Antec SOLO als Gehäuse, bei dem ebenfalls das Netzteil oben sitzt. Ich mag, dass das ATX-Airflow-Konzept so gut umgesetzt werden kann, bin aber kein Gegner von unten verbauten Netzteilen.


saalko3692 schrieb:
War nicht böse gemeint
Ich hab doch gar nichts gegen deinen Vorschlag einer GT 1030 gesagt. Ne ne, das war eher ein Lob, dass mal jemand eine bessere GPU erwähnt. Sie kostet halt nur gleich mal 70€ statt 35€.
 
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