Leserartikel Zwei Wochen Zorin - Windows adé?

Taron

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Zwei Wochen Zorin - Windows adé?


Eigentlich wollte ich ja nur ein wenig was über meine ersten Eindrücke und Erfahrungen im Alltag mit dieser Distribution schreiben, einen Zwischenstand sozusgen. Aber dann...
Lief es alles etwas aus dem Ruder... War nicht so direkt geplant, aber als ich erst am schreiben war, ergab sich das halt.

Gaming sei ja noch immer so eine Sache auf dem Linux-PC, liest man hier auch immer wieder.
Kann sicherlich sein, und manche Dinge die damit einhergehen, klappen vielleicht nicht unbedingt auf Anhieb. Aber darum geht es mir in erster Linie nicht (mehr). Für mich ist die Alltagstauglichkeit mit meinem stark Windows-basierten Workflow entscheidend.
Und vielleicht interessant für jene, die gerne von Windows wechseln wollen, aber nach wie vor zurückschrecken. - Was ich nachvollziehen kann, wer kaum Vorkenntnisse hat oder wirklich nur reiner Anwender von IT ist, wird es zumindest anfangs schon relativ schwer haben. Dazu kommt die Umgewöhnung in Design und Bedienung.


Vorgeschichte

Schon seit längerem hatte ich mir vorgenommen, von Win 8.1 auf Linux zu migrieren. Win 8.1 bekommt zwar noch bis 2023 Extended Support, dennoch war mir wichtig, dass ich bereits langsam und ohne Zeitdruck Alternativen erschließen und meine Produktivarbeit langsam Stück für Stück verlagern konnte.
Ich mag Win 10 und vor allem die Firma Microsoft nicht, und das sage ich nicht nur öffentlich. Abgesehen von Kennenlernphasen in einer VM wegen dem mehr oder weniger "freiwilligen" Job des Family-Admins nutze ich Win 10 einfach nicht.

Problem für mich: MS Office muss irgendwie längerfristig ersetzt werden, ebenso wie manche speziellere Programme (Messgeräte/Labortechnik, SDR), und spezifische Anforderungen meines Nutzungsmix müssen erfüllt werden, wie Akkulaufzeit und möglichst geringe Umgewöhnung.


Installation, UI und Bedienung

Ich habe seit knapp zwei Wochen ein Dualboot mit Zorin OS 15.1 Core laufen.

Mein Gerät:
  • Dell Latitude E7250
  • i5-5300U
  • 12 GB DDR3
  • 250 GB Samsung 850 EVO mSATA

Installation des OS klappte problemlos, Programme nachinstallieren ging schneller als je unter Windows.
Das ist für mich auch die absolute Stärke eines Terminals, zumindest wenn man die Befehle und die Namen der Programme kennt. Keine 10 Minuten und die wichtigsten Sprachpakete und Programme waren schon installiert. Kleinere Anpassungen an UI sind auch kein Problem, bspw. ist der "Gnome-Tweaker" ein guter erster Schritt.

Das "App-Center" nutze ich fast nie, meist nutze ich das Terminal. Aber gut, dass der Nutzer die Wahl hat, was er möchte. Die Suchfunktion schlägt einem auch Anwendungen aus diesem "App-Center" vor. Spotify habe ich vorhin mal so installiert, klappte einwandfrei.
Für einen normalen Nutzer außerhalb der technischen Bereiche wichtig, einfach und unkompliziert die gewünschten Anwendungen installieren zu können, ohne .exe-Installer, Onlinekonten für irgendwelche Stores oder Terminal.

Das UI ist von der Philosophie sehr stark dem Windows-Style nachempfunden, wobei es dieses nicht komplett nachahmt oder gar emuliert. Dateimanager, Startmenü und Aktivitäten-Übersicht wirken wie frisch designt und haben ihren ganz eigenen unverwechselbaren Stil. Das ist aber Geschmackssache, manche mögen Unity oder Xfce halt mehr.

Was mir gut gefällt: es lassen sich in jedem Ordner direkt versteckte Dateien anzeigen und wieder verbergen. Oben rechts die 3 Punkte anklicken und "Verborgene Dateien anzeigen" wählen. Mit Strg+H erreicht man in Gnome-basierten Desktops dasselbe.
In den Einstellungen verbergen sich hinter dieser Schaltfläche kontextabhängige Einstellungen.

Ein Blick lohnt sich dort daher durchaus.


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Alle Geräte und Fn-Funktionen wie Tastenbeleuchtung und Volume-Setting funktionieren. Interessanterweise lässt sich der Bildschirm unter Zorin etwas dunkler einstellen als unter Windows. Gerade abends im Bett wirklich sehr angenehm. Sound und Grafik geben keinen Grund zur Beanstandung. USB ist sehr schnell (3.0 scheint also zu funktionieren, denke ich mal) und alle Sticks werden erkannt, ebenso wie SD-Karten.


Programme

Wegen dem Dualboot wird der Bootloader Grub genutzt. Der lässt sich wie vieles in Linux nach eigenem Wunsch anpassen, beispielsweise mit Grub Customizer. Ich habe damit eingestellt, dass stets das zuletzt gebootete OS gestartet wird. (Danke @Old Knitterhemd für den Tipp.)

Sogar Programme für Software Defined Radio aka SDR sind für meinen Nooelec NESDRsmart RTL-SDR-Stick verfügbar (R820T2 Tuner). Treiberinstallation war etwas umständlicher als mit Zadig unter Windows, aber die Anleitung von Nooelec war richtig gut und hilft enorm bei der Installation.
Die Performance von Gqrx ist dabei sogar besser als unter Windows (SDRSharp), die CPU wird weitaus weniger stark belastet, was der Akkulaufzeit bei Scan-Sessions weitab der Zivilisation zugute kommt.

Und wenn man halt nur mal UKW-Radio hören möchte... :D


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Arduino- und ESP32-Programmierung funktioniert auch, auch wenn anfangs mehrfach vor kleineren Problemen stand.

Installation und Freigeben des USB-Ports war kein Problem, die Installation von Libraries war wie gewohnt einfach, mit einem Vorteil übrigens: unter Linux wird angeboten, die abhängigen Libs direkt mit zu installieren - spart suchen und nachinstallieren. Sehr schön.
Komplexere Programme laufen auf dem ESP32 nach Flashing nicht immer einwandfrei, unter Windows allerdings schon. :freak: Warum, keine Ahnung. Mit einem Arduino Mega2560 und Micro habe ich es noch nicht getestet, vielleicht ist das tatsächlich ein Problem vom verwendeten Board.

Nach längerem Testen von verschiedenen Arduino-Boards (Mega2560, Uno, Micro) und verschiedenen Beispielprogrammen von Sensoren und Displays komme ich zu dem Schluss, dass die Probleme mit dem ESP32-Board (TTGO LoRa32 V1 mit SX1276) durch die Hardware verursacht werden. Das hat für meine Begriffe also nichts mit dem OS zu tun, vielleicht ist das Board schlicht defekt.


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Das Flashen und Ausführen der Sketches auf sämtlichen Arduinos klappte in all meinen Tests ohne Probleme.

Mein bisschen HTML/PHP/MySQL-Programmierung macht ebenso keine Probleme, auch nicht mit FTP-Client (Filezilla) und Editor. Ach ja, Editor - gedit (aka "Textbearbeitung" in Zorin) lässt sich hervorragend bedienen, Syntax-Highlighting für zig verschiedene Sprachen von Assembler über C bis Rust ist verfügbar. Installation von Notepad++ wie unter Win ist nicht mehr notwendig - super, ein Zusatzprogramm weniger!


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Das waren meine "spezielleren" Programme. Können bei euch natürlich ganz andere sein. Und wenn es Spiele sind. Oder aufwendige CAD- oder Videoprogramme. Man sieht aber - auch speziellere Wünsche kann das Linux-Ökosystem durchaus erfüllen, wobei die Bereitschaft sich auf neues einzulassen und ggf. auf manche Annehmlichkeiten oder Workflows verzichten zu können schon vorhanden sein sollte.

Nun zu dem, was im Alltag eher relevant ist...

LibreOffice als das bekannteste Opensource-Office ist leider für mich kaum benutzbar - vor allem wegen dem aus meiner Sicht völlig veralteten UI, worüber man sich aber nach wie vor gern streitet - und fühlt sich irgendwie träge an. Nutze es schon lange nur noch für den Import bestimmter Tabellen (CSV mit bestimmten Trennern bspw.). Ich komme mit Ribbons einfach besser klar, kann bei vielen anderen natürlich anders aussehen.

Softmaker Office lässt sich besser bedienen und ist relativ schnell, wenn auch nicht so flink wie MS Office. Vom Design und dem Workflow ähnelt es MS Office aber durchaus, und kostet auch nicht so viel. Für Freunde der Ribbons definitiv zu empfehlen, wobei sich auch die klassischen Drop-Down-Menüs auswählen lassen.
Der Test in Schule und Arbeit steht noch aus, daher kann ich zu den Details von Softmaker Office noch nichts zu sagen.

Für Mail nutze ich Geary. Die Einrichtung meines Posteo-Postfachs lief einfach und zuverlässig. Ein Mailclient mit Anleihen an den Mac OS-Client, was aber richtig gut kommt und super simpel aussieht. Für Windows gibt es sowas eigentlich nur von MS selbst, dann vielleicht noch den eM-Client und Mailbird. Thunderbird selber nutze ich nicht, mir gefällt dabei ohnehin das UI nicht.

Leider gibt es in Geary einen Bug der Schriftfarbe, sobald man ein Dark Theme nutzt. Dann bleibt die Schrift im Nachrichten- und Schreibfenster ("Mail Composer") schlicht weiß, was auf weißem Hintergrund vieles eher schwerer macht... :D In diesem Post habe ich die zweite nunmehr funktionierende Lösung detaillierter beschrieben!

So sieht mein Workaround aktuell aus:


Bildschirmfoto von 2020-01-04 23-11-19.png


Wegen dem harten Kontrast absolut nicht optimal, aber besser als vorher. Bin auf die kommenden Releases gespannt, wo das gefixt werden soll!


Multimedia: VLC, wie die letzten zehn Jahre. Läuft, wer diesen Player kennt weiß direkt was Sache ist. Spielt quasi alles ab, von AVI über MP4 bis hin zu WAV.

Im Internet nutze ich Firefox mit meinen Lieblings-Addons, wie gewohnt. Youtube-Videos laufen auch auf 1080p absolut flüssig, einen Unterschied spüre ich zu Win 8.1 nicht. Spotify gibt es von offizieller Quelle, nutze ich gerade, während ich das hier tippe. Der Client ist übrigens schneller als unter Windows. Da fühlt sich der Client mittlerweile recht träge an, sowohl beim Start als auch bspw. Scrollen. Macht nicht mehr so wirklich viel Spaß.
Videostreaming nutze ich quasi nicht, daher kann ich dazu leider nicht sagen, wie es läuft. Gibt aber bestimmt andere User hier, die dies ergänzen können. :)

Für Bildbearbeitung, wie sie im Privaten gerne mal anfällt (wie Größe ändern, Unschärfe, Helligkeit/Kontrast, Zuschneiden, Farbbalance) nutze ich Pinta. Ein etwas älteres Programm, aber bis dato fehlerfrei und vor allem - es ähnelt Paint.NET extrem. Absolut genial, da ich das unter Windows fast nur nutze - muss ich mich halt kaum umgewöhnen, was mir als Gewohnheitstier der ersten Sorte absolut entgegenkommt...


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Das momentan einzige Spiel auf meinem Laptop ist Minecraft. :D
Mit neuester Vanilla Version 1.15.1, neu generierter Welt und etwas angepassten Einstellungen (Chunk-Sichtweite 6, Partikel reduziert, JVM-Argument -Xmx6G) läuft es fast konstant auf 60 fps.

Es gibt zwar leichte Drops, welche aber kaum stören. Vor allem wenn sehr viele Kreaturen auf engem Raum (in einer Hühnerzucht bspw.) gerendert werden müssen sinkt die Bildrate auch in einen unangenehmen Bereich (15-30 fps). Sonst ruckelt es aber eigentlich nicht und ist für meine Begriffe auf einem Intel HD-basierten Laptop gut spielbar. Für mich läuft es sogar gefühlt etwas besser als unter Windows.

Auch einen Ersatz für NetSpeedMonitor (Win) gibt es, nämlich Indicator-Netspeed. Wer NetSpeedMonitor nicht kennt: das kleine Tool zeigt in der Taskbar Up- und Download-Speed an und loggt auf Wunsch auch den Traffic (lässt sich im Kompatibilitätsmodus sogar unter Win 10 installieren, auch wenn sonst was anderes behauptet wird).
Wer C beherrscht, kann das Design von Indicator-Netspeed recht freizügig anpassen und nur das anzeigen, was einem wichtig ist - in meinem Fall die Download-Geschwindigkeit. Nur der Traffic wird nicht geloggt, aber diese Funktion hatte ich ohnehin nicht gebraucht.

Richtig klasse finde ich aber den Darkmode. Macht einfach richtig was her, vor allem zusammen mit ComputerBase Dark. :)


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Wirklich alles gut?

Schon was nervig: Hochfahren dauert deutlich länger, auch ist anfangs das System träger, während Win zumindest gefühlt "halt sofort da ist". Nach ein paar Minuten verschwindet das aber. Herunterfahren geht dafür umso schneller. Etwa zehn Sekunden, und aus ist der Rechner. Energiesparmodus ist nach ein paar Sekunden aktiviert, auf Wunsch auch direkt nach Zuklappen des Geräts.

Umbenennen von Dateien geht nicht durch zweimal langsam klicken wie bei Win. F2 drücken und dann öffnet sich ein kleines Fenster zum Umbenennen. Warum eigentlich? Da ich aber eh fast nur F2 zum Umbenennen nutze, auch eigentlich egal.

Mein größtes Problem ist aber die Akkulaufzeit, etwas was ich schon einmal im Zorin-Newsthread erwähnt hatte. Ich bekomme mit niedrigster Helligkeit, WLAN ein und Tastaturbeleuchtung aus nach wie vor nur etwas mehr als die Hälfte unter Win, trotz Powertop (inkl. autotune), Microcode-Update und tlp sowie befolgen diverser Standard-Tipps (Bluetooth ausschalten und Co.). Mehr als 4 Stunden sind kaum drin, unter Win 8.1 können es schon mal 8-9 Stunden unter optimalsten Bedingungen sein...
Das fühlt man auch, die Base ist auch im Idle deutlich wärmer als unter Win 8.1. - Fairerweise muss ich sagen, der Lüfter bleibt auch bei Internet und Office quasi immer aus, ist insofern zumindest kein geräuschvolles Problem.

Die geringe Akkulaufzeit ist momentan leider fast der Dealbreaker, da der Laptop in der Schule gerne mal 6 Stunden läuft und ich keine Lust habe, nur wegen dem OS extra ein Ladekabel mitschleppen zu müssen.

Ich hoffe, ich finde dafür noch irgendwo eine wirksame Lösung, denn das verleidet mir den mobilen Einsatz wirklich ein bisschen. Unter anderen Distributionen (namentlich Elementary und Ubuntu in aktuellster Version Stand Dez. 2019) hat sich dies leider auch nicht geändert.


Fazit

Die Nutzung macht mir Spaß, ja - und das sage ich nicht allzu häufig. Vor allem nicht, wo ich mich mittlerweile deutlich weniger mit solchen Dingen beschäftige... :D

Bereits jetzt nutze ich Zorin im Mix deutlich über schätzungsweise 50 %, starten tue ich Windows eigentlich nur noch für Arduino, ältere Win-only Spiele und Office (vor allem mobil). Manchmal merke ich noch nicht mal sofort, dass gerade Zorin läuft und merke das erst, wenn ich die Windows-Taste für die Suche drücke. - was absolut für diese Distribution spricht.


Bildschirmfoto von 2020-01-04 02-59-59.png



Grundsätzlich würde ich sagen, Linux als solches läuft auch für unerfahrene Anwender einwandfrei und sieht auch gut aus, besser als es je zuvor der Fall war.
Imho kein Vergleich zu dem was es früher gab (2010 habe ich das erste mal mit Ubuntu und Co. experimentiert, das war damals irgendwie... nicht schön - ok, damals gab es kaum SSDs und die CPUs in günstigen Laptops waren damals einfach mies), und Zorin fühlt sich dagegen absolut durchdacht und ausgereift an.
Es hat sich schlichtweg enorm was getan.

Zusammen mit dem Design und den vielen Kleinigkeiten, welche einem den Alltag erleichtern und durchdachter wirken, nehme ich an, dass ich Windows längerfristig nur noch für spezielle Anwendungen wie Win-only-Software oder kleinere Spiele (RCT3, Game Dev Tycoon) starten werde. Und was bis zum Ende des Win 8.1-Supports 2023 in Sachen Linux kommen wird, kann ich ohnehin höchstens dunkel erahnen.

Natürlich gibt es sie noch, die Dinge die einfach kompliziert sind und den normalen Anwender eher ratlos und frustriert zurücklassen. Ging mir ähnlich, als ich versucht habe, an eine aktuelle Version von Geary zu kommen. Aber da es unter Linux gefühlt tausend Möglichkeiten gibt, an Programme zu kommen und auf verschiedenste Weise zu installieren, habe ich mein Ziel dennoch erreicht.
In der Hinsicht ist die Vielfalt in so ziemlich allem was Linux bietet ein großer Vorteil und gerade im Bereich der Fehlersuche und dem Support und der Dokumentation hat sich die letzten Jahre auch eine ganze Menge getan.

Bleibt tatsächlich nur noch Danke zu sagen, an all diejenigen, die mit ihren Wissen und ihrem Elan dieses OS möglich gemacht haben!
Linux als Kernel und in Zusammenhang mit den Distributionen ist tatsächlich am Ende ein wirklich globales Projekt gewesen und ist es immer noch. Noch nie ist der Umstieg einfacher, noch nie muss man sich weniger umgewöhnen als heute.
Die viel kritisierte Vielfalt an Distributionen ist in meinen Augen übrigens eher ein Vorteil, vor allem wenn dafür einverbreiteter und zuverlässiger Unterbau (Debian/Ubuntu) genutzt wird und damit auch Support und schnelle Problemlösungen verfügbar sind.

Ja. Linux ist erwachsen geworden. Und zwar auf eine ganz eigene, liebenswerte Weise.

Etwas, woran ich fünf Jahren nicht mal ansatzweise gedacht hätte. Und ComputerBase trägt ebenfalls dazu bei, danke an den frischen Linux-Wind, der hier mittlerweile weht. :)

Ich hoffe, meine Erfahrungen und Eindrücke haben euch gefallen. :)

VG, Taron
 
Zuletzt bearbeitet: (Wichtige Updates eingepflegt, Typo)

valin1984

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Cool, danke für den Erfahrungsbericht!

Das mit den Arduino-Problemen ist schon seltsam... Vllt kannst Du das bei Gelegenheit noch ausräumen. Wäre für mich als Hobby-Maker ein Dealbraker.

Du schreibst, dass Du Linux Alternativen nur vor langer Zeit getestet hast... Wenn Du die Zeit hättest auf deiner Maschine mal ein aktuelles Ubuntu (Oder Mint 🤩) zu Vergleichen, würde mich das sehr interessieren!

Top! Gruß Valin
 

Old Knitterhemd

Commander
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Was mir gut gefällt: es lassen sich in jedem Ordner direkt versteckte Dateien anzeigen und wieder verbergen. Oben rechts die 3 Punkte anklicken und "Verborgene Dateien anzeigen" wählen
In Gnome basierten Desktops lassen sich versteckte Dateien auch mit Strg+h ein- und ausblenden.


Ich habe damit eingestellt, dass per Default (noch) Win automatisch bootet. (Das wird sich aber vielleicht bald ändern.)
Da empfiehlt sich bei Dualboot die Option das zuletzt gebootete OS vorauszuwählen.

So kann windows bei seinen Updates alleine neustarten, aber wenn man das Linux benutzt, dann ist dieses beim nächsten Start vorausgewählt.


Arduino- und ESP32-Programmierung ist dagegen momentan so eine Sache.
Da hatte ich noch nie Probleme ?!
Würde mich auch irgendwie wundern...


auch ist anfangs das System träger, während Win zumindest gefühlt "halt sofort da ist"
Das finde ich auch sehr kurios.
Wenn ein OS ewig nach dem Boot braucht, dann ja wohl Windows?!
Mein Desktop ist voll geladen und benutzbar von Sekunde 1.
Mein Windows braucht dann immer noch ein wenig bis die ganzen Programme sich starten und ihr notification Symbol unten bei der Uhr erscheint.

Kenne es auch eher von Windows, dass die Kiste/Maus etwas träge wird, wenn man unmittelbar nach dem boot schon Programme anklickt und startet.




Zu der Software:

Softmaker stellt auch ein Freeoffice kostenlos bereit.

Für Mail alleine ist Geary sehr schön.
Als all in One kann ich Evolution empfehlen.

Soweit ich weiß ist der Zorin Desktop auch ein Gnome fork?

Stromsparen ist so ne Sache, mein Dell XPS macht mittlerweile gleich lang wie unter Windows.

Tlp muss auch richtig eingestellt sein und sich kalibrieren.

Zu viele Powerregulierungstools führen aber meist zum gegenteiligen Effekt, weniger ist mehr.

Die Herstellerseitige Optimierung auf Windows ist speziell bei Laptops leider deutlich spürbar.

Da lobe ich mir die Dell XPS developer Editionen mit vorinstalliertem Linux.


Alles in allem ein schöner Bericht und mit der richtigen Attitüde herangegangen!

Danke dafür!
 
Zuletzt bearbeitet:

der Unzensierte

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Sehr schöner und ausführlicher Erfahrungsbericht, ich hoffe ein Moderator hebt den Bericht auf die Startseite. Der Beitrag hat es nicht verdient in einem immer noch zu wenig beachteten Unterforum hängen zu bleiben.
 

fixedwater

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Sehr guter, detaillierter und vourteilsfreier Bericht und vor allem sinnvolle Herangehensweise des TE: Ein Linux installieren und dabei bleiben, die benötigten Anwendungszwecke durchprobieren, Alternativen finden, Nachteile sehen, Vorteile erkennen. Ich wünschte, mensch könnte mehr sowas lesen...
 
Zuletzt bearbeitet:

K-BV

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Wegen dem Dualboot wird der Bootloader Grub genutzt. Der lässt sich wie vieles in Linux nach eigenem Wunsch anpassen, beispielsweise mit Grub Customizer. Ich habe damit eingestellt, dass per Default (noch) Win automatisch bootet. (Das wird sich aber vielleicht bald ändern.)
Zu dir einen Gefallen, und verbanne das Tool möglichst weit weg von deinem Rechner! Klassisches Verschlimmbesserungstool! Damit haben schon viele ihren Rechner lahm gelegt.
PPA ist es auch noch. Das meidet man, wenn es nicht unbedingt sein muss.

https://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration/


Wegen des lahmen Starts. Läuft Windows und UEFI/BIOS noch mit aktiviertem Fastboot? Falls ja, abschalten. Beides!
 

Taron

Lt. Commander
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Danke für das klasse Feedback und die Tipps! :) Man lernt halt immer dazu und nie aus...

Vllt kannst Du das bei Gelegenheit noch ausräumen. Wäre für mich als Hobby-Maker ein Dealbraker.
Ich schau mal. :) Mal sehen, wo mein Mega2560 Entwicklungsboard abgeblieben ist...

Wenn Du die Zeit hättest auf deiner Maschine mal ein aktuelles Ubuntu (Oder Mint 🤩) zu Vergleichen, würde mich das sehr interessieren!
Schwierig, mein Gerät ist für den Produktiveinsatz gedacht, da möchte ich nicht unnötig viel verändern. Ich könnte höchstens auf einem meiner Testmaschinen (C2Q Q6600, 8GB RAM, HDD) mal Linux installieren bzw. die VM bemühen.
Aber Zeit ist halt leider auch immer mal so ne Sache... Ich schau mal. Wobei ich nicht denke, dass es - abgesehen vom Design und UX - große Veränderungen in Software und Eigenheiten gibt. Ob es am Ende Zorin, Mint oder Ubuntu heißt, sollte eigentlich egal sein.

Zumindest Ubuntu hatte ich letztens auf meiner Testmaschine am Laufen (18.04 LTS), und da gab es aus der Erfahrung heraus eigentlich keinerlei Unterschiede, wenn es um Programme und Performance geht.

Da empfiehlt sich bei Dualboot die Option das zuletzt gebootete OS vorauszuwählen.
Gute Idee. Anfangs war Win nach wie vor präferiert, was sich langsam ändert.
Da hatte ich noch nie Probleme ?!
Würde mich auch irgendwie wundern...
Ich vermute nach einer längeren Session mittlerweile, dass es an dem verwendeten ESP32-Board (TTGO LoRa32 V1 w/ Black PCB) liegt. Das macht kurioserweise nun manchmal auch unter Windows Zicken, indem es bspw. ein LoRa-Sender-Programm nicht richtig ausführt - sprich: keine Daten via LoRa sendet -, aber nur bei der Verwendung bestimmter (nicht belegter bzw. als Output konfigurierter) GPIO Pins?! :freak:

Dubios. Mir scheint, als wäre der ESP32 in Zusammenhang mit dem SX1276-Modul nicht sehr stabil unterwegs. Nun läuft das Ding aber.
Ich teste die Tage mal den Arduino in seiner klassischen Form (Uno, Mega, Micro, Nano). Für den Mega habe ich auch komplexere Programme geschrieben (Datenerfassung mit GUI).

Ich denke aber NICHT, dass es mit den üblichen Boards (NodeMCU, Arduino) Probleme geben sollte. Ich denke auch nicht, dass das Problem mit dem recht speziellen Board mit dem OS zu tun hat, da halt unter Win selbe Schwierigkeiten auftreten.

Mein Windows braucht dann immer noch ein wenig bis die ganzen Programme sich starten und ihr notification Symbol unten bei der Uhr erscheint.
Witzig, bei mir ist es anders rum :D Zorin braucht einige Sekunden, bis sich nach PW-Eingabe überhaupt was tut und der Desktop erscheint, Win 8.1 ist sofort (!) da und ich kann direkt Programme starten. Aber gut, so oft starte ich das System jetzt auch nicht, wollte es nur erwähnt haben.
Aus dem Energiesparmodus aufzuwecken geht aber bei beiden OS extrem schnell.

Die Herstellerseitige Optimierung auf Windows ist speziell bei Laptops leider deutlich spürbar.
Wobei zumindest meine CPU in idle deutlich wärmer wird als unter Win, was für mich schon darauf hindeutet, dass entweder die Spannung nicht weit abgesenkt wird und/oder der Takt hoch bleibt...

Schaue ich mir nachher einmal genauer an, sieht aber auf den ersten [und zweite] Blick sehr vielversprechend aus und wird wohl seinen Platz auf der Startseite finden.
:daumen:

Zu dir einen Gefallen, und verbanne das Tool möglichst weit weg von deinem Rechner!
Weil? Es läuft, und hat meine Config nicht zerschossen. Und PPA ist längst entfernt. Schadsoftware kann man sich btw überall holen, auch aus vermeintlich sicherer Quelle (erinnere mich damals an CCleaner-Files, die trotz offizieller Quelle verseucht waren).
Über eine gut bedienbare Alternative zum Einstellen von Default Boot in Grub wäre ich dankbar.

Läuft Windows und UEFI/BIOS noch mit aktiviertem Fastboot?
Nein, abgeschaltet. Aber wie gesagt, ich sitze nicht mit der Stoppuhr und messe, wie lange der Start dauert. Insofern, eher das kleinere "Problem"... :D
 

Taron

Lt. Commander
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Ich hatte mit Geary 0.12.4 in manchen Mails das Problem mit dem standarmäßig vorhandenen weißen Hintergrund, sobald das Dark-Theme von Zorin (Adwaita dark und "Zorin Dark grey") genutzt wird. Weiße Schrift auf weißem Background ist eher suboptimal...

Ist ein bekannter Bug und Fix steht wohl auf der Roadmap, aber man kann sich natürlich selbst helfen. :)

Siehe UPDATE weiter unten!

Lösung, die bis dato gut funktioniert:

FUNKTIONIERT ZWAR, ABER LÖST DAS PROBLEM NICHT!

Im Terminal
Code:
sudo cat > ~/.config/geary/user-message.css
eingeben.
Nach Eingabe des Passworts wird die Datei "user-message.css" im angegebenen Verzeichnis erstellt und es erscheint eine leere Zeile, in die man nun Text eingeben kann.
Code:
body {
background-color: #242424;
}
einfügen. Damit wird die interne CSS-Einstellung für den message-body überschrieben und wird nun mit dunkelgrauem Hintergrund gerendert.

Funktioniert gut und passt optisch durchaus. Wichtig: dies betrifft keine Mails, die eigene Backgrounds mitbringen, wie viele HTML-basierte Nachrichten.


UPDATE:

Das Fenster zum Schreiben von Mails ("mail composer") ist in Version 0.12.4 aber nach wie vor kaputt. Weiß auf weiß tippt es sich ebenfalls nicht ganz so gut. :D

Es wurden vor einiger Zeit Fixes für dieses Problem eingepflegt, allerdings benötigt es dafür eine aktuelle Version von Geary, die 0.12.4 ist ja immerhin schon fast eineinhalb Jahre alt. Nach einigem hin und her habe ich Geary letztendlich über Flatpak installiert.

Version ist nun 3.34.2, und das Problem mit dem weißen Hintergrund bei Nutzung vom Dark theme ist sowohl für Nachrichtenfenster als auch "mail composer" gelöst.
Wichtig: vor dem Installieren Sprache festlegen! (Musste ich jedenfalls tun. Beim ersten Versuch war Geary bei mir auf Englisch eingestellt.)

Bei mir hat das Einfügen von

Code:
flatpak config --system --set languages de
im Terminal als einziges zum Erfolg geführt.

Da Geary offenbar systemweit installiert wird (?), funktioniert

Code:
flatpak config --user --set languages de
jedenfalls bei mir NICHT.
 
Zuletzt bearbeitet: (Update zur Fehlerbehebung eingefügt!)

K-BV

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Weil? Es läuft, und hat meine Config nicht zerschossen. Und PPA ist längst entfernt. Schadsoftware kann man sich btw überall holen, auch aus vermeintlich sicherer Quelle (erinnere mich damals an CCleaner-Files, die trotz offizieller Quelle verseucht waren).
Geht nicht um absichtliche Schadsoftware, das Ding hat einfach schon zu viele (Grub-) Leichen hinterlassen. Sind einfach Erfahrungswerte. War auch nur für künftige Nutzung gedacht.
Über eine gut bedienbare Alternative zum Einstellen von Default Boot in Grub wäre ich dankbar.
Habe ich oben verlinkt! ;)
Das ist der beste "Linux-way -of-live". Sieht ätzend aus, ist aber schnell gemacht und hinterher weißt du was du gemacht wurde. Bei einem "Tool".....!?
Die Verschlimmbesserungstools haben halt auch bei Linux Einzug gehalten:
Grub Customizer
Boot-Repair (ganz schlimm bei UEFI)
Hausmeister/Janitor/ Ubuntu Tweak

Besser um alles einen großen Bogen machen!

L.G.
 

Taron

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das Ding hat einfach schon zu viele (Grub-) Leichen hinterlassen.
Bei mir nicht. Und ich habe es nicht nur einmal genutzt...
Aber ich habe abgesehen von der Einstellung des defaults auch sonst nichts anderes damit gemacht. Wenn man natürlich alle möglichen Dinge "einstellen" will, sieht es wahrscheinlich anders aus...

Habe soeben damit den default auf "zuletzt gestartetes System auswählen" gesetzt. Einwandfrei. Ich tue mich einfach schwer damit, grundsätzlich erst einmal jedes Konfigurationstool abzulehnen und eine negative Wirkung auf das System zu unterstellen.

Wer natürlich die Vorgehensweise bevorzugt, wie sie in Deinem Link beschrieben wurde, kann das auch tun. Nur sind Tools nicht per se "böse".
 

Taron

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Das mit den Arduino-Problemen ist schon seltsam... Vllt kannst Du das bei Gelegenheit noch ausräumen. Wäre für mich als Hobby-Maker ein Dealbraker.
Ich habe mal ein wenig Zeit zugebracht und die Arduinos unter Zorin getestet, namentlich Mega2560, Micro, Uno.
Habe dafür einfach Beispielprogramme von Sensoren und anderen Devices (TSL2591, BME280, SSD1306-based OLEDs) bspw. verwendet und mehrfach mit minimal veränderten Parametern und Build-Optionen geflasht.
Es gab keinerlei Probleme, die Boards wurden direkt erkannt (dev/tty/USBx) und ließen sich nach Auswahl in der IDE direkt flashen.

Auch mein bis dato komplexestes Programm (Messwerterfassung mit GUI zum Ändern von Einheiten, Reset und Abrufen von gespeicherten Werten) ließ sich nach vollständigem neu kompilieren einwandfrei laden und wird ganz normal ausgeführt, auf einem RobotDyn Mega2560 PRO Embed mit zig Zusatzmodulen.
Mit dieser Platine habe ich aufwändigeres Programmieren überhaupt erst wirklich gelernt. :)

IMG_7615.JPG


Kannst also beruhigt sein, Arduino IDE lässt sich normal verwenden und flashen verursacht ebenso keinerlei Schwierigkeiten.

Bestärkt mich zudem in meiner Vermutung, dass die Probleme mit dem verwendeten ESP32 der Hardware geschuldet sind und nichts mit dem OS zu tun hatten. :)
 

valin1984

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Sehr schoener Beitrag. Danke dafuer. @Taron

Kleiner Hinweis wegen der Ribbon fuer das Office.
Libreoffice hat das sehr wohl. Zumindest in Version 6.3.4.2

Unter Linux Mint:
1578182649152.png

Unter Windows:
1578181865116.png

Ist unter "Ansicht -> Registerleiste Ansichten -> Tabbed".
Also wenn Du mal wieder das Teil anfasst, einfach mal probieren.

Ich persoenlich kann den Ribbons nichts abgewinnen. ;)

BFF
 

Taron

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Libreoffice hat das sehr wohl. Zumindest in Version 6.3.4.2
Ich weiß. Ein erster Schritt. Allerdings passen die Icons imho nicht in dieses Konzept, und die Aufteilung ist auch nicht unbedingt so logisch - wobei das ja auch MS Office vorgeworfen wird. Ein optionales Redesign hin zum Design von MS Office wäre imho überfällig. (Aber bestimmt gibt es Icon-Packs für LO)

Gefällt mir daher bisher noch nicht, und an der in meinem Fall recht lausigen Performance ändert das leider auch nichts.
Im Notfall wäre es aber immerhin ein Fallback, den ich dann auch nutzen würde. :)

Edit:

Bildschirmfoto von 2020-01-05 01-20-11.png


Mit passenden Icons könnte es designtechnisch richtig gut werden. 👍

Ist die Kompatibilität mit *.docx und *.xlsx eigentlich besser geworden? Das ist für mich wegen notwendigem Dateiaustausch zwingend erforderlich.
 
Zuletzt bearbeitet:

BFF

Admiral
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Kompatibilitaet bedeutet hier auch, dass der "Erzeuger" sich an die Regeln haelt. :D

Meine Erfahrung (kann woanders durchaus anders sein):

Stinknormaler MS-Office-Krams aka Dokumente und Tabellen (Office Version 2010 und hoeher) sind kein Problem.
Praesentationen sind manchmal eigenartig wenn zuviel propriaetaerer Animationskrams mit eingebaut wird.
Dokumente mit irgendwelches SupaDupa-Macrokrams kannst Du ebenfalls vergessen.

Umgedreht geht es eigentlich besser. Was per Libreoffice erstellt wurde und als MS-Office-Datei gespeichert wird, kann ein halbwegs aktuelles MS-Office sehr wohl weiter verwenden.

Schoenes RestWE!
BFF
 

Taron

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1.741
Meine Erfahrung (kann woanders durchaus anders sein):
Genauso habe ich es auch in Erinnerung. Wobei ich 2017 mit LibreOffice schon einmal bei einer einfachen Präsentation (erstellt in MS Office 2010 aus Vorlage zwecks CI) Probleme mit der Formatierung hatte. Müsste mal schauen, inwieweit LO mit meinen Powerpoint-Vorlagen umgehen kann.

Textdokumente mit komplexen Makros oder ähnlichem habe ich nicht, da dürfte die Interoperabilität unproblematisch sein.

Freezed bei Dir auch manchmal das Einstellungsmenü und das Menü fürs Zellen formatieren für ein paar Sekunden?

Ebenso!
 
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