8/8 ATi Catalyst 7.9 im Test : Und monatlich grüßt das Murmeltier...

, 114 Kommentare

Performancerating

Kommen wir nun abschließend zum Performancerating. Dadurch soll es erleichtert werden, alle Ergebnisse auf einen Blick zusammengefasst zu bekommen. Da die synthetischen Benchmarks in dem Testparcours (sprich der 3DMark06) über keine Spiele-Engine verfügen und somit keine realistische Aussagen über die Geschwindigkeit in 3D-Titeln wiedergeben, haben wir diese Applikationen aus dem Rating herausgenommen.

Performancerating – 1600x1200
Angaben in Prozent
    • Catalyst 7.9
      100,0
    • Catalyst 7.8
      99,6
    • Catalyst 7.6
      98,4
    • Catalyst 7.5
      98,1
    • Catalyst 7.7
      97,4
Rating – 1600x1200 4xAA/16xAF
Angaben in Prozent
    • Catalyst 7.8
      106,3
    • Catalyst 7.6
      105,1
    • Catalyst 7.7
      103,5
    • Catalyst 7.9
      100,0
    • Catalyst 7.5
      99,4

Fazit

Ohne Anti-Aliasing sowie dem anisotropen Filter erzielt der Catalyst 7.9 auf der Radeon HD 2900 XT die besten Performancewerte. Mit den beiden Qualitätseinstellungen zeigt der neueste ATi-Treiber aber in einigen wenigen Applikationen einige Schwachstellen. So erreicht der Catalyst 7.9 in Colin McRae Dirt nur unspielbare 3,9 Bilder pro Sekunde, während der Catalyst 7.8 noch annehmbare 18,6 Frames per Second auf den Bildschirm zaubert. Zudem agiert der Treiber unter Prey etwas langsamer, wobei die Unterschiede nicht annähernd so groß wie in obigem Rennspiel ausfallen.

ATi-Radeon-Graphics-Logo
ATi-Radeon-Graphics-Logo

Abgesehen von Lost Planet in der Direct3D-10-Version unter Windows Vista, gab es mit dem Catalyst 7.9 keinerlei Kompatibilitätsprobleme während des Testbetriebs. Weder Abstürze noch anderweitige Fehler konnten wir verzeichnen. Die neuen Features des Catalyst 7.9 sind zwar ganz nett, werden für die meisten Nutzer aber nur wenig sinnvoll sein. Vor allem ist es schade, dass der Avivo Video Converter nicht die neue Radeon-HD-2000-Serie unterstützt.

Aufgrund der verbesserten Kompatibilität empfehlen wir derzeit den Catalyst 7.9, wobei der Vorgänger, Catalyst 7.8, teils noch bessere Arbeit als der neueste Sprössling aus der Treiberschmiede verrichtet. So kann es bei einigen Spielen (Colin McRae Dirt sowie Prey) mit dem neuen Treiber zu einer geringeren Performance als mit dem Catalyst 7.8 kommen. Falls man noch eine frühere Variante nutzt, empfehlen wir, vor allem wenn man Windows Vista und Direct3D-10-Spiele installiert, mindestens den Catalyst 7.8 zu verwenden. Erst ab diesem Treiber funktioniert in allen Direct3D-10-Programmen einwandfrei die anisotrope Filterung, zudem wurde in Call of Juarez unter D3D10 die Texturqualität sichtbar gesteigert.

Eigene Erfahrungsberichte über den neuen ATi-Treiber sind im Forum gerne gesehen.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung in Form deaktivierter Werbeblocker oder eines Abonnements von ComputerBase Pro. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.