9/9 Grafikkarten-Treiber : ATi Catalyst 7.10 im Test

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Performancerating

Kommen wir nun abschließend zum Performancerating. Dadurch soll es erleichtert werden, alle Ergebnisse auf einen Blick zusammengefasst zu bekommen. Da die synthetischen Benchmarks in dem Testparcours (sprich der 3DMark06) über keine Spiele-Engine verfügen und somit keine realistische Aussagen über die Geschwindigkeit in 3D-Titeln wiedergeben, haben wir diese Applikationen aus dem Rating herausgenommen.

Wir haben uns dazu entschlossen, das Performancerating in diesem Treibervergleich ab sofort nur noch im Klapptext auszugeben, um so auf einen wichtigen Punkt aufmerksam zu machen: Aufgrund der Tatsache, dass quasi jeder Treiber in mindestens einem Test kein Ergebnis erzielen konnte und als Konsequenz mit einer Leistung von 0 Prozent in dieser Teildisziplin in das Performancerating eingeht, ist die Aussage der in unseren Grafikkartenartikeln so beliebten Leistungsübersicht stark eingeschränkt. Anders als bei den Tests der Grafikkarten soll das Performancerating im Treiberartikel aus diesem Grund von nun an als Ergänzung, nicht aber als allumfassendes Geschwindigkeitsfazit dienen.

Performancerating Catalyst-Treibervergleich (Catalyst 7.5 – 7.10)

Fazit

Insgesamt hat uns der Catalyst 7.10 über den Benchmarkparcours hinweg überzeugt. Bis auf Lost Planet (Direct3D 10) absolvierte der Treiber alle Hürden ohne Probleme, auch wenn wir uns ins Bioshock und World in Conflict eines kleinen Tricks bedienen mussten, um die Grafikkarte in der gewünschten Auflösung an unserem Dual-Link-Display betreiben zu können. Von den gigantischen Leistungszuwächsen, wie sie ATi (selbstverständlich mit Einschränkungen) in Aussicht gestellt hatte, war über den Test hinweg trotz Leistungszunahmen allerdings nichts zu sehen.

Die DirectX-9-Benchmarks absolvierte der Treiber, Oblivion (sechs Prozent langsamer mit 1xAA, 1xAF, ein Prozent schneller mit 4xAA, 16xAF) ausgenommen, in gewohnter Manier. Unter Direct3D 10 standen allerdings rund sechs Prozent mehr Leistung in Bioshock, bis zu vierzehn Prozent mehr in Call of Jarez, bis zu elf Prozent mehr in Company of Heroes und bis zu dreizehn mehr Prozent in World in Conflict auf dem Papier – immerhin! Eine Beeinträchtigung der Bildqualität konnten wir nicht beobachten.

ATi-Radeon-Graphics-Logo
ATi-Radeon-Graphics-Logo

Auch in Sachen Treiberfehler stellt der Catalyst 7.10 eine klare Verbesserung gegenüber dem Vorgänger dar, auch wenn die Liste bekannte Probleme (nicht zuletzt aufgrund neuer Fehler) insbesondere unter Windows Vista noch lang ist. Erfreulich: Die Radeon X1950 Pro AGP funktioniert mit dem Treiber endlich wieder.

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