7/7 Kühler von Xigmatek im Test : Red Scorpion vs. HDT-SD964 vs. HDT-D1284

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Fazit

Xigmatek erweitert seine Produktlinie um drei neue HDT-Prozessorkühler, ohne dabei wirklich neue Performance-Akzente setzen zu können. Dafür bieten alle drei Probanden ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und eine ordentliche Qualität.

Den besten Eindruck hinterlässt der Red Scorpion. Der einfach gestrickte Towerkühler im 120-mm-Format erhält durch die vernickelte Optik einen ausgesprochen hochwertigen Touch und setzt sich überdies durch den verbauten LED-Lüfter vom Einheitslook der Mitbewerber ab. Leider ist der PWM-Lüfter nicht vollkommen supersilent-tauglich, dafür stimmt neben dem Preis auch die Leistung und die Kompatibilität der Combo. Der HDT-RS1283 Red Scorpion ist beispielsweise bei Caseking zu erstehen.

Xigmatek HDT – die Qual der Wahl
Xigmatek HDT – die Qual der Wahl

Ebenfalls ordentlich präsentiert sich der HDT-SD964. Der unauffällige, vielleicht sogar etwas langweilig daher kommende Xigmatek-Mini ist ausreichend leistungsstark für die meisten CPUs des Marktes, verspricht eine leichte Montage und sogar optionale Dualbelüftung. Der Serienventilator verfügt ebenfalls über die PWM-Funktion, ist aber nicht der leiseste seiner Zunft. Für knapp 25 Euro erhält der geneigte Anwender hier aber ein durchaus interessantes 92-mm-Exemplar.

Den Abschluss bildet der HDT-D1284, der insgesamt nicht so richtig zu überzeugen wusste. Die dünnen, anfälligen Lamellen und die Art der Lüfterbefestigung wollen nicht so ganz harmonieren, der verbaute Lüfter kann zwar auch leise agieren, ist aber leider nicht 5-Volt-tauglich. Dazu kommt eine Performance, die hinter jener der übrigen getesteten Top-Flow-Kühler liegt. Damit kann sich der Crossbow trotz schwungvoller Heatpipes und netter Optik beim Preis von über 35 Euro leider keine Empfehlung einheimsen.

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