8/15 Chrome 440 GTX im Test : Schnellste S3-Grafikkarte ärgert AMD und Nvidia

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Gothic 3

Das wohl zweifellos meisterwartete Rollenspiel im Jahre 2006 hört auf den Namen „Gothic 3“, was mit den beiden beliebten Vorgängern begründet ist. Auch wenn das Spiel – selbst nach einigen Patches – immer noch fehlerhaft ist, so erfreut es sich einer großen Beliebtheit in Deutschland, wie man gut an den Verkaufscharts erkennen kann. Doch neben dem eigentlichen Spielinhalt kann Gothic 3 zudem mit seiner Grafikengine punkten, die den Entwicklern sehr gut gelungen ist. So ist nicht nur die Weitsicht beeindruckend, auch die kleinen, liebevollen Details an Figuren und Gegenständen machen die Grafik zu etwas Besonderem. Dass die Engine damit nicht nur gut aussieht, sondern auch die Hardware sehr fordert, war bereits vor der Veröffentlichung klar. Allerdings bietet das Grafikgrundgerüst einen entscheidenden Nachteil: So kann derzeit kein Anti-Aliasing angewendet werden, weswegen das Feature in den Qualitätseinstellungen nicht aktiv ist; dort ist nur der anisotrope Filter im Einsatz.

Gothic - G92
Gothic - G92
Gothic 3 - RV670
Gothic 3 - RV670
Gothic 3 - Chrome 400
Gothic 3 - Chrome 400
Gothic 3 – 1024x768
  • 1024x768 1xAA/1xAF:
    • Nvidia GeForce 9500 GT
      95,5
    • ATi Radeon HD 4550
      77,8
    • Nvidia GeForce 9400 GT
      52,7
    • Nvidia GeForce 8500 GT
      37,6
    • S3 Chrome 440 GTX
      34,2
    • Nvidia GeForce 8400 GS
      34,0
    • ATi Radeon HD 3450
      31,6
    • S3 Chrome 430 GT
      26,6
  • 1024x768 1xAA/16xAF:
    • Nvidia GeForce 9500 GT
      91,7
    • ATi Radeon HD 4550
      63,5
    • Nvidia GeForce 9400 GT
      50,8
    • Nvidia GeForce 8500 GT
      36,8
    • Nvidia GeForce 8400 GS
      32,8
    • S3 Chrome 440 GTX
      31,0
    • ATi Radeon HD 3450
      27,4
    • S3 Chrome 430 GT
      24,1

Rainbow Six Vegas

Die „Rainbow Six“-Reihe umfasst schon etliche Titel und ist eine der größten PC-Spiele-Serien weltweit. Die neueste Kreation hört auf den simplen Namen „Vegas“ und verdeutlicht damit bereits, wo die Spezialeinheit diesmal im Einsatz ist. Und das die Stadt Las Vegas zu den farbenfrohesten Städten überhaupt gezählt werden kann, bezweifeln wohl nur die wenigsten. Dementsprechend bunt, aber auch sehr detailliert, ist die Grafikengine von Vegas, die zeitgleich nicht irgendeine, sondern wohlbekannt ist: Die Unreal Engine 3, die seit Ende des Jahres 2007 in „Unreal Tournament 3“ zum Einsatz kommt. Obwohl die Version in Vegas der in UT3 um einiges nachhinkt, so weiß die Grafik zu überzeugen. Sehr viele Details werden dargestellt, die man bis jetzt in keinem Spiel entdecken konnte; detaillierte Animationen runden das Ergebnis ab. Doch die Unreal Engine 3 hat einen großen Nachteil: So kommt „Deferred Shading“ (die Unreal Engine 3 an sich ist kein reiner Deffered Renderer, einzig der Schattenpart besitzt einen speziellen Algorithmus) zum Einsatz, das mit einer flotten Schatten- und Lichtberechnung zwar einige Vorteile bietet, aber unter der Direct3D-9-API Anti-Aliasing verhindert. Erst mit Direct3D 10 ist Deferred Shading und Kantenglättung möglich. Aktuelle Nvidia-Treiber ermöglichen, in dem Spiel aufgrund eines „Treiber-Hacks“ dennoch die Kantenglättung zu aktivieren.

RS Vegas - G92
RS Vegas - G92
RS Vegas - RV670
RS Vegas - RV670
RS Vegas - Chrome 400
RS Vegas - Chrome 400
Rainbow Six Vegas – 1024x768
  • 1024x768 1xAA/1xAF:
    • Nvidia GeForce 9500 GT
      33,0
    • ATi Radeon HD 4550
      31,5
    • S3 Chrome 440 GTX
      21,0
    • Nvidia GeForce 9400 GT
      17,2
    • S3 Chrome 430 GT
      16,3
    • ATi Radeon HD 3450
      13,8
    • Nvidia GeForce 8500 GT
      11,8
    • Nvidia GeForce 8400 GS
      10,7

Stalker

„Stalker“ – neben Duke Nukem Forever wohl der Inbegriff des Wartens. Nach einer langen Zeit hat es der ukrainische First-Person-Shooter aber dennoch in die Regale geschafft und weiß trotz der schier ewigen Entwicklungszeit zu gefallen. Nicht nur spielerisch punktet das Spiel mit netten Ideen, auch die Atmosphäre kann sich sehen, beziehungsweise spüren lassen. Darüber hinaus ist die Grafikengine, die einen „Deferred Shading“-Algorithmus verwendet, gut gelungen. Das Spiel überzeugt vor allem mit schicken Wettereffekten und kann detaillierte Texturen aufweisen. Shader-Model-3.0-Effekte kommen zum Einsatz, ebenso hochwertiges FP16-HDR-Rendering, das für ein realitätsnahes Farbenspektrum sorgt. Ein weiteres Highlight sind die zahlreichen hochwertigen Licht- und Schatteneffekte, die man in dieser Form bis jetzt noch nicht zu sehen bekommen hat. Dies ist der Vorteil von Deferred Shading: Licht- und Schattenberechnungen können sehr schnell ausgeführt werden. Ein großer Nachteil ist jedoch, dass Direct3D-9-Beschleuniger deswegen kein Multi-Sampling-Anti-Aliasing ausführen können. Dazu benötigt es nicht nur eine D3D10-Grafikkarte, auch das Spiel muss mit der neuen API ausgestattet sein.

Stalker - G92
Stalker - G92
Stalker - RV670
Stalker - RV670
Stalker - Chrome 400
Stalker - Chrome 400
Stalker – 1024x768
  • 1024x768 1xAA/1xAF:
    • Nvidia GeForce 9500 GT
      116,6
    • ATi Radeon HD 4550
      83,2
    • Nvidia GeForce 9400 GT
      73,8
    • Nvidia GeForce 8500 GT
      54,0
    • Nvidia GeForce 8400 GS
      44,8
    • S3 Chrome 440 GTX
      31,3
    • ATi Radeon HD 3450
      31,1
    • S3 Chrome 430 GT
      24,0
  • 1024x768 1xAA/16xAF:
    • Nvidia GeForce 9500 GT
      109,2
    • ATi Radeon HD 4550
      71,6
    • Nvidia GeForce 9400 GT
      66,7
    • Nvidia GeForce 8500 GT
      53,9
    • Nvidia GeForce 8400 GS
      43,2
    • S3 Chrome 440 GTX
      29,7
    • ATi Radeon HD 3450
      28,4
    • S3 Chrome 430 GT
      21,9

Unreal Tournament 3

Klassische First-Person-Shooter sind in der heutigen Zeit selten geworden. Während es diese vor einigen Jahren noch in schieren Massen gab, ist ein „reinrassiger Ballerspaß“ mittlerweile etwas aus der Mode gekommen. Nichtsdestotrotz gibt es einige wenige Spiele, die dies mit großem Erfolg ignorieren und auf das alte Erfolgskonzept setzen. Eine dieser Serien hört auf den Namen „Unreal Tournament“, die von Epic, einer der bekanntesten Spieleschmieden, programmiert wird. Der neueste Spross hört auf den Namen Unreal Tournament 3, der im Gegensatz zu seinen Vorgängern spielerisch wieder mehr an das originale Unreal Tournament erinnert. Als technisches Grundgerüst kommt die Unreal Engine 3 zum Einsatz, die derzeit bereits in einigen anderen Spielen zu gefallen weiß. Dies ist auch in Unreal Tournament 3 nicht anders: Schicke und abwechslungsreiche Texturen, gute Partikeleffekte, ein sinnvolles (wenn auch manchmal etwas übertriebenes) Shading, High-Dynamic-Range-Rendering und noch vieles mehr machen aus „UT3“ eines der schönsten Spiele auf dem Markt. Noch nicht implementiert ist (obwohl die Unreal Engine 3 dazu durchaus in der Lage ist) die Unterstützung der Direct3D-10-API. Da die Unreal Engine 3 Deferred Shading benutzt, funktioniert kein Anti-Aliasing, weswegen die meisten Grafikkarten keine Kantenglättung nutzen können. Da die Direct3D-10-Hardware dazu aber in der Lage ist, hat Nvidia für die entsprechenden Grafikkarten einen kleinen Trick im Treiber angewendet, der Anti-Aliasing möglich macht. Dies machen wir uns zunutze und testen die GeForce-8-Karten ebenfalls mit aktivierter Kantenglättung. Als Benchmarksequenz verwenden wir die integrierte Flyby-Funktion der Karte „Gateway“. Diese erzeugt sehr hohe FPS-Werte, die im richtigen Spielgeschehen zu keiner Zeit auch nur annähernd erreicht werden – deswegen kann man von unseren Benchmarks nur bedingt auf das Spiel schließen.

Unreal Tournament 3 - G92
Unreal Tournament 3 - G92
Unreal Tournament 3 - RV670
Unreal Tournament 3 - RV670
Unreal Tournament 3 - Chrome 400
Unreal Tournament 3 - Chrome 400
Unreal Tournament 3 – 1024x768
  • 1024x768 1xAA/16xAF:
    • Nvidia GeForce 9500 GT
      68,8
    • ATi Radeon HD 4550
      56,0
    • Nvidia GeForce 9400 GT
      41,8
    • S3 Chrome 440 GTX
      39,3
    • Nvidia GeForce 8500 GT
      31,7
    • S3 Chrome 430 GT
      29,1
    • ATi Radeon HD 3450
      24,3
    • Nvidia GeForce 8400 GS
      24,2

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