News : Palm stellt Pre 2 und webOS 2 vor

, 18 Kommentare

Die HP-Tochter Palm hat heute ihr neues Smartphone Palm Pre 2 sowie die neue Version des Betriebssystems webOS 2 vorgestellt. Wie bereits erwartet hat man sich beim Design des neuen Modells an den beiden Vorgängern Pre und Pre Plus orientiert.

Palm Pre 2

Das Pre 2 bietet ein 3,1" großes Display mit einer Auflösung von 480 × 320 Pixeln sowie einen insgesamt 16 Gigabyte großen internen Speicher, von dem laut Palm etwa 15 Gigabyte für den Nutzer zur Verfügung stehen, 512 Megabyte sind für den Arbeitsspeicher reserviert. Für drahtlose Verbindungen stehen WLAN nach den Standards 802.11 b und g sowie Bluetooth 2.1 zur Verfügung. Der Akku soll eine Gesprächszeit von maximal fünfeinhalb Stunden bieten, im Standby muss das Gerät nach 350 Stunden zurück an die Steckdose. Für Schnappschüsse verbaut Palm eine Kamera mit einer Auflösung von fünf Megapixeln sowie einen LED-Blitz. Videoaufnahmen sollen möglich sein – in welcher Auflösung, hat der Hersteller bislang aber nicht verraten. Selbstverständlich ist auch wieder eine herausziehbare Tastatur vorhanden.

Palm Pre 2 Palm Pre Plus
Prozessor 1 GHz 600 MHz
Display 3,1",
480 × 320 Pixel
Arbeitsspeicher 512 MB
Kamera 5 MP,
LED-Blitz
3 MP,
LED-Blitz
Maße [mm] 100,7 × 59,6 × 16,9 100,5 × 59,5 × 16,9
Gewicht 145 g 138 g

Als Betriebssystem kommt das neue webOS 2.0 zum Einsatz. Zu den Neuerungen gehören unter anderem der überarbeitete Task-Manager, der die laufenden Anwendungen thematisch sortiert und anzeigt. Zwar angekündigt, aber noch nicht verfügbar ist der „Exhibition“ (Ausstellung) genannte Lademodus: Befindet sich das Gerät auf dem Touchstone-Ladegerät, können bestimmte Apps besondere Informationen anzeigen. Zudem ist die Integration von sozialen Netzwerken verbessert worden. Entwickler haben außerdem die Möglichkeit, zentral in der sogenannten „Cloud“ gespeicherte Daten durch die Integration von HP Synergy in ihren Apps zu verwenden.

Die Markteinführung soll bereits am 22. Oktober stattfinden, vorerst aber nur in Frankreich. In den nächsten Monaten sollen dann die Vereinigten Staaten und Kanada folgen, einen Termin für das restliche Europa, beziehungsweise Deutschland gibt es noch nicht. Über den Preis ist bislang ebenfalls nichts bekannt.