News : XL-Version des BitFenix Shinobi vorgestellt

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Mit dem „Shinobi“ gelang BitFenix im April 2011 ein großer Wurf in der Einstiegsklasse der PC-Gehäuse, für unter 50 Euro bot der Midi-Tower viel und verdiente sich unsere Empfehlung im Test. Nun erhält das Shinobi einen Nachfolger im Full-Tower-Format namens „Shinobi XL“.

Mit einer Höhe von 57 cm, einer Breite von knapp 25 cm und einer Tiefe von rund 56 cm fällt die XL-Version deutlich größer aus als der Vorgänger. Dabei werden nun auch Mainboards im sogenannten XL-ATX-Format unterstützt. Nach wie vor setzt BitFenix beim Material auf Stahl und Kunststoff, eine außen und innen schwarze Lackierung sowie ein insgesamt schlichtes Design. Die Hersteller-typischen, gummierten Oberflächen („SofTouch“) kommen ebenfalls erneut zum Einsatz.

BitFenix Shinobi XL
BitFenix Shinobi XL

Neben dem Größenzuwachs bringt das Shinobi XL aber auch einige Neuerungen mit sich. So kann das an der vorderen Oberseite befindliche Frontpanel mit gleich vier USB-3.0-Buchsen (blau) aufwarten. Daneben befindet sich ein gelber USB-Anschluss, den der Hersteller als „SuperCharge Port“ bezeichnet. Dieser soll bis zu 2,5 Ampere bereitstellen und sich somit beispielsweise zum Aufladen von Smartphones eignen. Eine weitere Neuerung stellt der Festplattenkäfig für bis zu sieben 3,5- oder 2,5-Zoll-Laufwerke dar. Dieser lässt sich wahlweise herkömmlich oder um 90 Grad gedreht nutzen, bei Bedarf kann er auch komplett entfernt werden, um beispielsweise einem Wasserkühlungsradiator zu weichen.

BitFenix Shinobi XL
BitFenix Shinobi XL
BitFenix Shinobi XL
BitFenix Shinobi XL

Hinter dem Mainboardträger mit den gängigen Aussparungen sind über 3 cm Platz für die versteckte Verlegung der Anschlusskabel, welche durch ummantelte Öffnungen nach vorne geführt werden. Bei den Kühlungsmöglichkeiten hat BitFenix sowohl an Luft- als auch Wasserkühlungen gedacht. Zum Lieferumfang gehören dabei zwei riesige 230-mm-Lüfter (Front, Deckel) und ein 120-mm-Modell (Rückseite). Die Öffnungen für die Luftzufuhr sind mit Staubfiltern geschützt. Optional lassen sich zahlreiche weitere Ventilatoren nutzen oder die großen Modelle durch kleinere ersetzen. Alternativ können Freunde der Wasserkühlungen 360-mm-Radiatoren in Front und Deckel sowie ein Pendant mit 240 mm am Boden (nach Entfernen des HDD-Käfigs) montieren.

Ab März soll der Full-Tower BitFenix Shinobi XL (Produktseite) für 139 Euro (UVP, inkl. MwSt.) erhältlich sein.

BitFenix Shinobi XL
Spezifikationen – BitFenix Shinobi XL
Material Stahl, Plastik
Farbe Schwarz
Abmessungen 570 × 245 × 557 mm (H × B × T) (ATX Full Tower)
Mainboard-Formate Mini-ITX, mATX, ATX, XL-ATX, E-ATX
5,25"-Einschübe 5
3,5"-Einschübe 7
2,5"-Einschübe 8 (bei Nutzung der 3,5"-Einschübe und eines 5,25"-Adapters)
Lüfter (Front) 1 × 230 mm (inklusive) oder 3 × 120 mm (optional)
Lüfter (Rückseite) 1 × 120 mm (inklusive) oder 1 × 140 mm (optional)
Lüfter (Deckel) 2 × 230 mm (1 inklusive) oder 3 × 120 mm (optional)
Lüfter (Boden) 2 × 120 mm (optional)
PCI-Slots 9
Frontpanel 1 × SuperCharge-USB, 4 × USB 3.0, HD Audio
Netzteil PS2 ATX (bottom, multi direction)
Max. Höhe CPU-Kühler 193 mm
Max. Länge Grafikkarte 377 mm / 492 mm (ohne HDD-Käfig)
Max. Raum hinter Mainboardtray 34,5 mm

Update 18:51 Uhr  Forum »

Wie man per Pressemeldung verlauten lässt, soll das Shinobi XL bereits im Februar für 139,90 Euro exklusiv bei Caseking erhältlich sein.

36 Kommentare
Themen:
  • Michael Günsch E-Mail
    … zeichnet auf ComputerBase für das Ressort Massenspeicher rund um SSDs und HDDs verantwortlich.

Ergänzungen aus der Community

  • Arne 19.01.2012 19:01
    Ich hab mir das Teil schon mal genauer angesehen und finde, dass es durchaus das Geld wert ist...Plastik und Stahl sind besser als ihr Ruf, und ich finde das Teil sehr gut verarbeitet - dazu eben das Design, die Zielgruppen von Gehäusen wie den HAF-Varianten und von schlichten Gehäusen wie dem Shinobi/XL gehen ja doch ziemlich weit auseinander, da gehen Vergleiche eben am Ziel vorbei.
    Es ist halt n bisschen schwer aber man kauf sich ja keinen Bigtower damit der Rechner nachher leicht ist.