11/14 AMD Radeon HD 7870 und HD 7850 im Test : Deutlich besser als der Vorgänger

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Übertaktbarkeit

Vielen dort draußen wird die gerade neu gekaufte Grafikkarte noch nicht schnell genug sein. Ein probates Mittel, dieses Bedürfnis nach noch mehr Geschwindigkeit zu befriedigen, ist die Hardware zu übertakten. Als kleine Stabilitätsprobe lassen wir Crysis 2 laufen und testeten nachfolgend den höchsten Takt mit Hilfe des First-Person-Shooters, Anno 2070 sowie Battlefield 3. Darüber hinaus messen wir die Leistungsaufnahme, Temperatur und Lautstärke erneut mit den höheren Frequenzen. Jedoch muss man vor den Messungen anmerken, dass sich die Ergebnisse nicht auf jede Karte desselben Typs übertragen lassen, da die Güte von Chip zu Chip unterschiedlich ist.

Übertaktbarkeit
  • Anno 2070:
    • AMD HD 7870 – Übertaktet (1.126/3.208)
      50,4
    • AMD HD 7870 – Standard (1.000/2.400)
      45,8
    • AMD HD 7850 – Übertaktet (1.025/3.006)
      38,7
    • AMD HD 7850 – Standard (860/2.400)
      33,8
  • Crysis 2:
    • AMD HD 7870 – Übertaktet (1.126/3.208)
      38,1
    • AMD HD 7870 – Standard (1.000/2.400)
      33,9
    • AMD HD 7850 – Übertaktet (1.025/3.006)
      32,8
    • AMD HD 7850 – Standard (860/2.400)
      28,6
  • Battlefield 3:
    • AMD HD 7870 – Übertaktet (1.126/3.208)
      49,4
    • AMD HD 7870 – Standard (1.000/2.400)
      43,9
    • AMD HD 7850 – Übertaktet (1.025/3.006)
      42,4
    • AMD HD 7850 – Standard (860/2.400)
      36,2

Die Radeon HD 7850 lässt sich, wie nicht anders von der Radeon-HD-7000-Serie gewohnt, sehr gut übertakten. Die Pitcairn-GPU ermöglicht ein Plus von 165 MHz (1.025 MHz), bevor es zu ersten Bildfehlern kommt. Der 2.048 MB große GDDR5-Speicher lässt sich gar um 606 MHz auf 3.006 MHz übertakten. Je nach Applikation steigt die Geschwindigkeit somit um 14 bis 17 Prozent an. In einem Atemzug erhöhen sich die Leistungsaufnahme um 20 Watt, die Lautstärke um drei Dezibel und die Temperatur um sechs Grad Celsius.

Unser Exemplar der Radeon HD 7870 (GPU-Spannung: 1,218 Volt) lässt dagegen bei der Pitcairn-GPU „nur“ eine Steigung von 126 MHz auf 1.126 MHz zu, bevor der Rechner abstürzt. Der GDDR5-Speicher greift dagegen aus dem Vollen und läuft mit bis zu 3.208 MHz (+808 MHz!) einwandfrei. Die Geschwindigkeit steigt um zehn bis 13 Prozent an, die Leistungsaufnahme erhöht sich um 20 Watt, die Lautstärke um drei Dezibel und die Temperatur um drei Grad Celsius.

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