4/6 Qpad MK-50 & MK-85 im Test : Rote Cherry-MX-Tastaturen

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Software

Um den vollen Funktionsumfang der MK-85 nutzen zu können, muss die entsprechend auf CD beiliegende oder online verfügbare Software installiert werden. Die etwa 13 Megabyte schmale Windowsapplikation ermöglicht die Definition von bis zu fünf speicherbaren Profilen mit jeweils bis zu zehn auf Wunsch umdeklarierten oder mit Makros versehenen Tasten. Leider ist die Software zum Testzeitpunkt lediglich in englischer Sprache verfügbar, sodass die Übersicht auch nur das englische Tastaturlayout abbildet.

MK-85: Makro- und Profilsoftware
MK-85: Makro- und Profilsoftware

Zur Nutzung wird über den oberen Reiter zunächst das gewünschte Profil ausgewählt. Jetzt klickt man auf eine der zehn aufgeführten „M“-Slots und wählt anschließend eine Taste des Keyboards, welche durch die neue Funktion ersetzt werden soll. Nun wählt man aus dem Dropdown-Menü der „M“-Slots die neue Funktion aus der vorhandenen Auswahl aus oder legt über „Macro“ eine folge von Tastenkombinationen an.Die Aufnahme der Macro-Tastenfolge kann wahlweise mit Aufzeichnung der Delay-Zeiten zwischen den einzelnen Betätigungen erfolgen.

Neben den Macros können einzelne Tasten auch deaktiviert oder mit dem Start bestimmter Anwendungen auf der Festplatte verknüpft werden. Das Umschalten zwischen den fünf Profilen erfolgt über die Kombination der Tasten „Fn“ mit einer der Funktionselemente F7 bis F11. Der automatische Gaming-Modus (Fn + F12), bei welchem die linke Windows-Taste deaktiviert wird, funktioniert weiterhin unabhängig von den Profilen.

Sowohl die Profile als auch einzelne Macros können separat auf der Festplatte abgespeichert und natürlich entsprechend eingelesen werden. Der Keyboard-interne 128-KB-Speicher der MK-85 merkt sich jedoch auch die aktuelle Auswahl unabhängig vom genutzten System.

MK-85: Makro- und Profilsoftware
MK-85: Makro- und Profilsoftware
MK-85: Makro- und Profilsoftware
MK-85: Makro- und Profilsoftware

Insgesamt ist die Software sicher nur als Ergänzung zum Produkt zu sehen. Die Bedienung wirkt etwas hakelig und wenig bequem, Umfang und Möglichkeitsrahmen sind durchaus überschaubar. Die MK-50 verzichtet gänzlich auf eine zusätzliche Software.

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