Lenovo ThinkPad Edge 535 im Test : Das leistet AMDs APU Trinity

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Lenovo ThinkPad Edge 535 im Test: Das leistet AMDs APU Trinity

Bereits im Herbst 2010 kündigte AMD den Llano-Nachfolger Trinity an, bis zum Start der Notebook-Ableger hat es dann jedoch noch etliche Monate gedauert. Erst Mitte Mai 2012 lüftete der Hersteller den Schleier und gab den Startschuss für die Markteinführung – zumindest theoretisch. Denn auch drei Monate später hält sich die Zahl der verfügbaren Geräte stark in Grenzen. Rechnet man die verschiedenen Konfigurationen heraus, lassen sich gerade einmal gut ein Dutzend Notebooks mit der neuen APU finden, einige davon sind aber auch weiterhin nicht lieferbar.

Dabei konnte AMD mit dem Vorgänger vergleichsweise große Erfolge feiern. Gerade im Segment der preiswerten Notebooks bis 600 oder 700 Euro eroberte man trotz einiger Schwächen – aber auch mit Hilfe einiger Stärken – Marktanteile, zwischenzeitlich soll man mit dem Ausliefern nicht mehr hinter der Nachfrage hergekommen sein.

Mit Trinity wollte man dabei vieles besser machen, vor allem die Leistung sollte gegenüber dem Vorgänger gesteigert werden. Anhand des Lenovo ThinkPad Edge E535 schauen wir uns deshalb den derzeit kleinsten Vertreter der A-Serie, den A6-4400M an. Im Mittelpunkt steht natürlich der Vergleich mit dem Vorgänger, aber auch das Abschneiden gegenüber vergleichbaren Intel-CPUs ist von Interesse.

Wir danken Cyberport für die freundliche Teststellung! Das Lenovo ThinkPad Edge ist dort derzeit für 579 Euro erhältlich.

Lieferumfang & Garantie

Entsprechend dem Gerätepreis fällt der Lieferumfang aus. Lenovo beschränkt sich hier neben dem Gerät selbst sowie dem Netzteil auf Kurzbedienungsanleitungen sowie die Garantiebedingungen.

Der Verpackungsinhalt des Lenovo ThinkPad Edge E535 auf einen Blick:

  • Lenovo ThinkPad Edge E535
  • externes Netzteil, zweiteilig; Ausgangsspannung: 20,0 Volt, 3,25 Ampere
  • Kurzanleitung und Garantiebedingungen

Eine einjährige Herstellergarantie ist neben der gesetzlichen Gewährleistung inklusive. Eine für den Akku abweichende Regelung wird nicht erwähnt.

Software

Betrieben wird das Lenovo ThinkPad Edge E535 mit Windows 7 Home Premium in der 64-Bit-Fassung inklusive Service Pack 1. Neben Norton Internet Security sind nur einige wenige weitere Tools und Programme vorinstalliert. Als Standard-Browser dient Google Chrome.

Wie nahezu alle Hersteller verzichtet auch Lenovo auf das Einstellen der höchsten Benachrichtigungsstufe in der Windows-Benutzerkontensteuerung, was im Fall der Fälle ein Sicherheitsrisiko darstellen kann, von einigen Herstellern jedoch im Zuge von höherer Benutzerfreundlichkeit in Kauf genommen wird.

Verwendete Treiberversionen
Lenovo ThinkPad Edge E535
BIOS HHET32WW (1.07)
AMD Radeon HD 7520G 8.944.2.4-120516b-139006C-Lenovo

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