3/7 Fractal Design Node 605 im Test : Großräumiges HTPC-Debüt der R4-Macher

, 56 Kommentare

Ausstattung innen

An der Rückwand müssen zunächst zwei Schrauben gelöst werden, um das Node 605 zu öffnen. Die Deckenplatte erfreut sich einer Bitumen-Platte, wie sie beispielsweise auch im Define R4 verklebt wurde. Der Innenraum ist bis auf Ausnahme der Festplattenschienen schwarz lackiert, sämtliche Kabel sind entweder schwarz ummantelt oder isoliert. Die wahre Größe des Node 605 erkennt man daran, dass Motherboards bis hin zum ATX-Format verbaut werden können, wobei auch deutlich kleinere Abmessungen bis hin zum Mini-DTX-Format unterstützt werden. Die Größe soll aber nicht abschrecken, im Gegenteil, denn durch die daraus resultierende Breite passt das Gehäuse hervorragend zu anderen HiFi-Komponenten wie zum Beispiel einem klassischen Verstärker.

Eine Querstrebe verleiht dem Chassis eine erhöhte Verwindungssteifigkeit. Fractal Design nutzt sie aber auch, um das neue Festplattengerüst an ihr zu befestigen. Bevor Hardware eingebaut werden kann, müssen Verbindungsstück und Festplattenträger ausgebaut werden.

Die zwei weiß lackierten Festplattengerüste können jeweils zwei 3,5"- oder 2,5"-Festplatten tragen. Die Größeren werden über vier Gummiringe entkoppelt, während die Kleineren direkt an den Träger geschraubt werden.

Die beiden Träger sind zum Luftstrom ausgerichtet. Dadurch könnten die Festplatten idealerweise aktiv gekühlt werden. Ein dritter Lüfter, der erwärmte Luft hinausbefördert, befindet sich jedoch nicht im Lieferumfang. Ob sich die Luft dadurch, dass beide Ventilatoren die Luft in das Chassis saugen, im Node 605 staut und nicht richtig abgeführt wird, werden unsere Tests zeigen müssen.

Fractal Design Node 605 – Festplattenschienen
Fractal Design Node 605 – Festplattenschienen
Fractal Design Node 605 – 120-mm-Lüfter
Fractal Design Node 605 – 120-mm-Lüfter

Auch im Inneren des Fractal Design Node 605 gibt es nichts zu bemängeln. Sämtliche Gewinde sind sauber geschnitten, scharfe Kanten sucht man vergebens. Durch die Querstrebe ist es problemlos möglich, auch schwerere Gegenstände auf die Oberseite zu stellen, ohne dass sie sich verformt. Vielversprechend sehen die Gerüste für Datenträger aus. Diesen werden wir uns im Kapitel „Erfahrungen“ genauer widmen.

Auf der nächsten Seite: Erfahrungen