2/4 Asus ROG Mars GeForce GTX 760 im Test : Ein Exot mit Tücken

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Testergebnisse

Details zu Testsystem und Methodik finden sich in unserem Artikel zur Radeon R9 270. Als Treiber kam für eine bessere Vergleichbarkeit der GeForce 326.80 zum Einsatz. Ursprünglich wollten wir auch Benchmarks in 3.840 × 2.160 anbieten, jedoch konnten wir den Treiber im SLI-Modus nicht dazu überreden, ein Bild darzustellen.

Taktraten unter Last

Die angegebenen Taktraten inklusive „typischem Boost“ sind das eine, die in der Praxis in unserem geschlossenen, mit zwei langsam drehenden Gehäuselüftern ausgestatteten Testsystem tatsächlich erreichten Taktraten in Abhängigkeit von Leistungsaufnahme und GPU-Temperatur sind das andere.

Spiel Base-Takt Turbo-Takt „Unser-Takt“ Maximaltakt
Alan Wake 1.006 MHz 1.072 MHz 1.110 MHz 1.123 MHz
Anno 2070 1.006 MHz 1.072 MHz 1.058 MHz 1.123 MHz
Assassin's Creed 3 1.006 MHz 1.072 MHz 1.110 MHz 1.123 MHz
Battlefield 3 1.006 MHz 1.072 MHz 1.110 MHz 1.123 MHz
Bioshok: Infinite 1.006 MHz 1.072 MHz 1.097 MHz 1.123 MHz
Company of Heroes 2 1.006 MHz 1.072 MHz 1.123 MHz 1.123 MHz
Crysis 3 1.006 MHz 1.072 MHz 1.071 MHz 1.123 MHz
Far Cry 3 1.006 MHz 1.072 MHz 1.097 MHz 1.123 MHz
Grid 2 1.006 MHz 1.072 MHz 1.123 MHz 1.123 MHz
Hitman: Absolution 1.006 MHz 1.072 MHz 1.123 MHz 1.123 MHz
Metro Last Light 1.006 MHz 1.072 MHz 1.123 MHz 1.123 MHz
Project Cars 1.006 MHz 1.072 MHz 1.123 MHz 1.123 MHz
Risen 2 1.006 MHz 1.072 MHz 1.085 MHz 1.123 MHz
Splinter Cell Blacklist 1.006 MHz 1.072 MHz 1.123 MHz 1.123 MHz
Tomb Raider 1.006 MHz 1.072 MHz 1.097 MHz 1.123 MHz

Asus hat bei der ROG Mars 760 einen maximalen Takt von 1.123 MHz festgelegt, den die Karte auch in einigen wenigen Spielen bei den Standardeinstellungen halten kann. Meistens taktet sich der 3D-Beschleuniger ein wenig herunter, wobei die Frequenz oft noch über 1.100 MHz liegt. Den geringsten Takt erzielen wir in Anno 2070, das nach wenigen Minuten nur noch mit 1.058 MHz läuft.

Wenn man das Power- sowie das Temperature-Target auf das Maximum erhöht (105%/94°C), schafft es die Asus ROG Mars 760 durchweg mit den vollen 1.123 MHz zu arbeiten.

Leistung

Das Rating beinhaltet sämtliche getesteten 3D-Applikationen, die Einzelergebnisse liefert das Diagramm darunter (durchklickbar). Wir haben uns auf die Auflösung 2.560 × 1.600 beschränkt, um die Last möglichst hoch zu halten.

5 Einträge
Rating - 2.560 × 1.600 4xAA/16xAF
Angaben in Prozent
    • AMD Radeon HD 7990
      116,4
    • Nvidia GeForce GTX 690
      110,0
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti
      106,3
    • AMD Radeon R9 290X (Uber)
      103,5
    • Asus ROG Mars 760
      100,0
    • Nvidia GeForce GTX Titan
      95,7
    • AMD Radeon R9 290X
      94,6
    • AMD Radeon R9 290
      90,2
    • Nvidia GeForce GTX 780
      88,5
    • AMD Radeon HD 7970 GHz
      78,9
    • AMD Radeon R9 280X
      76,7
    • Nvidia GeForce GTX 770
      74,8
    • Nvidia GeForce GTX 670
      65,0
    • Nvidia GeForce GTX 760
      63,2
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      62,0
    • AMD Radeon HD 7950
      58,9
    • Nvidia GeForce GTX 660 Ti
      57,6
    • AMD Radeon R9 270X
      56,8
    • AMD Radeon HD 7870
      52,0

Im Durchschnitt schafft es die Asus ROG Mars 760 unter 2.560 × 1.600 mit vierfacher Kantenglättung sowie 16-facher anisotroper Filterung sich um 69 Prozent von einer einzelnen GeForce GTX 760 abzusetzen, sodass die Karte sechs beziehungsweise neun Prozent schneller als eine GeForce GTX Titan und eine Radeon R9 290X im Standardmodus arbeitet. Lässt man der AMD-Karten dagegen freien Lauf und maximiert den Turbo, agiert diese weitere drei Prozent zügiger. Die GeForce GTX 780 Ti ist sechs Prozent schneller.

In den Einzeltests lässt sich dann erkennen, warum sich die Asus ROG Mars 760 nicht besser von der GeForce GTX 760 absetzen kann. In Project Cars fehlt das SLI-Profil. Ist dieses nicht vorhanden, kann sich die Karte nicht von einer gewöhnlichen GeForce GTX 760 absetzen.

Anmerkung zu Project Cars: Wir haben uns die Kritik unserer Leser zu Herzen genommen. Project Cars werden wir in zukünftigen Grafikkartentests nicht mehr verwenden. Da uns Asus den 3D-Beschleuniger jedoch überraschend zur Verfügung gestellt hat, blieb uns noch nicht genügend Zeit, den Testparcours entsprechend zu modifizieren. Denn wir werden nicht einfach nur das Rennspiel entfernen, sondern auch weitere Detailveränderungen vornehmen.

Anmerkung Radeon R9 290(X): Die Testergebnisse basieren noch auf dem Catalyst 13.11 Beta 8. Die von AMD mit Catalyst 13.11 Beta 9.2 überarbeitete Lüftersteuerung hat noch keine Verwendung gefunden. Die Konkurrenz zur GeForce GTX 780 Ti, die Radeon R9 290X, ist im relevanten „Uber“-Modus allerdings nicht vom neuen Treiber betroffen. Bereits der alte schaffte es, die Grafikkarte in allen Tests an die 1.000-MHz-Taktgrenze zu treiben. Weitere Details.

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