4/5 SilverStone Raven Z im Test : Ein attraktives Konzept für Mini-ITX

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Erfahrungen

Um mit dem Hardware-Einbau beginnen zu können, müssen zunächst die zwei Brackets aus dem Raven Z entnommen werden. Anschließend hat es sich bewährt, zuerst das SFX-Netzteil und, sofern benötigt, die 3,5"-Festplatte einzubauen. Letztere kann nämlich nur mit dem Bracket verschraubt werden, wenn dieses ausgebaut ist. Andernfalls sind die Schrauben unzugänglich. Apropos unzugänglich: Um das Netzteil-Bracket überhaupt lösen zu können, ist ein langer Schraubendreher vonnöten.

Als Nächstes sollte die Hauptplatine folgen, damit die PCIe-Riser-Karte später reibungslos zusammen mit der Grafikkarte und dem dazugehörigen Träger eingesetzt werden kann. Bei diesem Schritt erwies sich die PCIe-Riser-Karte bei der von uns verwendeten Hardware als zu kurz, sodass wir sie von den zwei Schrauben, die sie am Träger binden, lösen mussten. Andernfalls hätte sie nicht vollständig in die PCIe-Steckbank des Mini-ITX-Mainboards eingesteckt werden können. Daher ist dringend dazu geraten, zweimal hinzuschauen, ob die Verlängerungskarte fest eingerastet ist.

Das Raven Z bietet zwar keine direkte Möglichkeit für ein Kabelmanagement, dennoch lassen sich die kurzen Kabelstränge der Stromversorgung gut und ohne störend zu wirken verlegen. Unter Zuhilfenahme einiger Kabelbinder (von denen unüblicherweise keine im Lieferumfang enthalten sind) ist ein noch ansprechenderes Bild möglich.

SilverStone Raven Z - Testsystem seitlich
SilverStone Raven Z - Testsystem seitlich
SilverStone Raven Z - Testsystem
SilverStone Raven Z - Testsystem
SilverStone Raven Z - Testsystem seitlich
SilverStone Raven Z - Testsystem seitlich

Die maximale Höhe des Prozessorkühlers beträgt ohne vorinstallierten Seitenlüfter 86 mm, die Grafikkarte darf eine Länge von 335 mm nicht überschreiten. Da die Abmessungen von SFX-Netzteilen weitestgehend genormt sind, gibt es hier keine Einschränkungen.

82 Einträge
Grafikkartenlänge (Referenzdesign)
Angaben in Zentimeter (cm)
  • Benötigter Platz:
    • ATi Radeon HD 5970
      31,0
    • AMD Radeon HD 6990
      30,5
    • AMD Radeon HD 7990
      30,5
    • ATi Radeon HD 5870
      28,0
    • Nvidia GeForce GTX 590
      28,0
    • Nvidia GeForce GTX 690
      28,0
    • AMD Radeon HD 6950
      27,5
    • AMD Radeon HD 6970
      27,5
    • AMD Radeon HD 7950
      27,5
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      27,5
    • AMD Radeon HD 7970
      27,5
    • AMD Radeon HD 7970 GHz
      27,5
    • Nvidia GeForce GTX 480
      27,0
    • Nvidia GeForce GTX 570
      27,0
    • Nvidia GeForce GTX 580
      27,0
    • Nvidia GeForce GTX Titan
      27,0
    • Nvidia GeForce GTX 680
      26,0
    • Nvidia GeForce GTX 470
      25,0
    • AMD Radeon HD 6870
      24,5
    • Nvidia GeForce GTX 650 Ti Boost
      24,5
    • Nvidia GeForce GTX 660
      24,5
    • Nvidia GeForce GTX 660 Ti
      24,5
    • Nvidia GeForce GTX 670
      24,5
    • ATi Radeon HD 5850
      24,0
    • AMD Radeon HD 7850
      24,0
    • AMD Radeon HD 7870
      24,0
    • AMD Radeon HD 6850
      23,0
    • Nvidia GeForce GTS 250
      23,0
    • Nvidia GeForce GTS 450
      21,5
    • Nvidia GeForce GTX 460
      21,5
    • AMD Radeon HD 7770
      21,0
    • AMD Radeon HD 7790
      21,0
    • ATi Radeon HD 5770
      20,5
    • ATi Radeon HD 5750
      18,0
    • Nvidia GeForce GT 240
      17,1
    • ATi Radeon HD 5570
      17,0
    • AMD Radeon HD 7750
      17,0
    • ATi Radeon HD 5670
      16,5
    • Nvidia GeForce GT 640
      15,0
    • Nvidia GeForce GT 430
      14,9
    • Nvidia GeForce GTX 650
      14,5
    • Nvidia GeForce GTX 650 Ti
      14,5
  • Vorhandener Platz:
    • Phanteks Enthoo Primo
      51,5
    • NZXT H630
      51,0
    • Fractal Design Arc Midi R2
      45,5
    • Xigmatek Elysium
      45,4
    • Corsair Obsidian 550D
      45,2
    • Thermaltake Urban S41
      44,0
    • Nanoxia Deep Silence 6
      43,5
    • CoolerMaster Silencio 650
      43,4
    • Aerocool Strike-X ST
      43,0
    • Fractal Design Define R4
      43,0
    • XFX Type 1 Bravo
      43,0
    • BitFenix Ronin
      42,5
    • Cubitek Magic Cube AIO
      42,3
    • Cooler Master CM 690 III
      42,3
    • Enermax iVektor
      41,5
    • Antec Solo II
      41,0
    • Enermax Ostog GT
      41,0
    • Lian Li PC-7HX
      40,0
    • Lian Li Z70
      39,0
    • Cooler Master Cosmos II
      39,0
    • Corsair Obsidian 350D
      37,7
    • NZXT Phantom 820
      37,5
    • In Win 904
      37,5
    • Thermaltake Level 10 GT
      37,0
    • Zalman GS1200
      35,1
    • In Win H-Frame
      35,0
    • Fractal Design Define XL
      34,5
    • SilverStone Sugo SG09
      34,5
    • BitFenix Phenom Mini-ITX
      34,2
    • SilverStone Raven 3
      34,0
    • BitFenix Phenom mATX
      34,0
    • Silverstone Fortress 04
      33,8
    • SilverStone TJ08B-E
      33,6
    • Aerocool GT-S
      33,5
    • SilverStone Raven Z
      33,5
    • BitFenix Colossus
      33,4
    • Corsair Carbide 400R
      33,4
    • Corsair Carbide Air 540
      33,0
    • Aerocool Dead Silence
      32,8
    • BitFenix Merc Alpha
      32,5
    • Xigmatek Alfar
      32,5
    • BitFenix Shinobi
      32,0
    • Fractal Design Node 605
      32,0
    • Lian Li PC-V1020
      31,8
    • SilverStone TJ11
      31,5
    • Fractal Design Node 304
      31,0
    • SilverStone CW02
      30,5
    • anidées AI-6
      30,4
    • MS-Tech CA-0300 SE
      30,0
    • Abee DX4
      29,0
    • Lian Li PC-Q28
      29,0
    • NZXT H2
      28,5
    • LanCool PC-K63
      28,4
    • NZXT Phantom 410
      28,0
    • Cubitek Mini Cube
      28,0
    • MS-Tech CA-0210
      27,8
    • BitFenix Raider
      27,0
    • Cooltek U3
      25,5
    • Streacom FC8 Evo
      22,0
    • Coolctek Coolcube
      18,5

Messergebnisse

Der Testdurchlauf des SilverStone Raven Z wurde im vertikalen Stand und ohne Staubfilter durchgeführt. Wie vom Hersteller vorgesehen, wurden dafür die vier beiliegenden Standfüße an den Seitenwänden angebracht.

Lautstärke

SilverStones Slimline-Lüfter sind im 5-Volt-Betrieb mit durchschnittlich 32,9 Dezibel und 700 Umdrehungen pro Minute leise. Während des Tests gaben sie darüber hinaus kein Rattern oder sonstige Störgeräusche von sich.

Sobald die Ventilatoren mit voller Umdrehungszahl laufen, machen sie sich jedoch deutlich bemerkbar. 38,6 Dezibel im Durchschnitt wirken sich definitiv störend auf das Raumklima aus. Für den Spielebetrieb sind die Werte allerdings noch akzeptabel.

Die Festplattenentkopplung gelingt trotz fehlender Entkopplungsmechanismen gut, sodass keine störenden Resonanzen am Gehäuse festzustellen sind. Dennoch ist der Datenträger als solches deutlich aus den vielen Öffnungen des Raven Z herauszuhören.

Ewige Liste der Lautstärkeentwicklung

Temperatur

Die wahren Fähigkeiten des Raven Z kommen schließlich bei der Temperaturmessung zum Vorschein. Das Small-Form-Faktor-Gehäuse schafft es trotz seiner geringen Baugröße und des hohen Aufgebots an wärmeintensiver Hardware, die Abwärme spielend leicht in Schach zu halten. So wird der Prozessor bei langsam drehenden Lüftern nicht wärmer als 45 °C. Unter voll anliegender Spannung von 12 Volt sinkt die Temperatur auf 37 °C.

Besonders die Grafikkarte profitiert vom direkt anliegenden Gehäuselüfter, der sie mit frischer Luft umsorgt. Sie wird bei anliegenden 5 Volt nicht wärmer als 67 °C, bei voller Umdrehungszahl der Ventilatoren kann der Pixelbeschleuniger sogar auf 54 °C heruntergekühlt werden.

Ähnlich gut schneiden Mainboard- und Festplattentemperatur mit maximal 37 beziehungsweise 32 °C ab. Für ein Gehäuse dieser Größenordnung und den stark begrenzten Platz sind die Temperaturen als sehr gut zu bewerten, und durch einen weiteren 120-mm-Lüfter, der sich optional einbauen lässt, können sie nochmals verbessert werden.

Ewige Liste Systemtemperaturen

Leistungsaufnahme

Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
  • 5 Volt:
    • SilverStone Raven Z
      1,4
    • Aerocool Dead Silence
      1,5
    • XFX Type 1 Bravo
      1,6
    • Phanteks Enthoo Primo
      2,1
    • Nanoxia Deep Silence 6
      2,6
  • 12 Volt:
    • SilverStone Raven Z
      3,4
    • Aerocool Dead Silence
      4,1
    • XFX Type 1 Bravo
      4,7
    • Phanteks Enthoo Primo
      7,0
    • Nanoxia Deep Silence 6
      9,9

Mit 1,4 Watt im 5-Volt- und 3,4 Watt Verbrauch im 12-Volt-Betrieb gibt es nichts an der Effizienz der Lüfter auszusetzen.

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