Kodak IM5 : Smartphone soll Fotos leichter teilen können

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Kodak IM5: Smartphone soll Fotos leichter teilen können
Bild: Kodak

Drei Jahre nach der Insolvenz meldet sich der vormals größte Anbieter von Fotoausrüstung mit einem Smartphone auf dem Markt für Endkunden zurück. Das IM5 mit Android soll nicht nur gute Fotos aufnehmen, es soll sie auch leichter bearbeiten und teilen lassen.

Hinter dem IM5 steht die britische Bullitt Group. Der Konzern ist als Lizenznehmer von Unternehmen wie beispielsweise Caterpillar und nun auch Kodak tätig. Die Smartphones werden von Bullitt entwickelt und vertrieben, der Name wird von bekannten Firmen genommen. „Das ist ein Telefon für Kunden, die den Wert und die Herkunft der Markt Kodak zu schätzen wissen“, erklärt Oliver Schulte, CEO bei Bullitt.

Kodak setzt beim IM5 auf ein fünf Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixeln. Daneben findet sich ein SoC mit acht Rechenkernen von MediaTek. Dieses kann auf einen Gigabyte an Arbeitsspeicher zurückgreifen. Des Weiteren werden acht Gigabyte Flash-Speicher verbaut, der sich mittels microSD-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitern lässt.

Besonderes Augenmerk wird auf die Kamera und deren Funktionen gelegt. Auf der Rückseite findet sich ein Modell mit 13 Megapixeln Auflösung, das mit einem Blitz und Autofokus ausgestattet ist. Die Frontkamera bietet fünf Megapixel. Mit vorinstallierten Applikationen lassen sich Bilder direkt auf dem Smartphone bearbeiten, ausdrucken oder im Netz teilen. „Zu viele Erinnerungen bleiben für immer auf Smartphones gebannt, weil das Teilen zu kompliziert ist“, erklärt Eileen Murphy, bei Kodak verantwortlich für die Lizenzierung der Marke.

Kodak IM5
Kodak IM5 (Bild: PRNewswire)

In puncto Betriebssystem wird auf Android 4.4 KitKat gesetzt, eine Aktualisierung auf 5.0 Lollipop soll folgen – ein Zeitrahmen wird nicht genannt. Neben Googles Play Store wird ein weiterer App Store mitgeliefert, der Zugriff auf „ausgewählte Apps, die den Interessen der Nutzer entsprechen“ gewährt.

Das Kodak IM5 soll zum Ende des ersten Quartals 2015 zu einem Preis von 299 Euro erscheinen. Für die zweite Jahreshälfte stellt Kodak weitere Neuvorstellungen in Form eines Tablet und einer „connected camera“ in Aussicht.

Die letzten Jahre hatte sich Kodak auf die Entwicklung und Fertigung professioneller Fotodruckmaschinen konzentriert, nach dem Verkauf der eigenen Digitalfotopatente im Wert von 525 Millionen US-Dollar im Jahr 2012 ist die Lizenzierung der Marke an Bullitt der erste Schritt auf dem Markt für Endkunden.