USB 3.1 : Asus legt zwölf Mainboards mit 10 Gbit/s neu auf

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USB 3.1: Asus legt zwölf Mainboards mit 10 Gbit/s neu auf
Bild: Asus

Asus legt zwölf aktuelle Mainboards mit B85-, Z97- und X99-Chipsatz neu auf. Die neuen Varianten mit dem Namenszusatz „/USB 3.1“ verfügen über zwei USB-Anschlüsse mit maximal 10 Gbit/s Transferrate. Als Stecker kommt der klassische Typ A zum Einsatz. Den universellen Typ C gibt es vorerst nur per Erweiterungskarte.

Sowohl bei den Mainboards als auch bei den Erweiterungskarten setzt Asus auf einen Controller von ASMedia, der die maximal möglichen 10 Gbit/s bereitstellen kann. Gegenüber USB 3.0 bedeutet das eine Verdoppelung der Bruttodatenrate.

Zwölf Mainboards bieten USB 3.1 Onboard
Modell USB 3.1 Onboard
Asus X99-Pro/USB 3.1 2 × Typ A
Asus X99-A/USB 3.1 (Transfer Express) 2 × Typ A
Asus X99-A/USB 3.1 2 × Typ A
Asus X99-E WS/USB 3.1 2 × Typ A
Asus Z97-Deluxe/USB 3.1 2 × Typ A
Asus Z97-Pro(Wi-Fi ac)/USB 3.1 2 × Typ A
Asus Z97-A/USB 3.1 2 × Typ A
Asus Z97-E/USB 3.1 2 × Typ A
Asus Z97-K/USB 3.1 2 × Typ A
Asus Sabertooth Z97 Mark 2/USB 3.1 2 × Typ A
Asus Sabertooth Z97 Mark 1/USB 3.1 2 × Typ A
Asus B85M-G Plus/USB 3.1 2 × Typ A
Asus B85-Plus/USB 3.1 2 × Typ A

Asus ist nach ASRock der zweite Hersteller, der Mainboards mit der neuen Schnittstelle angekündigt hat. Bei ASRock wird es auf Basis der aktuellen Modellpalette vorerst nur zwei Produkte geben. Das X99 Extreme6/3.1 bietet dafür einen Anschluss vom Typ C direkt auf dem I/O-Panel.

Diese Lösung wird es von Asus vorerst nur per Erweiterungskarte geben, die auf allen Z97- und X99-Mainboards Verwendung finden kann; ein aktuelles BIOS vorausgesetzt. Alternativ gibt es die Karte auch mit zwei Steckern vom Typ A. Die Erweiterungskarte mit zwei Steckern liegt auch den neuen Paketen Rampage V Extreme/U3.1 und X99-Deluxe/U3.1 bei, deren PCB selbst nicht angepasst wird.

Mainboards von Asus mit USB 3.1

Laut internationaler Pressemitteilung werden die neuen Mainboards zwischen Ende Februar und Anfang März in den Handel kommen. Asus Deutschland konnte auch auf Nachfrage allerdings noch keine Termine oder Preise nennen. Auf dem US-Markt kosten beide Erweiterungskarten 39 US-Dollar vor Steuern.