DDR4-3200 : G.Skill liefert 64-GB-Kits mit CL14-Timings aus

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DDR4-3200: G.Skill liefert 64-GB-Kits mit CL14-Timings aus
Bild: G.Skill

G.Skill dreht kurz vor Weihnachten nochmal an der Leistungsschraube und bringt bis zu 64 GByte große DDR4-3200-Kits mit CL-Timings von CL14-14-14-34 und XMP-2.0-Unterstützung in den Handel. Bezogen auf die Timings sind es die aktuell schnellsten DDR4-Kits dieser Größe.

G.Skill 64 GB DDR4-3400 CL14-14-14-34
G.Skill 64 GB DDR4-3400 CL14-14-14-34 (Bild: G.Skill)

Ansonsten bieten G.Skill selbst und Corsair bereits 64 GByte große DDR4-3200-Kits (4 × 16 GByte) mit Timings von CL16-18-18-38 respektive CL16-18-18-36 an. Kommt es stärker auf den Takt als auf die Größe des Arbeitsspeichers an, sind bei Modulgrößen von 4 GByte sogar schon 8 GByte große DDR4-4000- und DDR4-4133-Kits erhältlich, die ebenfalls von Corsair und G.Skill stammen.

Ergänzend zu den oben genannten 64-GByte-Kits bietet G.Skill bei gleichen Taktraten und Timings auch noch zwei Varianten 32-GByte-Kits sowie 16-GByte-Kits an. Diese sind optisch jeweils in den drei Varianten Ripjaws Black und Red sowie Trident Z erhältlich. Zudem sind all diese Kits auch noch mit gleichem Takt und etwas langsameren Timings sowie mit niedrigerem Takt aber identischen Timings verfügbar. Sofern G.Skill wirklich jede dieser Kombinationen anbietet, wären es summa summarum 36 neue DDR4-Speicherkits. Dass alle diese Kombinationen es in den deutschen Handel schaffen, erscheint aber eher unwahrscheinlich.

Technische Daten
Effektiver Takt CL-Timings Spannung Kapazitäten
3.000 MHz CL14-14-14-34 1,35 Volt 16 GB (2 × 8 GB)
32 GB (4 × 8 GB)
32 GB (2 × 16 GB)
64 GB (4 × 16 GB)
3.200 MHz CL15-15-15-35
3.200 MHz CL14-14-14-34

Zu den Preisen macht G.Skill keine Angaben, die bereits erhältlichen 64-GByte-Kits sind aber zu Preisen ab rund 530 Euro lieferbar, was dann trotz der minimal besseren Timings auch der ungefähre Straßenpreis für die neuen Module sein dürfte.

Inwiefern sich der Aufpreis für die schnelleren Module lohnt, hat ComputerBase kürzlich auf der Skylake-Plattform getestet. In der Praxis liegen zwischen der Leistung von DDR3-1333 und DDR4-3000 nur sechs Prozent. Zwischen DDR4-2133 und DDR4-3000 liegen gar nur zwei Prozentpunkte. Da die Preisunterschiede mittlerweile aber relativ gering sind, lautet die Empfehlung, bei einem Neukauf mindestens zu DDR4-2400 zu greifen, da bis zur Ablösung von DDR4 noch Jahre vergehen werden.