4/5 Nanoxia CoolForce 2 im Test : Midi-Tower nahe dem Rundum-sorglos-Paket

, 58 Kommentare

Praktische Erfahrungen

Probleme oder Besonderheiten, die es beim Hardwareeinbau in das Nanoxia CoolForce 2 zu beachten gilt, gibt es keine. Da genügend Platz zur Verfügung steht, geht der Einbau verhältnismäßig schnell vonstatten.

Auch wenn 18 mm hinter dem Mainboardtray nicht sonderlich viel Spielraum für das Kabelmanagement in einem Midi-Tower bieten: Mit etwas Bedacht kommt es zu keinen Konflikten. Positiv ist auch, dass die Gummimanschetten bei normaler Belastung an Ort und Stelle bleiben.

Nanoxia liefert zwar ein entsprechendes Kabel mit, dennoch sollte den SATA-Stromanschlüssen und dazugehörigen Datenkabeln ein wenig Aufmerksamkeit geschenkt werden, um Komplikationen zu ersparen. Denn ein großer Teil der im CoolForce 2 eingesetzten Festplatten benötigt unbedingt gerade statt gewinkelte Anschlüsse. Dies sollte beim Kauf berücksichtigt werden.

In das Nanoxia CoolForce 2 passen CPU-Kühler bis zu einer Höhe von 185 mm hinein. Mit installierter „ModuWand“ dürfen Grafikkarten nicht länger als 313 mm sein. Entsprechende Installationen an der Trennwand wie beispielsweise Lüfter sind von der maximalen Länge abzuziehen. Wird die Wand ausgebaut, stehen mit den vorinstallierten Ventilatoren 435 mm Länge zur Verfügung.

Messergebnisse

Wie ComputerBase Gehäuse testet und dabei Messwerte ermittelt, kann im Detail im Artikel „So testet ComputerBase Gehäuse“ nachvollzogen werden.

Lautstärke

Drehen die drei verbauten Ventilatoren mit gedrosselter Geschwindigkeit bei 5 Volt, wird ein durchschnittlicher Pegel von 32,3 Dezibel erreicht. Das CoolForce 2 ist so nur leicht aus der Stille herauszuhören und darf als flüsterleise bezeichnet werden. Wird die Lüfterdrehzahl auf ihr Maximum erhöht, liegt die Geräuschkulisse bei 36,2 Dezibel im Durchschnitt – laut ist das Gehäuse auch dann nicht.

Ist eine 3,5"-Festplatte im dazugehörigen Käfig verbaut, wird sie vom Nanoxia CoolForce 2 sehr gut entkoppelt. Ähnliches gilt auch für die „ModuWand“: Auch hier werden aufkommende Resonanzen gut abgefangen.

Temperatur

Laufen alle im Nanoxia CoolForce 2 verbauten Lüfter mit ihrer vollen Umdrehungszahl, erreicht der Midi-Tower kombiniert mit der Nvidia GTX 650 Ti Boost und ihrem Radiallüfter eine Prozessortemperatur von 45 °C. Kommt stattdessen die Asus GTX 760 DirectCU II OC zum Einsatz, steigt der Wert auf 57 °C an. Zwischen den beiden Pixelbeschleunigern selbst fällt die Differenz geringer aus: Mit 62 °C liegt die Temperatur der Nvidia GTX 650 Ti Boost nur geringfügig niedriger als die der Asus GTX 760 DirectCU II OC, welche 64 °C erreicht.

Solche unbedeutsamen Unterschiede sind auch bei der Mainboard- und Festplattentemperatur auszumachen. Aber auch hier schneiden die Temperaturen dank des Radiallüfters mit 32 °C und 23 °C besser ab als bei einem Pixelbeschleuniger mit Axiallüfter.

Wird die Leistung sämtlicher Ventilatoren auf 5 Volt gedrosselt, fällt die Differenz zwischen den beiden Kühlprinzipien der Grafikkarten hinsichtlich der Prozessortemperatur nochmals größer aus als im vorherigen Szenario. Mit der Nvidia GTX 650 Ti Boost erreicht die CPU dieses Mal eine Temperatur von 54 °C, was ein guter Kühlwert ist. Wird stattdessen die Asus GTX 760 DirectCU II OC mit ihren zwei Axiallüftern eingebaut, wird der Prozessor stark in Mitleidenschaft gezogen: Hier liegt der Wert 21 °C höher.

Die Temperaturen der Grafikkarten unterscheiden sich wiederum nur geringfügig. Während die Nvidia GTX 650 Ti Boost auf 76 °C kommt, misst die Asus GTX 760 DirectCU II 80 °C. Wie auch im 12-Volt-Szenario gibt es auch bei reduzierter Drehgeschwindigkeit keine nennenswerten Unterschiede bei der Mainboard- und der Festplattentemperatur. Die Maximalwerte beider Komponenten liegen mit 43 °C und 27 °C im grünen Bereich.

Im Nanoxia CoolForce 2 ist demnach eine Grafikkarte mit Radiallüfter vorzuziehen, wenn die Prozessortemperatur nicht allzu stark in Mitleidenschaft gezogen werden soll.

Leistungsaufnahme

Mit einem Verbrauch von 1,8 respektive 5,9 Watt bei einer anliegenden Spannung von 5 beziehungsweise 12 Volt fällt die Leistungsaufnahme der drei 140-mm-Lüfter gering aus. Je nach Betriebsart ließen sich also noch weitere Lüfter mit ähnlichem Verbrauch per Y-Kabel an die Lüftersteuerung (maximal 9 Watt) anschließen.

34 Einträge
Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
  • 5 Volt:
    • BitFenix Neos
      0,6
    • Cooltek UMX1 Plus
      1,0
    • Silverstone Mammoth MM01
      1,0
    • Raijintek Metis
      1,2
    • BitFenix Pandora
      1,2
    • Aerocool DS 200
      1,3
    • In Win 805
      1,3
    • Thermaltake Core X2
      1,4
    • Lian Li PC-Q17
      1,4
    • Phanteks Enthoo Evolv
      1,5
    • Cooltek Antiphon Airflow
      1,6
    • Fractal Design Define R5
      1,6
    • Cooler Master MasterCase 5
      1,6
    • Lian Li PC-O6S
      1,7
    • Fractal Design Define S
      1,7
    • be quiet! Silent Base 800
      1,8
    • Nanoxia CoolForce 2
      1,8
    • Antec P380
      2,1
    • Silverstone Raven RV05
      2,3
    • NZXT Manta
      2,5
    • LEPA Lenyx
      2,7
    • NZXT Noctis 450
      2,9
    • Antec Signature S10
      3,5
  • 12 Volt:
    • BitFenix Neos
      1,3
    • BitFenix Pandora
      2,5
    • Cooltek UMX1 Plus
      2,6
    • Lian Li PC-Q17
      2,8
    • Raijintek Metis
      2,9
    • In Win 805
      3,2
    • Aerocool DS 200
      3,4
    • Lian Li PC-O6S
      3,4
    • Cooler Master MasterCase 5
      3,6
    • Thermaltake Core X2
      4,0
    • Phanteks Enthoo Evolv
      4,1
    • Fractal Design Define R5
      4,1
    • Fractal Design Define S
      4,1
    • Cooltek Antiphon Airflow
      4,5
    • be quiet! Silent Base 800
      4,8
    • Nanoxia CoolForce 2
      5,9
    • Silverstone Raven RV05
      6,8
    • Antec P380
      7,3
    • Antec Signature S10
      7,3
    • NZXT Manta
      7,8
    • NZXT Noctis 450
      10,4
    • LEPA Lenyx
      10,5
    • Silverstone Mammoth MM01
      29,7

Auf der nächsten Seite: Fazit