Oculus Social Features : Ein erster Ausblick auf Facebook in VR

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Oculus Social Features: Ein erster Ausblick auf Facebook in VR
Bild: Oculus

Als Facebook Oculus VR im Jahr 2014 für 2,3 Milliarden US-Dollar übernahm, geschah das nicht mit dem Ziel, Virtual Reality auf Spiele zu beschränken. „Oculus hat die Chance, die sozialste Plattform aller Zeiten zu entwickeln“, begründete Mark Zuckerberg den Schritt. Jetzt nimmt ein Facebook in VR die ersten Formen an.

Als Spielwiese dient vorerst allerdings eine eigene Community bestehend aus angemeldeten Anwendern der Samsung Gear VR. Facebook bleibt das Experiment noch fern.

Mitglieder können ab sofort auf neue VR-Spiele zugreifen, die gemeinsam bestritten werden. Darunter das Quiz Social Trivia, in dem sich die Wettstreiter an einem virtuellen Spieltisch zusammenfinden – zurzeit noch in Form von Avataren. Ein vermeintliches Projekt von IBM, das 3D-Scans von echten Personen nutzen sollte, hat sich zuletzt als PR-Aktion herausgestellt. Im Spiel Herobound: Gladiators können ab sofort vier Personen gemeinsam auf Drachenjagd gehen – inklusive Sprachübertragung.

Gemeinsam quizzen in Social Trivia
Gemeinsam quizzen in Social Trivia (Bild: Oculus)

Getrennt zusammen Filme sehen

Neben Spielen steht Anwendern auch die Möglichkeit zur Verfügung, private Räume einzurichten, in denen zusammen mit Freunden Streams der Plattformen Twitch und Vimeo betrachtet werden können.

Virtual reality will continue to drive deeper social connections, and we can’t wait to bring it to more people around the world!

Oculus zu Social VR

Einen direkten Kontaktpunkt zu Facebook gibt es in der neuen Kategorie für 360-Grad-Videos, die vom sozialen Netzwerk übernommen werden. Ab der nächsten Woche kann diese Kategorie mit einem Facebook-Konto verknüpft werden, um das vorgeschlagene Programm von Facebook personalisieren zu lassen.

Die neuen „sozialen Funktionen“ von Oculus sind ein zaghafter Anfang, mittelfristig dürften Begegnungen im virtuellen Raum aber im großen Stil auf Facebook Einzug halten. „Mobil ist die Plattform von heute und jetzt machen wir uns bereit für die Plattform für morgen“, waren Zuckerbergs Worte im März 2014. Günstige und dafür nicht ganz so technisch ausgereifte Lösungen wie die Gear VR für knapp 100 Euro werden die Basis dafür bereiten.