3/4 Skyrim SE Benchmark : Deutlich hübscher auch ohne High-End-PC

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Testreihen und Testsystem

Sämtliche Testreihen wurden auf dem aktuellen Grafikkarten-Testsystem durchgeführt. Als Treiber sind der Crimson 16.10.3 beziehungsweise der GeForce 375.63 installiert. Es ist Windows 10 mit sämtlichen Updates installiert.

Für sämtliche Tests wurde der integrierte Framelimiter abgeschaltet, da nur so die eigentliche Performance bewertet werden kann. Die Testsequenz stammt aus der ersten Stunde des Spiels und zeigt einen Spaziergang durch einen engen Wald zu einem Dorf hin. Aufgrund der hohen Sichtweite und der dichten Vegetation handelt es sich um einer der anspruchsvollsten Szenen. Folgende Presets werden genutzt.

Auflösung Grafik-Details
1.920 × 1.080 Ultra-Preset
2.560 × 1.440 Ultra-Preset
3.840 × 2.160 Ultra-Preset

Benchmarks von Full HD bis Ultra HD

Nvidias Pascal-Generation fühlt sich in The Elder Scrolls V: Skyrim Special Edition pudelwohl und liegt durchweg vor der Konkurrenz von AMD. Dass die GeForce GTX 1080 unabhängig von der Auflösung klar der Spitzenreiter ist, ist nichts neues. Allerdings hat auch die GeForce GTX 1070 nicht nur die Radeon R9 Fury X bis hinauf zu Ultra HD im Griff, auch die GeForce GTX 980 Ti mit Maxwell hat das Nachsehen. Die GeForce GTX 1060 liegt dann je nach Auflösung zwischen 13 und 18 Prozent vor der Radeon RX 480, was ebenfalls ungewöhnlich viel ist. Und die Radeon RX 460 muss sich um 27 Prozent der neuen GeForce GTX 1050 geschlagen geben – normalerweise ist der Rückstand deutlich geringer. Gegen Maxwell von Nvidia sieht es für die AMD-Riege also etwas besser aus, jedoch ist auch dort Nvidia vorne.

Der einzige Lichtblick für AMD in der Special Edition von Skyrim ist die Radeon R9 380. Die Mid-Range-Karte der letzten Generation liegt in Full HD 16 Prozent vor der GeForce GTX 960. Das liegt allerdings daran, dass die GeForce GTX 960 überhaupt nicht in Fahrt kommen will und sich selbst der GeForce GTX 1050 geschlagen geben muss.

Kepler-Grafikkarten funktionieren hervorragend in Skyrim Special Edition

Auffällig ist, wie gut noch ältere Grafikkarten in dem Spiel funktionieren. Dass die Radeon R9 290 kaum langsamer als die Radeon R9 390 ist, verwundert dabei nicht. Denn es handelt sich um dieselbe Architektur. Die Radeon R9 280X ist aber auch noch akzeptabel unterwegs und immerhin nur acht Prozent langsamer als die Radeon R9 380 und reicht damit mit Einschränkungen noch für Full HD bei vollen Details.

Richtig gut dabei ist Nvidias Kepler-Generation. Die GeForce GTX 780 kann es gar mit Maxwell aufnehmen und ist kaum langsamer als die GeForce GTX 970. Und die GeForce GTX 770 arbeitet dann noch schneller als die Radeon R9 380X und schlägt die eigentliche Konkurrenz in Form der oben erwähnten Radeon R9 280X mit 22 Prozent deutlich.

Frametimes

Ist die Framerate hoch genug, fühlt sich The Elder Scrolls V: Skyrim Special Edition butterweich an und das unabhängig von der Grafikkarte. Das Gefühl bestätigen die per FCAT gemessenen Frametimes, die weder auf der GeForce GTX 1060, noch auf der Radeon RX 480 auch nur den kleinsten Ausreißer zeigen.

Diagramm Frametimes in 1.920 × 1.080

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