Weihnachten 2016: Die besten Indie-, PC- und Konsolenspiele fürs Fest 4/4

Max Doll et al. 106 Kommentare

Unsere Top 3: Free-To-Play

Nicht immer muss etwas Neues auch etwas kosten. Oftmals lohnt sich auch ein Blick zurück auf bereits veröffentlichte Free-To-Play-Titel, die mit Updates oder großen Überarbeitungen Neulinge sowie auch wiederkehrende Veteranen in ihren Bann ziehen.

Dota 2

Seit dem Test des Klassennerds hat sich viel getan in der Welt von DotA. Die jährlich stattfindende The International-Weltmeisterschaft, die mit Hilfe der Spielergemeinde Preisgelder in Höhe von über 20 Millionen US-Dollar zusammenträgt, ist dabei nur das i-Tüpfelchen der beachtlichen Entwicklung, die der Genre-Impulsgeber mit seinem konkurrenzlos fairen Free-To-Play-System hinter sich hat.

Zuletzt vor über 11 Jahren geschehen, hat Defense of the Ancients, damals noch als Warcraft 3 „Custom-Map“ veröffentlicht, einen Versionssprung gewagt. Mit dem nur wenige Tage alten Dota 2 Update 7.00 „The New Journey“ hat Valve dem meistgespielten Steam-Spiel eine mächtige Generalüberholung spendiert. Zu den Neuerungen zählen der Held „Monkey King“, ein komplett überarbeitetes User-Interface und gravierende Gameplay-Veränderungen, deren Changelog alleine etliche Seiten füllt. Neben den Hunderten neuen Talenten und Helden-Veränderungen wurde auch die Spielkarte erneut angepasst. Für Dota-Veteranen wie Neulinge ergibt sich damit eine Tabula rasa, ein unbeschriebenes Blatt für neue Strategien, Lineups und kompetitive Möglichkeiten. Ein perfekter Zeitpunkt zum Wiedereinstieg.

Path of Exile

Neue Liga, neues Glück: Anfang Dezember startete einhergehend mit Content Update 2.5 die „Breach“-Liga von Path of Exile. Neben neuen Items, neuen Herausforderungen und zufällig erscheinenden „Breach“-Portalen haben Grinding Gear Games dem hochkomplexen Bruder von Diablo einen leistungsfähigeren 64-Bit Client spendiert, der auf DirectX 11 zurückgreift.

Nachdem bereits im März das „Ascendancy“-Update neue Fähigkeiten, Subklassen und Spielmechaniken mit sich brachte und im September das „Atlas of Worlds“-Update das Endgame-System rund um „Maps“ überarbeitet hat, lohnt sich ein erneuter Ausflug in die Welt von Wraeclast nun umso mehr. Wem beim Anblick des Skill-Trees ganz warm ums Rollenspieler-Herz wird, dem sei das offizielle Wiki sowie der Hilfe-Guide für Diablo-Umsteiger angeraten: Der Grundsatz „der erste Charakter ist immer verskillt“ lässt sich bei Konsultation der Klassenforen zur Inspiration für eigene Builds so zumindest auf ein Minimum beschränken. Es gibt viel Neues zu entdecken und noch mehr neue Möglichkeiten zum „Theorycrafting“ für eigene Builds.

Fractured Space

Edge Case Games, das Entwicklerteam hinter Strike Suit Zero, wagte im Herbst mit Fractured Space den Spagat zwischen taktischen Weltraumschlachten unter monströsen Kampfschiffen und MOBA-Elementen. In 5-versus-5-Matches treten leichte bis schwere Schiffsklassen mit unterschiedlichen Charakteristika und Fähigkeiten gegeneinander an, wobei das Endziel das gemeinsame Einnehmen der feindlichen Basis ist.

In den zehn- bis 25-minütigen Partien steht das Player-versus-Player-Kampfgeschehen im Vordergrund, bei dem Minen erobert werden müssen, um den Ressourcen-Pool des Teams zu steigern und Schiffupgrades freizuschalten. Beim explosiven Aufeinandertreffen der behäbigen Weltraumkolosse entscheiden die Schiffkenntnis um die eigenen und gegnerischen Waffensysteme, Positionierung in den Schlachtfeldern und „Situations-Aufmerksamkeit“ über Sieg und Niederlage. Das am 14. Dezember veröffentlichte „Phase 2“-Update (YouTube-Zusammenfassung) bringt neben einer Vielzahl an Verbesserungen ein neues „Heavy Defense“-Schiff und überarbeitet das gerade für Neulinge wichtige Tutorial- und Karriere-System, um den Einstieg zu erleichtern. Eine Empfehlung für den Weltraumhunger zwischendurch.

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