Weihnachtswünsche 2016: Diese Wünsche hat die Redaktion zum Fest 2/4

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Rechnerisches

Wolfgang Andermahr

Auch wenn der heimische PC dank des Intel Core i7-2600K immer noch nicht zum alten Eisen gehört, soll endlich etwas neues her. Die Grafikkarte quasi jährlich, den Rest der Hardware aber nie zu wechseln, macht irgendwann einfach keinen Spaß mehr. Eine Vorgabe habe ich mir dabei selbst gesetzt, es sollen nicht schon wieder nur vier CPU-Kerne sein. Mindestens sechs oder auch gerne mehr möchte ich haben. Denn die Kiste soll ja auch wieder ein paar Jahre halten.

Umso besser, dass im ersten Quartal endlich AMDs Zen-CPU erscheinen wird. Denn dann gibt es eine Alternative zu Intels Broadwell-E-Prozessoren. Schlussendlich spielt der Hersteller bei mir aber keine Rolle, sodass ich zum besseren Produkt greifen werde. Aufgrund der heutigen Lebenserwartungen an CPUs kann diese auch etwas kosten, wobei ich den mittleren dreistelligen Euro-Bereich nur ungern verlassen möchte.

Intel Broadwell-E
Intel Broadwell-E

Neben neuem Prozessor, Mainboard und DDR4-Speicher wird es dann auch eine neue SSD fürs Betriebssystem geben. Genauer gesagt eine schnelle M.2-SSD mit NVMe. Gerade lächelt mich die Samsung 960 Pro an, die es wohl werden wird. 512 Gigabyte reichen mir auch, sodass die Kosten nicht allzu hoch ausfallen werden. In Kombination mit den anderen Komponenten kommt trotzdem ein ansehnliches Sümmchen zusammen. Wenn die Rechenkiste jedoch wieder so lange wie der Core i7-2600K überleben wird, ist das Geld gut investiert.

Thomas Böhm

Der Privatrechner hat erst im Juli das Upgrade auf einen Sechskern-Prozessor erhalten, so dass die CPU-Seite für die nächste Zeit unverändert bleiben wird. Bei der Grafik sieht das aber anders aus. Es werkelt aktuell eine GeForce GTX 980, die dank Übertaktung zwar immer noch ordentliche Frameraten liefert, aber durch den Monitor mit 2.560 × 1.440 Pixeln bei bis zu 144 Hz mit neuen Spielen nur noch mit reduzierten Grafikeinstellungen Freude macht.

Da die besinnliche Weihnachtszeit nicht nur aus Festessen, sondern auch aus einigen Gaming-Sessions bestehen soll, wird daher pünktlich zum Fest aufgerüstet. In Planung ist eine GTX 1080 mit passendem Fullcover-Wasserkühler. Beim Kühlerhersteller wird spontan entschieden – nur soll der Kühlblock auf jeden Fall vernickelt sein und aus optischen Gründen wird auch eine Backplate verbaut.

Es ist etwas unglücklich, dass die in der Gerüchteküche schon angekündigte 1080 Ti noch nicht vor Weihnachten erscheinen soll – das wäre vermutlich die langfristig sinnvollere Investition. Der noch nicht genau bekannte Veröffentlichungstermin sowie die anschließenden Wartefristen bis zur Veröffentlichung passender Wasserkühler und Backplates schrecken mich aber ab, weshalb zu diesem Weihnachtsfest die Unvernunft siegt.

Max Doll

Flash-Speicher hat sich in den vergangenen Monaten angeschickt, klassischen HDDs auch bei der Kapazität Konkurrenz zu machen. Gleichzeitig deutet sich auf Datenblättern die zweite Geschwindigkeitsrevolution an: NVMe erlaubt den Leistungsdaten einen krassen Sprung. Das erscheint als perfekte Gelegenheit, die betagte und vor allem mittlerweile knapp bemessen System-SSD, eine Samsung 830 mit 120 Gigabyte Kapazität, in Rente zu schicken.

Nach dem Studium verschiedener Tests ist die Wahl erneut auf ein Samsung-Produkt gefallen. Den Dienst antreten wird vermutlich eine 960 Evo, da das Business-Modell 960 Pro für den „Consumer-Alltag“ überdimensioniert erscheint. Statt geringer Mehrleistung sticht daher günstiger Speicherplatz. Mindestens 512 Gigabyte dürfen es sein – falls die Serie den Handel in diesem Jahr noch erreichen wird.

Samsung 960 Evo im Test
Samsung 960 Evo im Test

Frank Hüber

Vor Jahren hat das Notebook bei mir den Desktop-PC abgelöst. Seither fristet er zuhause ein Schattendasein – auch in Sachen Display. Der alte Monitor von Samsung, ein SyncMaster 226BW, löst nur mit 1.680 × 1.050 Bildpunkten auf und kann auch mit seinem TN-Panel heutige Ansprüche nicht mehr erfüllen. Aus diesem Grund darf er Ende dieses Jahres in Rente gehen und wird durch einen neuen Monitor ersetzt.

Samsung SyncMaster 226BW
Samsung SyncMaster 226BW (Bild: Samsung)

In der Voraussicht, dass der Desktop-PC auch in Zukunft wenig Benutzung erfahren wird, wird es jedoch auch kein teurer UHD-Monitor werden. Auf welchen Monitor die Wahl konkret fällt, ist noch offen, schlussendlich entscheidet jedoch die Kombination aus Preis und Leistung über den Zuschlag.

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