Media Markt: Produkte mieten statt kaufen

Mahir Kulalic 216 Kommentare
Media Markt: Produkte mieten statt kaufen
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Media Markt bietet ab sofort in Zusammenarbeit mit dem Berliner Start-Up Grover die Möglichkeit an, ausgewählte Elektronikprodukte zu mieten anstatt zu kaufen. Die Auswahl an Produkten ist derzeit noch überschaubar, bietet aber viele bekannte Namen.

Mieten lassen sich unter anderem Staubsaugerroboter, die Apple Watch Series 2, die Oculus Rift oder Gaming-Notebooks. Auch Zubehör wie Bluetooth-Lautsprecher und mitunter teure Objektive für Kameras sind mietbar.

Die Mindestdauer für die Miete beträgt einen Monat, der Preis orientiert sich an dem Gesamtpreis des Produktes, oftmals sind es rund 10 Prozent. Nach Ende der Miete kann das Produkt kostenlos zurückgesendet werden. Die Produkte können im Zuge der Miete auch von Grover abgekauft werden, in dem Fall reduziert sich der Kaufpreis um 30 Prozent aller gezahlten Mieten. Erreicht der Nutzer nach längerer Mietdauer die UVP des Produkts, geht dieses weitere drei Monate später in seinen Besitz über.

Preisbeispiele Media Markt „Mietwochen“
Produkt Kaufpreis Mietpreis
Microsoft Xbox One S
500 GB mit FIFA 17
299 Euro 29,90 Euro
Apple Watch Series 2
38 mm, Aluminium
419 Euro 39,90 Euro
Oculus Rift 699 Euro 69,90 Euro
Asus G752VY 2.305 Euro 229,90 Euro

Auch zum Schadensfall äußert sich Grover: Normale Gebrauchsspuren seien von der Versicherung abgedeckt, größere Schäden werden zu 50 Prozent vom Dienstleister getragen. Alle bei Media Markt für die sogenannten „Mietwochen“ verfügbaren Produkte finden sich auf einer entsprechenden Übersichtsseite, alle Infos zu Grover auf der Homepage des Anbieters. Rund 500 Produkte ausgewählter Warenbereiche sind laut Media-Saturn derzeit bereits verfügbar.

In der Bekanntgabe spricht Media Markt von einer ersten Testphase für einen neuen Service, der aktuell noch auf das Online-Geschäft beschränkt wird. Das verfügbare Sortiment soll anschließend sukzessive erweitert werden. Mittelfristig sei laut Unternehmen auch eine Ausweitung des Miet-Services auf stationäre Media Märkte denkbar.